Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 29 (1912)
- Issue
- 37 (13.9.1912)
- Date
- 1912-09-13
- Page
- – (sequence 19)
- Language
- German
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Nr. 37 Dr. Blochs WocheiMrfft Seite 631?foi6880f 3ois 6o!lIsnU,al-8tik1ung für arme Witwen. Anzahl der Plätze: Einer im. Betrage von K 22.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme, alte, alleinstehende, gebrechliche Witwen jüdischer Konfession. Bevorzugt sind: Derartige Witwen aus der Familie und Verwandtschaft der Stifterin. Verleihungstag: 22. Oktober 1912 (11. Oheschwan). Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Totenschein des Gatten, eventuell Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der. Einreichungsfrist: 15. September 1912. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichuhgsprotokoll). Betty Tapezierer’sche Mädchenausstattun ^-Stiftung zum immerwährenden Andenken an deren Eltern G8rson und Lotte Spitz. Anzahl der Plätze: Einer, im Betrage von K 200.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme, sittsame jüdische Mädchen, welche das 18. Lebensjahr bereits zurückgelegt haben und sich im Brautstande befinden. Bevorzugt sind: a) in erster Linie solche Bewerberinnen, welche mit den Eltern der Stifterin, dem Ehepaare' Gerson (Gideon) Spitz und Lotte Spitz, geh. Beer, in einem nicht entfernteren als dem 7. Grade der Seitenlinie, von der Stifterin gerechnet, verwandt, sind; b) in Ermangelung .von Bewerberinnen der vorbezeiehneten Kategorie solche Bewerberinnen, welche aus der Vaterstadt der Stifterin, d. i. Butschowitz in Mähren, gebürtig sind, wobei solche, welche seit mindestens drei Jahren in*. Wien das ordentliche Domizil besitzen, vor anderen berücksichtigt werden; c) in Ermangelung von Bewerberinnen aus den Kategorien a) und b) endlich solche' Bewerberinnen, welche in einem der in Wien bestehenden isracl. Mäd - cheh’waisenhäuser erzo'gen worden sin d. Verleihungstag: 9. Dezember 1912. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Sittenzeugnis, Brautstandsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. September 1912. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Bewerberinnen, welche sich vor dem Verleihungstage der Stiftung . (9. Dezember 1912) verehelichen, werden jedes Anspruches an dieselbe verlustig. Bewerbungsberechtigte Bräute, welche einen der oben angeführten Vorzüge geltend machen können, haben die entsprechenden Nachweise zu erbringen. Wien, 1. September 1912. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. Kundmachung. Kaiser Franz Josef-Stiftung. Aus dem unter dem Namen „Kaiser Franz Josef- Stiftung“ gegründeten Erziehungsfond für Kinder des n.-ö. Landes-Zentralkinderheimes ist ein StLftplatz mit jährlichen 1300 Kronen zu vergeben. Anspruch auf diese Stiftung haben in der österr. Monarchie heimberechtigte Kinder des n.-ö Landeszentralkinderheimes ohne Unterschied der Konfession, wenn sie das 6. .Lebensjahr, überschritten haben und .laut ärztlichen Gutachtens lernfähig befunden worden sind. Der Genuß der Stiftung beginnt mit dem 2. Dezember 1912 und dauert unter Voraussetzung, daß der Stiftung alljährlich der Leitung des n.-ö. Landes-Zentralkinderheimes gute Schul- oder Studienzeugnisse zu präsentieren vermag, bis zur Versorgung des Stiftlings oder bis zur Erlangung eines Einkommens im gleichen jährlichen Betrage. Im Falle der Stiftling nicht' gute Fortgangsklassen ausweist, wird er der Stiftung verlustig. Die Pfarr- oder Gemeindeämter, ferner die Ortsschulräte, Schuldirektoren, Oberlehrer und Pflegeeltern, welche für auf Kosten der Wiener Findelanstalt verpflegte Findlinge um die Verleihung des Stiftungsplatzes sich bewerben wollen, haben ihre Gesuche mit dem ärztlichen Gesundheits¬ und Lernfähigkeitszeugnisse, dem Impfschein, einem! Heimatsnachweise und den etwaigen Schulzeugnissen des Findlings belegt, endlich mit der amtlichen Bestätigung, wo und bei wem sich der Findling in Pflege befindet, versehen, bis längstens 15. September 1912, im Wege der betreffenden politischen Bezirksbehörden an die Leitung des n.-ö. Landes- Zentralkinderheimes in Wien einzusenden. Auf später einlangende Gesuche kann kein Bedacht genommen werden. Wien, am 5. August 1912. Von der k. k. n.-ö. Statthalterei. Bitte! Der ergebenst Unterzeichnete bittet edle, gutherzige Menschen, zur Kleidung zweier Waisenkinder auch eine kleine Spende zukommen zu lassen. Dieselben sind leider geistig sehr schwach, weshalb sie in keine Anstalt aufgenommen werden. Jede, auch die geringste Gabe wird dankend bestätigt. Battelau bei Iglau. Moriz Salamon, Lehrer. Verein der SabbatMrennd« „Scbotnre Schattos". Wien, II., Kleine Schiffgasse 10. 1541 Bureaustunden: 8—9 Uhr vorm, und 1—2 Uhr nachm. Offene Stellen: Buchhalter (deutsch-ung.) für Manufaktur en-gros, Strazzist (deutsch-ung.) für Manufaktur en-gros, Buchhalterin mit mehrjähr. Praxis, Kontoristin (Anfängerin), Verkäufer aus der Spezereibranche, Laufburschen, Lehrlinge . verschied. Branchen, Lehrmädchen für Modistin, Näherinnen für Kappenmacher. Bewerber: Verkäufer aus der Manufakturwarenbranche, Kontoristen u.-Kontoristinnen, Verkäufer aus der Lederbranche, Buchhalter, Praktikanten aller Branchen. Verein för Mtntgcttlidun Arbeitsnachweis Wien, II., Taborstrasse 59 (Telephon 13.920) Am 7. September 1912 standen in Vormerkung1: I. Klasse: Manuelle Arbeiter. — Anstreicher 6 1 Aufpapper 2 Bäcker 12 1 Branntweinverschl. und Schankburschen — — Buchbinder 2 — Buchdrucker 1 1 Drechsler 2 1 Elektromonteur 1 Fleischhauer 1 — Friseur 1 — Gas- und Wasser- — leitungs-Installateure — — Gla er 2 3 Gold-u.Silberarbeiter — — Gürtler — Tüchtige II. Klasse: Kau Hausknechte, Ge- — Metallarbeiter schähsu.Bunsaudien; — Monteure Hilfsarbeiter und 1 Schlosser Tagtöhner - 7 Schneider Huimacher — Schriftsetzer Kellerarbeiter — Schuhmacher Kellner — Selcher Kürschner u. Kappen-Spengler macher — Steinmetze Kutscher — Tapezierer Lautbursche 2 Taschner Lederzurichter- — Tischler Lehrlinge 1 Uhrmacher Magazineure — Zeichner Maschinist u. Heizer — Zimmermaler Mechaniker — Zuckerbäcker und verlässliche Hausbesorger. fmänni8che Angestellte. 16 Buchhalter u. Korrespondenten 2' Inkassanten 10 Kanzlisten und Schreiber 35 Kommis 21 Komptoristen und Strazzisten 10 Manipulanten und Expedienten 5 Platz-Agenten und Vertreter — Praktikanten 5 Reisende Weibliche Abteilung 1 Bonne u. Kindergärtnerin 3 Buchhalterinnen — Dienstmädchen 8 Expedientinnen u. Manipulant. 6 Hiltsarbeiterinnen 2 Kassafräulein — Kelmerm — Kindermädchen 8 Komptoiristinnen u. Kanzlistin. 12 « Anfängerinnen — Lehrmädchen — Maschin- und Handnäherin 2 Modistinnen — Praktikantin — Schneiderin — Sitzkassierin 23 Verkäuferinnen — Verschleisserin 1 Wirtschafterin und Stütze der Hausfrau III. Klasse: Qetstlga Arbeit: Hauslehrer und Hofmeister (meistens Hochschüler, welche Gymnasiasten und Realschüler unterrichten) Lehrerinnen und Erzieherinnen. Das Bureau des Vereines hat seit seiner Eröffnung im November 1899 bis inkl. 7. September 1912 38.123 Vermittlungen durchgeführt. Schwächliche Mittelschüler die im schönen, gesunden Graz die Schule besuchen wollen, finden Aufnahme in guter Kost und verlässlicher Pflege bei Josef Benedikt, Kantor in Graz. Wichtig iür Eltern nnd Vormünder! In bürgerlichem jüdischen Hause, schöne gesunde Wohnung, rituelle Küche, wird ein Knabe in sorgsame Verpflegung genommen. Auf Verlangen gründlicher Religionsunterricht. — M. L. Freistadt, Wien, IX., Berggasse 39, 2. Stiege, Tür 15. 6. Vf R1 R PS TP ^ür meinen Sohn, eine fesche Erscheinung, nJ-tllVri 1« tüchtiger Kaufmann, jung, suche ich ein hübsches, frommes isr. junges Mädchen mit mindestens 20.000 K nebst Ausstattung. — Antrag unter Chiffre „Scheitel44 an die Administration des Blattes. Bei Kantor Kühn, XX., Karl Meisslstrasse 6, 1. Stock, nur einige Schritte vom Augarten, Kghjnßf seP- E‘n©anS an ist ein schönes, reines, möbl. IVllUlllöi einen, eventuell zwei solide Herren mit oder ohne Pension zu vergeben. Klavier zur Verfügung. Preis mässig. G.