Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 29 (1912)
- Issue
- 44 (1.11.1912)
- Date
- 1912-11-01
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
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Nr. Ai Dr. Vlochs WochenWrfft Sette 751 Notizen. Jüdische Bühne. Direktion: M. S i e g l e r. „Hotel Stefanie" II., Taborstraße 12 Freitag den 1., Samstag den 2 und Montag den 4. November 1912-. „Mein Weibs Freund" von I. L a t e i n e r. — Freitag den 1. November, halb 4 Uhr Nachmittag: „Sulamith" von Goldfaden. — SamStag den 2. November, 8 Uhr Abend: „Das jüdische Herz". — Sonntag den 3. November, halb 4 Uhr Nachmittag: „Der Jochsen" von M. Schorr. — Dienstag den 5. November: „Die weiße Sklavin". — Mittwoch den 6 November, Wohltätigkeitsvorstillung des Vereines „Josef Perl": „Der wahre Jude". — Donnerstag den 7. November, Wohltätigkeitsvorst'llung des Vereines „Bene Berith": „Judale der Blinde" von I. Lateiner. Line unentgeltliche Lnstreise durch das gesamte Mittelländische und Adriatische Meer kann jeder machen, der nach Nord- oder Südamerika fahren will. Die Schiffe der Austro-Americana fahren von .Triest über Dalmatien, Griechenland, Sizilien, Algerien, Nordafrika und Spanien. Man hält in jedem Hafen so lange, daß man sich Land und Leute besehen kann, und fährt dann nach 6 bis 8 Sunden weiter. Das ruhige Meer hilft einem, sich an die Seereise rasch zu gewöhnen. Seekrankheiten siud fast ausgeschlossen und da auf dieser südlichen Linie weder Eisberge Vorkommen, noch gefährliche Stürme entstehen, ist die Fahrt nach Amerika über Triest besonders zu empfehlen. Zunz-Stiftung. Die Zunz-Stiftung' unterstützt nur diejenigen ungedruckten Arbeiten durch eine Beihilfe zu den Druckkosten, welche in philologisch-historischer Methode die Wissenschaft des Judentums fördern. Die Antragsbriefe sind in deutscher Sprache und begleitet von der ganzen Arbeit oder von einem für eine Beurteilung ausreichenden Teile nur i m M o n a t F e b r u a r 1 V) 1 3 dem Vorsitzenden einzureichen. Für 1913 sind KJOO Mark verfügbar. Berlin, Bendlerstraße 1.0, im Oktober 1912. F. Liebermann, Dr. II. V. Simon, Vorsitzender. justizrat. Zur gefälligen Beachtung! Wir ersticken unsere gesckätzlen Abonnenten um rechtzeitige Einsendung der lausenden Abonnements gebühr, damit die Zusendung des Blattes Keine Unterbrechung erleide. Zur Emsendunu der Betraue wolle man fidi des in der letzten Nummer beiqelegten Poste^eaqscheines bedienen. Die Administration. Statt jeder besonderen Anzeige! ELISE WEINTRAUB LEON GRAFF Mitglieder der Jüdischen Bühne, empfehlen sich als Verlobte. Wien, im Oktober 1912. G. KONKURS. Bei der Israel. Kultusgemeinde in Polna ist die Stelle des Rabbiners der zugleich Kantor, Koreh, Religionslehrer u. Matrikenführer sein muss, sofort, eventuell am I. Jänner 1913 zu besetzen. Mit diesem Posten ist ein Jahivsgehalt von K 1600.— (sechzehnhundert Kr.), freie Wohnung, die staatliche Remuneration für den Religionsunterricht, das Erträgnis der Matrikenführung sowie die üblichen Emolumente verbunden. Da der Religionsunterricht in tschechischer und in deutscher Sprache erteilt wird, müssen die Bewerber der beiden Landessprachen vollkommen mächtig sein. Offerte, mit beglaubigten Zeugnisabschriften belegt, sind bis 15. November an den gefertigten Kultusvorstand zu richten. Reisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Polna, 28. Oktober 1912. Hermann Basch, Kultusvorsteher. 1/ qnini« I K'iiVin Wien, XX., Karl Meisslstrasse 6, Lk/A vJ« I\U1I11 erteilt Unterricht in Hebräisch Religion, Bibel und Talmud. Honorar mässig. G. Synagogenverein „Betb Israel“ nach polnisch-jüdischem Witus, Wien, II., Leopoldsgasse 29. Kundmachung. Aus dem Kaiser Franz Joseph I. Regiorung-Jubiläums- Ileirats-Ausstattungsfomls gelangt pro 1912 ein Betrag von K 300 an ein armes, braves, jüdisches Mädchen, das sich im Brautstände befindet, zur Verleihung. Die an das Vereinssekrotariat, Wien, 11., Leopoldsgasse 29, bis 10. November 1. J. einzureichenden Gesuche müssen folgende Beilagen enthalten: 1. Geburts- und Armutszeugnis: 2. Nachweis des Brautstandes und Namen und Beruf des Bräutigams; 3. Nachweis, ob die. Braut Eltern hat oder verwaist ist; 4. Nachweis, oli der Vater der Braut Mitglied des Vereines ,,Beth Israel" ist oder war. Die Trauung des Brautpaares, dem diese Stiftung zuerkannt wird, wird im Dezember 1. J. in der Vereinssynagoge unentgeltlich vollzogen. G. Wien, im November 1912. Der Vorstand. Verein für unentgeltlichen Arbeitsnachweis Wien, II., Taborstrasse 59 (Telephon 13.920) Am 26. Oktober 1912 standen in Vormerkung: I. Klasse: Manuelle Arbeiter. 4 Anstreicher — Autp ipper 1 Bäcker 4 Branntweinverschl. und Schankburscli n 4 Buc bin.ier 1 Buchdrucker 2 Drecnsler — Eiekiromonteur 2 Fleischhauer 1 Friseur — Gas- und Wasserleitungs-Installateure — G a er 2 Gold u.Silberarbeiter — Gürtler 22 Hausknechte, Geschäfts u. Bureaudien. 51 Hi tsarbeiter und Taglöhner 1 Hu.mat.her — Kellerarbeiter ,'i Kellner 4 Kürschner u. Kappenmacher .'! Kutscher;; Laufbursche 4 l.ederzuiicliier — Lehrling 2 Magazineure 1 Maschinist u. Heizer — Mechaniker — Metallarbeiter. — Monteure 5 Schlosser — Schneider — Schriftsetzer — Schuhmacher 1 Selcher — Spe gier — Sieinmetze — Tapezierer 1 Taschner — Tischler 5 Uhrmacher — Zeichner — Zimmermaler .4 Zuckerbäcker Tüchtige und verlässliche Hausbesorger. II. Klasse: Kaufmännische Angestellte. 12 Buchhalter u. Korrespondenten '> Manipulanten und Expedienten "> Inkassanten 5 Platz-Agenten und Vertieter 10 Kanzlisten und Schreiber — Praktikanten ‘-S Kommis 5 Reisende 28 Komptoristen und Strazzislen Weibliche Abteilung. 5 Bonne u. Kindergärtnerin 2 Bucnha terinnen — Diensimädcnen 9 Exptdientinnen u. Manipu'ant. 6 Hiitsarbeiterinnen — Kassaträulein 1 Kel ner n — Kindermädchen fifi Komptoiristbii.en u. Kanzlislin. 57 « Anfängerinnen — Lehrmädchen 2 Maschin- und Handnäherir.nen 2 Modistinnen — Praktikantin 5 Schneiderinnen — Sitzkassierin 24 Verkäuferinnen 2 Verschleis-ei innen 3 Wirtschafterinnen und Stützen der Hausfrau III. Klasse: Geistige Arbeit: Haus’ebrer und Holme ster (meistens Hochschüler, welcre G mnasiasten und Realschü'er unterrichten) Lehrerinnen und Erzieherinnen. Das Bureau des Vereines hat seit seiner Eröffnung im November 1899 bis inkl. 26. Oktober 1912 38.696 Vermittlungen durehgefdhrt. Für den Chor des Tempels in Wien II., Tempelgasse 3, werden Knaben aufgenommen, die Uber schöne Stimmittel verfügen, gut hebräisch lesen können und nicht unter 8 Jahre alt sind. Anmeldungen werden entgegengenommen jeden Sonntag von 9 bis 10 Uhr und jeden Montag von 5 bis 6 Uhr im Chorprobelokale II.. Tempelgasse 3, ebener Erde. Der Bethausvorstand. ICStSkM •as!j»11rMjaaat« tüchtig in Wirtschaft u. Krankermiewgeme ffau pfiege sucht stenung. - spricht deutsch und böhmisch und geht auch in die Provinz. — Auskunft bei Frau Rudolfine Fleischner, Wien, IX., Schulz-Strassnitzkig. 3. Suche für meinen 17jähr. Sohn L"! nach der Lehre der Band-, r-, und Modewaren - Branche Kommis-Posten hier oder Provinz. — Gefl. Anträge unter ►Nur streng religiöses Haus« Salzer, II., Malzgasse 8. 0. QtöHt I DllPDI* i ß kautionsu. repräsentationsfähig, Oldul. L.0II1 61 I. nt.; sucht eine Hausadministrationsstelle od. irgend eine andere standesgemässe Beschäftigung, die ihn nicht allzusehr ans Zimmer fesselt. — Gefl. Zuschriften: Wien, XV., Thalgasse 12, Tür 9. _Q 7r\rrliv»rrfik finden , bei Professorsfamilie auf« merksame Pflege, feine Pension und gewissenhafte pädagogische Aufsicht. — Gefl. Zuschriften unter „Wien Landstrasse“ an die Administration des Blattes. G.