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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1912-05-24 · 21 (24.5.1912) · page 15

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
29 (1912)
Issue
21 (24.5.1912)
Date
1912-05-24
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Nr. 21 Dr. Vlochs Wochenschrift Seite 385 Israelitische Kultusgemeinde Wien. Aus der Josef und Barbara Lichtenhain-Stiftung sind 2 'WaisenTStiftplätze per je Kronen 200.— an israelitische Waisen zu vergeben. Anspruchsbereclitigt sind arme, ganz oder vom Vater verwaiste Kinder israelitischer Konfession, welche die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen und außerhalb der bestehenden Waisenhäuser bei der Mutter oder bei Verwandten derart verpflegt werden, daß für deren geistige und körperliche Erziehung hinreichende Gewähr vorhanden ist. Der Stiftungsgenuß dauert bis zum vollendeten 14. Lebensjahr. Vormünder, bezw. Mütter, welche sich für ihü Mündel, bezw. Kind um diesen Stiftungsgenuß bewerben wollen, haben ihre mit dem Geburtsscheine, ferner mit) dem Heimatsscheine, dem Armuts- oder Mittellosigkeitszeugnisse) dem etwaigen Schulbesuchszeugnisse des Kindes und den Totenschein der Eltern, bezw. dem Totenscheine des . verstorbenen Vaters belegten Gesuche bei der k. k. n.-ö. Statthalterei bis längstens 30. Juni 1912 zu überreichen. Wien, 15. Mai 1912. KONKURS. Bei der israsl. Kultusgemeinde in Prag gelangt die Stelle eines seminaristisch gebildeten Religionslehrers zur Besetzung. Bewerber muss die Fähigkeit besitzen, an Volks- und Bürgerschulen, sowie an der hiesigen Talmud- Thora-Schule den Religionsunterricht zu erteilen. Anfangsgehalt K 2400.—. Gesuche mit Zeugnisabschriften und Nachweisen über die Staatsbürgerschaft lind die Familienverhältnisse des Einschreiters sind bis zum!. Juni d. J. bei der israel. Kultusgemeinde-Repräsentanz einzubringen. Prag, den 15. Mai 1912. Israel. Kultusgemeinde-Repräsentanz. KONKURS. Israelitische Kultiksgemeinde Mim. Wien, im Mai 1912 Z. 2091 ex 1912. Kimdmachung Die Privatisten-Prüfungen aus israelitischer Religion für Schüler (Schülerinnen) an Volks- und Bürgerschulen finden für das II. Semester des Schuljahres 1911/12 nach folgender Einteilung statt. Für Schüler (Schülerinnen) wohnh. i. Bez. Tag und Stunde der Prüfung Ort der Prüfung I., II., XI. XX. Mittwoch, 39. Mai von 11-12 Uhr Sonntag, 2. Juni * 9. „ von „ 16. „ 9-10 „ 23. „ Uhr „ 30. „ Die Prüfungen für Schüler (Schülerinnen) welche öffentliche Schulen besuchen, finden erst vom 16. Juni an statt. I., Seitenstettengasse 2 II. Stock (Religionsschale) III. bis inkl. X.unb XIX. für Bürgerschiller (Schülerinnen) Freitag, 14. Juni von 2-4 Uhr für Volksschüler (Schülerinnen) Dienstag, 18. Juni > Freitag. 21. „ L00” Dienstag, 25. „ f 1Ih Freitag, 28. „ ] U9r I., Seitenstettengasse 2 II. Stock (Religionsschale) XII.—XV. Dienstag, 11 Juni) von 18. „ }3-f „ 25. „ J Uhr XV., Turnergasse 22 (Gemeindehaus) XVI. u. XVII. Sonntag, 2. Juni von 11-12 Uhr XVI., Hubergasse 8 (Gemeindehaus) XVIII. Freitag, 21. Juni j y J™/,6 " 28. „ j XVIII., Schopenhauerstraße 39 (Gemeindehaus) XXI. Floridsdorf Sonntag, 23. Juni von 11—12 Uhr XXI. Holzmeistergasse 12 (Gemeindehaus) Die Prüfungstaxe beträgt 6 Kronen und wird im Vorhinein an der Kassa der israelitischen Kultusgemeinde, I., Seitenstettengasse 4, bezw. bei der entsprechenden Amtsleitung im XV., XVI.. XVIII. und XXI. Bezirke zwischen 9 und 12 Uhr entrichtet. Die Quittung ist dem Examinator borzulegen. Der im I. Semester gelöste Erlagschein über die Prüfungstaxe gilt auch füv das II^Semestev des laufenden Schuljahres. Da nur eine geringe Anzahl von Schülern an einem Prüfungstermine geprüft werden kann, wird dem P. T. Publikum, im eigenen Interesse dringend empfohlen, die Prüfung in der betreffenden Kanzlei vorher anzumelden.' Der Vorstand. Schönes, gesundes ist au ein kinderloses Ehepaar an Kindesstatt unentgeltlich abzugeben. Gefl. Anträge an die Administration der „Oesterr. Wochenschrift“ unter Chiffre „8. F. 720“. G. Aushiifskantor vom Bethausvereine „Chewra Beth Hatfilah“ für die hohen Feiertage wird gesucht. Gesuche mit Gehaltsansprüchen und Belegen über eventuelle bisherige Verwendung sind bis 30. Juni 1912 an Herrn J. Bettel, olm, IX., Koliugasse 5, zu richten. Der Vorstand des Bethausvereines „Chewra Beth Hatfilah“. Verein der SabbätWrenni« Jcbomre Schabbos“. Wien, II., Kleine SchifTgasse 10, 1541 Bnreaustunden: 8 9 Uhr vormittags und 8—9 Uhr abends. Offene Stellen: Buchhalter, Kontoristen und Kontoristinnen, Kassiere n. Agenten, Praktikanten aller Branchen, Geschäftsdiener, Goldarbeitergehilfe. Bewerber: Kontoristen, Kontoristinnen, Verkäufer aus der Manufakturu. Wirkwarenbranche, Praktikanten verschiedener Branchen Tci>*lol rftwanoiitni* wünscht in einem Kurorte über lwl dCI. Olli l UlilUl die Ferien Stelle als Hauslehrer. R. R., II., Kleine Schiffgasse 25, III/17. G. Ausländer oder Gymnasiast Nachhilfe durch den Sohn (Professurskandidat, Nicht. Instruktor). Beste Referenzen. IX., Garnisongasse I, Tür 24 (Lift). G. Trauer-Album Singer, II , Taborstiasse 46. bei Abnahme von wenigstens 10 Stück zu je 1 Krone zu haben bei Enianuel (L. Restaurant ' in grösserem Orte des Salzkammergutes, auch für israelitische Restauration geeignet, günstigst verkäuflich oder zu verpachten. — Auskunft erteilt: Ignaz Bruder, Linz a. D* Stütze der Hausfrau fijr ein feines Haus, Israelitin, findet unter günstigen Bedingungen Aufnahme. Empfehlende Referenzen über bisherige Verwendung erforderlich. — Offerte unter „ffl. B.“ an die Annonzen-Expedition Eduard Braun, Wien, I., Rotenturmstrasse 9. Industrie-Oberbeamter ehemaliger Fabriksdirektor, Israelit, kommerziell und administrativ sehr versiert, vorzüglicher Organisator mit vielseitigen Erfahrungen, erstkl. Referenzen und notar. beglaubigten allerbesten Oualifikationszeugnissen; infolde durch Kartell bewirkter Neusystemisierung des Wirkungskreises und unverschuld.vRestringierung des Einkommens, wünscht für 2 Stünden täglich angemessene Nebenbeschäftigung zu übernehmen,' event. Hausadministration. — Diesbezügl. gell. Zuschriften erbeten unter „Gewissenhaft 50“, Hauptpostrestant. 7928

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