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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1912-06-07 · 23 (7.6.1912) · page 19

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
29 (1912)
Issue
23 (7.6.1912)
Date
1912-06-07
Page
– (sequence 19)
Language
German
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Nr. 23 De. Bkoch« Wochenschrift Seite 391 Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Studien- Zeugnisse, eventuell Verwandtsch'aftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Juli 1912. Einreichjstelle: I., Seitenstettengasse 4, U. Stock (Ein-, reichungsprotokoll). Der Vorstand der Israel. Kultusgemeindo Wien. AUFRUF! Die Kultusgemeinde Pirnitz in Mähren muss ihren mehrhundertjährigen Friedhof vergrößern und ein neues pnn J3HX Häuschen hauen. Die Gemeinde ist arm und ausschliesslich auf die Opferwilligkeit besser situierter Gemeinden und Glaubensgenossen angewiesen. Wir bitten daher um Unterstützung zu obigem Zwecke. Pirnitz, im Mai 1912. Für die Israel. Kultusgemeinde Pirnitz: G. David Schulz. KONKURS. An der israelitischen Volksschule in Vukovar (Kroatien) gelangt die Stelle eines Lehrers zur Besetzung, der mit dem Unterrichte der Religion und der deutschen Sprache betraut wird. — Bewerber mit Lehrbefähigungszeugnis muß der deutschen Sprache vollkommen mächtig sein und eine slavische Sprache verstehen, damit er sich die kroatische je früher äneignen könne. — Gehalt 1200.— Kronen, 300.— Kronen Quartiergeld, sowie Quinquennalzulage. — Nach Aneignung der kroatischen Sprache würde selber noch mit den Sekretariatsagenden betraut werden mit entsprechender Gehaltszulage. Gesuche mit Zeugnisabschriften, Angaben über Alter und Familienstand sind bis 1. Juli 1912 zu richten an das Präsidium 'der israelitischen Kultus-Gemeinde Vukovar. Einer armen, braven jüdischen Braut, deren Vater krank und in der grössten Not ist, fehlen zu ihrer in 14 Tagen stattzufindenden Hochzeit noch einige bescheidene, allerdringendste Geldmittel. Sie wendet sich daher an die bewährte Mildtätigkeit unserer Glaubensgenossen. Spenden nimmt entgegen Dr. Adolf Altmann, Rabbiner und Prediger der Israel. Kultusgemeinde in Salzburg. G. KONKURS. Bei der Chewra - Kadisclia in Baden kommt bis zum 1. Jänner 1913 eine Dienerstelle zur Besetzung. Bewerber muss vollständig gesund und kräftig sein und soll das 35. Lebensjahr nicht überschritten haben. Derselbe muss auch der deutschen Sprache in Wort und Schrift kundig sein und sich über eine sittlich-moralische Lebensführung durch bewährte Zeugnisse aus weisen können. Dienstespflichten und Salär werden nach Uebereinkommen geordnet. — Gesuche sind an den Präses der Chewra-Kadischa, Herrn Moritz Leitner zu richten. Baden, 4. Juni 1912. Moritz Leitner, Präses. KONKURS. Bei der Israel. Kultusgemeinde Lundenburg (Mähren) gelangt ab 1. September 1912 die Stelle eines zweiten Kantors der musikalisch gebildet ist, zur Besetzung. Derselbe muss österreichischer Staatsbürger sein und darf das 32. Lebensjahr nicht überschritten haben. Gleichzeitig muss der Bewerber Religionslelirer, Koreh, Schocliet und Bodek sein. Tenoristen werden bevorzugt. Gehalt nach Uebereinkommen. Reflektanten wollen ihre Gesuche mit Zeugnisabschriften, Angabe des Alters und Lebenslauf bis 15. Juni an den Kultusvorsteher Josef Holländer richten. Bloss dem Akzeptierten werden die Reisespesen vergütet. Pnm*Onofitnv wünscht in einem Kurorte über 1dl ClCl. UUI1 CpCinUl die Ferien Stelle als Hauslehrer. R. R., II., Kleine Schiffgasse 25, 111/17. G. Verein für unentgeltlichen Arbeitsnachweis Bei der Israel. Kultusgemeinde Strassnitz in Mähren gelangt die Stelle eines Kantors zugleich Koreh, Schochet und Bodek mit 1. September 1. J. zur Besetzung. Mit dieser Stelle ist ein Jahresgebalt von K 1400 samt freier Wohnung und Nebenemolumenten verbunden. Die eigenhändig geschriebenen Gesuche mit Zeugnisabschriften, welche nicht retourniert werden, sind an den gefertigten Vorstand bis 1. Juli I. J. einzureichen. Zu Probevorträgen werden nur die Berufenen zugelassen und Auslagen nur dem Akzeptierten vergütet. Jene, welche das Sekretariat versehen können, werden bevorzugt. Strassnitz, am 4. Juni 1912. Der Kultusvorsteher 8. Rebenwurzel. KONKURS. In der Israel Kultusgemeinde Misslit-z gelangt am 1. September 1912 die Stelle des Rabbiners Wien, II., Tabopstrasse 59 (Telephon 13.920) Am 25. Mai 1912 standen in Vormerkung: I. Klasse: Manuelle Arbeiter. 1 Anst eicher — Autpapper 2 Bäcker 2 Branntweinverschl. und Schankbuisch.n 1 Buchbinder 2 Buchdrucker — Drechsler 1 Elektromonteur 2 Fleischhauer — Friseur — Gas- und Wasserleitungs-Installateure — Gla er 2 Gold-u. Silberarbeiter — Gürtler 10 Hausknechte, Geschäfts u. Bureaudien. 21 Hilfsarbeiter und Taglöhner — Hu.maeher — Kellerarbeiter 3 Kellner 5 Kürschner u. Kappenmacher 1 Kutscher — Lautbursche — Lederzurichter — Lehrlinge 3 Magazineure — Maschinist u. Heizer 1 Mechaniker — Metallarbeiter — Monteure 4 Schlosser — Schneider — Schrittsetzer — Schuhmacher — Selcher — Spe gier — Steinmetze 2 Tapezierer — Taschner — Tischler 3 Uhrmacher — Zeichner — Zimmermaler 1 Zuckerbäcker Tüchtige und verlässliche Hausbesorger. II. Klasse: Kaufmännische Angestellte. 18 Buchhalter u. Korrespondenten 6 Manipulanten und Expedienten 3 Inkassanten 4 Platz-Agenten und Vertreter 10 Kanzlisten und Schreiber — Praktikanten 31 Kommis 4 Reisende 16 Komptoristen und Strazzisten zur Besetzung. Mit dieser Stellung sind, nebst freier Wohnung und dem üblichen Nebeneinkommen, ein Jahresgehalt von Kronen 2000.—, sowie für die Erteilung des Hebräischen! und des Religionsunterrichtes eine Remuneration von K 420 verbunden. f Gesuche, welchen die gesetzlich erforderlichen Nachweise beiliegen müssen, sind bis längstens 30. Juni 1912 einzubringen. Die Reise- und Uebersiedlungskosten werden nur dem gewählten Rabbiner vergütet. Misslitz, den 20. Mai 1912. Der Kultusvorsteher. Josef Pollenz m. p. Weibliche Abteilung. — Bonne u. Kindergärtnerin 1 Buchhalterin — Dienstmädchen 7 Expedientinnen u. Manipu’ant. 5 Hilfsarbeiterinnen 1 Kassafräulein 1 Kel ner n — Kindermädchen 7 Komptoiristinr en u. Kanzlistin. 2 « Anfängerinnen — Lehrmädchen 2 Maschin- und Handnäherin — Modistinnen — Praktikantin — Schreiderinnen 1 Sitzkassierm 24 Verkäuferinnen — Verschleis erin 3 Wirtschafterinnen und Stützen der Hauslra t II. Klasse: Geistige Arbeit: Hauslehrer und Hofme:ster (mtistens Hochschüler, welcre Gymnasiasten und Realschü’er unterrichten) Lehrerinnen und Erzieherinnen. Das Bureau des Vereines hat seit seiner Eröffnung im November 1899 bis inklusive 25. Mai 1912 37.1C9 Vermittlungen durchgeführt.

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