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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1912-05-10 · 19 (10.5.1912) · page 19

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
29 (1912)
Issue
19 (10.5.1912)
Date
1912-05-10
Page
– (sequence 19)
Language
German
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Nr. 19 Dr. Blochs Wochenschrift Lerle 323 LUel Goldschmidt-Stiftung für Schüler der Wiener höheren Gewerbeschulen. Anzahl der Plätze: Zwei im Betrage von je K 200.—. BeAverbungsberechtigt sind: Israel. Schüler der Wiener höheren Gewerbeschulen. Gesuelisbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, letztes Schulzeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Mai 1912. Einreiclistelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). L. 6. Goldsteii'sche Heirats-Ausstattungs-Stiftung. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 318.—. BeAverbungsberechtigt sind: Arme verwaiste israelitische Mädchen. Bevorzugt sind: Verwandte des Stifters L. G. Goldstein, geboren zu Altstadt in Böhmen (ehemaliger Kreis Tabor), oder seiner Gattin Katharina geb. Landauer bis einschließlich des 3. Grades. Verleihungstag: 4. August 1912. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Verlobungsnachweis, Sittenzeugnis, Nachweis der Verwaisung (Totenschein etc.), eventuell Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Mai 1912. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Gesuchsstellerinnen, welche vor dem Verleihungstage heiraten, werden des Anspruches auf die Stiftung verlustig. Albert Gansl-Stiftung für israelitische Arme. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, zusammen im Betrage von Iv 370.—. BeAA’crbungsbereclitigt sind: Arme, würdige Israeliten. Bevorzugt sind: Bewerber, welcher mit der Familie des am 9. Juli 1896 verstorbenen Herrn Albert Gansl oder mit den Nachkommen des Ehepaares Heinrich und Begine Kohn, geb. Gansl, verwandt sind. Verleihungstag: 13. Juli 1912 (28. Thamus). Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, eventuell Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Mai 1912. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Ignaz Theuraann-Heiratsausstattungs-Stiftung. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 2000.—. BeAverbungsberechtigt sind: Mit dem Stifter Herrn Ignaz Theumann s. A. verwandte arme Israel. Mädchen. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Verlobungsnachweis, Sittenzeugnis, VenvandtschaftsnachAveis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Mai 1912. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Bewerberinnen, welche sich vor der Verleihung dieser Stiftung verehelichen, werden jeden Anspruches an dieselbe verlustig. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. Israelitische Kultusaemeinde Wien. Kundmachung betreffend die Konfirmation der Mädchen in den Gemeinde-Tempeln. Die diesjährige Konfirmation findet statt: I. Bezirk, Stadttempel, Seitenstettengasse 4, Sonntag den 12. Hai, nm 10 Uhr vormittags, II. Bezirk, Leopoldstädter-Tempel, Tempelgasse 3. Donnerstag den 16. Mai, um 10 Uhr vormittags, XV. Bezirk (Fünfhaus), Tnrnergasse 22. Sonntag den 19. Hai, nm 7a 10 Uhr vormittags, XVI. Bezirk (Ottakring), Hubergasse 8, Sonntag den 19. Mai, um 9 Uhr vormittags, XVIII. Bezirk (Währing), Schopenhauerstrasse 39, Sonntag den 12. Mai, nm 11 Uhr vormittags, XXI. Bezirk (Floridsdorf), Holzmeistergasse 12, Donnerstag den 16. Mai, nm 11 Uhr vormittags. Der Eintritt in den Stadt- und Leopoldstädter-Tempel kann wegen Raummangel nur gegen Abgabe der Eintrittskarte gestattet werden. — Die Plätze für die Verwandten der Konfirmandinnen bleiben nur bis 7«10 Uhr reserviert. Wien, im Mai 1912. Tretet zahlreich bei zum Ersten Israel. Wohlfahrtsverein „Fortuna“ in Prag. Derzeitiger Stand der Mitglieder 2901, derzeitiger Stand der Mädchen 3701, derzeitige Höhe des auszuzahlenden Aussteuerbeitrages K 6000.—, derzeitige Höhe des auszuzahlenden Unterstützungsbeitrages im Sterbefäll K 2901.—. Seit dem 57* jährigen Bestände des Vereines wurden ansbezahlt K 613.053*—. Jahresbeitrag derzeit K 6.—. Höchstalter für die aufzunehmenden Mitglieder 50 Jahre nnd für die begünstigten Mädchen 12 Jahre. Beitrittsgebühr nach dem Alter der Mädchen von K 10.— bis K 40.—. Monatliche Zahlungen nach dem Alter der Mädchen von K 6.— bis K 10.—. Nähere Auskünfte erteilen ans Gefälligkeit der Wiener Vertrauensmann des Vereines Herr J. U. Dr. Ludwig Breuer, I., Goldschmiedgasse 2, nnd Herr Siegfried Wehle, Wien, III., Fasangasse 28. Israelitische Kultusgemeinrie Wien. Z. 2021 ex 1912. Wien, 2. Mai 1912. Konkurs. In der Versorgungsanstalt (Altersversorgungshaus- und Siechenabteilung) der israelitischen Kultusgemeinde Wien, IX., Seegasse 9, gelangt die Stelle eines Seknndararztes mit dem Dienstantritte ab Juni 1912 zur Besetzung. Bewerber müssen an einer österreichischen Universität promovierte Doktoren der gesamten Heilkunde, zur Ausübung berechtigt sein und haben Spitalspraxis nachzuweisen. Die Anstellung erfolgt für ein Jahr und kann bis zur Dauer von vier Jahren verlängert werde». Der Sekundararzt bezieht einen Jahresgehalt von Kronen 2000.—, sowie freie Wohnung und Verpflegung in der Anstalt. — Der Gehalt von Kronen 2000. steigt nach Ablauf von 2 Dienstjahren um Kronen 200.—. Bei eintretender Vakanz hat der Sekundararzt im Falle zufriedenstellender, mindestens zweijähriger Tätigkeit, Anwartschaft auf Verleihung der mit Kronen 2400.— dotierten Assistenzarztensstelle in der Versorgungsanstalt. Die näheren Bestimmungen (Dienstinstruktion für Aerzte, enthalten im Organisationsstatut der Versorgungsanstalt) können im Sekretariate der israel. Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, III. Stock, eingesellen werden. Mit den entsprechenden Personaldokumenten, Studienuncl Verwendungszeugnissen belegte Gesuche sind spätestens bis 15. Mai 1912 im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, II. Stock,-zu überreichen. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Suche für meinen Bruder, Besitzer einer Bier-, Weinuni Branntweinschank, Jahreseinkommen K 15 600—20.000, Jude, 44 Jahre alt, eine für dieses Geschäft geeignete Frau. Geld Nebensache. Gewünscht wird Fähigkeit und Lust zu diesem Geschäfte. — Zuschriften erbeten unter „Ernst Z.“, Wien, I., Helferstorferstr., postlagernd. — Vermittlung zulässig. — Diskretion Ehrensache. — Provinzanträge erwünscht. Perfekte jid. Köchin für Rustschuk Dieselbe hat für 4 Personen zu kochen und dem Zimmermädchen in ihrer Arbeit zu helfen. Monatslohn K 25—28 und Verpflegung. Beisespesen werden vergütet. Bei einer ununterbrochenen Dienstdauer von mindestens zwei Jahren werden bei Lösung des Dienstverhältnisses auch die Kosten der Rückfahrt vergütet. — Briefliche Offerte sind unter Chiffre „Köchin R.u an die Administration dieses Blattes zu richten. Doppeltwaise S£T£Ä hälterin oder Stütze der Hausfrau, geht auch zu mutterlosen Kindern. Reflektiert wird auf gute Behandlung. Gefi. Anträge unter: „Ueberallhin 38" Wien, 1373, Garnisongasse, Roste restante. Der Vorstand.

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