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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1912-08-09 · 32 (9.8.1912) · page 15

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
29 (1912)
Issue
32 (9.8.1912)
Date
1912-08-09
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Nr. 32 Seite 643 Dr. Büschs Wochenschrift Ignaz 1'kkumann-tt6iral8au38tai1ung8-8tMung. AiizaJxl der Plätze; Einer im Betrage von K 2000.— Bewerbungsberechtigt sind: Mit dem Stifter Herrn Ignaz Tlieumann s. A. verwandte arme israel. Mädclien. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Verlolmngsnachweis, Sittenzeugnis, Yerwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. August 1012. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Bewerberinnen, welche sich vor der Verleihung dieser Stiftung verehelichen, werden jeden Anspruches an dieselbe verlustig. Adam Herzfeld’sche Ausstattungs- Stiftung für im Brautstande befindliche Verwandte. Anzahl der Plätze: 2 im Betrage von Iv 460.—. Bewerbungsberechtigt sind: Mit dem Stifter verwandte, arme, sittsame Mädchen, welche sich im Brautstande befinden. Gesuclisbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Sittenzeugnis, Brautstandszeugnis und Nachweis der Verwandtschaft. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. August 1912. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Bewerberinnen, welche sich vor der Verleihung der Stiftung verehelichen, werden des Anspruches an dieselbe verlustig. Heinrich L. Reitlinger-Wohltätigkeits-Stiftung für verarmte würdige israelitische Familien. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Iv 208.—. Bewerbungsberechtigt sind: Die Oberhäupter verarmter, würdiger israelitischer Familien, welche in Wien wohnhaft s>:,nid und in deren Mitte Sinn für die Religion herrscht. Verleihungstag: 7. Oktober 1912 (26. Tischri). Gesuclisbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Bestätigung des Rabbinates über die sittlich-religiöse Lebensführung des Petenten und seiner Familie. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. August 1912. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Josef und Cäcilie Adler-Stiftung für Wohnungsmietebeiträge. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, in Beträgen von je Iv 40.— bis Iv 60.—, zusammen Iv 230.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme, israelitische Personen. Berücksichtigung finden in erster Linie Verwandte der Stifterin, Cäcilie Adler, sodann Witwen mit unversorgten. Kindern, ältere hilflose Frauen oder Mädchen, die sich durch Handarbeit ernähren, endlich dem Lehr fache angeliürige Personen. Verleihungstag: 26. Oktober 1912. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, eventuell Totenschein des Gatten. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. August 1912. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Ein-- reichungsprotokoll). Heinrich Stern’sche Ausstattungs-Stiftung. Anzahl der Plätze: 2 im Betrage von je Iv 265.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme, brave jüdische Mädchen, welche sich im Brautstande befinden. Bevorzugt sind: Verwandte des Stifters, Herrn Heinrich Stern, gestorben in Wien, am 14. September 1887. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Sittenzeugnis, Verlobungsnachweis, eventuell Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. August 1912. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichüngsprotokoll). Bewerberinnen, welche sich vor der Verleihung der Stiftung verehelichen, werden des Anspruches an dieselbe vierlustig. Gut bekanntes, auf frequentem Posten stehendes Selchwaren- und Geflügelgeschäft ist für das Jahr 1913 zu verpachten, eventuell zu verkaufen. Küblräume sowie Eiskeller stehen zur Verfügung, daher für Schächter zur Errichtung einer koscheren Fleischbank besonders geeignet. Nähere Auskunft Hotel und Pension Ischlerhof. Bad Ischl. Josef Kohn, Hotelier. IHZ o aaJac1tias s. Bei der israelitischen Kultusgemeinde in Loschitz (Mähren) kommt die Stelle eines Tempel- und Gemeindedieners zur Besetzung. Derselbe muss der deutschen Sprache in Wort und Schrift mächtig sein, einiges hebräisches Wissen besitzen, um event. den Religionsunterricht privat zu erteilen, der auch separat honoriert wird, und fähig sein, an den hohen Feiertagen die Schacharisim vorbeten zu können. Gehalt K 800.— nebst freier Wohnung und Nebenemolumenten. Alter nicht über 40 Jahre. Gesuche sind zu richten bis längs'ens 18. August 1. J. an den israelitischen Kultusvorstand. Josef 6roß, K'iltusvorsteher. KONKURS. Bei der israelitischen Kultusgemeinde Leitmeritz gelangt die Stelle eine Kustos der zugleich Schochet und Koreh sein muss, zur Besetzung. Gehalt 1000 Kronen nebst Wohnung, Beheizung und deti üblichen Emolumenten. Bewerber, nicht über 40 Jahre alt, wollen ihre deutsch geschriebenen Offerten bis 15. August an den Unterzeichneten Vorstand richten. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Leitmeritz. V. Pollak, Vorsteher. KONKURS. Bei der Kultusgemeinde Jamnitz gelangt die Stelle eines Kantors zur Besetzung. Derselbe soll im Bedarfsfälle den Schochet vertreten können und zum Religionsunterricht befähigt sein. Gehalt K 1200.— nebst Emolumenten. Offerte an den Vorstand. KONKURS. Die Kultusgemeinde Pribram besetzt die Stelle eines Tempeldieners der beiden Landessprachen mächtig, Schocheth und Bal-Teflleh sein soll und das Inkasso zu versorgen hat. Gehalt K 900.— jährlich, den Ertrag der Schechita und übliche Nebeneinkommen. Offerte mit Angaben des Alters und Familienstandes sind zu richten bis zum 15. September I. J. an den _Vorstand. Für die grossen Feiertage -133 nvi .“JÄTT IFS"! udrd iür nn:tji n^n» ein Zuter Vorbeter gesucht welcher auch fähig ist am 1. Tage und ngjj xzP js 10 Minuten zu predigen. Entlohnung K 120.—, freie Fahrt, freie Wohnung und Beköstigung. — Offerten an Herrn Wilhelm Chotzen, Ziegenhals, Preussisch-Schlesien. Geprüft« Volksschnllohrer SE&SÄJS: unter bescheidenen Ansprüchen. Max Weisst II., Scholzgasse 12/2. Rabbiner sucht für seine Schwägerin hübsches, fein gebild. Mädchen, passende Partie. Mitgift 15.000 Mark.— Offerte unter „Religiös 22“, Breslau, Postamt XI.

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