Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 29 (1912)
- Issue
- 23 (7.6.1912)
- Date
- 1912-06-07
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
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Seite 39d Dr.' Brochs-WotzMchrift' Rosgiie Wntz^ VVllwZn^tif iu ng. Anzahl der Plätze: Vier im Betrage von je K 180.—. Bewerbungsbereehtigt sind: Arme israelitische "Witwen. Gesuehsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Totenschein des Gatten. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. Juni 1912. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Josef Spitzer-Stiftung für des Ernährers beraubte Familien. Anzahl der Plätze: Drei oder vier im Betrage von zusammen Kronen- 240.—. Bewerbungsbereehtigt sind: Jüdische Familien, welche des Ernährers, sei es durch Tod, sei es durch andere Umstände, beraubt wurden. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein des Gesuchsstellers, sowie Bescheinigung über das Entfallen ,des bisherigen Familienernährers, Armutszeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. Juni 1912. Einreichstelle: L, Seitenstettengasse 4, 11. Stock (Ein-, reich ungsprotokoll). David und Antoineltc Schwarzmann-Stiftung. Anzahl der Plätze: Einer oder zwei im Betrage von zusammen Kronen 700.—. Bewerbungsberechtigt sind: a) In erster Linie: Arme Israel. Bräute aus der Verwandtschaft des Stifters, Herrn David Schwarzmann s. A., oder dessen Gattin, Frau Antoinette, geh. Fliegelmaun, insoferne diese Bräute von den Eltern des genannten Ehepaares oder von diesem Ehepaare selbst abstammen. b) In Ermangelung solcher Bräute: Arme Israel. Personen aus dem gleichen Verwandtschaftskreise. c) Bei Abgang auch solcher: 1. Mit dem stifterischen Ehepaare nicht verwandte arme Israel. Bräute, oder 2. Israel, verarmte Gewerbetreibende, oder 3. Israel, hilfst bedürftige "Witwen nach Gewerbetreibenden. Gesuchsbeilagen: Für Bewerber sub a): Geburtsschein, Armutszeugnis, Verwandtschaftsnachweis, Brautstandszeugnis und Sittenzeugnis. Für Bewerber sub b): Geburtsschein, Armutszeugnis, Verwandtschaftsnachweis. Für Bewerber sub c 1): Geburtsschein, Armutszeugnis,., Brautstandsnachweis, Sittenzeugnis, sub c 2): Geburtsschein, Armutszeugnis, Gewerbeschein, sub c 3): Geburtsschein, Armutszeugnis, Gewerbeschein und Totenschein des Gatten. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. Juni 1912. Auszahlungstag: 15. Jänner 1913 (7. Schebat). Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Bräute, welche ' vor der Verleihung heiraten, haben keinen Anspruch auf die Stiftung. Andreas Feigl’sehe Witwen-Stiftung^ Anzahl der Plätze: Acht im Betrage von je K 105.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme in Wien wohnhafte israelitische Witwen. Verleihungstag: 3. September 1912 (21. EIul.) Gesuehsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Totenschein des Gatten. «Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. Juni 1912. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Rosaiie Poüak Widmung für blinde Frauen. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 80.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme erblindete oder durch schwaches Sehvermögen erwerbsunfähige Frauen oder Mädchen. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis und ärztliches Zeugnis über die Erblindung oder die durch schwaches Sehvermögen hervorgerufene Erwerbsunfähigkeit. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. Juni 1912. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Ettel Goldschmidt-Stiftung für Krankenwärter und Krankenwärterinnen. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Kronen 60.—. Bewerbungsberechtigt sind: Krankenwärter oder '-Wärterinnen ohne Rücksicht auf das Glaubensbekenntnis. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Zeugnisse. über die zufriedenstellende Verwendung im Krankenwärterdienste. . Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Juli 1912. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4; il. £5tobk. (Einreichungsprotokoll). ----- NG 33r Ettel Gold schm i dt- Sii f t u n g für Lehramtskandidaten. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Kronen 200,—. Bewerbungsberechtigt sind: In Frankfurt; a. M. oder im österreichischen Kaiserstaate gebürtige israelitische Lehramtskandidaten in. Wien. Bevorzugt sind: Verwandte des Stifters, Herrn Moritz Ritter von Goldschmidt oder dessen Gattin, Frau Kanettc, geh. Landauer. ' . ' Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Studienzeugnisse, eventuell Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Juli 1912. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Donat Taussig’sche Armen-Siiftung. Anzahl der Plätze: 96 im Betrage von je Kronen 127.—. Bewerbungsberechtigt sind: a) dem jüdischen Glauben ungehörige, männliche, ledige, verarmte, gebrechliche, kränkliche, erwerbsunfähige .Personen, welche das 60. Lebensjahr zurückgelegt haben, in einem der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder mit Ausnahme Galiziens geboren und dahin zuständig sind, mindestens seit einem Jahre in Wien wohnhaft sind, der Effektenbörse als Mitglied weder angehören, noch angehört haben, eine kriminelle -Abstrafung nicht erlitten und auch nicht falliert haben. In Ermangelung derartiger jüdischer Bewerber sind zum Einschreiten berechtigt: männliche, ledige, gänzlich verarmte, gebrechliche, kränkliche, arbeitsunfähige Personen, christlicher Konfession, die das 60. Lebensjahr zurückgelegt haben, dem Handels- oder Gewerbestande angehören, in einem der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder geboren und in Wien zuständig sind, der Effektenbörse als Mitglied weder angehören, noch angehört haben, keine kriminelle Abstrafung erlitten haben und seit mindestens einem Jahre in Wien wohnhaft sind. Bevorzugt sind: Unter sonst gleichen Verhältnissen Bewerber, welche mit dem am 18. Oktober 1907 verstorbenen Stifter, Herrn Donat Taussig, nicht Aber den 6. Grad der Seitenlinie hinaus verwandt sind. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. Juli 1912. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. - Stock (Einreidmngsprotokoli). Die näheren Bestimmungen dieser Stiftung sowie die erforderlichen Beilagen für die Gesuche sind aus den Ausschreibungen auf dem schwarzen Brette der Gemeindebethäuser, sowie im Stiftungsamte der Kultusgemeinde zu ersehen und werden in diesem Amte auch nähere .Auskünfte erteilt. JVIax Ritter von Pfeiffer-Stiftung für Juristen des zweiten oder einesi höheren Jahrganges. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 398.—. Bewerbungsberechtigt sind: Mittellose israelitische Hörer des zweiten oder eines höheren Jahrganges der juridischen Fakultät in Wien. Bevorzugt sind: Nach Wien zuständige Bewerber. Verleihungstag: 18. Oktober 1912. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Index, Studienzeugnisse, eventuell Heimatsschein. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. Juli 1912. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreicliungsprotokoll). Ettel Goldschmidfi-Stiftung für Hörer der tierärztlichen Hochs« hule. Anzahl der Plätze: Zwei im .Betrage von je K 200.—. Bewerbungsbereehtigt sind: Jüdische Hörer der k. k. tierärztlichen Hochschule in Wien. ' Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Studienzeugnisse. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Juli 19,12. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Ein-, reichungsprotokoll). Ettel Goldsichmidt-Stiftung für Techniker. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 216.—. Bewerbungsberechtigt sind: In Frankfurt a. M. oder im österreichischen Kaiserstaate gebürtige israelitische Hörer der k: k. technischen Hochschule in;Wien. Bevorzugt 'sind: Verwandte des Stifters, Herrn Moritz Ritter von Goldschmidt oder dessen Gattin, - Frau Nanette, geb. Landauer/ Sowie Studierende der ersten drei Jahrgänge.