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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1912-05-03 · 18 (3.5.1912) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
29 (1912)
Issue
18 (3.5.1912)
Date
1912-05-03
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Seite 304 Dr. Mochs Wochenschrift Nr. 18 Kuratorium der Stiftung Waisenhaus für israel. Mädchen „Charlotte Merores Itzeles“ Wien, I. Reichsratsstrasse 15« Im Waisenliause für israel. Mädchen Charlotte Merores Itzeles in "Wien werden ab September 1912 aufgenommen: Neun mittellose, ganz oder halb verwaiste oder verlassene, gesunde, israel. Mädchen im Alter von 6 bis 12 Jahren. Die Zöglinge besuchen, so lange sie im schulpflichtigen Alter stehen, die öffentliche Volks- oder Bürgerschule, erhalten vom vollendeten 14. bis zur Vollendung des 15. Lebensjahres den Unterricht in allen Zweigen der Hauswirtschaft, werden sodann zu allen häuslichen Verrichtungen in der Anstalt verwendet und bis zur erlangten Erwerbsfähigkeit, spätestens aber lis zum vollendeten 17. .Lebensjahre in der Anstalt erhalten. Aufnahmsgesuche sind namens der Bewerberinnen von deren gesetzlichen Vertretung unter Beilegung des Geburtsscheines, des Heimatscheines, des Nachweises der Verwaisung oder der Verlassenheit, des Mittellosigkeitszeugnisses und eventuell Schulausweises, des Impfzeugnisses, eines Gesundheitszeugnisses, sowie im Falle der überstandenen natürlichen Blattern eines besonderen ärztlichen Zeugnisses hierüber, bis 20. Mai 1912 an das gefertigte Kuratorium zu Händen des Herrn Dr. Felix Katzau, Wien, I., Reichsratstraße 15, zu richten. Unter den Bewerberinnen werden jene, welche nach Wien zuständig sind, oder deren Eltern durch längere Zeit im Wiener Gemeindegebiete gewohnt haben, in erster Linie berücksichtigt. Der Eintritt in die Anstalt kann nur gegen Beibringung eines vom Gemeindearzte ausgestellten, gemeindeamtlich bestätigten Zeugnisses erfolgen, laut dessen in den letzten vier Wochen vor dem Eintrittstermine im Hausstande des Mädchens kein Fall einer infektiösen Krankheit vorgekommen ist. Kuratorium der Stiftung „Waisenhaus für israelitische Mädchen Charlotte Merores Itzeles in Wien“. israelitische Kultusgemeinde Daruvar (Slavonien). Infolge Rücktrittes unseres bisherigen Beamten ist in unserer Kultusgemeinde die Stelle eines musikalisch gebildeten KANTORS der zugleich Schachet, Ubodek, Wekoreh und Mohe! sein muss, bis spätestens am l. Juli d. J. zu besetzen. Gehalt K 1200 jährlich, Naturalwohnung und Nebenemolumente. Nur streng religiöse Bewerber von nicht über 35. Jahren ungarisch-kroatischer Staatsangehörigkeit, welche von drei anerkannt konservativen Rabbinern Kabolaus besitzen, wollen ihre Offerte, mit Zeugnisabschriften und Lebenslauf belegt, nebst Angabe ihres bisherigen Wirkens und Familienstandes bis zum 15. Mai d. J. anher gelangen lassen. Bewerber soll kein Koben sein. Nur Berufene werden zum Probevortrag zugelasseu und nur dem Akzeptierten werden die Reise und Uebersiedlungsspeseu bis zur Höhe von K 100.— vergütet. Der Kultusvorsteher: Ferdo Glück. Verein der Sabbathfrennde „Schomre Scbabbos“, Wien, II., Kleine Schiffgasse 10. 1541 Bureaustunden: 8-9 Uhr vormittags und 8—9 Uhr abends. Offene Stellen: Strazzist (Stenograph), Fakturist, Praktikant für Manufaktur warennieder läge, Praktikant für Spezereigeschäfr, Geschäftsdiener, Lehrling und Gehilfe für Schuhmacher. Bewerber: Kontoristen, Buchhalter, Verkäufer verschiedener Branchen, Kontoristinnen, Agenten, Kassiere, Schneiderinnen Obergymnasiast (VII) ÄftSS Anträge an Koch, VIII., Josefstädterstrasse 70. .G Tim HAI« IT Animi C 20 Jahre alt, mosaisch, der Spezerei- U liUyCI IvUillllilä Schnittwarenbranche, sucht Posten. Gefl. Anträge an Max Schulz, Ruprechtshofen. Witwe 48 Jahr# alt, tüchtig nnd verlässlich im Haushalte, sucht Stelle als Wirtschafterin. Anfragen erbeten an Hermann Morgenstern, Ung. Hradisch, Mähren. r Kahns Internation. Institut in ßriissef Chausse de Etterbeck gegenüber d. Park Leopold 200-204 Gegründet 1863. 4 erstklassige Medaillen. — Renommierte Anstalt zur Erlernung der modernen Sprachen und der Handelswissenschaft. — Erfolge gesichert. — Gewissenhafte Pflege der Zöglinge, moderne hygienische Einrichtung, jüdisch-rituelle Küche “UW (koscher). u Referenzen in allen Ländern. Prospekte auf Verlangen franko, j )AMENHUTFABq>| WIEN bajd<2£ä®0>=) 'vijheobaiag^- sjSsasearessM SSL GRÖSSTES HAUS DER MONARCHIE Schönes Gassenzimmer an Damen preiswert zu vermieten. Schneiderinnen, welche Samstag nicht arbeiten, bevorzugt. Lage Taborstrasse, ganz nahe der Stadt. — Adresse: I. Bez., Salzgries I8, Wasservogel. Paeeoniio TToiraf Suche für meine Schwester, rdbbcmie ncirai. welche K 3a00(K_ Barvermögen besitzt, passenden Bewerber, vom Lande bevorzugt. Meine Schwester ist 40 Jahre alt, Witwe und ohne Anhang. — Anträge erbeten unter „J. 8. 40“, postlag. II/3, Stefaniestrasse (nur gegen Schein). SOOLBAD HARZBÜRG Weltberühmter Luftkurort. 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