Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 29 (1912)
- Issue
- 22 (31.5.1912)
- Date
- 1912-05-31
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
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Nr. 22 Seite 871 DL Mvchs Mochenschrfft „Die--Hilfe“.- Wockensehrif t für Politik, Literatur und Kunst. Herausgegeben - von Dr. Friedrich Naumann. Nummer, 21. 23. Mai 1912. Aus dem Inhalt: Friedrich Naumann: Das Kaisergespräch in Straßburg. — Georg Wolf, M. d. L.: Irrungen und Wirrungen in Elsaß-Lothringen. — Paul' Hensel: Was kann der deutsche Liberalismus aus Fichte lernen? — Unsere Bewegung. — Soziale Bewegung. — Friedrich Naumann: Die Kirche. — Paul Schubring: Briefe aus Paris. I. — Johann Schwartz: Zur Theorie des Herrn Johannes Schlaf. — Alfons Paquet: Kamerad Fleming. Roman. — Büchertisch. — Politische Notizen. — Fortschritt. (Buchverlag der „Hilfe“) G. m. b. H., Berlin- Schöneberg. v Hrkefkasterr. M. K. -Jawohl! Man spricht viel davon, daß der Magistratsrat P. sich demnächst nach Prag begeben wild. Zweck dieser Reise soll sein, iMdörtMtk jüdischen Museum und sonstigen jüdischen Antiquitäten- Sammümgen nach dem Rezepte zu forschen, dessen sich der berühmte hohe Rabbi Löw seinerzeit bedielte, um die von ihm aus Lehm geformte Menschengestalt — Golams genannt — zu beleben. Herr P. beabsichtigP nämlich, eine größere Anzahl solcher Golams anzufertigen, um' bei künftigen Wahlen, ohne Aufsehen zu erregen, sich ihrer als seine Wähler bedienen zu können. Es verlautet auch, daß die Kommune Men wegen Erwerbung geeigneter Lehmgruben in Unterhandlungen steht. A. F. Koschrrseif.', hergestellt aus Pflanzenfett, darf für fleischige und milchige Geschirre verwendet werden. Linz. Aus den Erträgnissen des letzten Blumentages in Wien sind auch ernige jüdische Wohlfahrtsanstalten mit verschiedenen Beträgen bedacht worden. H. S. B. Der 17. Februar 1880 war Dienstag, der 5. Adar 5640. Notiz. Unter dem Protektorate des Herrn k. k. Polizei-Präsidenten Karl Ritter von Brzesowsky veranstaltet die Unterstützungs-Sozietät der k. k. Wiener Polizei-Beamten und ihrer Witwen und Waisen auch in diesem Jahre eine Lotterie, die sich' durch die außergewöhnliche reiche Ausstattung der Treffer die Sympathien des Publikums errungen hat. Die Lotterie zahlt die , ersten 3 Haupttreffer 30.000, 3000 und 1000 "Kronen unter denselben Bedingungen wie bisher in barem Gelde aus. M; Verein für nnentgettlkiien Rrbeitsnadiweis Wien» II.» Taborstrasse 59 (Telephon 13.920) Am 25. Mai 1913 standen in Vormerkung: I. Klasse: Manuelle Arbeiter. 1 Anst.eicher — Autpapper 2 Bäcker 2 Branntweinverschl. und Schanbburschen 1 Buchbinder 2 Buchdrucker — Drechsler 1 Elektromonteur 2 Fleischhauer — Friseur — Gas- und Wasser- . leitungs-lnstallateure — G a er 2 Gold-u.Silberarbeiter — Gürtler 10 Hausknechte, Ge- — Metallarbeiter schäftsu. Bureaudien. — Monteure 21 Hi: fsatbeiter und 4 Schlosser Tagiöhner - Schneider — Hu.maeher — Schriftsetzer — Kellerarbeiter — Schuhmacher 3 Kellner — Selcher 5 Kürschner u. Kappen- — hpe yler macher - Sicmmetze 1 Kutscher 2 Tapezierer — Lautbursche — Taschner — Lederzurichter — Tischler — Lehrlinge 3 Uhrmacher 3 Magazineure — Zeichner — Maschinist u. Heizer — Zimmermaler 1 Mechaniker 1 Zuckerbäcker TQohtlge und varlässliohe Hausbesorger. II. Klasse: Kaufmännische Angestellte. 18 Buchhalter u. Korrespondenten 6 Manipulanten und Expedienten 3 Inaassanten 4 Platz-Agenten und Vertreter 10 Kanzlisten und Schreiber — Praktikanten 31 Kommis 4 Reisende 16 Komptoristen und Strazzisten Weibliche Abteilung. — Bonne u. Kindergärtnerin 1 Buchhalterin — Dienstmädchen 7 Expsdientinnen u. Manipulant. 5 Hillsarbeiterinnen 1 Kassaträulein 1 Kei ner n — Kindermädchen 7 Komptoiristinnen u. Kanzlistin. 2 * Anfängerinnen — Lehrmädchen 2 Maschin- und Handnäherin — Modistinnen — Praktikantin — Schneiderinnen 1 Sitzkassierin 24 Vcrkäulerinnen — Verschleisseiin 3 Wirtschafterinnen und Stützen der Hauslrau II. Klasse: Qaistlgs Arbeit: Hauslehrer und Hofmeister (meistens Hochschüler, welche Gymnasiasten und Realschüler unterrichten) Lehrerinnen und Erzieherinnen. Das Bureau des Vereines hat seit seiner Eröffnung im November 1899 bis inklusive 25. Mai 1912 37.109 Vermittlungen durchgeführt. Suche für meine Tochter, nebst schöner Ausstattung passenden Bewerber. Kleiner Geschäftsmann oder Professionist, Provinz bevorzugt. Zuschriften erbeten unter „Rabbinerstochter“, postlagernd Wien, XIV., Ullmannstrasse. Zur gefälligen Beachtung! Wir ersuchen diejenigen unserer Abonnenten, welche noeh mit der Abonnementsgebühr im Rückstände sind, die znr Einhebimg derselben von uns versendeten Postaufträge gefälligst honorieren zu wollen. Die Administration. Verein der Sabbathfrennde „Scbomre Scbablws“. Wien, II., Kleine Schiffgasse 10. 1541 Bureaustunden: 8-9 Uhr vormittags und 8—9 Uhr abends. Offene Stellen: Buchhalter, Kontoristen und Kontoristinnen, Kassiere u. Agenten, Praktikanten aller Branchen, Geschäftsdiener, Goldarbeitergehilfe. Bewerber: Kontoristen, Kontoristinnen, Verkäufer ans der Manufakturu. Wirkwarenbranche, Praktikanten verschiedener Branchen. Danksagung. Unzählig sind die Wünsche, die mir von Nah und Fern zugekommen sind. Ausser Stande, jedem einzeln zu danken, entbiete ich auf diesem Wege allen Freunden und Gönnern, die sich anlässlich meines 50jährigen Meisterjubiläums meiner zu erinnern die Güte hatten, herzinnigen Dank. Hochachtungsvoll Mayer Brunner, ibid __Wien, XX., Othmargasse 14. KONKURS. Bei der israel. Kultusgemeinde Lundenburg (Mähren) gelängt ab 1. September 1912 die Stelle eines zweiten Kantors der musikalisch gebildet ist, zur Besetzung. Derselbe muss österreichischer Staatsbürger sein und darf das5 32. Lebensjahr nicht überschritten haben. Gleichzeitig muss der Bewerber Religionslelirer, Koreh, Schochet und Bodek sein. Tenoristen werden, bevorzugt. Gehalt nach Uebereinkommen. Reflektanten wollen ihre Gesuche mit Zeugnisabschriften, Angabe des Alters und Lebenslauf bis 15. Juni an den Kultusvorsteher Josef Holländer richten. Bloss dem Akzeptierten werden die Reisespesen vergütet. Tci*‘H*l f!nri*anaiiifl1» wünscht in einem Kurorte über Iwl dCl. OU11 upClllUi die Ferien Stelle als Hauslehrer. R. R., II., Kleine Schiögasse 25, III/17. G. Trauer-Album Singer, II., Taborstrasse 46. hei Abnahme von wenigstens 10 Stück zu je 1 Krone zu haben bei Emannel G. Kunstblumen u. Schmuckiedern Therese Ftitschik wm, I., BPlBOBLOAm 1|. THiflw n.m. - imnUwiwriB uw—. J. Lahres, Wien XVI., firundstelngaaaa 67 b Speilel-ÜMtiUI 4m MUte Bezirk* Wi*u »> LADBSÄ6ERRL Neuer Preiakurant gratis und franko. , ,m=