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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1914-02-27 · 9 (27.2.1914) · page 18

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
31 (1914)
Issue
9 (27.2.1914)
Date
1914-02-27
Page
– (sequence 18)
Language
German
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Seite 146 $>t. Bkochs Wochenschrift. Nr. S Kriefkaste«. K. F. In Rußland ist Esperanto verboten, weil der Erfinder dieser Sprache ein Jude ist. „Gläubiger iLhrist." In einer Beilage zur Germania „Kirche und Welt" Nr. 87 vom 31. Oktober 1912 liest man in dem ersten „Die Poesie der Toten" überschriebenen längeren Artikel: ,,Wer ein Liebes verliert, sagt sich, wenn der heiße Tränenstrom den herben Schmerz gemildert hat, mit der Zuversicht des gläubigen Christen^ Seit sie gestorben, ist mir eins gewiß: Daß es ein Ewiges muß geben! Denn über meines Herzens Riß Fühl' ich ein ew'ges Leben schweben, Seit sie gestorben. (Moritz Hartmann.ss So wußte sich der Jude Moritz Hartmann in die Seele des gläubigen Christen in seinen höchsten Schmerzmomenten zu versetzen. Ein Beitrag zur Rassentheorie. Notizen. Jüdische Bühne. Dircknon: M. Siegler. Freitag den 27 Februar. Die erste Liebe. Samstag den 28. Februar, Ehrenabend deS Kav llmeikters Herrn Ch. Wolfsthal, zur Aufführung gelangt: 1. Bosteuuj Auszug, 2. Die drei Matunes. Sonntag den 1. März, halb 4 llyr N lchmittag bei halben Preisen: Opferung Isaaks. Sonntag den 1. März 8 Uhr abends: Held der Armee. Montag den 2. Marz. Goldfadens Operette Sulamtth. Dienstag den 3 Marz Der Jeschiwe Bucker. Mittwoch den 4. März, Ehrenabend des Herrn I. Relßmann, Goldfadens Operette. Muschiachs Zeiten. Donnerstag den 6. März. Gordin's Jesojmo Frl. Goskaja als Chaffe. In Vorbereitung: Gotts Mischpot von Leopold Jungwirth. K. k. prio. Eifelaverein, Lebens- und Aussteuer-Versichrrungsanstalt-A.-E. Die Produktionserfolge, welche diese Gesellschaft im Jahre 1913 erzielte, sind größer als die aller Vorjahre. Der Giselaoerern, welcher die erste Stelle unter allen heimischen die Lebensversicherung kultivierenden Gegenseitigkeitsanstalten einnimmt, hat durch eine Neuproduktion von 42'7 Millionen Kronen Versicherungskapital einen Versicherungsstand von 220,000 Policen mtt 277 8 Millionen Kronen Versicherungskapital »erreicht Für fällige Versicherungen wurden im Berichtsjahre 1913 8'8 Millionen Kronen verausgabt. Die Prämieneinnahme belief sich auf 12 6 Millionen Kronen, die Zinseneinnahme auf 4' 7 Millionen Kronen. Die Bilanz schließt mit dem sehr ansehnlichen Reingewinn von 959,000 Kronen» welcher die Zuführung einer Dividende von 6 Prozent der Jahresprämie an die bezugsberechtigten Versicherten gestattet. Die Rücklagen zur Erfüllung der Versicherungsoerbindlichkeiten sind auf 91'3 Millionen Kronen, die Sicherheitsreserven auf 12 Millionen Kronen, die Humanitären Fonds auf 11 Millionen Kronen, der Dividendenfonds der Versicherten auf 2'6 Millionen Kronen angewachsen. Die Entwicklung der Anstalt im letzten Dezennium ist aus dem Anwachsen der Policenzahl von 12b,000 auf 220,000, des Versicherungsstandes von 156'2 auf 277 8 Millionen Kronen, der Jahresprämieneinnahme von 6 8 auf 12 6 Millionen Kronen, der Prämienreserven und Ueberträge von 53 4 auf 90 8 Millionen Kronen erkenntlich. Aus dem im Rahmen der Anstalt bestehenden Fonds zur Ausstattung armer Ncädchen wurden im Berichtsjahre 152 bedürftige, ehemals versichert gewesene Bräute, deren Ellern das begonnene Vorsorgewerk wegen Verarmung aufgeben mußten, mit Aussteuerstipendien deteilt. Seü Bestand der Anstalt wurden für diesen Zweck 446,000 Kronen verausgabt; das Fondsvermögen beläuft sich auf 776,000 Kronen. Verein zur Beförderung der Handwerke unter den inländischen Jfraelitcn. Wien, IX.. Griinetorgasse 26. Am 19 September 1914 gelangen die Zinsen der Felir Reifer'schen Kaiser-Jubiläums-Reisestipendium-Stistung im Betrage von 1200 Kronen für eine Ausbildungsreise nach Deutschland, Schweiz, Frankreich, Belgien, Holland, Dänemark und England oder einem dieser Länder an drei Bewerber zu je 400 Krone» zur Verteilung. Anspruch hierauf haben mittellose Zöglinge des Vereines, welche über 25 Jahre alt, ledig, der Kategorie der Schmiede, Schlosser, Tischler, Posamentierer, Tapezierer oder Sattler angehören, in Galizien geboren sind und nicht den Schuh oder die Unterstützung der Baron Hirsch-Stiftung für Galizien und Bukowina oder eines dritten Vereines genießen, beziehungsweise genossen haben. Bemerkt wird, daß unter sonst gleichwürdigen Bewerbern solche, welche speziell in Trzebinia oder Chrzunow geboren sind, den Vorzug haben und die einzelnen Bewerber in erster Linie nach der oben bezeichneten Reihenfolge der Prosession berücksichtigt werden. Bewerber haben ihre stempelfreien Gesuche mit Geburtsschein, Lehrbrief, Arbeitsbuch und sonstigen Zeugnissen etc. bis 15. Mai 19 14 an die Vereinskanzlei einzusenden. Der Vorstand des Vereines zur Beförderung der Handwerke unter den inländischen Israeliten. Bertha Tschm-Kny, geh. Ehrlich-Stistuug. Anzahl der St ist platze: Drei im Betrage von zusammen Kr. 390.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme, blinde Personen jüdischen Glaubens. Bevorzugt sind: Deszendenten der Stiftungsnamensträgerin ohne Rücksicht auf den Verwandtschaftsgrad, sowie Personen, welche mit derselben in der Seitenlinie nicht über den sechsten Grad hinaus verwandt sind. V e r I e i h u n g s t ä g: 16. Siwan — 10. Juni 1914. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, ärztliches Zeugnis über die vorhandene Blindheit, gegebenenfalls legaler Nachweis der Verwandtschaft mit der Stistungsnamensträgerin. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. März 1914. Einreich st eile: I. Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokolk). Zur Bewerbung sind Gesuchsbögen zu verwenden, welche in der Einreich stelle, I. Seitenstettengasse 4, 2. Stock, unentgeltlich zu haben sind. Diese Formulare enthalten auch nähere, für die Einschreiter wichtige Bestimmungen. Wien, 15. Februar 1914. Der Vorstanid der israelit. Kultusgemeinde Wien. Brauner ni D Brunner Anzeige. Den verehrten Kunden zur gefälligen Kenntnisnahme, daß ich meine renommierten Brünner Mazes ab jetzt durch meinen Alleinvertreter Herrn 8. Alexander Friedmann Wien, ll , Stephanieslraße 2, Telephon 22115. in Verschleiß bringe. Alle Bestellungen wollen an denselben gesandt werden. Rosa Kessler Hazes-Bäckerei, Brünn. Zur gefälligen Beachtung! Whersuchen diejenigen unserer Abonnenten, welche noch mit der Abonnementsgebühr im Rückstände sind, diezur Enthebung derselben von uns versendeten Postauftrfige gefälligst honorieren za wollen. Die Administration. Wichtig für Vereine! Jahresberichte, Einladungen, Justenbücher, sowie alle anderen Drucksorten werden zu raschester und billigster Effektuierung übernommen. M. L. Freistadt Wien, IX , Berggasse Nr. 39. Telefon Nr. Stelle 6 von 4941 Sohiffschul man Bestellungen auf die unter Aufsicht seines ehrwürdigen Rabbinates stehenden Schiffschul mxo■ wolle man richten an; Adass Jisroel (ScMffsehnl), Wien, II., Grosse Schiffgasse 8. Verkaufstelle: II., Schwarzingersrasse 2. Benjamin Kolm, Vöslau, Hochstrasse 5. Filialleiter, gewesener selbständiger Kaufmann, der sämtliche Balkansprachen spricht, sucht als Filialleiter in der Schuh- oder Kleiderbranche in Wien oder auswärts unterzukommen. Verfügt über beste Referenzen. B u t o n, VII., Neustiftgasse 40, I. St. 14. G.

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