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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1912-11-15 · 46 (15.11.1912) · page 19

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
29 (1912)
Issue
46 (15.11.1912)
Date
1912-11-15
Page
– (sequence 19)
Language
German
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Nr. 46 Dr. Blochs Wocheirschrist Sette 787 Kaiser Franz Josef Jubiläums-Stiftung zur Unterstützung israel. Waisen, errichtet von Philipp Thorsch. Anzahl der Plätze: Zwei im Betrage von Je K 300. Bewerbungsbereclitigt sind: Arme Kinder israelitischer Konfession, welche das 14. Lebensjahr noch nicht erreicht, haben und nachzuweisen vermögen, daß ihr Vater in Wien gestorben ist oder daß derselbe bis vor seinem Tode in Wien sein ordentliches Domizil hatte. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Totenschein des Vaters (im Falle dieser nicht in Wien gestorben ist, erscheint ein legaler Nachweis erforderlich, daß derselbe!bis vor seinem Tode sein ordentliches Domizil in Wien hatte), Schulzeugnisse. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. November 1912. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4. II. Stock (Einreichungsprotokoll). Ignaz The imann’sche Stiftung. Anzahl der Plätze: Zwei im Betrage von je K 1000.—. Bewerbungsberechtigt sind: Die nächsten armen männlichen, dem mosaischen Glauben ungehörigen Verwandten des am 22. Oktober 1866 verstorbenen Stifters, Herrn Ignaz Theumann, welche nachzuweisen in der Lage sind, daß sie die Mittel dieser Stiftung zur Errichtung eines Gewerbes oder Geschäftes oder zur Erlangung des Doktorgrades benötigen. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Verwandtschaftsnachweis, Berufsbezw. Studien-Aus weis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. November 1912. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, H. Stock (Einreichungsprotokoll) . Moriz Goldberger-Stiftung für einen Rabbinatskandidaten Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 600.—. Bewerbungsberechtigt sind: Rabbinatskandidaten, welche im Besitze aller Qualifikationszeugnisse für das Amt eines Rabbiners sind, aber noch keine amtliche Anstellung als Rabbiner haben. < Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Rabbinatsautorisation, sonstige Studienzeugnisse und Mittellosigkeitszeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. November 1912. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse '4, II. Stock (Einreichungsprotokoll) . Wien, 1. November 1912. Der Vorstand der israel. Kultusgenieinde Wien. KONKURS. Die Kultusgemeinde Raudnitz akzeptiert vom 15. September 1913 ab einen Rabbiner. Tadellose Kenntnis der böhmischen Sprache Bedingung, ebenso Befähigung zum Religionsunterricht am Gymnasium. Akademiker bevorzugt. Offerten bis Ende November 1912 an den Vorstand. Konkurs. Aus der Dr. Emil Bvk-Stiftung gelangen 2 Stipendien ä 240 Kronen jährlich an israelitische Schüler einer Staats¬ oder Landes-Gewerbeschule oder einer gewerblichen Fachschule in Lemberg, Galizien oder außerhalb dieses Landes zur Verteilung. Die Bewerber müssen zur israelitischen Kultusgemeinde in Lemberg oder Tarnopel zuständig sein und haben ehemalige Zöglinge des israelitischen Waisenhauses in Lemberg den Vorzug. Die mit diesen Nachweisen, sowie mit dem Geburtsschein, Armuts-, Moralitäts- und Schul-Zeugnissen belegten Gesuche sind an den Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde in Lemberg bis spätestens 15. Dezember 1912 zu überreichen. Lemberg, den 5. November 1912. Vorstand der israel. Knltnsgemeinde in Lemberg. Hebräisch für Anfänger u. Vorgeschrittene auch Konversation, erteilt ein Hochschüler. — Zuschriften unter „Pädagog“ postlagernd II., Stephantestrasse. Musikalisch gebildeter Chordirigent Tenorist od. Bassist wird für den Tempelbauverein des VIII. Bezirkes der Stadt Wien, VIII., Neudeggergasse 12, per 1. Jänner 1913 gesucht. — Reflektanten, welche mit der jüdischen Liturgie vollständig vertraut sind, wollen ihre adjustierten Gesuche bis längstens 30. November d. J. an das Sekretariat des Tempelbauvereines richten. Bevorzugt werden jene Reflektanten, die bereits längere Zeit einen Chor abgerichtet und geleitet haben. Reisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Verein der Sabbathfrcunde „Scbomre Scfaabbos“. Wien, II., Kleine Schiffgassa 10. 1541 Bureaustnnden: 8-9 Uhr vorm, und 1—2 Uhr nachm. Offene Stellen: Platzvertreter aus der Manufakturwarenhranche, Platzvertreter aus der Schneider- und Modistenzugehörbranche, Agent für gross. Teilzahlungshaus, Kellerbursche für Weinniederlage, Prakikanten verschied. Branchen. Bewerber: Buchhalter, Kontoristen und Kontoristinnen, Ratenkassiere und Agenten, Laufburschen, Glasergehilfe, Schneiderinnen, Lehrlinge verschiedener Branchen. Der Verein jüd. Hochschüler »Mensa academica Judaica< übernimmt unentgeltliche Vermittlungen von Hauslehrer- (auch für Hebräisch), Hofmeisterposten. Uebersetzungs- und Büroarbeiten. — Aufträge wolle man richten an die SViensa academica Judaica Wien, IX., Pramergasse 31. Verein für ««entgeltliche» Arbeitsnachweis Wien, II., Taborstrasse 59 (Telephon 13.920) Am 9. November 1913 standen in Vormerkung: I. Klasse: Manuelle Arbeiter. 4 Anstreicher 2 Autpapper 4 Bäcker 3 Branntweinverschl. und Schankbuischjn 2 Buchbinder — Buchdrucker 1 Drechsler 1 Elektromonteur 1 Fleischhauer — Friseur — Gas- und Wasserleitungs-Installateure — G a er 4 Gold-u.Silberarbeiter — Gürtler 24 Hausknechte, Geschättsu. Bureaudien. 41 Hilfsarbeiter und Taglöhner 1 Huimacher 2 Kellerarbeiter 3 Kellner — Kürschner u. Kappenmacher — Kutscher 2 Lautbursche 2 Lederzurichter — Lehrling! Magazineure 1 Maschinist u. Heizer 1 Mechaniker 1 Metallarbeiter — Monteure 11 Schlosser 7 Schneider — Schriftsetzer — Schuhmacher — Selcher — Spengler — Steinmetze 3 Tapezierer 1 Taschner 2 Tischler o Uhrmacher — Zeichner 1 Zimmermaler — Zuckerbäcker TQahtlge und variässliohe Hausbesorger. II. Klasse: Kaufmännische Angestellte. 12 Buchhalter u. Korrespondenten 6 Manipulanten und Expedienten 3 Inkassanten 5 Platz-Agenten und Vertreter 10 Kanzlisten und Schreiber — Praktikanten 28 Kommis 5 Reisende 28 Komptoristen und Strazzisten Weibliche Abteilung. 4 Bonne u. Kindergärtnerin 4 Buchhalterinnen — Dienstmädchen 8 Expedientinnen u. Manipulant. 6 Hiltsarbeiterinnen — Kassafräulein 1 Kel ner n — Kindermädchen 64 Komptoiristinnen u. Kanzlistin. 55 « Anfängerinnen — Lehrmädchen 3 Maschin- und Handnäherinnen 5 Modistinnen — Praktikantin 10 Schneiderinnen — Sitzkassierin 24 Vr rkäuterinnen 1 Verschleis-erinnen 3 Wirtschafterinnen und Stützen der Hauslrau III. Klasse: Geistige Arbeit: Hauslehrer und Hofmeister (meistens Hoch schüler, welcr e G mnasiasten und Realschüler unterrichten) Lehrerinnen und Erzieherinnen. Das Bureau des Vereines hat seit seiner Eröffnung im November 1899 bis iukl. 9. November 1912 38.832 Vermittlungen durchgeführt. Das schönste Barmizwah - Geschenk ist ein gutes Buch! Das beliebte Bücher-Antiquariat Teste?ienv5i517 Siegfried Schleissner T1ffiav?17 Wien, II., Taborstrasse 26 offeriert zu diesem Zwecke prächtige, tadellos wie neue Klassiker, Jugendschriften u. Geschenkwerke zu äusserst billigen Preisen. Kataloge auf Wunsch gratis und franko.

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