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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1912-06-14 · 24 (14.6.1912) · page 15

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
29 (1912)
Issue
24 (14.6.1912)
Date
1912-06-14
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Nr. 24 Dr. Btochs Wochenschrift Seite 407 Op.' 18 (Segen über diese Stunde) ist für mittlere Singstimmen höchst sanglich geschrieben. Das Opus zeichnet sich durch würdige und weihevolle Stimmung vorteilhaft vor ähnlichen Kompositionen , aus und wird, von einem warmtönenden Bariton sorgfältig vorgetragen, seine Wirkung nirgends verfehlen. Die Widmung an Oberkantor Tennenbaum in Stuttgart, [von seiner früheren Wirksamkeit in Karlsbad auch hierzulande allgemein bekannt, wird dem schönen Stück noch mehr Freunde gewinnen. Op. 21 (Höre, Vater, unser Flehen) für hohe Singstimme, mit schwungvoller, zarter Melodieführung, die allerdings von dem bei Trauungsgesängen nun einmal üblichen Ueberschwang nicht ganz frei ist. Rühmenswert ist die vorzüglich gearbeitete, stets interessante Harmonisierung; jedenfalls ist der effektvolle Gesang seiner Wirkung sicher. Die Begleitung sollte bei beiden Stücken orgelmäßiger gesetzt sein; ein intelligenter Organist wird hier durch Ligaturen und rhythmische Reduzierungen bei der Aufführung einiges retuschieren können. Leo Ivornitzer. „Ost und West.“ Illustrierte Monatsschrift für das gesamte Judentum. Organ der Alliance Israelite Universelle. XII. Jahrgang, Heft 6. Juni 1912. Inhalt: Die beruflichen und sozialen Verhältnisse der Juden in Deutschland. — Arno Nadel: Eine Idealbüste Spinozas (mit drei Illustrationen). — Revue der Ereignisse. — Illustration zu Rußlands Judenpolitik im letzten Monat. — Karl Schwarz: Alfred Graetzer (mit 7 Illustrationen). — Prof. Doktor Ermanno Loevinson, Rom: Die Juden und der türkischitalienische Krieg. — 8. Bernfeld: Abraham Berliner (mit Porträt). — Bernhard Traubenberg: Seminardirektor A. Horwitz. (Ein Gedenkblatt zu seinem 100. Geburtstage. Mit Porträt.) — B. Saphra: Ein interessanter Stammbaum (mit Illustrationen). — 8. An—ski, St. Petersburg: Unter Proselyten. (Ein Tagebuchblatt.) — Literarische Rundschau. — Abraham Zewi Idelsohn, Jerusalem: Reste althebräischer Musik (mit Noten). — Mitteilungen der Alliance Israelite Universelle. — Marokko und die Alliance Israelite Universelle (mit 9 Illustrationen). — Die Ereignisse in Fez. — Notizen. — Dr. Emanuel Lasker: Schach. — Inserate. — Verlag „Ost und West“, Leo Winz, Berlin-Charlottenburg, Knesebeckstraße 32. Israelitische Kultusaemeinde Wien. Kundmachung. Die Religionsprüfungen für Mittelschüler finden im 2. Semester des Schuljahres 1911/12 Dienstag, den 18. Juni 1912, von 4—6 Uhr nachmittags in der Religionsschule der Israel. Kultusgemeinde, I., Seitenstettengasse 2, 2. Stock, durch Herrn Prof. Dr. Heinrich P o 11 a k statt. Wien, im Juni 1912. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Bruder Skrainkasche Stipendien für 2 Mittelschüler in Hoileschau. Am 7. Ab (21. Juli 1912), als Sterbetag des Herrn Moses Skrainka, gelangen zwei Stipendien ä 70 Kronen an zwei brave, arme Mittelschüler aus Hoileschau zur Verleihung' und werden Verwadte mit de Stiftern, Herren Simon und Adolf Skrainka s. A., bevorzugt. Bewerber haben ihre Gesuche mit der Xaehweisung der Zuständigkeit, der Armut und der Forfgangsklas.se „mit Vorzug“ bis 15. Juli 1912 bei dem gefertigten Kultusvorstande einzubringen. Holleschau, im Juni 1912. Der Kultusvorsteher: Carl Beer. Simon Skrainkasche Stiftung. Am 18. Juli 1912 (4. Ab) gelangen aus obiger Stiftung 4 Stipendien ä 200 Kronen an arme würdige llnrhsehiiler aus Holleschau zur Verleihung. Diejenigen Bewerber, welche eine Verwandtschaft mit dem sei. Stifter oder dessen Ehegattin Frau Amalie Skrainka Nachweisen, werden in erster Reihe bevorzugt. Gesuche mit den Nachweisen der Mittellosigkeit, Würdigkeit, der Zuständigkeit nach Hollesehau und der abgelegten Kolloquien sind bis 15. Juli 1912 btei der israel. Kultusgemeinde Hollesehau einzubringen. Später eingelangte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Hoileschau, im Juni 1912. Der Kultusvorsteher: Carl Beer. „Die Hilfe“. Wochenschrift für Politik, Literatur und Kunst. Herausgegeben von Dr. Friedrich Naumann. Nummer 23. 6. Juni 1912. Aus dem Inhalt: Friedrich Naumann: Liberale Sozialpolitik. — Otto Pantsch: Der Deutsche Lehrertag. — Lawrence Freiherr v. Mackay: Sozialismus, Recht, und Verfassung in den Vereinigten Staaten. — Unsere Bewegung. — Soziale (Bewegung. — Gottfried Traub: Stahl. — Walter Bohrend: Johannes v. Jensen. — Erich Schlaikjer: Vom sprachlichen Stil. II. — Paul Schubriug: Briefe aus Paris. HL — Alfons Paquet: Kamerad Fleming. Roman. — Walther Regler: Eine soziologische Geschichte der Erziehung. — Büchertisch. — Politische Notizen. — Fortschritt (Buchverlag der „Hilfe“ G. m. b. H.), Berlin-Schöueberg. Krirfkaste«. M. W. G. in Linz. Um Ihren Wiedereintritt in das Judentum zu vollziehen, haben Sie zunächst Ihren Austritt aus der katholischen Kirche beim Magistrat in Linz anzuzeigen und sodann der jüdischen Kultusgemeinde Ihren Wiedereintritt in das Judentum anzumelden. Dr. R. Der neuernannte Universitätsprosessor Dr. Felir Ehrenhaft gehört dem Judentums nicht mehr an. Sein Austritt erfolgte im Jahre 1902. K. F. In Luharjchowitz ist Dr. S. Frankl der einzige jüdische Arzt. Tretet zahlreich bei zum Ersten israel. Wohlfahrtsverein „Fortuna“ in Prag. Derzeitiger Stand der Mitglieder 2901, derzeitiger Stand der Mädchen 3701, derzeitige Höhe des auszuzahlenden Aussteuerbeitrages K 6000.—, derzeitige Höhe des auszuzahlenden Unterstützungsbeitrages im Sterbefall K 2901.—. Seit dem 51/2jährigen Bestände des Vereines wurden ausbezahlt lv 613.053.- -. Jahresbeitrag derzeit K 6.—. Höchstalter für die aufzunehmenden Mitglieder 50 Jahre und für die begünstigten Mädchen 12 Jahre. BeitTittsgebühr nach dem Alter der Mädchen von K 10.— bis 40.—. Monatliche Zahlungen nach dem Alter der Mädchen von K 6.— bis K 10.—. Nähere Auskünfte erteilen aus Gefälligkeit der Wiener Vertrauensmann des Vereines, Herr J. U. Dr. Ludwig Breuer, I., Goldschmiedgasse 2, und Herr Siegfried Wehle, Wien, 111., Fasangasse 28. Adolf Skrainkasche Wohltätigkeits-Stiftung, Hoileschau. Am 22. Elul (4. September 1912), als dem Sterbetage des sei. Herrn Skrainka, gelangen aus obiger Stiftung zwei Stipendien ä 200 K, abzüglich der .Insertionskosten, an 2 würdige und bedürftige Hochsehüler der Lmversitäc oder der technischen Hochschule aus Hoileschau zur Verleihung. Verwandte (der Familie Skrainka werden in erster Linie berücksichtigt. Bewerber um diese Stipendien haben ihre mit den Nachweisen der Verwandtschaft, beziehungsweise der Zuständigkeit nach Holleschau, der Würdigkeit, Bedürftigkeit und der ordnungsmäßig zurückgelegten Kolloquien oder Prüfungen belegten Gesuche bis 15. Juli 1912 beim gefertigten Kultusvorstande zu überreichen. Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche finden keine Berücksichtigung. Hollesehau, im Juni 1912. Der Kultusvorsteher: Carl Beer. KONKURS. Bei der Chewra - Kadischa in Baden kommt bis zum 1. Jänner 1913 eine Dieneratelle zur Besetzung. Bewerber muss vollständig gesund und kräftig sein und soll das 35. Lebensjahr nicht überschritten haben. Derselbe muss auch der deutschen Sprache in Wort und Schrift kundig sein und sich über eine sittlich-moralische Lebensführung durch bewährte Zeugnisse ausweisen können. Dienstespflichten und Salär werden nach Uebereinkommen geordnet. — Gesuche sind an den Präses der Chewra-Kadischa, Herrn Moritz Leitner zu richten. Baden, 4. Juni 1912. Moritz Leitner, Präses. Teroal fnitltanatitfll» wünscht in einem Kurorte über acl. UUn opcIllUl die Ferien Stelle als Hauslehrer. R. R., II., Kleine Schiffgasse 25, 111/17. G. Ah§I?miIm £uinii4MSp( findet Aufnahme in feiner ItllSlafluCf tMt (lymttastasi Familie und gründliche Nachhilfe durch den Sohn (Professurskandidat, tücht. Instruktor.) Beste Referenzen. IX., Garnisongasse I, Tür 24 (Lift). G

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