Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 30 (1913)
- Issue
- 4 (24.1.1913)
- Date
- 1913-01-24
- Page
- Seite 70 (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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LeUe 7ü Dr. Vlochs Wochenschrift Nr. 4 Israelitische Kultusgemeiade Wien. Kundmachung. In der Versorgungs-Anstalt der israelitischen Kultusgemeinde Wien, IX., Seegasse 9, ist an einen armen oder gebrechlichen, den im Organisationsstatute dieser Anstalt festgesetzten Bestimmungen entsprechenden Vor- \v a n d 1 e n des a m 1 8. O lc tobe r 1 90 7 i n Wien v e rslor licn e n II e r r n I) o n a t T a u s z i g ein Freiplatz, eventuell an Stelle dieses Freiplatxes ein .Jahresbetrag per K 020. bis auf weiteres zu verleihen. Als Verwandte des Herrn IJonat Tauszig sind in Hinsicht, auf diesen Freiplatz diejenigen Personen anzusehen, welche nicht über den 0. Grad hinaus mit dem genannten Erblasser verwandt sind. Bewerber um diesen Freiplatz bezw. um den ausgeschriebenen Jahresbetrag haben ihre mit den erforderlichen Beilagen belegten Gesuche bis Io. März 1913 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengas.se 4, II. Stock, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Ehr vormittags zu überreichen. Sachdienliche Auskünfte werden im Stiftungsamte der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 2, II. Stock, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 1 hr vormittags erteilt. ■ Wien, 15. Jänner 1913. Israelitische KuKusgeaifcinde Wien. Kundmachung. Im Sinne der Bestimmungen betreffend den von Herrn Donat Tauszig s. A. im Spital e der israelitischen Kultusgemeinde in Wien begründeten Bettplatz hat auf diesen, bezw. im Falle des Platzmangels auf den Betrag von täglich einer Krone in erster Linie ein um die Aufnahme daselbst ansuchender armer, m i t dem obgenannten Stifter v e r w aiidter Kranke r ohne Unterschied der Konfession Anspruch, vorausgesetzt, daß er den für dieses Spital geltenden Aufnahmsbedingungen entspricht. Als Verwandte des Herrn Donat Tauszig sind in Hinsicht auf diesen Bettplatz Personen anzusehen, welche nicht über den 6. Grad der Seitenvenvandtschaft hinaus — von dem Erblasser an gerechnet — verwandt sind. Unter mehreren Verwandten entscheidet der nähere Grad, unter gleich nahen Verwandten die Abstammung von väterlicher Seite des Erblassers. Bewerber um diesen Freiplatz, bezw. um den angegebenen Geldbezug, haben ihre mit den erforderlichen Beilagen versehenen Gesuche bis 15. Mürz 1913 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, II. Stock, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Sachdienliche Auskünfte werden im Stiftungsamte der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 2, II. Stock, während der Amtsstunden erteilt. Wien, 15. Jänner 1913. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. Herschi Barach’sche Stiftung. Aus der Hersch Barachschen Stiftung ist für das Jahr 1913 ein Betrag von vierhundertsiebzig Kronen (470 Iv) an ein armes, gesittetes Mädchen mosaischen Glaubens, und zwar vorzugsweise an eine Verwandte des Stifters oder an ein aus Galizien gebürtiges Mädchen zu vergehen. Die Gesuche sind mit dein Geburtsscheine, sowie einem gesetzmäßigen Armuts- und Sittenzeugnisse zu belegen. Auch ist in deni Falle, als die Bewerbung aus dem Titel der Verwandtschaft erfolgt, letztere mit einem in aufst-eigemjer Linie bis zu dem Stifter oder dessen Vater Chaim Barach reichenden und mit den urschriftlichen Geburts- und Trauungsscheinen oder den gehörig beglaubigten Matrikenauszügen belegten Stammbaum nachzuweisen. Hiebei wird ausdrücklich bemerkt, daß nur vollgültige und authentische Urkunden als Verwandtschaftsnachweise anerkannt werden. Die Gesuche sind bis längstens 10. Februar 1913 bei der k. k. niederösterreichischen Statthalterei in Wien einzubringen. W i e n, am 4. Dezember 1912. Von der k. k. niederösterreiehisehen Statthalterei. Salomon Fränkische Heirats-Stiftung. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von 390 K. Bewerbungsberechtigt sind: Arme israelitische Mädchen, welche im Brautstande sich befinden und über ihr tadelloses sittliches Verhalten sich auszuweisen vermögen. Verleihung: Vor dem 15. Mai 1913. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Verlobungsnachweis, Sittenzeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. März 1913. Einreielistelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Bewerberinnen, welche sich vor der Verleihung verehelichen, werden jedes Anspruches an diese Stiftung verlustig. Lrae.Jiache Kuitusgemdnde Wien. Kundmachung. Die Religionsprüfung für Mittelschüler findet im I. Semester dieses Schuljahres am Donnerstag den 30. Jänner 1913 von 4—6 Uhr nachmittags in der Religionsschule (I., Seitenstettengasse 2, II. St.) durch Herrn Professor Dr. Heinrich Pollak statt. Wien, im Jänner 1913. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Israelitische Kultusgemeinde in Teschen. Kundmachung. Aus der J. Ph. Glesinger’schen Stiftung gelangt am 2. März 1913 der Teilbetrag von K 700.— zur Vergebung. Zweck der Stiftung ist, einem oder zwei jüdischen Bedürftigen schlesischer, vor allem Teschner Herkunft, Wiederherstellung ihrer angegriffenen Gesundheit-, Sicherung ihrer Existenz oder Ausbildung in einem Lebensberufe zu ermöglichen. Bewerber wollen ihre Eingaben bis zum 15. Februar 1913 an den Kultus Vorstand richten. Teschen, den 20. Jänner 1913. Der Präses: Dr. Leopold Silberstein. Stiftungs-Verleihung. Mit 10. Februar 1913 gelangen bei der israelitischen Kultusgemeinde Turnau in Böhmen aus der Mayer und Mirl Goldmann’schen Stiftung ein Tausend drei Hundert Kronen zur Verleihung. Anspruch hierauf hat ein jüdischer »Turnauer Student« zu Rigorosen-Z wecken, oder ein jüdischer »Turnauer Handwerker zur Etablierung, oder ein jüdischer »Turnauer Oekonom« zum Ankäufe oder Pachtung von Grund und Boden. Bewerber aus der Mayer und Mirl Goldmann’schen Verwandtschaft, wo sich selbe immer auch in der österreich.-ungarischen -Monarchie befinden, haben den Vorzug, müssen jedoch das Zuständigkeitsrecht in »Turnau Böhmen« haben, falls keine solche vorhanden, so kommen als Bewerber um diese Stiftung die Söhne des Turnauer Rabbiners, Lehrers, Kantors, Schächters an die Reihe. Die mit dem Nachweise des Verwandtschaftsgrades belegten Gesuche sind bis längstens 1. Februar 1913 bei dem genannten Vorstande einzureichen. Der israelitische Kultusvorsteher Turnau in Böhmen. Verein der Sabbiibfrennde „Scboture $cbabbo$“. Wien, II., Kleine Schilfgasse 10. 1541 Bureaustunden: 8 — 9 Uhr vorm, und 8—9 Uhr abends. Offene Stellen: Buchhalterin (erste Kraft), Kontorist aus der Holzbranche (polnische Sprache Bedingung), Verkäufer aus der Spezereibranche, Goldarbeitergehilfe, Steingraveur und Lehrling, Schankbursche, Verkäuferin aus der Selchwarenbranche. Bewerber: Buchhalter, Kontoristen und Kontoristinnen, Verkäufer verschiedener Branchen, Prakikanten verschiedener Branchen, Uhrmachergehilfe, Hilfsarbeiter. /