Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 30 (1913)
- Issue
- 10 (7.3.1913)
- Date
- 1913-03-07
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 174 Dr. Blvchs Wochenschrift. Nr.- 10 vie keäsktlov uvä Administration der „Oesterreichischen Wochenschrift“ befindet sich von nun an b Wien, ll/i, Praterstrasse 9 Telephon 14847 Zur gefälligen Beachtung! Wir ersuchen diejenigen unserer Abonnenten, welche noch mit der Abonnementsgebiihr im Rückstände sind, die zur Einhebung derselben von uns versendeten Postaufträge gefälligst honorieren zn wollen. Die Administration KONKURS. Bei der Kultusgemeinde in Podersam ist die S eile eines Unterkantors Koreh, Schochet und Tempeldieners, sowie Kustos der Chewra zu besetzen, der zugleich die Einkassierung .der Beiträge der Kultusgemeinde und Chewra-Mitglieder besorgt. Mit diesem Posten ist ein Jahresgehalt von 500 Kronen, 50 Kronen Beheizungsbeitrag, 50 Kronen Chewrabeitrag, freie Wohnung, das Erträgnis der Schechita und sonstige Emolumente verbunden. Gleich nach den. Osterfeiertagen hat der Akzeptierte die Stelle anzutreten. Bewerber, die nicht über 40 Jahre sein sollen, wollen ihre Gesuche nebst Zeugnissen an den Gefertigten bis längstens 15. März 1. J. einsenden. Probevortrag erwünscht. Kur dem Akzeptierten werden Reisespesen vergütet. .«»L... Pejjd^J'fiaju, -18- Februar 1912. . j- - .- Morlz Löwy, Kultusvorsteher. Konkurs. Die israel. Kultusgemeinde Zablocie-Zywiec sucht per sofort einen musikalischen, stimmbegabten * .Kantor KVip der gleichzeitig den Unterricht in Hebräisch und Gesang an der fünfklassigen israel. Gemeindevolksschule zu versehen hat. Seminaristisch Gebildete werden bevorzugt. Nur verheiratete, nicht über 35 Jahre alte Bewerber gesetzestreuer Richtung kommen in Betracht. Anfangsgehalt K 1700.—jährlich, wozu die üblichen, nicht unbedeutenden Emolumente hinzukommen. Gesuche mit Abschriften von Zeugnissen über Lebenslauf, bisherige Tätigkeit und religiösen Lebenswandel sind zu richten an: Dr. Leon Broder, Präses der Kultusgemeinde. T?*T*71 aVi ATI TI 20cht Posten, übernimmt den Unterricht in all Latein, Griechisch und allen übrigen Gymnasialgegenständen. — Näheres bei der Expedition des Blattes zu erfahren. Offerte unter »St. Tr. 80« auch dahin zu richten. G. v'pvD ni-bn JOTÖ und Hebr. Literatur für Vereine, Gruppen und Einzelunterricht erteilt ein Mann von umfassendem jüdischen Wissen und allgemeiner Bildung. Adresse Chiffre: „Nr. 613 J. B.“ Postamt IX/4, Sobieskigasse. G. OtmOlHortM die m Einern Stadtsalon tätig war, j yln übernimmt alle einschlägigen Arbeiten von der billigsten bis zur feinsten Ausführung. Karte genügt. — II., Lessinggasse 10, 2. St., T. 13. G. Als Stütze der Hausfrau ÄSÄ in Wirtschaft und Kinderpflege, mit Jahreszeugnis. Reflektiert auf religiöses Haus in Wien, bestens empfohlen. — Zu erfragen bei »Verein der Sabbathfreunde«, Wien, II., Kl. Schiffgasse 10. G. KONKURS. In der Versorgungsanstalt (Alters versorgungshaus- und Siechenabteilung) der israelitischen Kultusgemeinde Wien, IX., Seegasse 9, gelangt eine Sekundararztens-Stelle zur sofortigen Besetzung. Bewerber müssen an einer österreichischen Universität promovierte Doktoren der ges. Heilkunde, zur Ausübung der ärztlichen Praxis berechtigt sein und haben Spitalspraxis nachzuweisen. Die Anstellung erfolgt für ein Jahr und kann bis zur Dauer von vier Jahren verlängert werden. Der Sekundai’arzt bezieht ein Jahresgehalt von K 2000.—, sowie freie Wohnung und Verpflegung in der Anstalt. Der Gehalt von K 2000.— steigt nach Ablauf von 2 Dienstjahren um K 200.—. Für die mit K 2400.— dotierte Assistenzarztensstelle in der Versorgungsanstalt sind die an der Anstalt wirkenden Sekundarärzte nach mindestens zweijähriger zufriedenstellender Tätigkeit kompetenzberechtigt. Die näheren Bestimmungen (Dienstinstruktion für Äerzte enthalten im Organisations-Statut der Versorgungsanstalt) können im Sekretariate der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, m. Stock, eingesehen Werden. Mit den entsprechenden Personal-Dokumenten, Studien- und Verwendungszeugnissen belegte Gesuche sind spätestens bis 19. März 1913 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, II. Stock, zu überreichen. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien. KONKURS. Bei der Israel. Knltnsgemeinde Triesch in Mähren ist die Stelle eines Rabbiners der gleichzeitig den Religionsunterricht zu erteilen hat, sofort zu besetzen. Mit dieser Stelle sind ein fixer Jahresgehalt von K 2000.—, freie Wohnung, Stiftungsgelde zirka K 600.—, nebst Emolumenten verbunden.' Bewerber, welche auch den Religionsunterricht in böhmischer Sprache auszuüben in der Lage sind, können von unserer Nachbargemeinde Tele auf ein weiteres Einkommen von K 400.-- jährlich rechnen. Gesuche, welche den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen, sind an den Kultusvorstand einzubringen. Triesch, 5. März 1913. Der Kultus Vorsteher: N. Meissner. AUFRUF! An alle Wohltäter, Gross und Klein, ergeht meine dringende Bitte, einem ausserordentlichen Unglücke besondere Teilnahme zu betätigen. Rabbiner Reichenberg in Tyrnau, eine Zierde der Judenheit, wurde uns im blühendsten Mannesalter entrissen, nachdem ihm seine Gattin kurz vorher im Tode vorausgegangen war. Acht Waisen im Alter von 1—13 Jahre sind hilflos zurückgeblieben. Die Krankheit der beiden Verblichenen hat die Gemeinde zur Anspannung aller Kräfte veranlasst, die auch weiter die grössten Opfer bringen will. Um diesen acht Waisen eine ihren Eltern würdige Erziehung zu geben, sie zu guten Menschen und guten Juden heranzubilden, sind bedeutende Summen erforderlich. Ich appelliere an das jüdische Herz und erbitte Beiträge zu diesem edlen Werke. Wien, 1. Adar 5673. Rabbiner 8. Fürst, Schiffschul, II., Gr. Schiffgasse 8. Verein der Sabbathfreunde „Scbemre Stbabbos“. Wien, II., Kleine Schiffgasse 10. 1541 bureanstu n*d e n: 8-9 Uhr vorm, und 8—9 Uhr abends. Offene Stellen: Buchhalterin (erste Kraft), Kontorist aus der Holzbranche (polnische Sprache Bedingung), Verkäufer aus der Spezereibranche, Goldarbeitergehilfe, Steingraveur und Lehrling, Schankbursche, Verkäuferin aus der Selchwarenbranche. Bewerber: Buchhalter, Kontoristen und Kontoristinnen, Verkäufer verschiedener Branchen, Prakikanten verschiedener Branchen, Uhrmachergehilfe, Hilfsarbeiter.