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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1912-12-13 · 50 (13.12.1912) · page 18

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
29 (1912)
Issue
50 (13.12.1912)
Date
1912-12-13
Page
– (sequence 18)
Language
German
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Sette 858 Dr. Blochr Wochenschrift Nr. 50 Lins unentgeltliche Lnstreise durcli das gesamte Mittelländische und Adriatische Meer kann jeder machen, der nach 2sTord- oder Südamerika will. Die Schiffe der Austro-Americana fahren von Triest über Dalmatien, Griechenland, Sizilien, Algerien, Nordafrika und Spanien. Man hält in jedem Hafen so lange, daß man sich Land und Leute besehen kann, und fährt dann nach 6 bis 8 Stunden weiter. Das ruhige Meer hilft einem, sich an die Seereise rasch zu gewöhnen. Seekrankheiten sind fast ausgeschlossen und da auf dieser südlichen Linie weder Eisberge Vorkommen, noch gefährliche Stürme entstehen, ist die Fahrt nach Amerika über Triest besonders zu empfehlen. Zur gefälligen Beachtung! Wirersuchen diejenigen unserer Abonnenten, welche noch mit der Abonnementsgebühr im Rückstände sind, die znr Einhebiing derselben von nns versendeten Postaufträge gefälligst honorieren zu wollen. Die Administration. Jacob Fitchi’sche Familien Stiftung. Anzahl der Plätze: Unbestimmt im Betrage von zusammen K 385.—. Bewerbungsberechtigt sind: Bedürftige und würdige isr. Personen, welche mit dem am 18. Mai 1893 verstorbenen Herrn Jacob Fisclil oder mit dessen Geschwistern in absteigender Linie blutsverwandt sind. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Verwandschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Dezember 1912. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Neumann’sche Familien-Stiftung. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, zusammen im Betrage von K 360.—. Bewerbungsberechtigt sind: Die armen Verwandten des Stifters, Herrn David Neumann, oder seiner Gattin Helene, geb. Lohn. Verleihungstag: 14. Februar 1913 (7. Adar). Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Dezember 1912. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, H. Stock' (Einreichungsprotokoll). Dr. Schneid’sche Stipendien-Stiflung für Mediziner. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 200.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme, fleißige Israel. Hörer der Medizin. Bevorzugt sind: a) In erster Linie solche Bewerber, welche mit dem am 17. März 1843 in Lemberg als Sohn des Wolf und der Scheindel Schneid, geb. Gottels, geborenen, in Wien heimatsberechtigt gewesenen und daselbst am 22. August 1898 verstorbenen Arzt Dr. Moses Markus Schneid verwandt sind, b) In zweiter Linie solche Bewerber, welche ihren Studien an der Wiener medizinischen Fakultät obliegen. Gesuchsheilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Maturitätszeugnis, Universitäts-Studienzeugnisse; eventuell legaler Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Dezember 1912. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Josef Spitzer-Stiftung für des Ernährers beraubte Familien. Anzahl der Plätze: Drei oder vier im Betrage von zusammen K 252.—. Bewerbungsberechtigt sind: Jüdische Familien, welche des Ernährers, sei es durch Tod, sei es durch andere Umstände beraubt wurden. Gesuclisbeilagen: Geburtsschein des einschreitenden Familienmitgliedes, sowie Bescheinigung über den Abgang des bisherigen Familienernährers, Armutszeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Dezember 1912. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, U. Stoch (Ein-, rsichungsprotokoll).: ______ ' ' . Isaak Leeb und Lea Weinberg’sche Stiftung. Anzahl der Plätze: Zwei im Betrage von K 650.—. Bewerbungsberechtigt sind: Mittellose Israeliten des jüdisch-deutschen Ritus, welche in Wien an der Universität oder an der technischen Hochschule oder au der Akademie der bildenden Künste ihre Studien mit günstigem Fortgänge betreiben, ihre Vorstudien an einem öffentlichen Gymnasium oder an einer öffentlichen Realschule mit gutem Erfolge absolviert haben und sich hierüber mit vorschriftsmäßigen Zeugnissen answeisen können. Bevorzugt sind: Unter gleichen Verhältnissen in Rumänien, in erster Linie in Bukarest geborene Bewerber. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, legales Armutszeugnis, Bestätigung über die Zugehörigkeit zum jüdisch-deutschen Ritus, Hochschulzeugnisse, Zeugnisse über den erfolgreichen Besuch eines öffentlichen Gymnasiums, bezw. einer öffentlichen Realschule und Bescheinigung über den öffentlichen Charakter dieser Lehranstalt. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Dezember 1912. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Ignatz Baum-Armen.Stiftung. Anzahl der Plätze: Zehn im Betrage von je K 40.—. Bcwerbungsbereclitigt sind: Arme, unbescholtene Personen Israel. Religion, insbesondere solche, welche verheiratet und mit zahlreichen Kindern gesegnet sind. Bevorzugt sind: a) Verwandte des Stifters, Herrn Ignatz Baum s. A. b) Solche Bewerber, welche zwar in Wien wohnhaft, aber aus der Vaterstadt des Stifters, Bielitz, gebürtig sind. Verleihungstag: 20. Februar 1913. Gesuclisbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, eventuell Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Dezember 1942. Einreiclistelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Dt. Achlfund Emanuel Stern’sche Stiftung für Rigorosanten der Medizin und Chirurgie. Anzahl der Plätze: Sechs im Betrage von je K 210.—. Bewerbungsberechtigt sind: Israelitische Rigorosanten der Wiener medizinischen Fakultät. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Index, Maturitätszeugnis und Studienzeugnisse der medizinischen Fakultät Wien. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Dezember 1912. Einreicbstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Konkursausschreibung. Von dem Vorstande des Brigittenauer Israel. Tempelvereines wird ein musikalisch gebildeter II. Kantor mit schöner Tenor- oder Baritonstimme aufgenommen. Derselbe muss zugleich' ein guter Bal-Koreh sein und darf das 35. Lebensjahr nicht überschritten haben. Die Gesuche sind an die Vereinskanzlei, Wien, XX., Kluckygasse 11 zu richten. Reisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Gehalt K 2400.— p. a. nebst üblichen Emolumenten. KONKURS. Infolge des Ablebens unseres Rabbiners Herrn Dr. J. J. Unger s. A. gelangt die Stelle eines Rabbiners, Predigers, Religionslehrers etc. in unserer Kultusgemeinde zur Besetzung. Mit dieser Stelle ist ein Jahresgehalt von K 4000.—, freie Wohnung nebst Remunerationen für den Religionsunterricht an den deutschen Mittelschulen, Matrikenführung und andere Nebeneinkünfte aus Stiftungen etc. in der Mindesthöhe des Gehaltes verbunden. Bewerber im Alter unter 40 Jahren wollen ihre Kompetenz- Gesuche mit den Nachweisen der gesetzlichen Befähigung für diese Stelle in Original oder Abschrift bis zum 31. Jänner 1913 an den gefertigten Vorstand richten. Israel. Knltusgemeinde Iglau, am 1. Dezember 1912. Der Torstand.

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