Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 30 (1913)
- Issue
- 31 (1.8.1913)
- Date
- 1913-08-01
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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De. Blochs Wochenschrift Ne. 31 Seite 562 Zur gefi. Beachtung. KONKURS. Das gefertigte Rabbi nat der ortkodox-israelitisicheii Kulfcusgemeinde sielit sich’ hiemit dringend verpflichtet, zu erklären, daß die Schlachtung des von der hiesigen Geflügel- Mästungs-Aktiengesellschaft „Gallus“ in einem Zirkulare offerierte geschlachtete Geflügel nicht unter Aufsicht des hiesigen orthod. Rabbinates steht. Das Raibbinat der Pozsonyer orthodox-israelitischen lvnltusgemeinde. Isrelitischer Betverein Laa a. d. Thaya. Ausschreibung. Bei obigem Vereine ist die Stelle eines Vorbeters der zugleich Religionslehrer und Schächter, im Alter von ca. 40 Jahren, per sofort zu besetzen. Bestes Einkommen desselben beträgt K 1200,—, Nebenverdienst ca. K 500.— jährlich. Bewerber wollen sich unter Beischluß von Zeugnissen binnen kurzem beim Bethaus Vorstände melden. Reisespesen werden nur dem Aufgenommenen bewilligt. Laa, 17. Juli 1913. Der Vorstand: Heinrich Blau m. p. KONKURS. In der Kultusgemieinde Prerau gelangt der Posten eines ersten Kantors zur Besetzung. Der fixe Gehalt beträgt 1800 K nebst freier Wohnung, halber Schechita und den üblichen Ne benein - kauften. Der Anzustellende muß österreichischer Staatsbürger, musikalisch gebildet und imstande sein, einen Chor abzurichten; ferner muß er Schochet, Ubodek und Koreh sein und den hebräischen Unterricht erteilen können. Nur dem Akzeptierten werden die Reisespesen vergütet. — Gesuche sind bis, 31. August 1. J. bei dem Unterzeichneten Kultusvorstelier einzubringen. Antritt des Postens eventuell auch nach den Feiertagen. Der Kultusvorsteher: Max Mayer jun. (Nachdruck wird nicht honoriert.) KONKURS. An der hiesigen, mit dem Oeffentliclikeitsrechte versehenen vierklässigen israelitischen Volksschule für Knaben und Mädchen mit deutscher Unterrichtssprache, gelangen mit Beginn des Schuljahres 1913/14 zur Besetzung: 1. Die Stelle eines Lehrers I. Klasse mit einem Jahresgehalte von K 1600.— und einer Qualifikationszulage von K 200.—, letztere bei nachweislicher Befähigung zur Erteilung des Religionsunterrichtes und in der hebräischen Sprache an Volksschulen, welche Befähigung durch besondere Zeugnisse nachzuweisen ist. Bewerber um diese Stelle müssen die österreichische Staatsbürgerschaft und die Lehrbefähigung für allgemeine Volksschulen mit deutscher Unterrichtssprache besitzen. Die Stelle wird vorläufig auf 1 Jahr provisorisch besetzt, doch behält sich die Kultusjgemeinde vor, besonders qualifizierte Bewerber unter Anrechnung ihrer anderweitig zurückgelegten Dienstzeit für die Berechnung der Pension und der Quinquenien sofort definitiv anzustellen. . 2. Die Stelle einer provisorischen Lehrerin U. Klasse mit einem Jahresbezuge von K 900.— und einer Ortszulage von K 300.—. Dieselbe muß österreichische Staatsbürgerin sein und sich mit dem Reifezeugnis einer österreichischen Lehrerbildungsanstalt ausweisen können. Gehörig belegte Offerte sind für beide zu besetzend© Stellen bis längstens 20. August 1913 an die Kultusgetneiiide M.-Ostrau einzureichen. M.-Ostrau, am 23. Juli 1913. Der Kultus Vorsteher : Dr. Alois Hilf. Der Israel. Handwerkerverein „Jad Charuzim“ veranstaltet zu den hohen Feiertagen im eigenen Hause einen Gottesdienst und sucht einen gediegenen Vorbeter (Kantor). Bewerber wollen ihre Offerte unter Angabe der Ansprüche an den Ausschuss des Vereines „Jad Charuzim“ in Lemberg, Bernsteingasse 12, bis längstens 10. August 1913 einbringen. Nichtberücksichtigte Offerte bleiben unbeantwortet. Für den Ausschuss des Vereines „Jad Charuzim“: Der Obmann: Michael Ulam, Baumeister. KONKURS. Im „Kaiser Franz Josef-Regierungs-Jubiläunvs-Teinpel“ in Wien, V., Siebenbrunnengasse 1, gelangen die Stellen eines Bassisten und Tenoristen mit sofortigem Dienstantritt zur Besetzung. Bewerber wollen ihre Offerte unter Angabe der Ansprüche schriftlich oder persönlich in der Vereinskanzlei, V., Siebenbrunnengasse 1, I. Stock (an Wochentagen von 5—7 Ulir abends) einbringen. 1 Wien, 29. Juli 1913. Der Schriftführer: Der Obmann: Franz Frankl. Adolf Hofmann. KONKURS! In der hiesigen Gemeinde ist der Posten eines Oberkantors zu besetzen. Nähere Auskünfte erteilt geeigneten Bewerbern, die spätestens bis Mitte August ihre mit Belegen und Angabe der Gehültsansprüche * versehenen Gesuche einzureichen haben, _ ,! das Sekretariat der Kultusjgemeinde Triest. Triest, am 20. Juli 1913. Bei kleiner, sehr streng jüdischer Familie ist ein schönes, helles Gassenzimmer eventuell mit ganzer Pension für 2 Herren, sofort zu vermieten. — M. II., Rembrandtstrasse 16. G. Stellengesuch. Kaufmann, welcher gezwungen ist das Geschäft aufzugeben, sucht Lebensstellung als Aufsichtsorgan, Magazineur oder auch andere Stelle, welche für ihn geeignet wäre. — Adresse in der Administr. Für allein stellendes Mädchen, Waise, mit eiS“d passender Bewerber t“ gesucht. (Witwer mit Kindern nicht ausgeschlossen. — Gefl. Anträge unter: »Geschäftstüchtig uad wirtschaftlich« postlagernd StocKerau. ■ Als praktischem nböD u Izu den hohen Feiertagen empfiehlt sich I Moritz Hosner, -Liv | W Weidritz 6, Pressbnrg, Pozsony. W Verein der Sabbsthfrennde „Scbomre Schabbos“. Wien, II., Kleine Schiffgasse 10. Stellung gesucht: Buchhalter, Kontoristen u. Kontoristinnen,- Verkäufer aus der Manufakturwarenbranche, Ratenkassier, Lehrlinge verschiedener Branchen. Bewerber gesucht: Kontoristin (böhmische Korrespondenz bedingt, für Wien), Kontoristin (böhmische Sprache bedingt, für Provinz), Kontoristin (einfache Buchhaltung, Anfängerin), Praktikantin für Lager u. Kontor, Praktikant für Manufakturwarenbranche, Uhrmachergehilfe und Lehrling (für Provinz), Hilfskraft für Nähabeiten, Hilfskraft für Kappenerzeugung. Kostenfreie Auskünfte durch den Verein.