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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1912-07-12 · 28 (12.7.1912) · page 15

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
29 (1912)
Issue
28 (12.7.1912)
Date
1912-07-12
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Slr. 28 ttc. Älochs Wochmschrift Seite 4-9 „Ltrömungen im mockornen Kunstgswerbe“, in clsm wif manehen anregenden und beherzigenswerten Gedanken finden. — Besondere Hervorhebung verdient, daß das lieft den Beginn eines neuen Romans von Hans Land: ..Alfred von Ingelheims Lebensdrama“ enthält. Beweist das Vorwort Dr. Franz von Liszt’s, daiß es sich hier um eine sehr beachtenswerte Arbeit handelt, die ein interessantes und wichtiges juristisches Problem in ernster und gediegener Weise zu lösen sucht, so geben die beiden hier vorliegenden Kapitel eine Probe von der vornehmen, stimmungsvollen und feinempfindenden Darstellungsweise, die der Autor seinem fesselnden, menschlich tief ergreifenden Thema hat zuteil werden lassen. „Die Quelle“. Wir möchten unseren Lesern diese Halbmonatsschrift für Literatur, Kunst und Theater (Verlag G. A. Grote in Hannover, Körtingstraße 9, jährlich l> K franko) mit größtem Nachdrucke zum Bezug empfehlen. Die letzten Nummern des' V. Jahrganges gelten Maximilian Schmidt und dem Feuilleton-Dichter Alfred Pollak, Enrika von Handel-Mazotti, Ottokar Kernstock, Klara Viobig und Marie von Pistotylkon. Die Fülle der erstklassigen Beiträge und Kunstbeilagen der ja auch in den hiesigen Buchhandlungen stets aufliegenden Zeitschrift, die auch das Organ des „Deutsch-österreichischen Volksbildungsvereines“ (Jahresbeitrag nur 1.20 K) ist, möge jeder ehrliche Volksfreund nur selbst überprüfen, da ja unsere ersten Schriftsteller wie Peter Rosegger, Rudolf Hans Bartsch, Karl Schöuhorr, Stephan Milow, Arthur Schnitzler, Hugo Salus, Emil Ertl, Paul Heyse, Marie von Ebner-Eschenbach u. a. m. zu den ständigen Mitarbeitern gehören. Die Bedeutung und Verbreitung der „ Quelle“ beweist am besten die Tatsache, daß zu dem ersten Preisausschreiben nicht weniger als über 700 Einsendungen einliefen, die sich auf Oesterreich- Ungarn, Deutschland, Rußland und die Schweiz verteilen. Die Redaktion liegt nach wie vor Ln den seit der Gründung des Blattes bewährten Händen von Dr. Robert Reinhard. KriefKaste«. K F Berichte Über Schlußpiüfmigen sind ms als allen Teihn der Monarchie in solcher Masse zugekommen, daß deren Abdruck schon aus technischen Gründen rein unmöglich ist. B Kr. in Nikolsburg. Daß das Wort ^Herniederließ" ein Druckfehler ist und es richtiger heißen soll: „herniederblickte" erkennt sofort jeder Leser. U. N. An deutschen Universitäten werden Ausländer ohne Maturitätszeugnis auf Grund anderer Bildungs- und Studienzeugnisse zum Besuche der Vorlesungen zugelasien. An einzelnen Fakultäten ist es möglich, auf Grund von Prüfungen und einer Dissertation den Doktorgrad zu erlangen. „Treuer Abonnent". Wenden Sie sich mit ihrem Anliegen an den Sekretär der Jsr. Kultusgemeinde in Wien, Herrn Dr. Adler, L, Seitensteltengasse 4. N. B. Zu unbedeutend. K. L. 13. Juni 1906. Zw gefälligen Beachtung! Wir ersuchen unsere geschätzten Abonnenten um rechtzeitige Einsendung der lausenden Abonnementsgebülir, damit die Zusendung des Blattes keine Unterbrechung erleide. Zur Einsendung der Beträge wolle man lick des in der letzten Nummer beigelegten Posteniaqscheines bedienen. Die Administration. Heinrich Klinger-Widmung 1902 für Handels- oder Gewerbetreibende. Anzahl der Plätze: Zwei im Betrage von je K 200.—. Bewerbungsberechtigt sind: Unterstützungsbedürftige und würdige jüdische Handels- oder Gewerbetreibende. Verleihnngstag: 1. Oktober 1912. Gesiiclisbeilagen: Nachweis über den Betrieb eines Handels- oder Gewerbe-Unternehmens (Erwerbsteuerbogen, Gewerbeschein usw.), Geburtsschein, Armutszeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Juli 1912. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, IL Stock (Einreicbungsprotokoll). Widmung der aufgelösten Abendbörse für Lehramtskandidaten. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 100.—. Bewerbungsberechtigt sind: Israelitische Lehramtskandidaten. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Studien Zeugnisse, Frequentationszeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Juli 1912. Einreiehstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Israelitische Kultusgemeinde Wien. 2. 3014 ex 1912. Wien, 7. Juli 1912. Konkurs. In der Versorgungsanstalt (Altersversorgungshausmul Siechenabteilung) der israelitischen Kultusgemeinde Wien, IX. Seegasse 9, gelangt die Stelle eines Sekundararztes mit dem sofortigen Dienstantritte zur Besetzung. Bewerber müssen an einer österreichischen Universität promovierte Doktoren der gesamten Heilkunde zur Ausübung der ärztlichen Praxis berechtigt sein und haben Spitalspraxis <nachzuweisen. Die .Anstellung erfolgt für ein Jahr und kann bis zur Dauer von vier Jahren verlängert werden. Der Sekundararzt bezieht ein Jahresgehalt von K 2000 sowie freie Wohnung und Verpflegung in der Anstalt. Der Gehalt von K 2000.— steigt nach Ablauf von zwei Dienstjahren um Iv 200.—. Bei eintretender Vakanz hat der Sekundararzt im Falle zufriedenstellender, mindestens zweijähriger Tätigkeit Anwartschaft auf Verleihung der mit K 2400. dotierten Assistenzarzlenstelle in der Versorgungsanstalt. Die näheren Bestimmungen (Dienstinstruktion für Aerzte, enthalten dm Organisations-Statut der Versorgungsanstalt) können im Sekretariate der Israel. Kultusgemeinde, Wien, I. Seitenstettengasse 4, III. Stock, eingesehen werden.- Mit den entsprechenden Personaldokumenten, Studien- und Verwendungszeugnissen belegte Gesuche sind spätestens (bis; 22. Juli 1912 im Einreichungsprotokolle der Israel. Kultusgemeinde,. Wien, I. Seitenstettengasse 4, II. Stock, zu überreichen. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde. Verein für nnentgettHdten Arbeitsnachweis Wien, II., Taborstrasse 59 (Telephon 13.920) Am 6. Juli 1912 standen in Vormerkung: I. Klasse: Manuelle Arbeiter. — Anstieicher 3 Aufpapper — Bäcker 2 Branntweinverschl. und Schankbutschtn 3 Buchbinder 1 Buchdrucker — Drechsler — Elektromonteur 3 Fleischhauer — Friseur 1 Gas- und Wasserleitungs-Installateur 1 G:a er 2 Gold-u.Silberarbeitet — Gürtler £4 Hausknechte, Geschäfts u. Bureaudien. 54 Hilfsarbeiter und Taglöhner — Huimacher 1 Kellerarbeiter 2 Kellner 4 Kürschner u. Kappenmacher 2 Kutscher 2 Lautbursche - 2 Lederzurichter — Lehrlinge 4 Magazineure — Maschinist u. Heizer — Mechaniker — Metallarbeiter -> Monteure 5 Schlosser 7 Schneider — Schriftsetzer 1 Schuhmacher — Selcher 1 Spengler — Steinmetze 3 Tapezierer — Taschner 5 Tischler 4 Uhrmacher — Zeichner 2 Zimmermaler — Zuckerbäcker TQohtlge and verlässliche Haaebeeorger. II. Klasse: K a u f m ä n 16 Buchhalter u. Korrespondenten 3 Inkassanten 10 Kanzlisten und Schreiber 30 Kommis 16 Komptoristen und Strazzisten ische Angestellte. 10 Manipulanten und Expedienten 3 Platz-Agenten und Vertreter — Praktikanten 3 Reisende Weibliche Abteilung. — Bonne u. Kindergärtnerin — Buchhalterin — Dienstmädchen 8 Expedientinnen u. Manipulant. 3 Hillsarbeiterinnen — Kassafräulein 1 Kelnerin — Kindermädchen 2 Komptoiristinnen u. Kanzlistin. 1 < Anfängerinnen — Lehrmädchen — MascKin- und Handnäherin 1 Modistin — Praktikantin — Schneiderinnen — Sitzkassierin 27 Verkäuferinnen 1 Verschleissetin 1 Wirtschafterin und Stütze der Haustrau II. Klasse: Qsistlgs Arbeit: Hauslehrer und Hofmeister (meistens Hochschüler, welche G.mnasiasten und Realachü'er unterrichten) Lehrerinnen und Erzieherinnen. Das Bureau des Vereines hat seit seiner Eröffnung im November 1899 bis inklusive 6. Juli 1912 37.453 Vermittlungen dmobgefbbft.

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