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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1912-09-27 · 39 (27.9.1912) · page 15

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
29 (1912)
Issue
39 (27.9.1912)
Date
1912-09-27
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Nr. 39 Dr. Bkochs WochoMrtst Sette 667 I. G. Amerikanisch-Jüdische Blätter bringen das interessante statistische Faktum, daß, während im letzten Jahre ca. 63.0uO jüdische Einwanderer den Hafen von New-Iork passiert haben, die Anzahl der bei der Zentrale der Bereinigten jüdischen Wohltätigkeits- und Unterstützungsanstalten eingelaufenen Hilfsgesuche wesentlich zurückgegangen ist. Im letzten Jahre haben ca. 11.500 Personen Unterstützung verlangt; tm abgelaufenen Jahre nur mehr 7800 Personen. Zweifellos ist nicht der Wohlstand so rapid gestiegen, sondern die armen Leute lernen in New-Ioik sich gegenseitig zu fördern und zu unterstützen und vermeiden es, die Hilfe von Wohttätigkeitsänstalten anzurufen. Max Herzberg, Artist. Lemberg. Die k k. Hofopernsängerin S. K. ist aus dem Verbände des Judentums nicht ausgetreten. K. G. Neutitschein. Die „Deutschradikalen" sind durch und durch antisemitisch und erzreaktionär. Kein Jude, und kein freih itlich gesinnter Mann, der Ehre im Leibe hat und seine freiheitliche Gesinnung nicht mit Füßen treten lassen will, darf einem deutschradikalen Kandidaten eine Stimme geben. Pflicht der jüdischen Wähler in Neutitschein ist es, aufktärend zu wirken und alle Kraft anzuwenden, den deutschradikalen Kandidaten zu Falle zu dringen. Das dürften die Neutitscheiner üdischen Wähler wohl selber wißen. Notiz. Jüdische. Bühne. Direktor M. Siegler. „Hotel Stefanie", II., Tavolstraße 12. Ab Freitag den 27. September, täglich: „Die erste Liebe" von A. S ch o r r, Musik von M o a u l e s c u. Sonntag nachmittag, halb 4 Uhr, ermäßigte Preise: „Der Deserteur" von I. L a t a i n e r. Ja Vorbereitung: „Schir HaschirimOperette von A. Scharr. — Studenten zahlen an Wochentagen halbe Preise. EPLSlMseks Kultusgemeinde Wien. Verein der Sabbathfrenode „Zclrome Zrdabdor". Wien, 11., Kleine SchifTgasse 10. 1541 Bureaustanden: 8—9 Uhr vorm, und 1—2 Uhr nachm. Offene Stellen: Buchhalter (deutsch-ung.) für Manufaktur en-gros, Strazzist (deutsch-ung.) für Manufaktur en-gros, Buchhalterin mit mehrjähr. Praxis, Kontoristin (Anfängerin), Verkäufer aus der Spezereibranche, Laufburschen, Lehrlinge verschied. Branchen, Lehrmädchen für Modistin, Näherinnen für Kappenmacher. Bewerber: Verkäufer aus der Manufakturwarenbranche, Kontoristen u. Kontoristinnen, Verkäufer aus der Lederbranche, Buchhalter, Praktikanten aller Branchen. Pffcficiflfljil* Hochschüler oder Mittelschüler, wird in I CIlolUllu.1 ) distinguierter jüd. Familie aufgenommen. Auskunft Dr. M. Löwy, II., Afrikanergasse 13. G. _O y/irrllYirfO finden bei Professorsfamilie auf- Ci llilljC? merksame Pflege, feine Pension und gewissenhafte pädagogische Aufsicht — Gefl. Zuschriften unter „Wien Landstrasse44 an die Administration des Blattes. G. Für 15 Kr. " ' Unterricht Religion. Zuschriften unter „Erfolgreicher Unterricht“ postlagernd I., Werdertorgasse. G. Schönes Gassenzimmer Familie preiswert an einen Herrn zu vermieten. ||., Grosse Sperlflasse 37a, i. Stock, Tür 16.__ G. Kundmachung. Der Kultusvorstand bringt zur Kenntnis, dass die Wählerliste für die diesjährigen Wahlen in den Kultus Vorstand zur Einsicht der Gemeindeang^hörigen im Sekretariate der Kultusgemeinde, I., Seitenstettengasse, 3. Stock, aufliegt. Reklamationen wegen Auslassung wahlberechtigter oder Aufnahme von nichtwahlberechtigten Personen sind innerhalb 14 Tagen vom heutigen Tage ab schriftlich in der Kanzlei der Kultusgemeinde einzubringen. Wien, am 30. September 1912. Der Vorstand. Kundmachung. Am 20. November I. J. gelangen die Zinsen der hierortigen Brautstiftung des sei. Herrn Enaanuel Subak per 460 Kronen an eine Braut zur Verleihung. Die Gesuche wollen bei dem gefertigten Bürgermeisteramte bis 31. Oktober 1912 eingebracht und mit folgenden Beilagen versehen werden. 1. dem Geburtszeugnisse, 2. dem Armuts- oder Mittellosigkeitszeugnisse, 3. einem Sittenzeugnisse, 4. einem Nachweise des Brautstandes, 5. einem eventuellen Nachweise der Verwandtschaft mit dem Stifter oder dessen sei. Gattin Frau Katharina Subak, da Verwandte ein Vorzugsrecht besitzen. Die Auszahlung erfolgt nach stattgehabter Vermählung, welche durch den Trauschein nachzuweisen ist, wozu eine Frist von 6 Monaten offen steht. Nach Ablauf dieser Frist erlischt dieser Anspruch, doch kann die Betreffende wieder einreichen. Bürgermeisteramt der Israelitengemeinde Trebitsch, am 20. September 1912. Der Bürgermeister: Adolf Freund. |nfnllifiontOP HoPP Jahre alt, mit 10jähriger Praxis IIIIGIIiy GIIIGI «IOI I als Inkassant in einem Abzahlungswarenhaus, kaufmännisch gebildet, 18 Jahre selbständig gewesen, bittet um Posten als Inkassant gegen bescheidene Ansprüche. Gefl. Antr. unter „Inkassant“, Wien, V/2, postlagernd. G. Grosses, liebt«*Gassenzimmer II., Obere Donaustrasse 19, Tür 16. G. Für «in Mädchen Vom fand« ÄÄ SÄ kommen mächtig, wird in einer grösseren Provinzstadt ein besserer Posten in einem Galanterieod. Schnittwarengeschäft gesucht. — Gen. Anträge an Lüftschitz, V., Bräuhausgasse 43. G. rin tiinhtiflQP 1/Ontnp mit einer kräftigen Tenorstimme Hill lUUIligei IxClIllUI sucht Stellung für die Hochfeiertage. (Bal-Mussaph.) — Unter „W. Birnbaum“, postlag. Wien, IX., Porzellangasse. G. Die Psalmen sachlich und sprachlich erklärt, Einleitung, 1 Buch . Preis K 2.— dto. Schulausgabe mit einem Wörterverzeichnisse . » * 1.— dto. Ausgabe f. Haus u. Synagoge nebst einem Anhang > » —.60 Exhorten für den Jugendgottesdienst. » » 2.— Zeitgeschichte und Zeitgenossen mit einer literarischen Beilage von Prof. Dr. 8. Kraus ... » » 2.— Die Ethik des Juda Halevi. » » 1.— Or. Ad. Frankl-Grün, Wien, XIX, Hauptstrasse 13. Der in Bielitz, M.-Ostrau, Brünn und Baden b. W. in kurzer Zeit berühmt und beliebt gewordene ScliokoladeihSpezialist ns ROSSBACH MZ eröffhete seine Zentrale Wien, VII., Neubaugasse 18 welche vom ersten Augenblicke ab allgemeines Aufsehen erregt u. sich des lebhaftesten Zuspruches erfreut. Das Württembergische Gesetz betreffend die Israel. Religionsgemeinschaft nebst Kirchenverfassnng von 1912 (in Umschlag geheftet) kann bezogen werden durch jede Buchhandlung zum Preis von 60 Pfg., sowie zuzüglich 5 Pfg. Porto, direkt von Carl Grüninger, Verlag in Stuttgart, Rotebühlstr. 77. BRÜDER HERZL Weph. 4241 EDELSTEINHÄNDLER Telepb. 4241 ■ W1£N, L, SPIEGELGASSB LS. — Hotel de Ruasie Wien, 11., Grosse Sperlgasse 7. Zimmer von K 2.— aufwärts. J. Tolcxyner, Telephon 13847. Hotelbesitzer. Ianz-£ehraastalt LUKE Wien, II., Praterstr. 43 Kurse für Erwachsene. Jugendu. Kinderkurse unter besonaerer Berücksichtigung gymnastischer Körperübungen. 79

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