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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1912-11-29 · 48 (29.11.1912) · page 15

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
29 (1912)
Issue
48 (29.11.1912)
Date
1912-11-29
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Nr. 48 Dr. Vlochs Wochenschrift Seite 833 Notizen. Jüdische Bühne. Direktion : M. S i e g l e r, „Hotel Stefanie", II., Ta» vlmatze 12. Freitag den 29. und Samstag den 30 November: „Dus Pintale Jüd." Operette von B. Thomaschewskl. Sonntag den 1. und Montag den 2. Dezember: „Die Sedernacht". Operette von I. Lateiner. Sonntag den 1. Dezemver, halb 4 Uhr nachm.: „Jdale der Blinde". Dienstag den 3. Dezember: „Dus Tojrale." Op rette von I. Peer. Mitlwoch den 4. Dezember: „Der wilde Mensch." Von I. G o r d i n. Auftreten des Herrn S. H a i m. Do.inerSlag den n. Dezember: „Der komische Herrscher." In Vorbereitung: „Schir Haschirem."_ Eine unentgeltliche Lnstreise durch, das gesamte Mittelländische und Adriatisclie Meer kann jeder machen, der nach Nord- oder Südamerika will. Die Schiffe der Austro-Americana fahren Yon Triest über Dalmatien, Griechenland, Sizilien, Algerien, Xordafrika und Spanien. Man hält in jedem Hafen so lange, daß man sich Land und Leute besehen kann, und fährt dann nach 6 bis 8 Stunden weiter. Das ruhige Meer hilft einem, sich an die Seereise rasch zu gewöhnen. Seekrankheiten sind fast ausgeschlossen und da auf dieser südlichen Linie weder Eisberge Vorkommen, noch gefährliche Stürme entstehen, ist die Fahrt nach Amerika über Triest besonders zu empfehlen. Zur gefälligen Beachtung! Wirersuchen diejenigen unserer Abonnenten, welche noeh mit der Abonnementsgebfllir im Rückstände sind, die zur Einhebung derselben von ans versendeten Postaufträge gefälligst honorieren zu wollen. Di« Administration. KONKURS. Aus der vom sei. Salomon Bub er errichteten Raschi- Stiftung gelangen die Jahreszinsen pro 1912 im Betrage von K 800 an mittellose Autoren und Herausgeber alter hebräischer Werke zum Zwecke der Edition derselben, oder an mittellose Gelehrte für Werke aus dem Bereiche der judaistischen Wissenschaft. Diese Werke oder Arbeiten sollen Gegenstände aus der jüdischen Theologie, Philosophie, Literatur oder Geschichte umfassen. Die nicht gestempelten Eingaben samt den erwähnten Werken oder Arbeiten sind an das Stiftungskuratorium zu Händen des Vorstandes der Israel. Kultusgemeinde in Lemberg (Bernsteingasse 12) spätestens bis 10. Dezember 1912 zu überreichen. Lemberg, den 15. November 1912. Das Kuratorium der Raschi-Stiftung. KONKURS. Bei der Israel. Kuitusgemeinde in Ung.-Brod (Mähren) ist durch die Berufung Sr. Ehrwürden Herrn Rabbiner Dr. M. Jung als Oberrabbiner nach London, die Stelle eines Rabbiners und Predigers hier wieder zu besetzen. Mit dieser Stelle ist verbunden: ein fixer Jahresgehalt von K 3000.— nebst Triennien, Naturalwohnung, Remuneration für den Religionsunterricht an der Volks- und Mittelschule, Bezüge aus der Matrikenführung und Stiftungen nebst Emolumenten. Bewerber, welche den gesetzl. Bestimmungen entsprechen, den Doktortitel besitzen, konservativer Richtung und nicht über 40 Jahre alt sind, wollen ihre gehörig instruierten Gesuche bis spätestens 15. Jänner 1913 an den Kultusvorstand einbringen. Ung.-Brod, 18. November 1912. Der Kultus Vorsteher: M. H. Brammer. Oberkantor od. Beamter K 6—8000 Mitgift, als Lebensgefährte gesucht. — Anträge an P. Reiss, Zabreh a. d. Oder, Schlesien. An der Israel. Kinderbewaliranstalt, II., Schiffamtsg. 15, gelangt die Stelle einer Kindergärtnerin zur Besetzung. — Auskünfte bei der Direktion. Israelitische Kultusgemeinde Wien. KONKURS. In der Versorgungsanstalt (Altersversorgungshaus- und Siechenabteilung) der Israel. Kuitusgemeinde Wien, IX., Seegasse 9, gelangen die Stellen zweier Sekundärärzte mit dem Dienstantritte per 15. Jänner 1913 zur Besetzung. Bewerber müssen an einer österr. Universität promovierte Doktoren der gesammten Heilkunde, zur Ausübung der ärztlichen Praxis berechtigt sein und haben Spitalspraxis nachzuweisen. Die Anstellung erfolgt für ein Jahr und kann bis zur Dauer von vier Jahren verlängert werden. Der Sekundararzt bezieht ein Jahresgehalt von K 2000.— sowie freie Wohnung und Verpflegung in der Anstalt. Der Gehalt von K 2i>00. — steigt nach Ablauf von 2 Dienstjahren um K 200.—. Für die mit K 2400.— dotierte Assistenzarztstelle in der Versorgungs-Anstalt sind die an der Anstalt wirkenden Sekunclarärzte nach mindestens zweijähriger zufriedenstellender Tätigkeit kompetenzberechtigt. Die näheren Bestimmungen (Dienstinstruktion für Aerzte enthalten im Organisations-Statut der Versorgungsanstalt) können im Sekretariate der israel. Kultusgemeinde Wien, I., Seitensteitengasse 4, 3. Stock, eingesehen werden. Mit den entsprechenden Personaldokumenten, Studien- und Verwendungszeugnissen belegte Gesuche sind spätestens bis 18. Dezember 1912 im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde Wien, I., Seitensteltengasse 4, 2. Stock, zu überreichen. Wien, 25. November 1912. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Konkursausschreibung. Von dem Vorstande des Brigittenauer isral. Tempelvereines, (XX., Kluckygasse 11) wird ein musikalisch gebildeter II. Kantor mit schöner Tenor- oder Baritonstimme aufgenommen. Derselbe muss zugleich ein guter Bal-Koreh sein und das 35. Lebensjahr nicht überschritten haben. — Die Gesuche sind bis 31. Dezember 1912 an den Obmann, Herrn Dr. Ernst Rosenthal, Wien, XX., Wailensteinstrasse 32, zu richten. — Reisespesen werden nur den Akzeptierten vergütet. — Gehalt K 2400 p. a. nebst üblichen Emolumenten. Adas Jisroel (Schiffschul) Wien, II., Grosse Schiffgasse 8. In unserem BMhause gelangt die Stelle eines Beamten zur Besetzung. Derselbe muss befähigt sein als erstklassiger %'W wie auch als HTBfl b?2 und b?2 zu fungieren. Er muss die Befähigungszeugnisse von anerkannten orthodoxen Rabbinern besitzen und darf nie anders als in streng orthodoxen Stellungen tätig gewesen sein. Dem Gesuche sind d:i* Abschriften der Zeugnisse sowie die genauen Angaben über Familienstand, bisherige Verwendung, bisherige Bezüge, sonstige Fähigkeiten anzuschliessen. Die Bezüge für die hiesige Stelle werden nach Uebereinkommen f stgesetzt. Die Spesen für den Probevortrag werden dem Akzeptierten vergütet. Wien, 26. November 1912. Der Vorstand der Adas Jisroel. Armer Student, erfahrener KorrepetiSor bittet um Hofmeisterposten od. Stunden in vornehmen Hause. Gefl. Zuschriften an 8. M., Wien, II., Castellezg. 8, I./5. G. Eine israel. Familie von 3 Personen in Wien sucht eine sehr anständige und alleinstehende Witwe vom Land im Alter zwischen 40—50 Jahren zur Stütze der Hausfrau. Dieselbe Person muss die Küche gut verstehen können und wird bei entsprechender Verwendung gleich einem Familiengliede gehalten und findet hier langdauernden Posten. Näheres brieflich eventuell mündlich. Zuschriften an Follak, Wien, II., Patzmaniteng. 10, Tiir 8. G. Stadt. Lehrer i. R. rüstig, vielfach sehulbehördl. belobt, kautions- und repräsentationsfähig, sucht passende Beschäftigung. — Wien, XV., Thalgasse 12, Tür 9. G.

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