Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 31 (1914)
- Issue
- 7 (13.2.1914)
- Date
- 1914-02-13
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/3020846-3022089-3022097--22883-3048052- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Seite 110 Br. Bloch- WochtlMrift »*• 7 Studium der frcmbcii Sprachen, wenn Borkenntnisse schon vorhanden sind, auf interessante und unterhaltende Weise weiterzuführen. Die dem Urtert ^nebenan gestellte genaue Uebersetzung führt dem Löser in beiden sprachen den richtig gewählten Ausdruck vor, wodurch der Wortschatz vermehrt und die Genauigkeit in der Wiedergabe des Sinnes erlernt werden kann. Jede Nummer enthält neben einer durchlaufenden größeren Erzählung mannigfaltigen Lese- und Lehrstoff, Gespräche, kaufmännische Briese, Ilebersetzungsaufgaben, lehrreiche Besprechungen über sranzösichse Autoren und ihre Werke, sowie eine besondere Rubrik für Brief-, Postkarten- und Zeitungstausch. Wer sich mit dem Sprachstudium besaßt, dem seien diese überall gut eingeführten und bekannteil Zeitschriften aus das Wärmste enipfohlen. Probenummern für Französisch, Englisch oder Italienisch kostenlos durch den Verlag des Tradncteur in La Chaur-deFonds (Schweiz). Eingesendet Löbliche Redaktion der „Oesterreichischen Wochenschrift'' Wohlgeb. Herrn Dr. Bloch! Wien, am 7. Februar 1914 Ich war dieser Tage ein stiller Zuhörer einer echt jüdischen Wohltätigkeit. Ein durch die vorjährige Krise in eine große Notlage geratener Schneidermeister, der eine zahlreiche Fanlilie hat, und seine Frau täglich das Wochenbett erwartet, wendete sich bittlich durch einen Kollegen an den gegensetigen Israelitischen Hilfsverein für Handwerker und Kleingewerbetreibende in Wien, Große Pfarrgasse 23, Fischers Restauration, um Unterstützung von 20 Kronen aus Zugehör und zum Leben. Die Vereinsleitung mar aber so human, ohne viel darüber zu debattieren, daß der Gesuchssteller würdig ist, ihm eine Unterstützung von 50 Kronen sofort zukommen zu lassen. Diese Familie (Name und Adresse sind mir bekannt) war glücklich aus der hart bedrängten Lage Rettung gefunden zu haben. Ich möchte Ihnen sehr dankbar sein, wenn Sie diesem Verein durch ihr wohlgeschatztes Blatt einige Worte der Anerkennung in Ihrem sehr geschätzten und stark gelesenen Blatte widmen möchten. Ihnen im Vorhinein bestens dankend, zeichnet hochachtungsvoll Mor. Aug. Raubitschek, Armenrat, II., Unt. Augartenstraße 31. Boranzeige. Demnächst erscheint im gezeichneten Verlage ein epochales Werk unter dem Titel: „Alt- und Neuhebräische Phraseologie" von I. L. R a b i n o w i c z in Boskowitz. Dieses Buch ist gleichzeitig ein vorzügliches Hilfsmittel zum richtigen Verständnis der Bibel und des Talmuds. Preis 2 Kronen. Bestellungen nimmt der „Jüdische Buch- und K u n st v e r l a g" in Brünn, schon jetzt entgegen. Achtung! Der „Jüdische Buch- und Kunstverlag" geht daran, einen Inder oder Sachregister zum Babylonischen Talmud in hebräischer und deutscher Sprache herauszugeben. Fachkundige Mitarbeiter werden gesucht. Die Arbeit wird nach Traktaten n'nrci* eventuell auch nach Abvergeben und ist alphabetisch zu ordnen. schnitten Honorare nach Ilebereinkommen. — Anmeldungen sind zu richten an den „Jüdischen Buch- und Kun st verla g", B r ü n n , Adlergasse 9. Kriefkaste«. Spingarn in Sz. Solchen Interventionen halten wir uns grundsätzlich fern und sind nicht einmal in der Lage, Ihnen wirksame Ratschläge zu erteilen. „A. B. "600." Die Mündchenkonfirmation' im Seitenstättentempel 1907 hat Sonntag am 5. Mai stallgesunden. S. L. in Budapest. Es geht nicht an, von Herrn Dr. M. ein Wunder zu verlangen, er ist darauf nicht eingerichtet und braucht das nicht zu leisten. . Wilh. Schick. Im Journale „Vidensky Dennik" vom 8. d. M. findet sich unter der lleberschrift nachstehende Notiz: Das erste gedruckte Zitat des Namens Kolumbus. Bei der ersten Ausstellung hebräischer Handschriften und Erstdrucke, welche von der amerikanischen Society of biblical Literature and Eregesis in Newyork veranstaltete, erregte eine Ausgabe von Psalmen, die in Genua 1516 gedruckt wurde, besondere Aufmerksamkeit. Sie enthält außer den hebräischen, griechischen und arabischen Tert auch einen lateinischen Kommentar, welcher unter anderem auch von der E n 1d e ck u n g A m e r i k a s durch Kol u m b u s berichtet. Es ist das erste Mal, daß in einem Druckwerke von diesem wichtigen Ereignis erwähnt ird. Und daß dies gerade in einem Kommentar zu hebräischen Psalmen geschieht, wird eine willkommene Bestärkung der Ansicht jener sein, welche Kolumbus für einen Juden halten." Notizen. Jüdische Bühne. Direktion : M. Siegle r. „Hotel Stefanie" ll., Taborstraße 12. Freitag den 13. Februar: ,Da? X Gebot." Samstag den 14. Februar ,Tante Zistoire." Sonntag, halb 4 Uhr nachmittag den lö. Februar, halbe Preise: „Tochter Jerusalem^' Sonntag, den 15. Febnar abends: „Rabbi Jose mann" Montag, den 16. Februar: „Die drei Matnne*" Dienstag den 17. Februar: „Die Jesoine", Frl. G o r s k o j a als Gast. Mittwoch, den 18. Februar : Ehrenabend der Frau E. W eint r a n b „Chanale". Donnerstag, den 19. Feb., Wohltätigkeits-Vorstellung , Chnsen-Kale" In Vorbereitng: „Auf der Aclter! Brunner Dl Ü D Brünner Anzeige. Den verehrten Kunden zur gefälligen Kenntnisnahme, daß ich meine renommierten Brünner Mazes ab jetzt durch meinen Alleinvertreter Herrn 8. Alexander Friedmann Wien, II., Stephaniesiraße 2, Telephon 22115. in Verschleiß bringe. Alle Bestellungen wollen an denselben gesandt werden. Rosa Kessler Mazes-Bäckerei, Brünn. An unsere geehrten Abonnenten! Wir bitten um rechtzeitige Erneuerung des Abonnements,.,damit in der Zusendung des Blattes keine Verzögerung eintrete. Die geehrten Abonnenten werden ersucht, bei Einsendung des Abonnementsbetrages den zugesandten Posterlagsciiein zu benutzen. Bezugspreise r Für Oesterreich-Ungarn: Ganzjährig K 16.—, halbjährig K 8.—, vierteljährig K 4.—. Für Deutschland und alle übrigen Länder: Ganzjährig K 20.—, halbjährig K 10.— vierteljährig K 5 —. Die Administration II/l, Praterstraße 9 Borstand der israelitischen Kultusgemeinde in Lemberg. Konkurs. Aus der vom sel. Salomon B u b e r errichteten Raschi-Stiftung gelangt ein Stipendium pro 1914 im Betrage von 800 Kronen an mittellose Autoren und Herausgeber alter hebräischer Werke zunr Zwecke der Edition derselben, oder an mittellose Gelehrte für Werke aus dem Bereiche der judaistischen Wissenschaft. Diese Werke oder Arbeiten sollen Gegenstände aus der jüdischen Theologie, Philosophie, Literatur oder Geschichte umfassen. Die nicht gestempelten Eingaben samt den erwähnten Werken oder Arbeiten sind im Stiftungskur«to rium zu Händen des Vorstandes der »israelitischen Kultusgemeinde in Lemberg (Bersteingasse 12), spätestens bis Ende April 1914 zu überreichen. Lemberg, den 1. Februar 1914. Jahrzeittabellen billigst Artur Tannenbaum, II., Haasgasse 7, Tür 41. Unf\räic/»Iinr I itnrot erteilt Unterricht in hebräischer JluUlaidLiH/i LllUidl Sprache, Bibel, Talmud, Religion und Bar-Mizwa bei mässigem Honorar. — J. Kühn, Wien, XX., Karl Meisslstrasse 6, Tür Iß.