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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1913-04-04 · 14 (4.4.1913) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
30 (1913)
Issue
14 (4.4.1913)
Date
1913-04-04
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Seite 252 Dr. Vlochs Wochenschrift. n motii. Jüdische Bühne. DirUnon M. S i e g l e r. „Hotel Stefanie", ll, Taborstratze 1». Freilag den 4. April: „Chaim in Amerika"» Lebensbild in 4 Aufzügen von Rudolf Max. — Samstag den 5. und Sonntag den 6. April: »»Joim Hachipe", Operette in 4 Aufzüg n von Lateiner.- Sonntag den 6. April, 7*4 Uhr nachmittags: „Knue Lemil", komische Operette in 4 Aufzügen von G 0 l d f a d e n. — Mittwoch den 9. April: Benefiz der Pepi und Moritz Weinberg: „Motie Meilech", Lebensbild in 4 Aufzügen von K o r n b I ü h. AUFRUF! Die gegenwärtigen bewegten Zeiten, deren traurige Folgen auf wirtschaftlichem Gebiete alle Bewohner der Monarchie sei) wer empfinden, treffen doppelt schwer diejenigen unserer Glaubensgenossen, die lern von ihren Familien seit Monaten .schon hier an den Grenzen ihren Militärdienst leisten. Auch bei den hiesigen militärischen Truppen dienen zurzeit nicht weniger als (zweihundertzelin) 210 jüdische Soldaten, zum größten Teil .Reservisten. Sehr viele von ihnen sind Familienväter, streng religiöse .Juden, die in ihrer freien Zeit gern das Gotteshaus besuchen und ihren religiösen Pflichten, soweit es ihnen jnüglich ist. gern naehkommen. Nun* stehen wir vor dem l’essaclifeste, und diese unsere Glaiibensbrüder blicken mit banger Sorge diesen heiligen Tagen entgegen, da sie nicht wissen, ob es ihnen möglich sein wird, die Vorschriften dieses Festes zu erfüllen. Unsere aus etwa 90 Mitgliedern bestehende Kultusgemeinde, die in früheren Jahren die Verpflegung der jüdischen Mannschaft mit ritueller Kost übernommen hatte, ist den jetzigen Forderungen nicht gewachsen. Deshalb ergeht unsere ergebenste Bitte an alle unsere Glaubensgenossen in der Monat chic: an Gemeinden, an V e reinig u n g e n w i e a u c h a n I’ r i v a t e, daß sie ihren 'Wohltätigkeitssinn auch diesmal bezeugen mögen, daß sie durch ihre Gaben und Spenden unsere jüdischen Brüder, die im Dienste des Vaterlandes sind, jetzt vor linse r e n Fest tagen in demselben, oder noch erhöht crem Maße unt erstützen mögen, wie sie das anläßlich der christlichen Weihnachten allen übrigen Soldaten gegenüber taten. Geldsendungen oder Lebensmittel (Mazzot, Zucker, Wein etc.) übernimmt der Unterzeichnete, der auch alle Sendungen umgehend quittieren wird. Tuzla, im Monate Adar (März) 1913. Dr. Samuel Klein, Rabbiner der Israel. Kultusgemeinde in Tuzla (Bosnien). Zur gefälligen Beachtung! Wir ersuchen unsere geschätzten Abonnenten um rechtzeitige Einsendung der laufenden Abonnementsgebühr, damit die Zusendung des Blattes keine Unterbrechung erleide. Zur Einsendung der Beträge wolle man sich des zugesandten Postenlagscheines bedienen. Die Administration. Danksagung. Anlässlich des Ablebens unserer teueren Tochter und Gattin, Frau Elsa Stern, geb. Heller, sind uns vielfache He weise mitfühlender Anteilnahme zugekommen. Ausserstande, einzeln zu danken, bitten wir alle, die unser liebevoll gedacht, auf diesem Wege unseren innigsten Dank entgegenznnehmen. Oberkantor Josef Heller u. Frau Dr. Leopold Stern. Israelitische Kultusgemeinde Wien. KONKURS. ln dem Spitale der israel. Kultusgemeinde, Wien, XVIII., W.ähringei’gftrtel 97, gelangt an der gynäkologischen Ivrankenabteilnng die Stelle eines Abteilung*-Assistenten bezw. eines Seknndararztes mit 1. Juni 1913 zur Besetzung. Mit der Assistentenstelle ist ein Gehalt von jährlich K 2400.—, mit der Sekundararztensstelle ein Gehalt von K 2000.—, ferner freie Wohnung und Verpflegung in der Anstalt verbunden. Der Bezug des Assistenz-Arztes wird nach zurückgelegter dreijähriger zufriedenstellender Tätigkeit als Arzt im Spitale auf Iv 2800.— erhöht. Bewerber müssen au einer österreichischen Universität promovierte und zur Praxis berechtigte Doktoren der gesamten Heilkunde sein, haben praktische Verwendung auf einer chirurgischen Klinik oder Krankenahteilung nachzuweisen und dürfen das 35. Lebensjahr nicht überschritten haben. Mit den Personaldokumenten, Studien- und Verwendungs- Zeugnissen belegte Gesuche sind bis spätestens Sonntag, den 20. April 1913, mittags 12 Uhr, im Einreichungsprotokolle der Israel. Kultusgemeinde Wien, L, Seitenstettengasse 4, II. Stock, zu überreichen. Die näheren Bestimmungen können im Sekretariate der israel. Kultusgemeinde Wien, L, Seitenstettengasse 4, III. Stock, eingesehen werden. Der Vorstand der israel. Knltusgemeimle Wien. Isr. Tempelu. Schulverein, Wien, VI., Stumperqasse 42. KONKURS. An unserem Vereins-Belhause gelangt die Stelle eines Rabbiners zur Besetzung. Beworben haben drei nXTH mnn von anerkannt orthodoxen rabbinischen Autoritäten boizubringen, ferner müssen dieselben die Befähigung besitzen, unsere Talmud-Thora-Schule zu Seiten und an derselben Unterricht erteilen zu können. Der Jahresgehalt beträgt K 3000.—, ferner Nebencinkommen. Bewerber haben ihre, mit den gehörigen Nachweisen über die erforderlichen Qualifikationen versehenen Gesuche bis spätestens 15. April a. c. an den Vorstand zu richten. Dem Akzeptierten werden Reisepesen vergütet. W i e n, den 12. März 1913. Der Vorstand des isr. Tempelu. Schulvereines, Wien, VI., Stumpergasse 42. In der Israel. Kultusgemeinde Teplitz gelangt die Stelle eines T empeldiener s zur sofortigen Besetzung. Bevorzugt werden jüngere Bewerber, die auch vertretungsweise die Schecbita und zuweilen den Wochentagsgottesdienst versehen können. O^fjrte mit Gehaltsansprüchen sind an den Rat der Israel. Kultusgemeinde Teplitz zu richten.' rosse Seder-Feier -*• RESTAURATION VtfD E. HERLINGER (vormals Sohr), II., Cirkusgasse 3 Anerkannt vorzügliche Küche. Gute ncB btS-Weiue. Eebter Slivowitz und Wachholder

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