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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1913-04-11 · 15 (11.4.1913) · page 17

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
30 (1913)
Issue
15 (11.4.1913)
Date
1913-04-11
Page
– (sequence 17)
Language
German
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Nr. 15 De. Mochs Wochenschrift. Sette 273 reserven der Lebensversicherungsabteilung betragen Kronen 375,547.656, clas ist um K 23,703.976 mehr als im Vorjahre, und beziehen sich auf K 1.267,209.909 Kapital und auf I\ 1,867.120 Rente. Die Reserve für schwebend gebliebene Schäden beträgt K 5,310.638. Zur Deckung der am 31. Dezember 1912 laufenden Risken wurde für die Feuerversicherung eine Prämienreserve von K 15,302.274, für die Einbruchsversicherung K 916,019, für die Transportversicherung K 285.057, zusammen K 16,503.351 (gegen Kronen 15,758.807) zurückgestellt. Die Prämienscheine und die in nachfolgenden Geschäftsjahren einzuhebenden Prämien aus den Feuer- und Einbruchs Versicherungsbranchen betragen K 155,630.256 gegen K 148,108.144 am Schlüsse des Jahres 1911 und blieben aus der bilanzmäßigen Abrechnung gänzlich ausgeschieden. Die Gewinnreserve beträgt K 6,804.335, die Reserve für Kursschwankungen K 7,149.453, die Immobilienreserve K 2,031.287. Die Gesellschaft gewärtig! an jährlichen Prämien nebst Zinsen über Iv 100,000.000 aus sämtlichen Zweigen. Durch die im Jahre 1912 für Schäden bezahlten Iv 49,019.662 erreicht die Summe der seit Bestehen der Gesellschaft vergüteten Schäden die Höhe von Kronen 1.112,818.121. Zur gefälligen Beachtung! Wir ersuchen unsere geschätzten Abonnenten um rechtzeitige Einsendung der laufenden Abonnementsgebühr, damit die Zusendung des Blattes keine Unterbrechung erleide. Zur Einsendung der Beträge wolle man sich des zugesandten Posterlagscheines bedienen. Die Administration. Dr. Benjamin Berthoid London-Stipendien-Widmung. Anzahl der Plätze: Einer oder zwei im Betrage von zusammen Iv 400c—. Zweck der Widmung: Stipendien an arme Israel. Hörer der medizinischen Fakultät Wien zur Bestreitung der Rigorosen-Taxen. Bevorzugt sind: Unter den Einschreitern jene, welche nachzuweisen vermögen, daß sie von den Eltern des Widmungserrichters .— Herrn Lazar London uud Frau Mirjam, geh. Reißmann — in direkter Linie abstammen. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Almutszeugnis, Maturitätszeugnis, Index, Hochschul-Studienzeugnisse, gegebenenfalls Nachweis der Abstammung von den Eltern des Widmungserrichters. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. April 1913. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Sigmund und Agnes Beer-Stiftung. Anzahl der Plätze: Unbestimmt im Betrage von zusammen K 280.—. Bewerlmngsberechtigt sind: Würdige, unverschuldet in Not geratene jüdische Familien. Bevorzugt sind: Kompetenzberechtigte Einschreiter, welche nachzuweisen vermögen, daß sie mit Herrn Sigmund Beer (gestorben 7. Mai 1905 in Wien) bezw. mit Frau Agnes Beer, geh. Hofmann (gestorben am 27. Juli 1909 in Wien) nicht über den 6. Grad hinaus verwandt ‘sind. Verleihungstag: 10. Ab — 13. August 1913. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, gegebenenfalls Totenschein bezw. Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. April 1913. Einreidhstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Marie Daffinger-Stiftung für arme israelitische Familien. Anzahl der Plätze: Vier im Betrage von je K 42.—. Bewerbungsbereehtigt sind: Arme Israel. Familien-Oberhäupter. Verleihnngstag: 18. Juni 1913. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, eventl. Totenschein des Gatten. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. April 1913. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Sigmund Edler von Wertheimstein-Stiftung für seine armen nächsten Anverwandten. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, zusammen im Betrage von Iv 420.—. Bewerbungsbereehtigt sind: Die armen nächsten Anverwandten des Stifters. Verleihnngstag: 18. Juni 1913. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Verwandtschaftsnachweis, Armutszeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. April 1913. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Isak Kuffler-Stiftung zur Heiratsausstattung armer israelitischer Mädchen. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 440.—. Bewerbungsbereehtigt sind: Arme jüdische, in Wien wohnhafte Bräute. Bevorzugt sind: Mit dem Stifter, Herrn Jakob Kuffler verwandte arme israelitische Bräute, insbesondere Kinder seiner Nichte Regine Wichs, verehelichten Kohn, auch dann, wenn diese Bräute nicht in Wien wohnen. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Sittenzeugnis, Verlobungsnachweis, Armutszeugnis. Meldezettel, eventuell Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. April 1913. Einreichstelle: I. Seitenstet.tenga.sse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Bewerberinnen, welche vor der Verleihung heiraten, haben keinen Anspruch auf diese Stiftung. Theresia Neumann-Stiftung für arme israelitische Lehrerswitwen. Anzahl der Plätze: Zwei im Betrage von je K 80.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme israelitische Lehrerswitwen. Verleihnngstag: 16. Juli 1913 (11. Thamus). Gesuchsbeilagen; Geburtsschein, Totenschein des Gatten, Nachweis, daß dieser dem Lehrerstande angehörte, Armutszeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. April 1913. Einreichstelle: L, Seitenstettengasse 4, II. Stock (Ein reichui'gsprotokoll). Jakob Loewy’sche Stiftung für den israel. Tempel in der Inneren Stadt in Wien. Anzahl der erledigten Stiftplätze: Einer im Betrage von K 50.;— je für ein halbes Jahr. Bewerbungsberechtigt sind: Arme israelitische Männer, welche sich über ihre Armut und einen religiös-sittlichen Lebenswandel auszuweisen vermögen und die Verpflichtung übernehmen, das ganze Jahr hindurch an jedem Wochentage morgens und abends zur bestimmten Stunde dem Gottesdienste im israel. Tempel in der Innern Stadt in Wien vom Anfänge bis zum Ende heizuwohnen, sowie am Sterbegedächtnistage des Stifters, Jakob Loewy, das ist jeweils am l. Ijar, und an jenem seiner Gattin Babette Loewy, das ist jeweils am 12. Schebat, das Kadischgebet zu verrichten. Bevorzugt sind: Verwandte des am 7. Mai 1864 zu Wien verstorbenen Stifters, wobei unter mehreren konkurrierenden Verwandten die Nähe des Grades, die größere Bedürftigkeit und schließlich das höhere Alter den Ausschlag geben sollen. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Bestätigung des Rabbinates über den religiösen sittlichen Lebenswandel des Bewerbers, eventuell Nachweis der Verwandtschaft mit dem Stifter. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 26. April 1913. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll der israel. Kultusgemeinde). Wien, 26. März 1913. Das Stiftungskura toriuni. Kttndmachttng. Der Kultusvorstand bringt hiemit zur Kenntnis, daß in Gemäßheit des § 91 des Statutes der israelitischen Kultusgemeinde Wien die Rechnungsabschlüsse über die Einnahmen und Ausgaben der Kultusgemeinde und sämtlicher unter Gemeindeverwaltung stehender Fonde und Anstalten für das Jahr 1912 vom 7. April 1913 ab durch 14 Tage im Sekretariate der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I.. Seitenstettengasse 4, III. Stock, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zur Einsicht der Gemeindemitglieder aufliegen. Die Gemeindemitglieder sind berechtigt, innerhalb dieser Frist ihre Erinnerungen schriftlich einzubringen. Der Vorstand der israelitischen Kultusgenieinde Wien.

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