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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1913-10-24 · 43 (24.10.1913) · page 15

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
30 (1913)
Issue
43 (24.10.1913)
Date
1913-10-24
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Nr. 43 Dr. Blocks 'iBodjentdjtift Sette 795 Jüdisches Theater-Varietee im neuerbauten Saale S. Bondi, II., Augartenstrahe 8 (nächst der Augartenbrücke). Ab Freitag, den 24. Oktober und täglich Gastspiel des weltberühmten Heldentenors Adolf Metzer, der „Star" des Jüdischen Theaters. Täglich abwechselnde Stücke mit Herrn Metzer in seinen Glanzrollen, Näheres die Tagesplakate. Adolf Ignaz und Julie Marzelline Mautner von Markhof’sche Stiftung fOr Wiener Waisenkinder. Verliehen werden: 16 Stiftplätze von je 570 K an acht Wiener Waisenknaben und acht Wiener Waisenmädchen, und zwar je vier an katholische, je zwei an evangelische, (A. B. und H. B.) und je zwei an israelitische Waisenkinder durch Verlosung. Zur Bewerbung sind berufen: Arme Waisenknaben im Alter von 12 bis 16 Jahren und arme Waisenmädchen im Alter von 10 bis 14 Jahren, die in Wien heimatberechtigt sind. Dem vom gesetzlichen Vertreter einzubringenden Gesuche sind beiizulegen: Tauf(Geburt)schein, Nachweis der Zuständigkeit und der Verwaisung, letztes Schulzeugnis und Vormundschaftsdekret. Einreichungsstelle: Magistrats-Abteilung XIII. Einreichungsfrist: Bis 31. Oktober 1913. Verleihungstag: 6. Februar 1914. Gustav Figdoi’sches Stipendium Verliehen werden: Für das Studienjahr 1913/14 drei Gustav Figdor’sche Stipendien im Betrage von je Iv 1000. an je einen armen, durch Fleiß, Sitten und Geistesgaben hervorragenden Hörer der Beeilte, der Medizin und der Philosophie (Naturwissenschaften) in Wien; und zwar wird beteilt je ein Studierender des katholischen, protestantischen oder evangelischen und des israelitischen Bekennt-, nisses. Weiters gelangt noch ein im Studienjahr 1912/13 nicht zur Vergebung gekommenes viertes Stipendium im Betrage von K 1000.— für einen Hörer der Philosophie jüdische ui Bekenntnisses zur Verleihung. Dem Gesuche sind beizulegen: Geburtsschein, Impfzeugnis, Heimatschein, Armuts(MitteIlosigkeits)zeugnis, Maturitätszeugnis und Studiennachweis. Einreichungsstelle: Magistrats-Abteilung XIII. Einreichungsfrist: Bis 31. Oktober 1913. KONKURS. Nachdem der auf unsere im Sommer d. J. ausgeschriebene Religionslehrerstelle berufene Herr Salomon Seift er aus Bielitz den Posten krankheitshalber nicht antreten konnte, wird die Stelle zur Besetzung bis spätestens I. Jänner 1914 neuerdings ausgeschrieben. Der aufzunebmende Religionslehrer hat in den der Grazer israelitischen Kultusgemeinde zugewiesenen Orten den Religionsunterricht zu versehen. Bewerber, welche das dreissigste Lebensjahr nicht überschritten haben, mögen ihre mit einem ausführlichen Curriculum vitae, Zeugnisabschriften und Photographie ordentlich belegten Gesuche bis 1. November d. J. an den gefertigten Vorstand richten. Das Einkommen einschliesslich Reisediäten beläuft sich auf zirka K 2000.—. Reisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Graz, im Oktober 1913. Israel. Kultusgemeinde Graz. Der Sekretär: Dr. Lemberger. Der Präses: 8. Rendi. KONKURS. Bei der israelitischen Kultusgemeinde in Hohenems gelangt mit I. Jänner 1914 die Stelle eines jüngeren Beamten Znnz-Stiftuog. Die Zunz-Stiftung unterstützt nur diejenigen ungedruckten Arbeiten durch eine Beihilfe zu den Druckkosten, welche in philologisch-historischer Methode die Wissenschaft des Judentums fördern. Die Antragsbriefe sind in deutscher Sprache und begleitet von der ganzen Arbeit oder von einem für eine Beurteilung ausreichenden Teile nur im Monat Februar 1914 dem Schriftführer einzureichen. Für 1914 sind 1600 Mark verfügbar. Berlin, im Oktober 1913. Geh. Justizrat Dr. H. V. Simon, Direktor G. Minden, stellvertretender Vorsitzender. Kleisstrasse 1, Schriftführer. □ n er^e^t Unterricht in Talmud, Bibelil lyClUUIiItSl Kommentar u. in literarisch n Gegenständen. Beste Referenzen, mässiges Honorar. — Anfragen unter »L. K.«, XX., Othmargasse Nr. 13, I. Stock, Tür 11. G. Tüchtige Klavierpädagogio absolvierte Konservatoristin, erteilt gewissenhaften Unterricht. — Zu erfragen in der Administration des Blattes. G. l#«1fam 7luiUMM IX. Bezirk, sehr nett möbl., streng UinC> 4UU!uCr separiert, ist — event. mit Pension (rit. gute Küche) — au 1 oder 2 anst. Herren oder Damen sofort zu vermieten. Adresse zu erfragen in der Redaktion des Blattes unter »Angenehmes Heim«. Hpr7Pf1 werden gebeten, zweier ganz ver- ÜC1 4C11 waister jüdischer Knaben, die noch dazu geistig zurückgeblieben sind, durch milde Gaben zur Beschaffung von Winterkleidern und für Beköstigung zu gedenken. —- Diese übernimmt aus Gefälligkeit Lehrer Moriz Salomon in Battelau (Mähren) und wird der Empfang derselben dankend bestätigt werden. M. .A. Es ist unglaublich! statt«36 nur k s. Gute Bücher fast umsonst! Allerdings nur zu Propagandazwecken gebe ich 15 Bände moderner Unterbaltnngslektüre, Romane, Humoresken, Detektivgeschichten, Pikantes, alles zusammen nm den Spottpreis von nnr K 5.—, Porto extra 60 h. Früherer Ladenpreis der Bücher nachweisbar K 36.—. Jeder Sendung, welche ein stattliches 5 kg-P.iket ergibt, wird ausserdem ein interessantes 94 Seiten starkes Büchlein, die Biographien aller deutschen Klassiker enthaltend, beigegeben. Siegfried Schleissner, Buchhandlung und Antiquariat Wien, II., Taborstrasse 28. Bei Nichtkonvenienz anstandslos Umtausch! Billigste BQcherquelle Wiens! Verein der SabbatWremtd« „Scbonre Scbabbos“. Wien, II., Kleine Schiffgasee 10. Stellung gesucht: Buchhalter, Kontoristen u. Kontoristinnen, Verkäufer aus der Manufakturwareribranche, Ratenkassier, Lehrlinge verschiedener Branchen. Bewerber gesucht: Kontoristin (böhmische Korrespondenz bedingt, für Wien), Kontoristin (böhmische Sprache bedingt, für Provinz), Kontoristin (einfache Buchhaltung, Anfängerin), Praktikantin für Lager u. Kontor, Praktikant für Manufakturwarenbranche, Uhr macherge hilf« und Lehrling (für Provinz), Hilfskraft für Näharbeiten, Hilfskraft für Kappenerzeugung. Kostenfreie Auskünfte durch den Verein. Lehranstalt für die Wissenschaft des Judentums in Berlin N. 24, Artilferiestrasse 14. Das Winter-Semester 1913/14 beginnt am 27. Oktober. — Die Anmeldungen sind an das Lehrerkollegium zu richten. der die Eignung für rabbinische Funktionen besitzt und befähigt ist, als Vorbeter, Koreh und Sekretär zu fungieren, zur Besetzung. Mit dieser Stelle ist ein Fixum von K 2400.— nebst freier Dienstwohnung verbunden.. Bewerber mit entsprechendem hebräischen und profanen Wissen wollen ihre Offerte bis zum 15. November beim Unterzeichneten Kultusvorstande einreichen. Hohenems, am 10. Oktober 1913. Der Kultusvorstand: Theodor Elkan. Fiir Verwandten, Witwer anfangs der Fünfziger, Doktor, sehr musikal., dekoriert, Sechsmalhunderttausend Kronen besitzend, suche kinderlose Lebensgefährtin mit mindestens Viermalhunderttausend Kronen Baarvermögen. — Vertrauenswürdige Vermittler werden honoriert. — Anträge erbeten sub „Reell 53' an Rudolf Mosse, Budapest.

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