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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1913-08-08 · 32 (8.8.1913) · page 14

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
30 (1913)
Issue
32 (8.8.1913)
Date
1913-08-08
Page
– (sequence 14)
Language
German
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Sette 678 Dr. Mochs Wochenschrift. Nr. 32 Dr. Max Gruuwald. Die Feldzüge Napoleons nach Aufzeichnungen jüdischer Teilnehmer und Augenzeugen. Wien und Leipzig. Wilhelm Braumüllcr, k. u. k. Hof- und Universitätsbuchhändler. 1913. Preis K 4.80. M. Pulvermann. Die Söhne des Bundes B’ne B’rith. Erzählung für die reifere Jugend. Leipzig 1913. Verlag von Gustav Engel. Die Freistatt. Alljüdische Revue. Jahrgang 1913. Juli- Heft. Inhalt: F. M. Kaufmann: All jüdische Kritik II. — Benzion Rubins tein: Die wirtschaftlichen Probleme. — Maxim An in: Ein Volk feiger Knechte. — Dr. R. Seligmann: Zur Charakteristik der jüdischen Kultur. — Ludwig Strauß: Entgegnung. — 8. Niger: Morris Rosenfeld. — Awrum Rejzn: Jiddische Dichtung IV. — Büchereinlauf. — Bücherbesprechungen. — Vom jüdischen Leben und Schaffen. — Verlag der Freistatt: Escliweiler. The Jewish Review. Edited by Norman Bentwich and Dr. Joseph Hoch man. Contents: Editorial Notes: Jewish Interests in the Balkan States; The Zi-nist Congreß; The Jewish Publication Society. — Ben Yisrael: An Open Letter to Mr. Zargwill. — A. Caleff: The Jews of Bulgaria. — Leonard G. Montefiore: The Jewish Question in Prussia and in Berlin. — Rabbi Prof. Dr. H. Gollancz: Thoughts upon the International Congress of Historians met in London in April 1913. — Bertram B. Benas: A Jewish Universby in Jerusalem. — Dr. J. Snowman: Jewish Eugenics. — Reviews of Books. — Vol. IV. No. 20. July, 1913. Geo. Routledge & Sons, London. Emgesendet. Löbliche Redaktion! Es ist in jüngster Zeit vorgefallen, daß in einer Sommerfrische Tirols dem tsirtp die Vornahme der Scliechitah mit der Begründung untersagt wurde, daß er an dieser Funktion von der Kultusgemeinde, bezw. vom zuständigen Rabbiuate nicht autorisiert sei. Um derartige Vorkommnisse in Zukunft zu vermeiden, werden die Interessenten ersucht, unter Vorlage der die Autorisation rechtzeitig einzuholen. Hohenems, am 3. August 1913. Der Landesrabbiner für Tirol und Vorarlberg: Dr. J. Link. U Krirfkaste«. Otto B. In den Jahren 1911—1913 findet sich in den Austrittsbüchern der von Ihnen angegebene Name nicht vermerkt. A. 51., Nagy-Szombat. Mr die „Oesterr. Wochenschrift" ungeeignet, eher für ein antisemitisches Blatt. K. F. Ihnen „über das Wesen der Wunderrabbis" an dieser Stelle Auskunft zu erteilen, ist denn doch ein unbescheidenes Verlangen. R. L. Nein. Graf Taaffe hatte Juden zu Freunden, hat auch oft Juden Wohltaten erwiesen und gegen Ungerechtigkeiten Schutz gewährt. B. H. Am 7. Oktober 1903. GR. Warum wenden Sie sich nicht an das Rabbinat in Lemberg? C D. Das Wort „Schickse" bedeutet nicht „Judendirne", sondern ein nichtjüdisches Dienstmädchen. Man sprach nie von einer „Ju'oenschicksel". Theobald Uffenheimer-Ausstattungs-Stiftung. Anzahl der Plätze: Zwei im Betrage von je K 860/—, Bewcrbungsbereehtigt sind: Arme israelitische wohl verhaltene Mädchen, welche sich im Brautstande befinden. Bevorzugt sind: 1. Verwandte des Stifters. 2. Nach Wien zuständige oder im Bezirke Leopoldstadt in Wien oder in Wien überhaupt geborene Bewerberinnen. Verleihungstag: 28. November 1913. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Sittenzeugnis, Brautstands-Nachweis, Heimatschein, eventuell Nachweis der Verwandtschaft. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. September 1913. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (EinreichüngsprotokoU). Bewerberinnen, welche sich vor dem Verleihungstage der Stiftung (28. November) verehelichen, verlieren jeden Anspruch auf dieselbe. Theobald Uffanheimer’sche Gewerbestiftung. Anzahl der Plätze: Zwei im Betrage von je K 200.—. Bewerbungsberechtigt sind: Verarmte oder arbeitsunfähige wohlverhaltene Gewerbsleute israelitischer Konfession. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Zuständigkeitszeugnis, Armuts- oder Mittellosigkeitszeugnis, Ausweis über die Mitgliedschaft bei einer Genossenschaft eventuell Bestätigung der Genossenschaft, daß der Bewerber sein Gewerbe wegen Arbeitsunfähigkeit zurücklegen mußte, eventuell Verwandtschaftsnachweis mit dem Stifter, Herrn Theobald Uffenlieimer. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 22. September 1913. Einreichstelle: I., Seitenstettdngasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Verleihungstag: 28. November 1913. Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich erhältlichen Gesucbsblanketten. Tempeldienerstelle. In der Kultusgemeinde Bisenz wird ein Tempeldiener, welcher an Wochentagen vorzubeten hat, Tlioravorlesen, große und kleine Schechita, und womöglich Religionsunterricht an der Volksschule erteilen kann, aufgenommen. Gehalt 1000 Kronen fix, nebst freier Wohnung, Einkommen aus Stiftungen und sonstigen Emolumenten betragen ungefähr 1000 Kronen. Bisenz, am 5. August 1913. Der Kultusvorsteher: Simon Fürst. KONKURS. An der hiesigen, mit dem' Oeffentlichkeitsrechte versehenen vierklassigen israelitischen Volksschule für Knaben und Mädchen mit deutscher Unterrichtssprache, gelangen mit Beginn des Schuljahres 1913/14 zur Besetzung: 1. Die Stelle eines Lehrers I. Klasse mit einem Jahresgehälte von K 1600.— und einer Qualifikationszulage von K 200.—, letztere bei nachweislicher Befähigung zur Erteilung des Religionsunterrichtes und in der hebräischen Sprache an Volksschulen, welche Befähigung durch besondere Zeugnisse nachzuweisen ist. Bewerber um diese Stelle müssen die österreichische Staatsbürgerschaft und die Lehrbefähigung für allgemeine Volksschulen mit deutscher Unterrichtssprache besitzen. Die Stelle wird vorläufig auf 1 Jahr provisorisch besetzt, doch behält sich die Kultusgemeinde vor, besonders qualifizierte Bewerber unter Anrechnung ihrer anderweitig zurückgelegten Dienstzeit für die Berechnung der Pension und der Quinquenien sofort definitiv anzustellen. 2. Die Stelle einer provisorischen Lehrerin if. Klasse mit einem Jaliresbezuge von K 900.—= und einer Ortszulage von K 300.—. Dieselbe muß österreichische Staatsbürgerin sein und sich mit dem Reifezeugnis einer österreichischen Lehrerbildungsanstalt ausweisen können. Gehörig belegte Offerte sind für beide zu besetzende Stellen bis längstens 20. August 1913 an die Kultusgemeinde M.-Ostrau einzureichen. M.-Ostrau, am 23. Juli 1913. Der Kultus Vorsteher: Dr. Alois Hilf. Bei kleiner, sehr streng jüdischer Familie ist ein schönes, helles Gassenzimmer eventuell mit ganzer Pension für 2 Herren, sofort zu vermieten. — M. II., Rembrandtstrasse 16. G. Ahcnlv llnivorciiäkhnror Mil. gründlichen Kenntnissen des He- HUüUli. Ullliul ulldlullUI Gl bräischen, der klassischen Sp achen und der Mathematik, unterrichtet sämtliche Gymnasialgegenstände und Hebräisch mit viel Geschick und Verantwortlichkeit. Verfügt über eine längere Praxis im Wiener Privatunterricht und Privaterziehung. Gefl. Anträge erbeten unter »Korrekt Nr. 3«, I., Universität. Bei kinderloser Beamtenfamilie, Frau Lehrerin, werden 2 Studenten in ganze Verpflegung genommen. Gefl. Anträge an Fleischner, Kritzendorf, Bahngasse 18. Geschäftstüchtiger erfahrener Kaufmann Israelit, 36 Jahre alt wünscht Einheirat in lebensfähiges Geschäft, Oekonomie etc., wo Gelegenheit zu intensiver Tätigkeit geboten. — Gefl. Anträge erbeten unter Chiffre: „Ernster Wille 3457 Van Haasenstein & Vogler, Prag II.

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