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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1912-08-23 · 34 (23.8.1912) · page 15

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
29 (1912)
Issue
34 (23.8.1912)
Date
1912-08-23
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Nr. 34 Dr. Bkochs Wochenschrift ätlL 575 Inlialt der Nummer vom 15. Juli: Colonna: Die isr. Schulen Italiens; Die vertriebenen Juden; Nekrologe; Verschiedenes; Aehrenlese. — Aus dem Publikum. Installation des Obterrabbiners in Rom etc. Oesterreich, Frankreich, Schweiz etc. etc. M. A. „Jung-Juda*’, Nr. 16, Jahrgang 13. Voller Freude begrüsst unsere Jugend, aber auch unsere Familie das Erscheinen dieser allen willkommenen Zeitschrift, die in keinem guten jüdischen Hause fehlen darf. Kaum bringt der Postbote dieses Jugendblatt in die Sommerfris he, da stürzen sich schon unsere Kinder auf diese erlaubte, ja ihnen warm empfohlene Jugendlektüre, die den Familien, die sie noch nicht kennen, besonders willkommen sein wird. Hilft sie ja mit, unsere Kinder nach geheiligter Trad.tion zu erziehen und sie für unser Judentum zu gewinnen. Bei all dem und der schönen Ausstattung ist der Bezugspreis ein sehr massiger, 5 K per Jahr. M. A. Friedrich Fürst Wrede. Die Goldschilds. Die Geschichte einer jüdischen Familie. Dritte Auflage. Verlag Ernst Hofmann & Co. in Berlin. Briefkasten. Th. C Das detaillierte Programm für die kieine ReisegesilU fchaft nach Palästina wird Herr Dr. Grunwald anfangs nächsten Monates jedem einzelnen Teilnehmer zusenden. Die Abfahrt erfolgt am 13. Oktober. M. L. in B. Für uns ungeeignet. R. B. Nach dem osfistellen statistischen Jahrbuch? betrug die Zahl der Juden in Indien im Jahre 1911 insgesamt 20.980 Personen. Und zwar 10.813 männliche und 10.167 werbliche. Der größte Teil dieser Juden, und zwar 15.081, wohnt in der Präsidentschaft Bombay, darunter 3747 iu Aden. Größere jüdische Kolonien sind überdies in Bengal (1992), Burma (1024). In den Eingebornen- Staaten der Präsidentschaft Bombay leben 1028 und inden Eingebornen-Staaten der Präsidentschaft Madras 1*48 Jnd n Von den Letzteren leben 1175 in den Cochin-Staaten. ' F. L. lieber den berüchtigten Antisemiten-Häuptliug Ahlwardt weiß die antisemitische Presse j tzt nur zu melden, daß ihn der Vorstand des Freideutschen Bundes, der mit dem geriebemn Geschäfts- Politiker sehr traurige Erfahrungen gemacht hat, in einer S tza»g des „Inneren Kerns" cum infamia au?gtschlossen und ihm von diesem Beschluß in folgendem Schreiben Kenntnis gegeben: „Herr Ahlwardt wird wegen wiederholten Wortbruchs, wegen Hetzerei und gemeiner Verdächtigungen wider besseres W ss.n, insb'- sondere wegen der Nichteinhaltung seines dem Vorsitzende i Herrn Schörke am 22. November 1911 unter Handschlag gegebenen ehrenwörtlichen Versprechens (Kluse betr.) schimpflich aus dem Bunde ausgestoßen." Anonyme Einsender. Da Sie die Sprache des Propheten nicht kennen, so ist Ihnen naturgemäß Sinn und Gedanken seiner Worte gänzlich verschlossen. Erst müssen Sie die Ursprache gründlich erlernen, dann erst dürfen Sie wagen, an jüdische Theologen mit Ihren zudringlichen Fragen und Interpellationen heranzutreten. R. S- Newport ist eine der Hauptstädte des Staates Rhode Island der amerikanischen Union. Das älteste historische Datum über die Anwesenheit von Juden in Newport stammt aus dem Jahre '658. Im Jahre 1684 hat die Generalversammlung des Staates den Jaden das Wohnrecht erteilt und ihnen den weitestgehenden Schutz zngesichert. Die später, in der Mitte des 18. Jabrtunderts, erfolgte Einwanderung portugiesischer Juden verlieh der Hafenstadt einen großen Aufschwung. Aus diesem Grunde standen die Newporter Juden stets in hoher Achtung. Die erste ständige Synagoge wurde in Newport im Jahre 1763 errichtet. Zur Zeit de? Revolut on verl eß n v'ele jüdische Familten Newport und zogen nach Leicester. Interessant ist, daß die Genera Versammlung des Staates Rhode Island ihre erste Sitzung nach der Revolution in der Newporter Synagoge abhielt. Mit dem Aufschwünge Newyorks verlor Newport an Bedeutung und die meisten jüdischen Familien übersiedelten nach Newyork. Fast iu den letzten 15 Jahren begann in der Newporter Judengemeinde, die auch heute noch hauptsächlich aus Sephardim besteht, neues Leben. Erwähnenswert ist noch, daß im Jahre 1897 sich in Newport unter dem Namen »Torero Cadets« ein jüdisches Freiwilligencorps bildete, das dem Staate während des Krieges gegen Spanien seine militärischen Dienste anbot und ruhmvoll kän pfte. Zur gefälligen Beachtung! . Wirersuchen diejenigen unserer Abonnenten, welche noch mit der Abonnementsgebühr im Rückstände sind, die zur Einliebung derselben von uns versendeten Postaufträge gefälligst honorieren zu wollen. israelitische Kultusgemeinde Wien-Haupt» assa. KUNDMACH DNG! Es wird hiemit zur Kenntnis gebracht, dass an den hohen Festtagen im Grossen Sofien-Saale, III., Marxergasse 13 Grossen Musikvereins-Saale, I., Dumbagasse 3 Hotel Continental,!!., Taborstrasse 4 feierliche Gottesdienste stattfmden werden. Jene Parteien, welche auf die Sitzplätze, die sie im Vorjahre inne hatten, auch heuer reflektieren, können die betreffenden Karten vom 26. Angnst bis 30. August <1. J. an der Betsitzkartenkassa der Kultusgemeinde, I., Seitenstetteng. 4,1. Stock täglich von 9 Uhr vormittags bis 1 Uhr nachmittags beheben. Ab 2. Sept 'inber gelangen die nicht im Vorverkaufe behobenen Karten zum allgemeinen Verkaufe. Wien, im August 1912. Israelitische Kultusgemeinde Wien. . Israelitische Kultusgemeinde Wien. Kundmachung. Vom Vorstande der Israel. Kultusgemeinde Wien wird voraussichtlich für die diesjährigen hohen Feiertage ein Vorbeter mit guten S:immiite!n, der die Fähigkeit beshzt, mit einem Männer- Chore zu fungieren, aufgen mmen. Bewerber haben ihre mit Zeugnissen belegten Gesuche bis spätestens 28. August d. J. im Einreichungsprotokolle der Kultusgemmnde einzubringen. Bemerkt wird, dass eine Vergütung von Spesen, sei es anlässlich der Bewerbung oder des Probevortrages nicht stattfindet. Dr. Theodor Lieben, Der Vize-Präsident: Erster Sekretär. Dr. Gustav Kohn. KONKURS. In der neukreierten Israel. Kultusgemeinde Oderberg-Bahnhof gelangt die Stelle eines Rabbiners zur Besetzung. Reflektanten, graduierte Doktoren, mit Hatoraus von zwei anerkannten Rabbinen, nicht über 40 Jahre, wollen ihre Offerte an den gefertigten Vorstand bis 8. September d. J. einsenden. Gehalt nach Ucbereinkommen. Den zur Probe Berufenen werden die Spesen ersetzt. Ein eventueller Probevortrag an den hohen Feiertagen wäre erwünscht. Oderberg-Bahnhof, im August 1912. Vorstand der israel. Kultusgemeinde Schönichel-Bahnhof Oderberg. Der Vorsteher: V. Lustig. KONKURS^ Bei der israel. Kultusgeme’nde Freiwaldau (Oest.-Schlesien) wird über die hohen Feiertage ein Ausliilfsvorbeter (Bai Schacliris) aufgenommen. Offerte über bisherige Verwendung nebst Ansprüchen für diese Funktion sind zu richten an Kultusvorsteher: Sigm. Braun. Freiwaldau, 19. August 1912. Der Verein „Theologia“ der Hörer an der Israel.-Theof. Lehranstalt in Wien empfiehlt aus der Zahl seiner Mitglieder Prediger für die frohen Feiertage für Wien und auswärts. Zuschriften sind zu richten an die Adresse des Vereines „Theologia“, Wien, II., Tempelgasse 3. G. Die Administration.

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