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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1912-03-22 · 12 (22.3.1912) · page 17

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
29 (1912)
Issue
12 (22.3.1912)
Date
1912-03-22
Page
– (sequence 17)
Language
German
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Nr. 12 Dr. Blochs Wochenschrift Sette 301 .„Ost und West“. Illustrierte Monatsschrift für das gesamte Judentum. Organ der Alliance Israelite Universelle. XII. Jahrgang. Heft 3. März 1912. Inhalt: Beilis. — Mathias Ach er: Der Rummel um Sombart. — Revue der Ereignisse. — Illustrationen zu Rußlands Judenpolitik im letzten Monat. — Max Schach: Arnold Monat (mit 8 Illustrationen). — Erich Karl Borck: Der Prophet Xostradamus. —> Sch. Gorelik': Die liebe Provinz. III. Asriel, der Buchbinder. — Ernst von Hesse - W artegg: Die weißen und schwarzen Juden des (südlichen Indien (mit 11 Illustrationen). —• B.erthold Auerbach. Zu seinem 100. Geburtstag. — Pelix Stößinger: Theater. — Literarische Rundschau. —. David Bergeisohn: Der Taube (II.) — Singweise der Megillas Esther. (Noten.) — Mitteilungen aus dem Deutschen Bureau der Alliance Israelite Universelle: Die Juden in Rußland. — Schulwerk. — Dr. Emanuel Lasker: Schach. — Die Juden und ihre Toten und Trauernden. — Inserate. — Verlag „Ost und West“, Leo Winz, Berlin-Charlottenburg, Knesebeckstraße 32. Dr. J. Münz: Moses ben Maimon (Maimonides). Sein Leben und seine Werke. Verlag von J. Kauf f m a n n , Frankfurt am Main. i KriefKasie«. Raffenfex. Nunmehr werben auch die Romanen als Nicht-Arnr erkannt. Karl Felix Wolff-Bozen in der letzten Nummer des „Hammer" gelangt zu folgendem Schluß : „Dieses von Afrika herübergedrungene Fremdvolk bildet einen in Rasseubewußtsein und R-ssenreinbeit zusehends erstarkenden, unternehmenden und erbitterten Gegner des Germanentums. Und daß die Feindschaft in erster Linie dem deutschen Volke gilt, ist rassenpsychologisch von außerordentlicher Bedeutung, denn es zeigt uns, mit welcher Sicherheit der afrikanische Arierhaß die berufene Vormacht alles Ariertums erkannt hat." K. F. Sie verweisen darauf, daß die Samstag-Nummer der „Arbeiter-Zeitung" einen Rückfall zeigt in die antisemitelnde Unmanier früherer Zeiten. Gewiß verdient ein Herr „Samuel Tauber" mehr Respekt als der charakterlose Soldschreiber, welcher das Kunststück vollbringt, sich selber ins Gesicht zu spucken. L. B. Die Besprechung der Erzählungen „Einsames Land" in Nr. 11 unseres Blattes stammt aus der Feder unseres Mitarbeiters Dr. F. Rich. H e i n s ch e I. A. R. Mitglied des „Jriedensbereines". Der Artikel „Der Krieg — ein Gebot Gottes"? von dem gewesenen Oberst Richard Gädke („Die Friedenswarte" III. Heft) ist gewiß ausgezeichnet geschrieben. Leider scheint der Verf. in der Bibel nicht genug bewandert zu sein. Die ersten Verkünder eines dauernden Volker-Friedens, der Abschaffung der Kriege waren die Propheten des Alten Testamentes; sie verkündeten den Anbruch einer Zeit „da kein Volk das Schwert erheben wird gegen das andere" und „da man die Kriegswerkzeuge in Pflugscharren umschmieden werde". Dieser großen Zeit des Völkerfriedens vorzuarbeiten, dafür redeten sie. Mit der geschichtlichen Wahrheit ist es darum nicht vereinbar, die Auffassung von der Unvermeidlichkeit der Kriege unter den Menschen mit dem alttestamentlichen Gottesbegriff in Zusammenhang zu bringen und die Friedensbewegung als einen Ausfluß der spezifisch christlichen Gottesidee darzustellen. Um einen derartigen Ausspruch zu wagen muß man wenigstens in den Schriften des Alten und Neuen Testamentes gut versiert sein. Notizen. Jüdische Bühne. Direktion: M. Siegler. „Hotel Stefanie" IL, Täborstraße 12. Freitag den 23. März „Mensch sol men sein", Operette von M. A. Schar. Samstag den 23., Sonntag den 34. und Dienstag den 26. zum ersten Male: „Die Witwe" von Schar. Sonntag nachmittag: Ehanale von S. Feiuman. Montag den Lb. Verein „Der Nächstliebenden": „Das jüdische Hertz" von I. Lateiner. Montag Nachmittag: „Hadassa". Mittwoch den 27.: Benefize der Brüder Rosenstein, „Vor 400 Jahren" von I Lateiner. Letzte 9 Tage. Jüdische Gesellschaft aus Warschau II-, Untere Augartenstraße 28. Mittwoch den 27. März Benefiz des beliebten Komikers Herrn S. M. Herschkowitz und Frau. Zur Aufführung gelangt zum erstenmale „Der Bäcker" mit Gesang und Tanz. Um zahlreichen Zuspruch bitten die Benefizianten. Eröffnungs-Anzeige. P. T. Hiemit erlaube ich mir dem P. T. Publikum bekanntzugeben, dass ich Wien, I., Bauernmarkt 21 (Läzzenhof) eine “i©3 Restauration eröffnet habe. Meine langjährigen Erfahrungen werden es mir ermöglichen, meine Gäste nach jeder Richtung zufrieden zu stellen. Es kann sieh jeder überzeugen, dass ich eine ansgezeichnete Küche, frische Getränke, wie vorzügliche Weine und Pilsner Urquell führe. tJm zahlreichen Zuspruch bittet hochachtungsvoll David Winterstern, früherer Besitzer des Restaurants 3 Raben. Konkurs. In unserer Kultusgemeinde ist die Stelle eines Kantors nnd Schächters der zugleich auch Koreh ist und den Religionswie auch hebräischen Unterricht in der deutschen Volksschule zu erteilen befähigt ist, in kurzer Zeit zu besetzen. Fixer Gehalt 00 K nebst Wohnung, die Einkünfte der Schechita und die üblichen Nebenemolumente. Reflektanten die über von anerkanntem Rabbiner verfügen, wollen ihre gehörig instruierten Gesuche an den Unterzeichneten Kultusvorstand einsenden. Eiwanowitz, am 20. Februar 1912. Israelitische Kultusgemeinde Eiwanowitz. KONKURS. Bei dem israel. Tempelverein Kiobouk bei Brünn (Mähren) gelangt die Stelle eines Religionslehrers Schochet, Ubodek, Wekora mit einem fixen Gehalt von K 1000.— jäarlich, freier Wohnung und zirka K 400.— Schechita u. Nebeneinkünfte zur sofortigen Besetzung. Reflektanten, die sich einem Probe vortrage zu unterziehen haben, wollen ihre diesbezüglichen Gesuche beim gefertigten Vorstand einbringen und werden nur dem Akzeptierten die Reisespesen vergütet. Der Vorstand: Adolf Stadler. Verein der Sabbatbfreunde „Schotere Sttabbos“, Wien, II., Kleine Schilfgasse 10, 1541 Bureaustunden: 8-9 Uhr vormittags und 8—9 Uhr abends. Offene Stellen: Strazzist (Stenograph), Fakturist, Praktikant für Manufakturwarenniederlage, Praktikant für Spezereigeschäfr, Geschäftsdiener, Lehrling und Gehilfe für Schuhmacher. Bewerber: Kontoristen, Buchhalter, Verkäufer verschiedener Branchen, Kontoristinnen, Agenten, Kassiere, Schneiderinnen Ein Volksschullehrer wird für die Schule der israelitischen Kultusgemeinde in Philippopel gesucht. Kenntnis der bulgarischen Sprache nicht erforderlich. Gehalt 1650 Mk. Höchstzahl der wöchentlichen Unterrichtsstunden 32. Dienstesantritt am 10. April 1912. Dauer des Engagements vom 10. April 1912 bis Mitte September 1913. Reisekosten werden ersetzt. — Nähere Auskünfte: Hilfsverein der Deutschen Juden in Berlin W. 35. Steglitzerstr. 12. vtf3 Gänseschmalz garantiert echt und frisch Lebende Hühner billigst beim Geflügelhändler Leopold Fischer, Wien, XVI., Ottakringerstrasse 135 Obergymnasiast (VII) sSSSESeSSS Anträge an Koch, VIII., Josefstädterstrasse 70. G. v.wwwww. 5 Feierliche Seder-Abende im Restaurant NV2 HOTEL NEW-YORK Wien, II. Bezirk, Kl. Sperlgasse 5 ■■ Mahlzeit: „Table d’höte“ Vorherige Anmeldung erwünscht. Hochachtungsvoll N Jacob Pinkas.

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