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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1912-07-05 · 27 (5.7.1912) · page 19

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
29 (1912)
Issue
27 (5.7.1912)
Date
1912-07-05
Page
– (sequence 19)
Language
German
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Nr. 27 Dr. Blochs Wochenschrift Sette 463 Itisrese Vivftksim-8i'aurau88tLNung8-8tittung. Auzaltl der Plätze: Einer im Betrage von K 330.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme, mütterlicherseits oder gänzlich verwaiste Israel. Mädchen aus der hiesigen Kultusgemeinde. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Sittenzeugnis, Brautstand-Nachweis, Totenschein. Letzter Tag der Einreichungstrist: 31. Juli 1912. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichüngsprotokoll). Bewerberinnen, welche sich vor Verleihung dieser Stiftung verehelichen, werden jedes Anspruches an dieselbe verlustig. M. L. Biedermann-Wa'sen-Stiftung. Anzahl der Plätze: Unbestimmt im Betrage von zusammen Iv 5900. Bewerbungsberechtigt sind: In erster Linie: Hilfsbedürftige Waisen, welche das 20. Lebensjahr noch nicht erreicht haben und direkte Nachkommen der nachbenannten Personen sind, und zwar der Herren M. L. Biedermann, Simon Biedermann, Josef Biedermann jun., Hermann Biedermann, Anton Biedermann, Josef Biedermann sen., Samuel Biedermann, J. Goldschmidt, 8. J. H. Goldschmidt, J. L. Hofmann Edler von Hofmannsthal, Aron Hermann, R. M. Kaula, Jacob Löwy, J. N. Mannheimer, M. Stross, H. Edler von Wertheimstein und der Frau Amalie Lang. In zweiter Linie und insoweit nach Beteilung der obenbe zeichneten Bewerbungsberechtigten noch ein Erträgnisrest verbleibt: Hilfsbedürftige israelitische Waisen, welche das 20. Lebensjahr noch nicht erreicht haben und verstorbene Väter Mitglieder der israelitischen Kultusgemeinde Wien waren. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Totenschein, Verwandtschaftsnachweis, Sittenzeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Juli 1912. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreich'ungsprotokoll). Konkurs. In der hiesigen Congr. Gemeinde ist die Stelle eines I Kantors und pro 1. August 1. J. zu besetzen. Gehalt K 1800 u. halbe Schechitah. Nach erfolgreichem Wirken des Probejahres Gehaltserhöhung nicht ausgeschlossen. Reflektanten müssen sich über musikalische Vorbildung und streng religiösen Lebenswandel ausweisen. Ungarische Staatsbürger werden bevorzugt. Nur Berufenen werden die Bahnkosten vergütet und nur Eingeladene zum Probevortrage zugelassen. Offerte sind bis zum 15. Juli 1912 beim gefertigten Gemeindepräses einzureichen. Puho, den 23. Juni. Der Gemeindesekretär: Der Gemeindepräses: Ivor Schwarz. Markus Kohn. KONKURS. Bei der Israel. Kultusgemeinde in Suczawa (Bukowina) ist der Posten eines Kantors der auch Koreh sein muss, zu besetzen. Jahresgehalt K 1600.— Alter nicht über 35 Jahre. Gesuche mit Belegen sind bis längstens 15. August 1912 an den Kultusvorstand in Suczawa einzusenden. — Nur dem Akzeptierten werden Reisespesen vergütet. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde in Suczawa. Suche für meine Tochter JKSÄ'SÄISS geschäftstüchtig, ebensolchen israelitischen Bewerber, Kaufmann oder Reisenden von 30—40 Jahren. Mitgift 10.000 Kr. nebst Ausstattung. — Unter „Kaufmannstochter 28“, Graz, Hauptpostlagernd. Die Handschrift ist der Spiegel der Seele; Ausführliche, wissenschaftliche Gharakterbeurteilung nach der Handschrift. Massiges Honorar (K 1.—). Senden Sie eine Schriftprobe. — Theophil Mann, Wien, II/l, Postamt 28, Postfach. Konkurs. In Nürschan bei Pilsen ist die Stelle eines Rabbiners zugleich Vorbeters mit einem Jahresgehalte von K 1400.— sofort zu besetzen. — Bewerber österr. Staatsbürgerrechtes wollen gefl. ihre Gesuche längstens bis 15. Juli d. J. nebst Nachweis ihres Alters und Befähigung an den gefertigten Vorstand richten. Für die Israel. Kultnsgemeinde Nürschan: Carl Bebak, Vorsteher. KONKURS. An der israelitischen Volksschule in Vukovar gelangt die Stelle eines Lehrers zur Besetzung, der mit dem Unterrichte der Religion und der deutschen Sprache betraut wird. Bewerber mit Lehrbefähigungszeugnis müssen der deutschen Sprache vollkommen mächtig sein und eine slavische Sprache verstehen, damit sie sich die kroatische Sprache je früher aneignen können. Gehalt K 1200.—, K 300.— Quartiergeld, sowie Quinquennalzulagen. — Nach Aneignung der kroatischen Sprache würde selber auch mit den Sekretariatsagenden betraut werden, mit entsprechender Gehaltszulage. Gesuche mit Zeugnisabschriften, Angaben über Alter und Familienstand sind bis 10. Juli zu richten an das Präsidium der Israel. Kultusgemeinde Vukovar (Kroatien). Verein für unentgeltlichen Arbeitsnachweis Wien, II., TakorStrasse SS (Telephon 13.920) Am 28. Juni 1912 standen in Vormerkung: I. Klasse: Manuelle Arbeiter. 1 Anstreicher 1 Autpapper 3 Bäcker 1 Branntweinverschl. und Schankbuisch^n 2 Buchbinder — Buchdrucker 1 Drechsler 1 Elektromonteur 1 Fleischhauer — Friseur 1 Gas- und Wasserleitungs-Installateur 1 Gia er 1 Go!d-u.Silberarbeite: — Gürtler 8 Hausknechte, Geschäfts u. Bureaudien. 31 Hilfsarbeiter und Taglöhner — Hu.maeher 1 Kellerarbeiter 1 Kellner 3 Kürschner u. Kappenmacher 1 Kutscher 2 Laufbursche 1 Lederzurichter — Lehrlinge 3 Magazineure — Maschinist u. Heizer 1 Mechaniker — Metallarbeiter — Monteure 2 Schlosser 5 Schneider — Schriftsetzer — Schuhmacher — Selcher — Spe .gier — Steinmetze — Tapeziere- — Taschner 1 Tisch:er 2 Uhrmacher — Zeichner 1 Zimmermaler — Zuckeibäcker Tilohtlge und verlässliche Hausbesorger. II. Klasse: Kaufmännische Angestellte. 16 Buchhalter u. Korrespondenten 10 Manipulanten und Expedienten 2 Inkassanten 3 Platz-Agenten und Vertieter 10 Kanzlisten und Schreiber — Praktikanten 30 Kommis 3 Reisende 16 Komptoristen und Strazzisten Weibliche Abteilung. — Bonne u. Kindergärtnerin — Buchhalterin — Dienstmädchen 8 Expedientinnen u. Manipulant. 3 Hillsarbeiterinnen — Kassafräulein 1 Kei ner n — Kindermädchen 3 Komptoiristinnen u. Kanzlistin. 2 « Anfängerinnen — Lehrmädchen — Maschin- und Handnäherin — Modistinnen — Praktikantin — Schneiderinnen — Sitzkassierin 26 Wrkäuterinnen 1 Verschleisserin 1 Wirtschafterin und Stütze der Hausfrau II. Klasse: Geistige Arbeit: Hauslehrer und Holme-st er (meistens Hoch schüler, welche G mnasiasten und Realschü’er unterrichten) Lehrerinnen und Erzieherinnen. Das Bureau des Vereines hat seit seiner Eröffnung im November 1899 bis inklusive 28. Juni 1912 37.403 Vermittlungen dnrchgeführt. Verein der 5abbslbfren»de „Sdiomre Jcbabbos“. Wien, II., Kleine Schilffasse 10. 1541 Bureaustunden: 8-9 IJbr vormittags und 8—9 Uhr abends. Offene Stellen: Verkäufer aus der Manufakturwarenbranche, Verkäufer aus der Gemiscbtwarenbranbhe (deutsche und ungarische Sprache Bedingung), Platzvertreter aus der Konfektions- und Möbelbranche, Praktikant aus der Manufakturbranche, Batenkassier und Agent, Lehrling für Kappenerzeuger, Goldschmiedgehilfe. Bewerber: Buchhalter, Kontoristen und Kontoristinnen, Verkäufer aus der Manufaktur- und Galanteriebranche, Praktikanten verschiedener Branchen.

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