Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 30 (1913)
- Issue
- 44 (31.10.1913)
- Date
- 1913-10-31
- Page
- – (sequence 19)
- Language
- German
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Nr. 44 Seite 815 Dr^ Blochs Wochenrchrist. Der zweite Jahrgang der Volksschriften Uber jüdische Religion unabhängig vom ersten und in wesentlich volkstümlicherer Form, beginnt im Oktober 1. J. Im 2. Jahrgang erscheinen: G. Oktober: Die Propheten Amos u. Hosea, von Dr. J. Ziegler-Karlsbad November: Der Optimismus im Judentum, von Dr. L. Scheftlowitz-Köln Dezember: Die Mischna, von Dr. 8. Krauss-Wien Jänner: Der Talmud, von Dr. 8. Bernfeld-Berlin Februar: Judentum und Christentum, von Dr. M. Dienemann-Ratibor März: Synagogaie Poesie u. Gottesd enst, v. Dr. J. Elbogen-Berlin April: Die Reform, von Dr. C. Seligmann-Frankfurt a. M. Abonnement für sämtliche 7 Schriften: 5 Kronen! Man .abonniert bei dem Herausgeber: Dr. J. Ziegler, Rabbiner in Karlsbad. Abonnement: 5 Kronen. Znr gefälligen Beachtung! Wir ersuchen unsere geslkähten Abonnenten um rechtzeitige Einsendung der lsufenden Abonnements aebükir, damit die Zusendung des Blattes keine Unterbrechung erleide. Zur Einsendunu der Betraue wolle man fidi des in der letzten Nummer beiqelegten Posteftaq« scheines bedrsnen. Kundmachung. Die Einschreibungen in die Bibelschule des israel. Tempelvereines für den XIX. Bezirk für Volks-, Bürgeru. Mittelschüler finden Sonntag den 2. November 1913 in der Kanzlei des Tempelvereines, XIX., Dollinergasse 3 statt. Wien, 27. Oktober 1913. Der Vorstand der Bibelschule des israel. Tempelvereines für den XIX. Bezirk. KONKURS. Bei der israelitischen Kultusgemeinde in Hohenems gelangt mit I. Jänner 1914 die Steile eines jüngeren Beamten der die Eignung für rabbinische Funktionen besitzt und befähigt ist, als Vorbeter, Koreh und Sekretär zu fungieren, zur Besetzung. Mit dieser Stelle ist ein Fixum von K 2400.— nebst freier Dienstwohnung verbunden. Bewerber mit entsprechendem hebräischen und profanen Wissen wollen ihre Offerte bis zum 15. November beim Unterzeichneten Kultusvorstande einreichen. Hohenems, am 10. Oktober 1913. Der Kultusvorstand: Theodor Elkan. KONKURS. Die Administration. Jakob Kuffner’sche Stipendienstiftung. Verliehen wird vom Beginne des Schuljahres 1913/14 angefangen: Ein Stipendium im Betrage von K 256.— jährlich an einen Gymnasiasten mosaischen Bekenntnisses. Zur Bewerbung sind berufen: Nach Wien zuständige, mittellose Vorzugsschüler des Gymnasiums in Ober-Döbling oder eines anderen Wiener Gymnasiums, deren Eltern früher nach Ober- Döbling zuständig waren, oder die im G biete der ehemaligen Gemeinde Ober-Döbling, oder eventuell im XIX. Bezirk überhaupt geboren s'nd. Den Gesuchen sind beizulegen: Geburtsschein, Heimatschein, Mittellosigkeitszeugnis, Impfzeugnis un i Studiennacliweise. Einreichstelle: Magistrats-Abteilung XIII. Einreichungsfrist: Bis 15. November 1913. Hdinrich Kiinger’sche Stiftung zur U iterstützung von Handels- oder Gewerbetreibenden. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 400.—. Bewerbungsberechtigt sind: In Wien wohnhafte, bedürftige und der Unterstützung würdige Handels- oder Gewerbetreibende jüdischer Konfession ohne Unterschied des Geschlechtes. Verleihungstag: 12. Jänner 1914. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Nachweis des Betriebes eines Handels- oder Gewerbe-,Unternehmens. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. November 1913. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock, (Einreichungsprotokoll). Synagogen verein ,,Beth. Israel“ nach polnisch-jüdischem Ritus, Wien, II., Leopoldsgasse 29. Kundmachung. Aus dem Kaiser Frau; Joseph I. Regierung-Jubiläums- Heirats-Ausstattungsfonds gelangt pro 1913 ein Betrag von Kronen 300.— an ein armes, braves, jüdisches Mädchen, das sich im Brautstande befindet, zur Verteilung. Die an das Vereinssekretäriat, Wien, II., Leopoldsgasse 29, bis 15. November l. I. einzureichenden Gesuche müssen folgende Beilagen enthalten: 1. Geburts- und Armutszeugnis; 2. Nachweis des Brautstandes ufid Namen und Beruf des Bräutigams; 3. Nachweis, ob die Braut Eltern hat oder verwaist ist; 4. Nachweis, ob der Vater der Braut Mitglied des Vereines „Beth Israel" ist oder war. Die Trauung des Brautpaares, dem diese Stiftung zuerkannt wird, wird im Dezember l. I. ,in der Vereinssynagoge unentgeltlich, vollzogen. G. Wien, im November 1913. ' Der Vorstand. Nachdem der auf unsere im Sommer d. J. ausgeschriebene Religionslehrerstelle berufene Herr Salomon Seifter aus Bielitz den Posten krankheitshalber nicht antreten konnte, wird die Stelle zur Besetzung bis spätestens 1. Jänner 1914 neuerdings ausgeschrieben. Der aufzunebmende Religlonslelirer hat in den der Grazer israelitischen Kultusgemeinde zugewiesenen Orten den Religionsunterricht zu versehen. Bewerber, welche das dreissigste Lebensjahr nicht überschritten haben, mögen ihre mit einem ausführlichen curriculum vitae, Zeugnisabschriften und Photographie ordentlich belegten Gesuche bis 1. November d. J. an den gefertigten Vorstand richten. Das Einkommen einschliesslich Reisediäten beläuft sich auf zirka K 2.200.—. Reisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Graz, im Oktober 1913. Israel. Kultusgemeinde Graz. Der Sekretär: Dr. Lemberger. Der Präses: 8. Rendi. KONKURS. Die israelitische Kultusgemeinde ^remsier akzeptiert ab I. Jänner 1914 einen Gemeindesekretär und hebr. Lehrer der gleichzeitig die Funktion eines Vorbeters, Thoralesers und Schächters zu versehen hat. Das Jahresgebalt beträgt K 1SOO.— nebst den üblichen Nebenemolumenten in Höhe von ca. K 600.—. Bewerber, österreichische Staatsbürger, wollen ihre eigenhändig geschriebenen Gesuche nebst Zeugnisabschriften und curriculum vitae, welche nicht retourniert werden, längstens bis 30. November d. J. beim gefertigten Kultusvorstande einbrii gen. Ledige Bewerber welche die böhmische Sprache behen sehen, werden bevorzugt. Reiseauslagen werten, nur dem Akzeptierten vergütet. Der Kultusvorsteher: Kaiserl Rat Ignaz Knöpfelmacher. Ein Rahhin^r erte^1 Unterricht in Talmud, Bibel- n rYaUUIMoi Kommentar u. in literarischen Gegenständen. Beste Referenzen, massiges Honorar. — Anfragen unter »L. K.<, XX., Othmargasse Nr. 13, l. Stock, Tür 11. G. Tüchtige Klavierpädagogin absolvierte Konservatoristin, erteilt gewissenhaften Unterricht. — Zu erfragen in der Administration des Blattes. G. Obergymnasiast (VIII) erteilt Unterricht in Latein, Gricsch, Mathematik u. Klavier an Untergymnasiasten. — GefL Zuschriften unter: H. P. an die Administration d. Blattes.