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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1913-01-17 · 3 (17.1.1913) · p. Seite 50

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
30 (1913)
Issue
3 (17.1.1913)
Date
1913-01-17
Page
Seite 50 (sequence 18)
Language
German
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Sette 60 Dr. Blochs Wochenfchrkft Nr. 8 Isaias Oicrainlcasoke Stiftung für Hochschüler. - Vom gefertigten Kultusvorstande wird hiemit bekanntgegeben, dass die Zinsen aus obiger Stiftung im Betrage von K 400.— am Sterbetage des sei. Herrn Isaias Skrainka, 24. Adar, 3. März 1913 an zwei arme Israel. Hochschüler der Universität oder der technischen Hochschule aus Holleschau, respektive aus Mähren, ä K 200.— zu veileihen sind. Diejenigen, welche eine Verwandtschaft mit den Stiftern, Herrn Simon und Adolf Skrainka sei. A. in Holleschau nachweisen können, werden in erster Reihe bevorzugt. Gesuche mit den Nachweisen der Mittellosigkeit, der Heimatszuständigkeit (bei Verwandten auch die Verwandtschaft) und über die ordnungsmässig abgelegten Kolloquien oder Staatsprüfungen sind bis 15. Februar 1913 an den gefertigten Kultusvorstand einzubringen. Später eingebrachte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Holleschau, im Jänner 1913. Der Kultusvorstand: Carl Beer. Isaias Skrainkasche Heiratsausstattungs-Stiflung. Vom gefertigten Kultusvorstand wird hiemit bekanntgegeben, dass die Zinsen aus obiger Stiftung im Betrage von K 4D0.— am Sterbetage des sei. Herrn Isaias Skrainka, 24. Adar, 3. März 1913, an eine arme israelitische Braut aus der Verwandtschaft der Stifter, der Herren Simon und Adolf Skrainka sei. A. in Hollest hau, beziehungsweise an eine arme Braut aus Holleschau zur Verleihung kommen. Gesuche mit dem Nachweise der Armut, der Moralität, der Heimatszuständigkeit und des Umstandes, dass die Bewerberin sich im Brautstande befindet, sind bis 15. Februar 1913 an den gefertigten Kultusvorstand einzubringen. Später eingebrachte Gesuche bleiben unberücksichtigt. Ho Ile sch au, im Jänner 1913. Der Kultusvorstand: Carl Beer. Israelitische Kultusgememde Ultra. Wien, im Jänner 1913 Z. 5564 ex 1912. Kundmachung Die Privatisiert-Prfifungen aus israelitischer Neliglon für Schüler (Schülerinnen) ptt Volks- und Bürgerschulen finden für das I. Semester des Schuljahres 1912/13 nach folgender Einteilung statt. Für Schüler (Schülerinnen) wohnh. i. Bez. Tag und Stunde der Prüfung - Ort der Prüfung I., II., XI. XX Sonntag, 2«. Jänner ) h . 2-F-b" > 9—10; iS: i 1 uh- I., Seitenstetteng. 4 (Parterre links) III. bis tnff. X.mtb XIX . für Bürgerschüler (innen) Dienstag, 11. Feber von 2-4 Uhr für Volksschüler (innen) Freitag, 14. Feber) Dienstag, 18. „ l Freitag, 21. „ i V.. Drerrstag, 25. „ > u?r I., Seitenstetteng. 2! 11.-Stof! (Religion» schule)! i XII.—XV. Sonntag, 2 Feber 1 von „ 16. „ S11—1 » 23. „ J Uhr XV., Turnergasse 22 (Gemeindehaus) XVLu. XVII. Sonntag, 9. Feber von 11—12 Uhr XVI., Hubergasse 8 (Gemeindehaus) XVIll. für Bürgerschüler (innen) Sonntag, 9. Feber von 10—11 Uhr für Volksschüler (innen) Sonntag, 23. Feber von 10—11 Uhr XVIII., Schopenhauerstraße 39 (Gemeindehaus) XXL Floridsdorf Sonntag, 19. Jänner von y—10 Uhr XXL Holzmeisterg. 12 (Gemeindehaus) Die Prüfungstoxe betragt 6 Kronen und wird im Vorhinein an der Kassa der israeUtifchen Kultusgemeinde, I., Seitenstettengasse 4, bezw. bei der entsprechenden Amtsleitung im XV., XVI.. XVIII. und XXI. Bezirke zwischen 9 und 12 Uhr entrichtet. Die Quittung ist dem Examinator vorzulegen. Der im I. Semester gelöste Erlagschein über die Prüfungstaxe gilt auch für das II. Semester des laufenden Schuljahres. Der Vorstand. Konkurs. Die israelitische Kultusgemeinde Wr.-Nenstadt akzeptiert ab 1. Februar 1913 einen streng orthodoxen Schächter welcher von 2 anerkannt orthodoxen Rabbinern nK'V'H mnn auf pTJH mfcX und LD11 besitzt, Vorbeter und Mohel ist, eventuell zu werden befähigt ist. Solche, die Religionsunterricht erteilen können, werden bevorzugt. Anfangsgehalt K 1200 und bedeutendes Nebeneinkommen. Die Anstellung erfolgt auf ein Jahr provisorisch. Bewerber, nicht über 35 Jahre alt, wollen ihre mit Zeugnisse belegten Gesuche bis Ende Jänner 1913 an den Vorsteher der israelitischen Kultusgemeinde Wr,-Neustadt einsenden. Der Kultusvorshher: Dr. Wilhelm Wolf. Stiftungs -Verleihung. Am 1. Februar 1913 gelangen bei der israelitischen Kultnsgemeide Tornau in Böhmen aus der Mayer und Mirl 6 oldmann- Stiftung zweitausend Kronen zur Verleihung. Anspruch hierauf hat nach der Reihenfolge diesmal das sittlichste, bravste und religiöseste arme Judenmädchen, und zwar in erster Reihe aus der Mayer und Mirl Goldmann’schen Verwandtschaft, wo sich selbes immer auch in der österreichischungarischen Monarchie befindet, und wenn kein solches mit vorstehenden Qualifikationen vorhanden, ein anderes, aber nur Turnauer Judenmädchen mit obgenannten Qualifikationen, wobei die Töchter des Rabbiners, Lehrers, Kantors und Schächters den Vorzug gemessen. Bewerberinnen haben ihre mit dem Nachweise des Verwandtschaftsgrades beleg! en Gesuche zur Verleihung längstens bis 25. Jänner 1913 bei dem genannten Vorstande einzureichen. Der israelitische Kultus verstand. Stiftungs-Verleihung. Mit 10. Februar 1913 gelangen bei der israelitischen Kultusgemeinde Turnau in Böhmen aus der Mayer und Mirl Goldmann’schen Stiftung ein Tausend drei Hundert Kronen zur Verleihung. Anspruch chierauf hat ein jüdischer »Turnauer Student« zu Rigorosen-Zwecken, oder ein jüdischer »Turnauer Handwerker zur Etablierung, oder ein jüdischer »Turnauer Oekonom« zum Ankäufe oder Pachtung von Grund und Boden. Bewerber aus der Mayer und Mirl Goldmann’schen Verwandtschaft, wo sich selbe immer auch in der österreich.-ungarischen Monarchie befinden, haben den Vorzug, müssen jedoch das Zuständigkeitsrecht in »Turnau Böhmen« haben, falls keine solche vorhanden, so kommen als Bewerber um diese Stiftung die Söhne des Turnauer Rabbiners, Lehrers, Kantors, Schächters an die Reihe. Die mit dem Nachweise des Verwandtschaftsgrades belegten Gesuche sind bis längstens 1. Februar 1913 bei dem genannten Vorstande einzureichen. Der israelitische Kultusvorsteher Turnau in Böhmen. Schadchen Adolf Eattdau ■sjSä.&djjfU abends. G. Kantor J. Kühn, XX., Karl Meisslstrasse 6 erteilt Unterricht in Hebräisch, Religion, Bibel, Talmud und für Bar-Mizwa. — Honorar massig. G. Hnohcnluiloi* tüchtiger Hebraist und Talmudist, sucht uUuIISülilllvl Lektionen für Nachmitta»sstundcn. — Bescheidenes Honorar. Event, für Latein, Griechisch u. Mathematik. — Falk-Stricker, II., Rembrandlstrasse 32/16. G.

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