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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1913-07-18 · 29 (18.7.1913) · page 14

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
30 (1913)
Issue
29 (18.7.1913)
Date
1913-07-18
Page
– (sequence 14)
Language
German
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«MaiiBaiMiwEmwgniiHgiippHiiiiiii.ii ua imwiapogiiriMHi Sette 530 De. M-chs Wochenschrift. Nr. sg pflioht). — Aus dem soeben erschienenen Buche: „Die Geheimpolizei auf dem Wiener Kongreß“ von Professor August Fouruier gelangen hier die Abschnitte, die Hardenberg, Humboldt und Metternich betreffen, zum Abdruck. „Talmud-Thora“. Religionsschule der israelitischen Kultusgemeinde zu Prag 4. Bericht über das Schuljahr 1912/13. Voran geht: Die Handschriften der Prager jüdischen Gemeindebibliolhek (2. Lieferung). Von Dr. H. Brody. Prag 1913. May (n^yö) Goldstein, Oberkail tor in Steinamanger. Folgende Synagogengesänge (auch für konservative Gemeinden geeignet) sind für gemischten Ohor, Kantorsolo, mit und ohne Orgelbegleitung gegen Voreinsendung der Beträge zu beziehen: 1) Das Werk ‘-»tncn rrcTM Preis K 5.—. 2) wnp epiö in G-Dur. Preis K 2.50. 3) nwnp F-Dur. Preis K 2.50. 4) Drei Trauungsgesänge. Preis K 2.50. ' Kriefkasteu. 8. K. Ku.tu-övmstrHer Herr Ludwig M o s e r in Karsbad btfi ü t sih aut einer E holunosreise im Seebad Blan'enbergle iu Beluicr. Dr. B. F. Sie kommen mit Ihrer Anregung schon zu spät. In einer kürzlich in St. Petersburg abgehaltenen Konferenz, an der Baron B. Eünzburg, die Advokaten L>liosberg Scheftei, Kulischer und andere angesehene russische Juden teilnahmen, wurde beschlossen, in Gemeinschaft mit. der Jüdischen Historischen und Ethnographischen Gesellschaft, an deren Spitze die Herren Dubnow und Winawer stehen, eine ethnographische Expedition auszurüsten, die dreihundert russische Städte und Dörfer besuchen soll, um historische Urkunden, alte Legenden, Ornamente und Malereien zu.sammeln. Eine frühere Expedition unter Leitung des Herrn Rappaport hatte fünfzehn Orte ausgesucht und war mit einer reichen Ausbeute heimgekehrt, die 300 Legenden, 700 Lieder, 400 Photographien und 200 Aufsätze umfaßte. I. G. Besten Dank für freundliche Zuschrift. Indessen können wir die Büberei eines hirnverbrannten Preßbanditen unmöglich ernst nehmen. Chewra-Kadischa, Esseg. Wenden Sie sich an die Firma Friedl & Baum, Wien, I., Kärntnerring 15. „Judenwanderung." In Kopenhagen ist infolge Einwanderung aus Rußland eine recht ansehnliche jüdische Gemeinde entstanden. Diese eingewanderten 'Juden sprechen untereinander noch den jüdischen Jargon, während ihre Kinder schon dänisch lernen. Daher kommt es, daß seit einigen Wochen in Kopenhagen — zweimal monatlich — ein jüdisches Blatt in dänischer und jiddischer Sprache: „lodisk und Sanier," — „Die jiddische Gesellschaft" erscheint. Wegen des statistischen Materials wenden Sie sich an das Bureau für Statistik der Juden, Berlin C, 2, An der Spandauer Brücke 15. Politiker. Durch die Wahl des Mr. Samuel zum Abgeordneten von Wandsworth beträgt die Zahl der jüdischen Abgeordneten im englischen Unterhause nunmehr .17. Es dürfte das, außer dem ungarischen Parlamente, in welchem 20 jüdische Abgeordnete fitzen, die größte Zahl jüdischer Deputierter in einem Parlamente sein. Notizen. Indischer Wanderbund „Blau-Weiß". Der Jüdische Wanderbund „Blau-Weiß" veranstaltet Montag den 11. und Dienstag den 12. August eine zweitägige Wanderfahrt für Knaben und Mädchen (von 11 Jahren aufwärts) in den südlichen Wienerwald. (Ausgangspunkt: Baden.) Nähere Auskünfte bei den Führern Herrn med. Isidor Klaber, Mauer bei Wien, Kaisersteig 15, und Fräulein cand. chem. Rudolfine Waltuch, I., Maria Theresienstraßc 24. Für -die Böhmerwaldwanderung können keine Anmeldungen mehr erfolgen. Akad. Verein jüdischer Mediziner, Wien „Der akademische Verein jüdischer Mediziner in Wien, IX., Garnisongasse 22, teilt allen jenen, die im kommenden Herbste sich dem Studium der Medizin zu widmen gedenken, mit, daß er in allen Studicnangelegenheiten (Jnskriptio>i und Wahl der Kollegien usw.) bereitwilligst Auskünfte erteilt. Der Verein besitzt ein eigenes Studierlokal, in welchem Tages¬ und Fachzeitschriften aufliegen, eine, wenn auch bescheidene, Bibliothek, Benefizien beim Einkauf von Büchern, Instrumenten und Utensilien, beim. Besuche von Bädern, Theatern, Konzerten und Vorträgen. Eigene Vorträge, Kurse und Diskussionen werden abgehalten. Daß auch der Verein stets auf die arg gefährdeten Interessen der jüdischen Mediziner bedacht ist, hatte er in den «ften Jahren seiner Tätigkeit mehrmals zu beweisen Gelegenheit. Jedes volksbewutzten jüdischen Mediziners Pflicht ist es, als Mitarbeiter an -unsere Seite zu treten. Auskünfte während der Ferialmonate in Vereins- und Studienangelegenheiten jeden Dienstag von 2—3 Uhr nachmittags im Vereinslokal, IX., Garnisongasse 22 (auch schriftlich). Der Ferialausschutz. Jüdisch-akademischer Philosopheuverein. Der jüdisch-akademische Philosophenverein erlaubt sich allen seinen Freunden und Bekannten mitzuteilen, daß ihre alten Herren pliil. Armin Schläfrig und phil. Ernst Ber« mann Donnerstag den 10. Juli 1913 um 1Jil mittags im großen Festsaale der k. k. Universität in Wien zu Doktoren der Philosophie promoviert wurden. Heinrich Klinger-Widmung 1902 für Handels* oder Gewerbetreibende. Anzahl der Plätze: Zwei im Betrage von je K 200.-—. Bewerbungshereehtigt sind: Unterstützungsbedürftige und würdige jüdische Handels- oder Gewerbetreibende. Verlcihungstag: 1. Oktober 1913. Gesuchsbeilagen: Nachweis über den Betrieb eines Handels- oder Gewerbe-Unternehmens (Erwerbssteuerbogen, Gewerbeschein etc.), Geburtsschein, Armutszeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Juli 1913. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Widmung der aufgelösten Abendbörse für Lehramtskandidaten. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von IC 100.—. Bewerbungsberechtigt sind: Israelitische Lehramtskandidaten. Gesuohsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Studienzeugnisse, Frequentationszeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Juli 1913. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). ' KONKURS. Die israel. Kultusgremeinde St. Pölten sucht für die hohen Feiertage einen JVTRP-Vorbeter. Gehalt nach Uebereinkommen. Reisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Bewerber wollen ihre Gesuche bis längstens Ende Juli richten an widert Leicht, Kultusvorsteher, St. Pölten. KONKURS. Bei der isral. Kultusgemeinde Ung.-Hradisch (Mähren) gelangt ab 15. September 1913 die Stelle eines Kantors, Religionslehrers* und Sekretärs zur Besetzung. — Jährliches fixes Gehalt K 2000.— nebst Nebenemolumenten. Eine Naturalwohnung wird nicht gewährt. Bewerber, österr. Staatsbürger, müssen auch die böhmische Sprache in Wort und Schrift vollkommen beherrschen, musikalisch gebildet sein, da in der Gemeinde Orgelgottesdienst eingeführt ist. Ferner müssen dieselben auch der Schechita vollkommen mächtig sein, um im Verhinderungsfälle den II. Kantor vertreten zu können. Auch wird die Befähigung als Koreh und Baäl-Tokeah gefordert. Alter nicht über 40 Jahre. Gesuche mit ausführlichem curriculum vitae und Zeugnisabschriften versehen, sind bis Ende Juli 1. J. an den gefertigten Vorstand zu übersenden. Reisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Vom Vorstande der israel. Kultusgemeinde Ung.-Hradisch Der Kultusvorsteher: Sigmund Fürst. Pensionierter Kultusbeamter (gepr. Religionsleltrer), österr. Staatsbürger, nicht zu alt, findet bei der israel. Kultusgemeinde Neunkirchen N.-Oest. angemessenes Nebeneinkommen. Stellengesuch. Kaufmann, welcher gezwungen ist das Geschäft aufzugeben, sucht Lebensstellung als Aufsichtsorgan, Magazineur oder auch andere Stelle, welche für ihn geeignet wäre. — Adresse in der Administr.

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