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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1912-04-19 · 16 (19.4.1912) · page 15

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
29 (1912)
Issue
16 (19.4.1912)
Date
1912-04-19
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Nr. 16 De. Blochs Wochenschrift Seite 267 in nachfolgenden Geschäftsjahren einzuhebenden Prämien aus den Feuer- und Einbruchsversicherungs-Branchen betragen K 148,108.114 98 gegen K 137,113.154'31 am Schlüsse des Jahres 1910, und blieben aus der bilanzmäßigen Abrechnung gänzlich ausgeschieden. Die Gewinn-Reserve beträgt K 6,300.000'—, die Reserve für Kursschwankungen beträgt K 14,«134.442 90, die Immobilien Reserve beträgt 1,867.37S'72. Die Gesellschaft gewärtigt an jährlichen Prämien nebst Zinsen über K 100,000.000'— aus sämtlichen Zweigen. Durch die im Jahre 1911 für Schäden bezahlten K 40,723.647 90 erreicht die Summe der seit Bestehen der Gesellschaft vergüteten Schäden die Höhe von K 1.063,798.459'33. Kapitalserhöhung der k. k. priv. Bank & Wechselstjiben- Aktien-Gesellscliaft „Mercur“, Wien. Auf Grund der Beschlüsse der XXIV. ordentlichen Generalversammlung vom 2. April 1912 wird hiemit den Inhabern der im Umlaufe befindlichen Aktien von den zur Ausgabe gelangenden Nom. K 10,000.000 — Stück 25.000 neuen Inhaber-Aktien, welche vom 1. Jänner 1912 ab in gleicher Weise wie die alten Aktien dividendenberechtigt sind, auf Stück 12.500 neue Aktien der k. k. priv. Bank & Wechselstuben-Aktien-Gesellschaft „Mercur“ ä K 400 Nom. das Bezugsrecht zum Preise von K 600 für jede neue Aktie zuzüglich 5 Prozent Stück- Zinsen ab 1. Jänner 1912 unter den nachstehenden Bedingungen eingeräumt: Auf je acht alte Aktien entfällt eine neue Aktie. Aktie n- Bruch teile oder Zertifikate auf Aktien-Bruchteile werden nicht ausgegeben. Die Anmeldung des Bezugsrechtes hat bis einschließlich 16. April 1912 während der üblichen Geschäftsstunden zu erfolgen: bei der Hauptkasse der k. k priv. Bank & Wechselstuben- Aktien-Gesellschaft „Mercur“, Wien, I. Wollzeile 1. sowie bei deren Niederlassungen in Böhm.-Leipa, Brünn, Gablonz a. N., Graslitz, Krakau, Leitmeritz, Mähr.-Schönberg, Meran, Neutitschein, Pilsen, Prag, Reichenberg, Teplitz-Schönau, Wr.-Neustadt und Zwittau; bei der Wechselstuben-Aktien- Gesellschaft „Mercur“, Budapest, V. Badgasse 3; bei der Bank für Handel und Industrie in Berlin, Darmstadt und Frankfurt a. M.; bei dem Schweizerischen Bankverein, Basel. Zur Geltendmachung dieses Bezugsrechtes sind die Aktien ohne Couponbogen mit «zwei gleichlautenden, von dem Einreicher unterfertigten Konsignationen, deren Formularien bei den Anmeldestellen ausgefolgt werden, beizubringen, und werden die Aktien nach Vornahme eines die erfolgte Ausübung des Bezugsrechtes ersichtlich machenden Stempelaufdruckes zugleich mit dem Konsignationsduplikat zurückgestellt. Zugleich mit der Anmeldung des Bezugsrechtes sind für jede zu beziehende neue Aktie K 600 nebst 5 Prozent Stück-Zinsen für die Zeit vom 1. Jänner 1912 bis zum Anmeldungstage in barem zu erlegen, worüber Bestätigung auf dem rückgestellten Konsignationsduplikat erteilt wird. Jeder Aktionär, welcher sein Bezugsrecht innerhalb des obigen Termins und in der vorerwähnten Weise nicht ausübt, wird des Bezugsrechtes verlustig. Die neuen Aktien werden vom 16. April 1912 ab gegen Rückstellung der Bestätigung über die geleistete Zahlung ausgefolgt. Zur gefälligen Beachtung! Wirersuchen diejenigen unserer Abonnenten, welche noch mit der Abonnementsgebühr im Rückstände sind, die zur Einhebung derselben von uns versendeten Postaufträge gefälligst honorieren zu wollen. Die Administration. Isak Kuffler-Stiftung zur Heiratsaussfattung armer isr. Mädchen. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 450.—. Bewerbungsbereclitigt sind: Arme jüdische, in Wien wohnhafte Bräute. Bevorzugt sind: Mit dem Stifter, Herrn Jakob Kuffler verwandte arme israelitische Bräute, insbesondere Kinder seiner Nichte Regine Wichs, verehelichten Kohn, auch dann, wenn diese Bräute nicht in Wien wohnen. Gesiiclisbeilagen: Geburtsschein, Sittenzeugnis, Verlobungsnachweis, Armutszeugnis, Meldzettel, eventuell Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. April 1912. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, H. Stock (Einreichungsprotokoll). Bewerberinnen, welche vor der Verleihung heiraten, haben keinen Anspruch auf diese Stiftung. Sigmung Edler von Wertheimstein-Stiftung für seine armen nächsten Anverwandten. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, zusammen im Betrage von K 420.—. Bewerbungsberechtigt sind: Die armen nächsten Anverwandten des Stifters. Verleihungstag: 18. Juni 1912. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Verwandtschaftsnachweis, Armutszeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. April 1912. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Marie Daffinger-Stiftung für arme isr. Familien. Anzahl der Plätze: Vier im Betrage von je K 42.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme Israel. Familien-Oberhäupter. Verleihungstag: 18. Juni 1912. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, eventuell Totenschein des Gatten. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. April 1912. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Theresia Neumann-Stiftung für arme isr. Lehrerswitwen. Anzahl der Plätze: Zwei im Betrage von je K 85.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme israelitische Lehrerswitwen. Verleihungstag: 26. Juni 1912 (11. Thamus). Gesuchsbeilugen: Geburtsschein, Totenschein des Gatten, Nachweis, daß dieser dem Lehrerstande angehörte, Armutszeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. April 1912. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Dr. Benjamin Berthold London-Stipendien-Widmung. Anzahl der Platze: Einer oder zwei im Betrage von zusammen K 390.—. Zweck der Widmung: Stipendien an arme israel. Hörer der juristischen Fakultät Wien zur Bestreitung der Rigorosen- oder anderer zur Erlangung des Diploms erforderlicher Prilfungstaxen. Bevorzugt sind: Unter den Einschreitern jene, welche nachzuweisen vermögen, daß sie von den Eltern des Widmungserrichters — Herrn Lazar London und Frau Mirjam geb. Reißmann — in direkter Linie abstammen. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Maturitätszeugnis, Index, Hochsehul-Studienzeugnisse, gegebenenfalls Nachweis der Abstammung von den Eltern des Widmungserrichters. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. April 1912. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). W i e n, 1. April 1912. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Elkan Koppensteinsche Heiratsausstattungsstiftung in Ung. Brod. Bei der israelitischen Kultnsgemeinde in Ung. Brod sind die Zinsen der Elkan Koppenstein’schen Beiratsausstattungsstiftung in der Höhe von K 330.— zu vergeben. Anspruch auf dieses Stiftungserträgnis haben arme, brave Mädchen, bezw. Frauen, welche in der Zeit vom 15. Mai 1911 bis 15. Mai 1913 eine Ehe eingegangen sind. Berücksichtigt werden in erster Reihe Verwandte des Erblassers oder die seiner verstorbenen Gattin Josefine, geb. Zeinlicb, in zweiter Reibe in Ung. Brod Wohnhafte oder dahin Zuständige. Gesuche mit Beilagen über Armut, Wohlverhaltung, eingegangener Ehe (Trauungsschein), Verwandtschaft sind bis längstens 15. Mai 1913 bei der hiesigen Knltusgemeinde einzureichen. Ung. Brod, 15. April 1912. M. H. Brammer, Knltnsvorsteher. Verein der Sabbathfrennde „Sdrnare Scbabbos“, Wien, II., Kleine Schiifgasse 10. 1541 Bureaustunden: 8-9 Uhr vormittags und 8—9 Uhr abends. Offene Stellen: Strazzist (Stenograph), Faktarist, Praktikant für Manufakturwarenniederlage, Praktikant für Spezereigeschäft, Geschäftsdiener, Lehrling und Gehilfe für Schuhmacher. Bewerber: Kontoristen, Buchhalter, Verkäufer verschiedener Branchen, Kontoristinnen, Agenten, Kassiere, Schneiderinnen.

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