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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1914-02-20 · 8 (20.2.1914) · page 15

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
31 (1914)
Issue
8 (20.2.1914)
Date
1914-02-20
Page
– (sequence 15)
Language
German
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>)h. 8 Dr. Blochs Wochsnschrist. Seite 127 Lotti Reich geb. Schönbeck-Widmung für kranke Frauen. Anzahl der Plätze: Zwei im Betrage von zusammen K 904 . Bewerbungsberechtigt sind: Arme weibliche Kranke i^raeliii'chen Glaubensbekenntnisses. Verleihungstag: 16. April 1914. 4 Eefuchsbeilagen: Eeburtsschei i, Armutszeugnis, Krankheitszeugnis. ' Letzter Tag der Einreichungsfrist: 28. Februar 1914. Einreichstelle: I., Seitenstettenssasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokolk) Kundmachung. Aus der Anna Hanny'schen Stiftung kommen für das Fahr 1914 einmalige Beteiligungen an vier blinde israelitische Binder bis zu 14 Jahren mit je 40 bis 50 Kronen zur Verteilung. Die Auswahl der zu Beteilenden 'steht dem Borstande der israelitischen Kultusgemeinde in Wien zu. Die mit dem Geburtsscheine und einem die Blindheit des Kindes bestätigenden amtsärztlichen Zeugnisse versehenen Gesuche sind bis längstens 20. März 1914. an die k. k. Stanthalterei in Wien zu richten. Wien, am 19. Jänner 1914. Von der l. k. n.-ö. Statthalterei. Aufruf. Die hohe k. k. Statthalterei hat die Statuten des Vereines „Jüdisches Asyl für Obdachlose" bewilligt, worauf die Konstituierung des Verenes erfolgte. Die Unterzeichneten appellieren nun an alle Menschenfreunds welche die Verwirklichung der Idee der Schaffung eines „Jüdischen Asyls für Obdachlose" Interesse entgegenbringen, sie in ihrem Vorhaben zu unterstützen. Der strenge Winter, die wirtschaftliche Stagnation, die unerschwinglichen Mietzinse selbst für die kleinste Wohnung, drängen mit unwiederstehlicher Gewalt das so verheißungsvoll begonnene Werk der Vollendung zuzuführen. Die Zahl der Arbeitslosen wächst täglich in geradezu unheimlicher Weise, naturgemäß findet auch die Zahl der Obdachlosen eine ungeheure Vermehrung. Frierend und hungernd durchstreifen die Aermsten die Gassen nicht wissend, wo sie und ihre wimmernden Kleinen Schutz vor Kälte und Hunger finden werden. Mitbürger und Menschenfreunde verschließt Euch nicht, der Notwendigkeit, Euer Scherslein zur Linderung dieser Not beizutragen^ Wir bitten um Anmeldungen als ordentliche oder unterstützende Mitglieder. (Ordentliche Mitglieder zahlen pro 1914 drei Kronen, unterstützende mindestens 10 Kronen, Gründer 1000 Kronen). Sollen wir unseren im Elend befindlichen, ohne schützendes Dach von Tag zu Tag sich immer steigender Not ausgesetzten Mitmenschen helfen, müssen wir auch über die erforderlichen Mittel verfügen. Wer schnell hilft, hilft doppelt! Anmeldungen und Geldspenden nimmt entgegen der Kassier des Vereines Bezirksrat Josef Haslinger, II., Stefaniestraße 11. T ifnrot erteilt Unterricht in hebräischer XlvUl dloCllcl Lllclal Sprache, Bibel, Talmud. Religion und Bar-Mizwa bei massigem Honorar. — J. K ü h n. Wien, XX.. Karl Meisslstrasse 6, Tilr 18 Brünner D ' ü ID Brünner Anzeige. Den verehrten Kunden zur gefälligen Kenntnisnahme, daß ich meine renommierten Brünner Mazes ab jetzt durch meinen Alleinvertreter Herrn 8. Alexander Friedmann Wien, II., Stephaniestraße 2, Telephon 22115. n Verschleiß bringe. Alle Bestellungen wollen an denselben gesandt werden. Rosa Kessler Hazes-Bäckerei, Brünn. SCHÄCHTER gleichzeitig Menaker und Vorbeter wird für die Sommersaison 1914 für Gleichenberg mit einem Saisongehalt von K 300 nebst freier Station und einmaliger Reisespesen aufgenommen. — Offerte sind bis längstens 1. Mai 1914 anher einzusenden. „ , . . . . -rj- . , Max Goldschmied, Hotelier. (MlBRAK) Israelitische Kultusgemeinde Wien. Kundmachung. I n der V e r s o r g u n g s a n st a l t der i r a e I. Kultusgemeind e, Wien, IX., Seegasse 9, ist an einen armen oder gebrechlichen, den im Organisationsstatute dieser Anstalt festgesetzten Bestimmuna-'n entsprechenden Verwandten des am 18. Oktober 10 0 7 in Wien verstorbenen Herrn D o n a t T a u s z i g ein Freiplatz eventuell an Stelle dieses Freiplatzes ein ^ahresbetrag von 320 Kronen bis auf weiteres zu verleihen. Als Verwandte des Herrn Donat T a u s z i g sind in Hinsicht auf diesen Freiplatz diejenigen Personen anzusehen, welche nicht über den 6. Grad hinaus.mil dem genannten Erbla'ser verwandt sind. Bewerber um diesen Freiplatz bezw. um den ausgeschriebenen Iahresbetrag haben ihre mit den erforderlichen Beilagen belegten Gesuche bis 20. März 1914 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde, Wien, i., ^eitenstettengasse 4, 2. Stock, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 llhr vormittags zu überreichen. Sachdienliche Auskünfte werden im Stistungsamte der Israeli tischen Kultusgemeinde, Wien, 1., Seitenstettengasse 2, 2. Stock, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags erteilt. Ich gebe hiemit bekannt, dass icli die msc Bäckerei der Schiffschul unter Aufsicht des elirw. Rabbinates auf Jahre übernommen habe, und bin ich in der Lage, die höchsten Ansprüche der P. T. Kunden zu befriedigen. Beojamin Kohn. Bestellungen wolle man riehten: ADAS JISROEL, Wien, II., Grosse Schifigasse 8. UdllVlifl'ltdmmli'Ini der *n Deutschland die HochnaMUmaldJ&dlllillal schule besuchte, erteilt Unterricht in französischer, ungarischer und hebräischer Sprache, Bibelkommentar u. Talmud. Knaben werden mit bestem Erfolge zur Barmizwa vorbereitet. — Bela Fischer, Rabbinatskanditat. VBurgsasse 122a. tl. Verein der Sabbathfreunde „Scbomre Scbabbos“. Wien. I!.. Kleine Schiffgasse 10. Bf-werber gesucht: Buchhalter mit mehrjähriger Praxis, Kontoristin (flotte Maschinschreiberin), Praktikant (für Kurz- und Wirkwaren für Provinz), Lehrling für Spängler (mit Bezahlung), Taschnerlehrling, .Möbelpacker. Mädchen zu Kindern. Stellung gesucht: Perfekter Buchhalter Kontoristen und Kontoristinnen, Verkäufer aus der Manufakturwarenbranche, Verkäufer aus der Wirkwarenbranche, Verkäufer aus dei Eisenbranche, Lehrlinge aller Branchen, Schneiderinnen, Maschinstricker. Kostenfreie Auskünfte durch den Verein. Russischer Tee in Orig.-PaGkungen I der bestbekannten russ. Tee-Gesellschaft W. Wlssotzky fc Co., I Generalvertreter für Österreich-Ungarn G. Lubetzky, Wien, I IX., Oenrgr Sisglgasse 11. g. » Konditorei und Kaffe« Franz Fiala’* NacMg. Josef Pronsek Tel. 22379 Wien, II., Unters Angartenstr. 4 Tel. 2237» Ei«-Creme«, Gefrorne«, Bonbon«, Dessert«, Torten, Tefal- »afsStae, feine Choeoladen, Compot, Himbeersaft nnd Marmeladen, feint öermbtekersien. Grosse Auswahl in feinster Teeb&ekevsL iHtHIni« n ttln fwft nrfn nt <m lut« ,UR»!U" Jahrzeittabellen billigst Aptup Tannenbaum, II., Haasgasse 7. Tüp41. Junge stimmbegabte Leute l'fll KtÄ angebildet bei D. Eibenschütz, Chordirigent, II., PatzmanitenSasse 21, Tür 3. G.

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