Mannheim
Compact Memory

Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1913-02-14 · 7 (14.2.1913) · page 14

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
30 (1913)
Issue
7 (14.2.1913)
Date
1913-02-14
Page
– (sequence 14)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
95% known words query
IRI
…/3020846-3022035-3022043--21888-3047005
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

Sette 126 Wochenschrift. Nr. 7 N. N. Einen Posten zu verschaffen sind wir nicht in der Lage. Zuschriften solchen Inhaltes werden nicht beantwortet. " F. B., IX. Kolingasse. War der Todesfall im Ador. I, so ist „Iahrzeit" im Ador I, war er im Ador II, ist auch „Iahrzeit" im Ador II. War der Todestag hingegen in einem Jahr, das nur einen Ador hatte, so ist im Schaltjahre Iahrzeit im Ador I. War der Tooesfafl im Schaltjahre, man weiß aber nicht mehr, ob er im Ador I, oder II war, so ist Iahrzeit nach der Ansicht der Ehaje Odom im 2. Ador zu hatten. L. B. Der Verfasser des Lustspieles „Rosenkranz und Gildenstern" starb am 26. Februar vor 25 Jahren in Wien. Dr. E. in B. Der jüdische Altertumsforscher de 9i.oj)e in seinem Werke „Augenleuchte" (Meor Enajim) vertrat bereits die Ansicht, daß Amerika schon in ältester Zeit als das von Salomo mittels der phönizifchen Seefahrer häufiger aufgesuchte Goldland Qphir bekannt war. Zur gefl. Beachtung. Da in den nächsten Tagen Mit der. Drucklegung der Adressclileifen begonnen wird, ersuchen wir unsere geschätzten Abonnenten, uns alle gewünschten Aenderungen oder Nichtigstellungen in Namen, Titeln oder Adressen gefälligst umgehend bekanntgebeu zu wallen. Die Administration der „Oesterr. Wochenschrift" Il/l, Praterstraße 9. Stimmen auS dem Publikum. Sehr geehrter Herr Doktor! Im Briefkasten der letzten Nummer Ihrer gefch. Wochenschrift (Nr. 6 vom 7. Febr. 1913) wird als Quelle für das geflügelte Wort: „F a,u l e Fische und Schläge dazu" die Pesikta ad Buber 816 angegeben. In Wahrheit kann dieses in jüd. Kreisen so volkstümliche Sprichwort „Faule Fische und Klapp dazu" noch auf eine viel ältere Quelle zurückgeführt werden, und zwar auf M e - chslta zu Erodus 14,5. Dort heiht es: Die Aegypter sagten: Was haben wir getan usw. Wären wir bestraft worden und hätten die Israeliten nicht entlassen, wäre uns auch genug gewesen. Wären wir bestraft worden und hätten die Israeliten entlassen, ohne daß sie unser Vermögen genommen hätten, wäre uns genug gewesen. Nun, sind wir bestraft worden, haben die Israeliten entlassen und obendrein noch unser Vermögen durch sie verloren. Nun kommt in der Mechilta das Gleichnis von dem Diener mit den faulen Fischen, wie in der Pesikta und im Jalkut. — I. H. W g i tz in seiner Mechilta-Ausgabe vom Jahre 1885 macht in seinem Kommentar ausdrücklich auf das Sprichwort aufmerksam, Seite 32. Ganz ergebenst Bukarest. Dr. M. Beck, Rabbiner. Notizen. Indische Bühne. Direktion: M. Siegler. „Hotel Slrfann" II., Taborpratze 12. Freitag den 14. Samstag den 1ö. und Sonntag den 16. Februar 1913: „Josef in Egypten." Operette in 4 Aufzügen von F i n k e l ft e i n. — Sonntag oen lö. Februar, V*4 Uhr nachmittags: „Der wilde Mensch." — Montag ven 17. Fcvruar: „Der Maschgiach." Komödie u, 4 Auszügen von Scheikewicz. — Dienstag den 18. Februar: „König Lear." Lebeusblld in 4 Aufzügen von I. Gordin. — Mittwoch den r9. F.bruar: Verein „Ansche Emes" „Krenzer-Louate." Drama in 4 Anflügen von I. Gordin. — Donnerstag den 20. Februar: „Verein derKurvedülftlgen" „Tochter Jerusalems." Operette in 4 Aufzügen von Ch. W o l f S t h a 1. — Zn Vorbereitung: „Das fremde Kind." Operette in 4 Aufzügen von Oberkantor I. H a 1 p e r n. ■ Kundmachung. Die stimmberechtigten Herren Aktionäre der Niederösterreichischen Escompte-Gese.lschaft werden hiemit zu der am 4. März l. I., um 5 Uhr abends, im Gebäude der Gesellschaft, Freiung Nr. 8, stattfindenden sechzigsten ordentlichen General-Versammlung eingeladen, in welcher folgende Gegenstände zur Verhandlung gelangen werden. 1. Rechenschaftsbericht und Bilanz für das Geschäftsjahr 1912, 2. Vericht des Revisionsausschusses, 3. Antrag des Verwaltungsrates auf Verwendung des Reingewinnes, 4. Wahl von Mitgliedern des Verwaltungsrates, 5. Wahl von vier Mitgliedern des Revisionsausschusses (§ 52 der Statuten). Die stimmberechtigten Herren Aktionäre, welche als solche drei Monate vor dem Zusammentritte der Versammlung in den Aktienbüchern der Gesellschaft eingetragen waren und an der Generat-Versammlung teilzunehmen beabsichtigen, werden hiemit eingeladen, ihre Aktien vom 3. Fe-, bruar l. I. angefangen bis längstens 18. Februar 1913, 4 Uhr nachmittags, bei der Liquidator der Niederösterreichischen Escompkc- Gesetlschafl zu erlegen. Die Aktien sind, arithmetisch geordnet, mittelst einer einfachen Konsignation einzureichen, und dem Einreicher wird hierüber eine Empfangsbestätigung ausgestellt, gegen welche nach abgehaltener General-Versammlung die Aktien rückgeste.lt werden. Je zehn Aktien geben das Recht auf eine istimme. Wünscht ein Aktionär sein Stimmrecht durch einen anderen stimmberechtigten Aktionär auszuüben, so hat er die betreffende, aus den Namen des gewählten Vertreters lautende Vollmacht auf der Rückseite der Legitimationskarte auszuste.len. Wien, am 5. Februar 1913. Niederösterreichische Escompte-Gese.lschaft. An unsere geehrten Abonnenten! Wir bitten um rechtzeitige Erneuerung des Abonnements, damit in der Zusendung des Blattes keine Verzögerung eintrete. Die geehrten Abonnenten werden ersucht, bei Einsendung des Abonnementsbetrages den zugesandten Posterlagschein zu benützen. Die Administration. Israelitische Kultusgemeinde Lemberg Konkurs« Aus der vom sei. Salomon Buber errichteten Itaschi- Stiftung gelangt ein Stipendium pro 1913 im Betrage von 709 Kronen an mittellose Autoren und Herausgeber alter hebräischer Werke zum Zwecke der Edition derselben oder an mittellose Gelehrte für Werke aus dem Bereiche der judaistischen Wissenschaft. Diese Werke oder Arbeiten sollen Gegenstände aus der jüdischen Theologie, Philosophie, Literatur oder Geschichte umfassen. Die nicht gestempelten Eingaben samt den erwähnten Werken oder Arbeiten sind an das Stiftungskuratorium zu Händen des Vorstandes der israelitischen Kultusgemeinde in Lemberg, Bersteingasse 12, spätestens bis Ende April 19 13 zu überreichen. Lemberg, den 6. Februar 1913. Für das Kuratorium der Kasclii-Stiftung. KONKURS. Die israelitisch-sephardisclie Kultusgemeinde in Sarajevo (Bosnien) will die vakante Stelle ihres Oberrabbiners besetzen lassen. Reflektanten, welche den unten angeführten Bedingungen entsprechen, mögen sich spätestens bis zum 15. März 1913 mit ihren Offerten an die obige Kultusgemeinde wenden. Die geforderten Qualifikationen sind: 1. Diplom eines Rabbinerseminars. 2 Diplom eines Doktors der Philosophie. 3. Oesterreichisch-ungarische Staatsbürgerschaft, eventuell bosn scher Landesangehöriger, oder verpflichtet sich, eine solche zu erreichen. 4. Beherrscht die serbo-kroatische und spaniol'sche, event. auch die deutsche Sprache. 5. Im Alter unter 50 Jahre und verheiratet. * * * Dieselbe Kultusgemeinde sucht einen qualifizierten Kantor welcher die Musik kennt und im Stande ist, einen Knaben-Chor für den Tempel zu führen. Bedingungen: 1. Kennt oder verpflichtet sich, die sephardisehe Aussprache der Gebete zu erlernen. 2. Im Alter unter 40 Jahre. Offerte samt Dokumente und curriculum vilae unter Angabe des Gehallanspuches an die obige Kultusgemeinde spätestens bis zum 15. März 1913 zu richten.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.