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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1913-06-06 · 23 (6.6.1913) · page 17

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
30 (1913)
Issue
23 (6.6.1913)
Date
1913-06-06
Page
– (sequence 17)
Language
German
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Sit. 23 Dr. Blochs Wochenschrift. Seite 425 Verdienste sich Kaiser Wilhelm II. um die gedeihliche Entwickelung der „Kolonien“ erworben hat, wird von Geh. Ober-Regierungsrat Johannes Gerstmeyer gewürdigt. — Geh. Ober-Regierungsrat Dr. Wuermeling behandelt die Stellung des Kaisers zur „Sozial-Reform“ und sein Interesse für den weiteren Ausbau der Arbeiterfürsorge, Prof. Dr. Paul Schwartz die unter persönlicher Einwirkung Kaiser Wilhelms II. vollzogene durchgreifende „Schulreform“ und die Ergebnisse der beiden einberufenen Schulkonferenzen (1890 und 1900). — Nachdem Prof. Dr. Wilhelm Ostwald die „Entwickelungslinien der Gesamtwissenschaft im letzten Vierteljahr hundert“, die eine grundlegende Wendung und einen außerordentlichen Fortschritt erkennen lassen, gezeichnet hat, wird eine Reihe einzelner Gebiete von nicht minder kompetenten Persönlichkeiten behandelt: die „wissenschaftliche Theologie“ von Prof. Dr. Ernst Troeltsch, die „Kunst der letzten 25 Jahre“ von Prof. Dr. A. Amersdorffer, die „deutsche Literatur“ von Prof. Dr. Alfred Ivlaar, die „deutsche Musik“ von Margarete Herrmann, die „wissenschaftliche Technik“ von Prof. A. Riedler. — Besondere Beachtung kann der eingehende, außerordentlich klare und lehrreiche Aufsatz Wilhelm von Siemens: „25 Jahre elektrischer Energieversorgung“ verdienen, sowie der Prof. Dr. Rießers über den „deutschen Handel von 1888—1913“, mit ziffernmäßigen Belegen für den gewaltigen Aufschwung, den Handel und Verkehr Deutschlands in jenem Zeitraum genommen haben. Rabbiner Dr. A. Tänzer, Göppingen. Die Mischehe in Religion, Geschichte und Statistik der Juden. Mit einem Geleitworte von Herrn Geheimrat Dr. L. Maretzki, Berlin. — Preis M. —.80. Berlin 1913. Verlag Louis Lamm. Jung Juda. Illustrierte Zeitschrift für unsere Jugend. — XIV. Jahrgang. Nr. 11. Prag, den 30. Mai 1913 (23. Ijar 5673). Inhalt: Siegmund Werner: Wanderlust. — 8. W.: Scliebuothgedanken. — Heinrich Loewe: Eine Fahrt ins Geisterland. (Schluß.) — Dr. Hans Gideon: Die jüdischen Familiennamen und ihre Deutung. — Ernte in Judäa. (Mit 2 Illustrationen.) — Ida Bock: Das Geburtstagsgeschenk. (Schluß.) — Guck in die Welt. — Uebersetzungs-Auf gäbe. — Rätsel. — Frage und Antwort. — Redaktion und Administration: Prag, II., Stefansgasse 692. Die Freistatt. Alljüdische Revue. Jahrgang 1913, Mai- Heft. Inhalt: F. M. Kaufmann: Alljüdische Kritik I. — Dr. Nathan Birnbaum: Sprachadel. — Scholem Asch: Jerusalem. — Davis Trietsch: Der große und der kleine Zionismus. — L. Chasanowitsch: Das jüdische Proletariat in Nordamerika. — Dr. M. Mayer: Einführung in die hebräische Literatur. — Dr. A. Coralnik: Capriccio. — Verse von Else Lasker-Schüler, Nowonod, Ludwig Strauß. — Salomo Birn- . bäum: Neuere* Werke über Jiddisch. — Jiddische Volkslieder. — Vom jüdischen Leben und Schaffen. — Herausgeber: Julius Kaufmann, Eschweiler. Redaktion: Berlin - Steglitz, Miquelstraße 10. Verlag der „Freistatt": Eschweiler. Bezugspreis: Halbjahr 2.50 M„ Einzelnummer 0.50 M. Sammlung Hoclie, Band X, Heft 2: Dr. med. L. Stern, Kulturkreis und Form der geistigen Erkrankung. Preis 1.60 Mk. Karl Marhold, Verlagsbuchhandlung, Halle a. 8. Martin Buber: Daniel. Gespräche von der Verwirklichung. Insel-Verlag, Leipzig, Kurze Straße 7. M. Tcitelbaum: Der Rabh von Ladi sein Leben, Werke und System, sowie die Geschichte der Sekte Chabad (mit Bild und Faksimile). Erster und zweiter Teil. Verlagsgesellschaft „C e n t r a 1“, Warschau, Nowolipki . 7. Briefkasten. D. W. R. Daß ein sogenannter Rabbiner in einem Nachruf am Sarge einer verstorbenen Frau ihre „Toleranz" gegenüber dem religiösen Abfall in der Familie und ihre „den Geiftesadel verratende" religiöse Liberalität »gegen die Enkel, welche verschiedenen Konfessionen angehören, rühmt, ist auch so eine moderne Golusblüte. Die „tschechisch-israelitische Gesellschaft" dafür verantwortlich zu machen, erscheint uns ungerecht. R. R. M. Die richtige Zählung muß wiederholt werden. „Czech" — Prag. P. Hrachovsky, ein Liebling des erzbischöflichen Prager Organs, ist offenbar der vollendete Typus eines böhmisch-katholischen Geistlichen und repräsentiert zweifellos würdig den moralischen Stand des böhmischen Rlerus. N. B. in B. In Trient, Riva und Cattaro existieren keine israelitischen Rultusgemeinden. R. L. Daß die Führer der sogenannten „deutschen Arbeiterpartei" in Parlamentsreden für den Antisemitismus Propaganda machen und vor den jüdischen Wählern in Mähren gegen den Antisemitismus sprechen, darf Sie nicht so sehr erregen; die Sozialdemokraten der „Arbeiter-Zeitung" machen es nicht anders. R. F. Hebräische Zeitschriften existieren derzeit in Amerika keine. Der Verband „Achieber" der hebräischen Sprachvereine versucht unter dem Titel „Hatoren" eine neue hebräische Monatsschrift herauszugeben, deren erstes Hcst soeben erschienen ist. Zur gefälligen Beachtung! Wir ersuchen diejenigen unserer Abonnenten, welche noch mit der Abonnementsgebtihr im Rückstände sind, die zur Einhebung derselben von uns versendeten Postaufträge gefälligst honorieren zu wollen. Hie Administration. Fanny Jeiteies Heirats-Ausstattungs-Stiftung. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von 588 K. Bewerbungsberechtigt sind: Arme, in Wien ansässige jüdische Bräute. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Brautstands-Bestätigung, Sittenzeugnis, Polizei-Meldezettel. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 20. Juni 1913. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungs-Protokoll der israelitischen Knltusgemeinde). Zur Bewerbung sind Gesuchsbögen zu verwenden, welche in der obgenannten Einreichstelle unentgeltlich zu haben sind: diese Gesuchsbögen enthalten auch nähere für die Einschreiter wichtige Bestimmungen. Wien, 15. Mai 1913. Das Kuratorium dar Fanny Jeiteles-Stiftnngen. Fanny Jeiteies Theologen-Sfiftunr. Anzahl (1er Plätze: Zwei im Betrage von je 188 K. Bewerbungsberechtigt sind: Rabbinatskandidaten, welche sich dem Studium jüdischer Theologie hier in Wien widmen. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Moralitätszeugnis, Zeugnisse über Rabbinatsstudien, Colloquien, Indiens. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 20. Juni 1913. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungs-Protokoll). Zur Bewerbung sind Gesuchsbögen zu verwenden, welche in der Einreichstelle, I., Seitenstettengasse 4, II. Stock, unentgeltlich zu haben sind; diese Gesuchsbögen enthalten auch nähere für die Einschreiter wichtige Bestimmungen. Wien, 15. Mai 1913. Das Kuratorium der Fanny Jeiteles-Stiftnngen. Fanny Jeiteies Stiftung. Anzahl der Plätze: Vier im Betrage von je 188 K. Bewerbungsberechtigt sind: Jüdische Hörer der medizinischeil Wissenschaften; vor allen anderen haben die aus Galizien gebürtigen Studierenden Anspruch, wenn sie die stiftbrieflichen Bedingungen erfüllen. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Frequentationszeugnis, Index, Maturitätszeugnis, Kolloquien und Rigorosenzeugnisse. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 20. Juni 1913. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungs-Protokoll). Zur Bewerbung sind Gesuchsbögen zu verwenden, welche in der Einreichstelle, I., Seitenstettengasse 4, II. Stock, unentgeltlich zu haben sind; diese Gesuchsbögen enthalten auch nähere für die Einschreiter wichtige Bestimmungen. Wien, 15. Mai 1913. Das Kuratorium der Fanny Jeiteles-Stiftnngen. Fanny Jeiteies-Juristen-Stiftung. Anzahl der Plätze: Vier im Betrage von je 188 Iv. Bewerbungsberechtigt sind: Jüdische Hörer der juridischpolitischen Wissenschaften; vor allen anderen Bewerbern haben die aus Galizien gebürtigen Studierenden Anspruch, wenn sie die stiftbrieflichen Bedingungen erfüllen. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Frequentations-Zeugnis, Index, Maturitätszeugnis, Kolloquien, Staatsprüfungseventuell auch Rigorosenzeugnisse. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 20. Juni 1913. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungs-Protokoll der israelitischen Kultusgemeinde). Zur Bewerbung sind Gesuchsbögen zu verwenden, welche in der obgenannten Einreichstelle unentgeltlich zu haben sind; diese Gesuchsbögen enthalten auch nähere für die Einschreiter wichtige Bestimmungen. Wien, 15. Mai 1913. Das Kuratorium der Fanny Jeiteles-Stiftnngen.

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