Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 31 (1914)
- Issue
- 14 (3.4.1914)
- Date
- 1914-04-03
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
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Nr. 14 Dr. Blochs Wochenschrrft. Seite 233 Fanny Jeiteles-Stiftung. Anzahl der Plätze: Vier im Betrage von je Rr. 190.—. Bewerbungsberechligt sind: Jüdische Hörer der medizinischen Wissenschaften. Vor allen anderen haben die aus Galizien gebürtigen Studierenden Anspruch, wenn sie die stistbrieflichen Bedingungen erfüllen. GesuchsteUagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Frequentationszeugnis, Inder, Maturitätszeugnis, Kolloquien- und Rigorosenzeugnisse. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. April 1914. Einreichstelle: I., Seitensteltengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Jur Bewerbung find Eesuchsbogen zu verwenden, welche in der Einreichstelle (I., Seitenstettengasse 4, 2. Stock) unentgeltlich zu haben sind; diese Gesuchsbögen enthalten auch nähere für die Einschreiter wichtige Bestimmungen. Das Kuratorium der Fanny Jeiteles-Stiftungen. Fanny Jeiteles-Theologen-Stistung. Anzahl der Plätze: Zwei im Betrage von je Kr. 260.—. Bewerbungsberechligt sind: Rabbinatskandidaten, welche sich dem Studium jüdischer Theologie hier in Wien widmen. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Moralitätszeugnis, Zeugnisse über Rabbinatsstudien, Kolloquien, Jndices. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. April 1914. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Zur Bewerbung find Gesuchsbogen zu verwenden, welche in der Einreichstelle (I., Seitenstettengasse 4, 2. Stock) unentgeltlich zu haben find; diese Gesuchsbögen enthalten auch nähere für die Einschreiter wichtige Bestimmungen. Das Kuratorium der Fanny Jeiteles-Stiftungen. Fanny Jeitetes-Juristen-Stistung. Anzahl der Plätze: Fünf im Betrage von je Kr. 190.—. Vewerbungsberechtigt find: Jüdische Hörer der juridischpolitischen Wissenschaften. Vor allen anderen Bewerbern haben die aus Galizien gebürtigen Studierenden Anspruch, wenn sie die stiftbrieflichen Bedingungen erfüllen. Eesuchsbellagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Frequentationszeugnis, Inder, Maturitätszeugnis, Kolloquien-, Staatsprüfungseventuell auch Rigorosenzeugnisse. Letzter Tag"der Einreichungsfrist r 15. Slpril 1914. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll der israelitischen Kultusgemeinde). Zur Bewerbung sind Eesuchsbogen zu verwenden, welche in der obgenannten Einreichstelle unentgeltlich zu haben sind; diese Gesuchsbögen enthalten auch nähere für die Einreicher wichtige Bestimmungen. Das Kuratorium der Fanny Jeiteles-Stiftungen. Fanny Jeiteles-Heirals-Ausstattungs-Stistung: Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Kr.. 560.—. Vewerbungsberechtigt find: Arme, in Wien ansässige jüdische Bräute, besonders Waisen. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Vrautstandsbestätigung, Sittenzeugnis, Polizei-Meldezettel. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. April 1914. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll der israelitischen Kultusgemeinde). Zur Bewerbung sind Eesuchsbogen zu verwenden, welche in der obgenannten Einreichstelle unentgeltlich zu haben sind; diese Gesuchsbögen enthalten auch nähere für die Einreicher wichtige Bestimmungen. Das Kuratorium der Fanny Jeiteles-Stiftungen. I-rssMiseLs Knltnsflemeinde KnttenplBn. KONKURS In Kuttenplan bei Marienbad ist die von der Rabbinerstiftung mit 1171,50 Kronen und von der Kultusgemeinde mit 1228,50 Kronen, zusammen mit 2400 Kronen, bgr nebst freier Wohnung' dotierte Stelle eines Rabbiners und zugleich Vorbeters ab 1. Juli l. I. zu besetzen. Bewerber, welche zwar nicht Doktoren, doch aber Absolventen eines Gymnasiums fein müssen, wollen bis 15. April 1914 ihre über Alter und Befähigung belegten Gesuche an den gefertigten Vorstand in Plan richten, woselbst auch nähere Auskünfte einzuholen find. Plan, am 22. März 1914. Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Kuttenplan. JUDr. Adolf Fiedler. Kundmachung. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien hat beschlossen, die Gebühr für die Vornahme der rituellen Schächtungen von Großvieh mit Kr. 3.— für ein Stück festzusetzen. Diese Verfügung tritt ab 6. April 1914 in Wirksamkeit. Die Gebühr für die Schlichtung von Kleinvieh mit Kr. —.60 pro Stück und für die rituelle Besichtigung (Bedike) und Plombierung von außerhalb Wiens gefchüchteten Kälbern mit Kr. —.40 pro Kalb bleibt unverändert. Jsl ttclitifck e Knltusgemcindc ÜBicn Sekretär: Der Präsident: Dr. Emil Adler. Dr. Alfred Stern.. Irr. dogostovuL opcine u Koprivnici Konkurs. Bei der gefertigten isr. Kultusgemeinde ist die Stelle eines I. Kantors zu besetzen. Gefordert wird: a) Genaue Kenntnis der Liturgie. b, Gründliche musikalische Bildung zur Leitung und Heranbildung des Tempelchores. i) Erteilung des Unterrichtes im Hebräifch-Lefen an Schulcl) Vortrag mit Orgelbegleitung, kindern. e) Die Qualifikation eines p-i-Ei En r uni) sn-p um im Notfälle vertreten zu können. Gehalt 1800 Kronen, 200 Kronen Quartierbeitrag und 200 Kronen für den Unterricht im Hebräisch-Lesen, zusammen 2200 Kronen pro anno, nebst den in der Gemeinde stipulierten Stola-Gebühren. Antritt des Postens am 1. Juli a. c. Bewerber, welche ungarisch-kroatische Staatsbürger sein müssen, wenn nicht, ist dieses Staatsbürgerrecht zu erwerben, das 35. Lebensjahr nicht überschritten, haben ihre Gesuche über Alter, Familienstand, nebst Originalzeugnissen über erlangte Qualifikation, über sittlich-moralischen Lebenswandel und der bisherigen Berufstätigkeit bis zum 1. Mai a. c. an die gefertigte Kultusgemeinde einzusenden. Zum Probevortrage werden nur Berufene zugelasfen und die Reisespesen bloß dem Akzeptierten vergütet. _ Koprivnica, (Kroatien), am 19. März 1914. Israelitische Kultusgemeinde. Der Sekretär: Der Präses: Spiegle r. Hirfchler. Der Vorstand desjudiscliefl Vereines Einheit" gibt hiemit bekannt, daß wie alljährlich, auch heuer in r/en Speisehallen des Vereines, II., Malzgasse 12, der Seder in feierlicher Weise begangen wird und stehen 5 Säle zur Verfügung. — Anmeldungen hiefür werden unter obiger Adresse entgegengenommen. Verein der ZnddMrennde „Scbomre Jcbabbos“. Wien, II., Kleine Schiffgasse 10. Bewerbe> gesucht: Korrespondent1'(Anfänger), Kontorist aus der Juwelenbranche, 2 tüchtige Verkäufer aus der Manufakturbranche, Erzieherin (Franz. Klavier Bedingung) Verkäufer aus der Lederbranche, Laufbursche, Praktikanten. Stellung gesucht: Buchhalter, Kontoristenu.Kontoristinnen, Modistin, Verkäufer aus der Manufakturwarenbranche, Verkäufer aus der Spezereibranche, Lageristin, Schneiderinnen, Praktikanten verschiedener Branchen. Kostenfreie Auskünfte durch den Verein. ERINNERUNG an die am 6. Elul gestorbene Frau IDA GORODETZKY welche zu Pessach ganz im Stillen Wohltaten an armen würdigen Familien ausübte und in der Abhaltung des Seders eine besondere religiöse Befriedigung gefunden, wie überhaupt in Ausübung ihrer Pflichten der Nächstenliebe besonders hochherzig und edel gewesen, wird auf Pessach einer würdigen, unbemit1 eiten Familie, welche den Leder ehrlich hält, eine namhafte Spende als Beitrag zugewiesen. BRIEFLICHE Anmeldungen, jedoch BLOSS aus dem 7. oder 8. Bezirke, möge gerichtet werden an: »GORODETZKY«, VII., Halbgasse 32.