Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 30 (1913)
- Issue
- 45 (7.11.1913)
- Date
- 1913-11-07
- Page
- – (sequence 19)
- Language
- German
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Dr. Blochs Wochenschrift. Moritz Perles-Wohltätigkei ts-Widmung. Anzahl der Platzet Unbestimmt, zusammen K 100.—. Bewerbungsberechtigt sind: Verarmte jüdische Familien, ■welche durch das plötzliche Ableben des Ernährern—: sei es infolge Schlaganfalles, Gewalttat, Krieges oder Unglücksfalles (Selbstmord ausgeschlossen) aus geordneten Verhältnissen in drückende Not gestürzt wurden. Es bildet hiebei keinen Unterschied, ob der verstorbene Ernährer das Haupt oder nur ein Mitglied der Familie war. Bevorzugt sind: Bewerber, welche in direkter Linie-von dem IVidmungserrichter, Herrn Moriz Perles, oder dessen Gattin, Frau. Agnes, geb. Schiller, abstammen oder der S§itehverwandtschaft. des- IVidmungserrichters1 oder dessen Gattin bis zum 5. Grade angehören. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Totenschein, Armutszeugnis,-eventuell Verwandtschaftsnachweis. ' Letzter 'Tag der Einreichungsfrist: 30. November 1913. Einreichstelle: "Wien, I., Seitenstettengasse 4, II. Stock1 (Einreichungsprotokoll). Israelitische Kultusgemeinde in Zagreb (Agram) Konkursausschreibung. An der konfessionellen Volksschule der Israel. Kultusgemeinde in Zagreb (Agram) gelangt die Stelle eines Lehrers zur Besetzung. Gefordert wird die Eignung zum Unterricht in den profanen und den religiösen Gegenständen. Gesuche, welche ein kurzes Curriculum vitae zu enthalten haben und mit Zeugnisabschriften über die zurückgelegten Studien sowie etwaige bisherige Dienstesverwendung des Bewerbers zu versehen sind, sind bis zum 15. Dezember d. J. im Gemeindeamte einzubringen, woselbst auch die Anstellungsbedingungen in Erfahrung gebracht werden können. Zagreb (Agram), den 4. November 1913. Das Präsidium. KONKURS. Seite 835 Fräu|ein, Israelitin, wird gesucht. Erwünscht musikalische Bildung (Klavier) wie auch liier. Bildung, um Bürgerschülerinnen nachhelfen zu können. Gehalt nach Uebereinkommen. — Diesbezügliche Zuschriften sind an Herrn Wilhelm Hauser, Oberhollabrunn zu richten. 70jährige Tante sucht ihre Nichte, Waise, 18jähriges, hübsches fesches, häuslich u. fromm erzogenes Mädchen, die deren einstige Universalerbin wird, an einen Rabbiner, Doktor oder höheren Beamten zu verehelichen. Mitgift K 10.000.—.. Gefällige Zuschriften erbeten unter „Besorgte Tante“, Wien, I., hauptpostlagernd (nur gegen Schein). Verein der SabkatUrenade „Schonte Scbabbos“. Wien, II., Kleine SchilTgasae 10. Stellung gesucht: Buchhalter, Kontoristen u. Kontoristinnen, Verkäufer aus der Manufakturwarenbranche, Ratenkassier, Lehrlinge verschiedener Branchen. Bewerber gesucht: Kontoristin (böhmische Korrespondenz bedii gt, für Wien), Kontoristin (böhmische Sprache bedingt, für Provinz), Kontoristin (einfache Buchhaltung, Anfängerin), Praktikantin für Lager u. Kontor, Praktikant^für Manufakturwarenbranche, Uhrmachergehilfe und Lehrling (für Provinz), Hilfskraft für Näharbeiten, Hilfskraft für Kappenerzeugung. Kostenfreie Auskünfte durch den Verein. NV2 Restauration Hotel Moravia im Kurorte Luhatschowitz besonders gut eingeführt, auf bestem Platze, 20 Zimmer, Speisesaal, Veranda, Schwemme, elektr. beleuchtet, sofort zu verpachten. Frequenz über 6000 Kurgäste, 18 Aerzte. Näheres hei Wilhelm Sonnenschein, Luhatschowitz. _ Die israelitische Kultusgemeinde Kremsier akzeptiert_ab I. Jänner 1914 einen" ' ’ ' . 1 - Gemeindesekretär und hebr. Lehrer der gleichzeitig die\ Funktion eines Vorbeters, Thoralesers und Schächters zu versehen hat. Das Jahresgehalt beträgt K 1800.^- nebst den üblichen Nebenemolumenten in Höhe von ca. K 600.—. Bewerber, österreichische Staatsbürger, wollen ihre eigenhändig geschriebenen Gesuche nebst Zeugnisabschriften und curriculum vitae, welche nicht retourniert werden, längstens bis 30. November d. J. beim gefertigten Kultusvorstande einbringen. Ledige Bewerber welche die böhmische Sprache beherrschen, werden bevorzugt. Reiseauslagen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Der Kultusvorsteher: Kaiserl. Rat Ignaz Knöpfelmacher. Fin R SaFjKj n/>r* erteilt Unterricht in Talmud, Bibel- L.I (I I yClUUI I Ivl Kommentar u. in literarischen Gegenständen. Beste Referenzen, mässiges Honorar. — Anfragen unter >L. K «, XX., Othmargasse Nr. 13, I. Stock, Tür 11. G. Erste und grösste Schildermalereiu. Anstreicherei Wiens W. n. SCHWARZ Gegründet IS02 IT., Taborstrasse 21a Telephon Stelle 8 von 5215 ~V/|ir bSrge^I^ SOL _ Gelinget0 0 aLfl£J?06jn.ö.H vViSN II Aspernörücheng 5 ---*— Tüchtige Klavierpädagogin absolvierte Konservatoristin, erteilt gewissenhaften Unterricht. — Zu erfragen in der Administration des Blattes. G. Obergymnasiast (VIII) erteilt Unterricht in Latein, Griesch, Mathematik u. Klavier an Untergymnasiasten. — Geil. Zuschriften unter: H. P. an die Administration d. Blattes. Babbinatskandidat sucht Stunden für Hebräisch, Talmud, wie auch für sämtliche Volks- Bürger-, u. Gymnasialgegenstände. — Zuschriften erbeten N., Obere Donaustrasse 63, Tür 24. G. Privat hebräischen Religionsunterricht bei mässigem Honorar. — Zuschrift an L. Rosenzweig, II., Mumbgasse 1/3. -- '.T‘7;; .•G. □ □ □ □ □ □ □ □ □ A. GRIMM TAlLOR Feine Herrengarderoben Sportbekleidung, Militäru. Beamtenuniformen I.» WeUiburssasse 11. □ □ □ a Y D □ □ □ Bequemes Abounemeulsystem (V4jährliche Zahlung im nachhinein) Feinste Herrengarderobe Maßatelier Jortzsch Wien, IX., Nußdorferstraße 2. P r o s p e k t c und Modejournale gratis und franko.