Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 29 (1912)
- Issue
- 49 (6.12.1912)
- Date
- 1912-12-06
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
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Nr. 49 seile 889 Dr. Vkochs Wocheichhrm Dezember, halb 4 Uhr nachm.: „Die Sedernacht". Operette in 4 Akten von I. Lateiner. Dienstag den 10. Dezember Wohltätigkedsvorstellung zn Künsten Fr. Edeihoffer: „Dus Pintale Jüd". Operette ln 4 Akten vo.i B. Thomaschewskl. Mitiwoch den II. Dezember Wohltätitzke'tsvorstfllung: „Mensch soll man sein". Donnerstag den 12. Dezember Verein „RrscNe Hilfe": „Der komische Herrscher"' Ov rette in 4 Alten von Scher Kewich. In Borb-reilung: „Schir Haschirem". Neue Verkehrswege. Nach Newyork sowohl wie nach Südamerika kann man jetzt von Triest aus mit den Prachtdampfern der „Austro-Americana" fahren, von denen besonders der „Kaiser Franz Joseph I." und die „Martha Washington" sich bereits einen internationalen Ruf erworben haben. Die Schiffe sind in jeder Beziehung erstklassig, bieten jeden modernen Komfort, aber auch die dritte Klasse kann jetzt in eigenen Kabinen reisen und die Zwischendeckpassagiere haben geräumige Speisesäle, in welchen ihnen das Essen serviert wird und wo sie, an Tischen sitzend, in Ruhe ihre Mahlzeit verzehren können. Der Weg über Triest bauert zwar etwas länger als über die nördlichen Häfen, aber das hängt davon ab, dah man das Adriatische und Mittelländische Meer durchfahren mutz. Diese Reise ist jedoch eine wahre Vergnügungsreise, auf der man schöne und seltsame Länder kennen lernt und die man ganz umsonst macht, weil der Preis für die gesamte Fahrt so billig ist, als sonst für die Ueberfahrt allein. XXIX. k. k. Staatswohltätigkeitslotterie. Am 19. Dezember 1. J. findet in Wien die Ziehung der XXIX. Staatslotterie für gemeinsame Militär-Wohltätigkeitszwecke statt, deren günstige Gewinstchancen (21,146 Geldtreffer im Gesamtbeträge von 625.000 K), darunter ein Haupttreffer von 200.000 K, bereits in früheren Besprechungen hervorgehoben wurden. — Lose (ä 4 K) sind, soweit noch der Vorrat reicht, in Lotto-Kollekturen, Tabaktrafiken, Wechselstuben, bei Postämtern, Steuerämtern usw. erhältlich. Zur gefälligen Beachtung! Wir ersuchen diejenigen unserer Abonnenten, welche noch mit der Abonnementsgebiihr im Rückstände sind, die zur Einhebung derselben von uns versendeten Fosiaufträge gefälligst honorieren zu wollen. Die Administration Israelitische Kultusqemeinde Wien. Aus der Dr. Emil Fleischl-Stiftung ist ein Platz ä K 300 für die Studienjahre 1912/13 und 1913/14 für einen ordentlichen Hörer der juridischen Fakultät Wien, österr.-ung. Staatsbürgerschaft, zu verleihen. Die näheren Bestimmungen sind in der k. k. Wiener Zeitung, vom 13. November 1912, Nr. 261, enthalten. Einreichstelle: K. k. n.-ö. Statthalterei. Einreichungstermin: Bis 31. Dezember 1912. Wien, 1. Dezember 1912. Salomon Horowitz-Widmung für Arme. Anzahl der Plätze: Unbestimmt im Betrage von zusammen K 65.—. Bewerbungsberechtigt sind: Würdige jüdische Arme, unter welchen verarmte Abstämmlinge des Herrn Salomon Horowitz in erster Leihe berücksichtigt werden sollen. Verleihungstag: 9. Jänner 1913 (1. Schebat). Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, eventuell Nachweis der direkten Abstammung von dem Widmungs-N amens träger. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. Dezember 1912. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, H. Stock (Einreichungsprotokoll). Lori Baumgarten-Stiftung für herzkranke Frauen. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 35.—. Bewerbungsberechtigt sind: Bedürftige, herzkranke Frauen Israel. Glaubensbekenntnisses. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, ärztliches Zeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. Dezember 1912. Verleihungstag: 26. Jänner 1913 (18. Schebat). Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4* H. Stock (Einreichungsprotokoll). ' ‘ HflPhcplliilai* tüchtiger Hebraist u. Talmudist, sucht LekiiUOlldulllllul tionen für Nachmittagsstunden. Bescheidenes Honorar. Eventuell für Latein, Griechisch und Mathematik. Falk- Stricker, II., Rembrandtstrasse 32/16. G. KONKURS. Bei der israel. Kultusgemeinde in Ung.-Brod (Mähren) ist durch die Berufung Sr. Ehrwürden Herrn Rabbiner Dr. M. Jung als Oberrabbiner nach London, die Stelle eines Rabbiners und Predigers hier wieder zu besetzen. Mit dieser Stelle ist verbunden: ein fixer Jahresgehalt von K 3000.— nebst Triennien, Natural wohnung, Remuneration für den Religionsunterrn ht an der Volks- und Milt--lschule, Bezüge aus der Matrikenführung und Stiftungen nebst Emolumenten. Bewerber, welche den geselzl. Bestimmungen entsprechen, den Doktortitel besitzen, konservativer Richtung und nicht über 40 Jahre alt sind, wollen ihre gehörig instruierten Gesuche bis spätestens 15. Jänner 1913 an den KlItusvorstand einbringen. Ung.-Brod, 18. November 1912. Der Kultusvorsteher: M. H. Brammer. Adas Jisroel (Schiffschul) Wien, 11., Grosse Schiffgasse 8. In unserem Bethause gelangt die Stelle eines Beamten zur Besetzung. Derselbe muss befähigt sein als erstklassiger l'Ttf wie auch als ITTSn ^2 und Xip zu fungieren. Er muss die Befähigungszeugnisse von anerkannten orthodoxen Rabbinern besitzen und darf nie anders als in streng orthodoxen Stellungen tätig gewesen sein. Dem Gesuche sind die Abschriften der Zeugnisse sowie die genauen Angaben über Familienstand, bisherige Verwendung, bisherige Bezüge, sonstige Fähigkeiten a izuschiiessen. Die Bezüge für die hiesige Stelle werden nach Uebereinkommen f stgesetzt. Die Spesen für den Probevortrag werden dem Akzeptierten vergütet. Wien, 26. November 1912. Der Vorstand der Adas Jisroel. Konkursausschreibung. Von dem Vorstande des Brigittenauer israel. Tempelvereines wird ein musikalisch gebildeter II. Kantor mit schöner Tenor- oder Baritonstimme aufgenommen. Derselbe muss zugleich ein guter Bal-Koreh sein und darf das 35. Lebensjahr nicht überschritten haben. Die Gesuche sind an die Vereinskanzlei, Wien, XX., Kluckygasse 11 zu richten. Reisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Gehalt K 2400.— p. a. nebst üblichen Emolumenten. KONKURS. Infolge des Ablebens unseres Rabbiners Herrn Dr. i. J. Unger s. A. gelangt die Stelle eines Rabbiners, Predigers, Religionslehrers etc. in unserer Kultusgemeinde zur Besetzung. Mit dieser Stelle ist ein Jahresgehalt von K 4000.—, freie Wohnung nebst Remunerationen für den Religionsunterricht an den deutschen Mittelschulen, Matrikenführung und andere Nebeneinkünfte aus Stiftungen etc. in der Mindesthöhe des Gehaltes verbunden. Bewerber im Alter unter 40 Jahren wollen ihre Kompetenz- Gesuche mit den Nachweisen der gesetzlichen Befähigung tür diese Stelle in Original oder Abschrift bis zum 31. Jänner 1913 an den gefertigten Vorstand richten. Israel. Kultusgemeinde Iglan, am 1. Dezember 1912. Der Vorstand. Bei einer grossen Kultusgemeinde ist die Stelle eines Konzeptsbeamten der zugleich Religionsunterricht erteilen kann, zu besetzen. Akademisch graduierte haben den Vorzug. Offerte unter „W. M. 5715“ befördert Rudolf Mosse, Wien I., Seilerstätte 2.