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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1912-03-15 · 11 (15.3.1912) · page 17

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
29 (1912)
Issue
11 (15.3.1912)
Date
1912-03-15
Page
– (sequence 17)
Language
German
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Nr. 11 Dr. Blochs Wochenschrift Seite 181 Bitte an edle Herze». In einem kleinen böhmischen Orte wohnt eine allere, verlassene und kranke Waise, die ihre Mutter bis zu deren Tod gepflegt und einsam und hilflos jetzt dasteht. Edle Wohltäter, die vor dem Pesiachfeste der Armen eine milde Gabe senden wollen, wögen diese nur an Herrn Wilhelm Böhm, Kaufmann in Neu-Reichenau in Böhmen Pr. Obercekwe senden, wo ihr auch die Würdr keit der Petentin gerne bestätigt wird. Moritz Antscherl. Klara Kahane-Austattungs-Stiftung. Anzahl der Plätze: fcwei im Betrage von je K 415.—. Bewerbungsberechtigt sind: mittellose Israel. Waisenmädchen. Verleihungstag: 29. Juni 1912 (14. Thamus). Gesnchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Brautstandsnacliweis, Sittenzeugnis und Nachweis der Verwaisung. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. März 1912. Einreichstelle: 1.4 Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Bewerberinnen, welche sich vor dem Verleihungstage verehelichen, werden jedes Anspruches auf diese Stiftung verlustig. Theodop und Alphons von Glasepsehe Stiftung für israelitische Gymnasialschüler, gegründet von Herrn Wilhelm Edlen von Glaser am 26. Mai 1871. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 75.—. Bewerbungsberechtigt sind: mittellose israelitische Gymnasialschüler, welche sich mindestens mit einem Zeugnisse der ersten Portgangsklasse mit guten Noten aus Sitten, Aufmerksamkeit und Fleiß ausweisen können. Bevorzugt sind: unter sonst gleichen Umständen solche Bewerber, welche mit dem Stifter, Herrn Wilhelm Edlen von Glaser, oder dessen Gattin, Frau Jenny, geh. Teitelbaum, verwandt sind. Verleihungstag: 16. Mai 1912. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, letztes Studienzeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. April 1912. Einreichstelle: 1., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll j. Anselm Freiherr von Rothschildsche Stiftung für Israel. Waisen der k. k. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien. Anzahl der Plätze: Zwanzig im Betrage von je K 200.—. Bewerbungsberechtigt sind: arme israel. nach Wien zuständige Waisen, welche das 6. Lebensjahr bereits vollendet, das 18. Lebensjahr aber nicht überschritten haben. Die im schulpflichtigen Alter stehenden Bewerber müssen sich über einen guten Fortgang in der Schule und tadellose Sitten ausweisen können. Bevorzugt sind: Waisen nach Kaufleuten, Handelsgenossen, Künstlern oder kunstgewerblichen Handwerkern. Verleihungstag: 27. Juli 1912. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Heimatsschein, Armutszeugnis, Verwendungsausweis (Schulzeugnis, Bestätigung des Arbeitgebers etc. etc.), Verwaisungsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. März 1912. Einreichstelle: 1., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll ). Sigmund Edler von Wertheimsteinsche Stipendienstiftung. Anzahl der Plätze: acht im Betrage von K 84.—. Bewerbungsberechtigt sind: a) an der hiesigen Universität studierende jüdische Jünglinge; b j israel. Schüler der k. k. Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien; c) israel. Jünglinge, welche an der hiesigen Akademie der bildenden Künste ihren Studien obliegen. Bevorzugt sind: 1. bei gleicher Befähigung Angehörige des Stifters Sigmund Edlen von Wertheimstein und seiner Gattin Nanette von Wertheimstein; 2. hiesige eitern- oder vaterlose Bewerber; 3. unter den an der Universität studierenden Bewerbern solche, welche mit gutem Erfolge der mosaischen Theologie sich widmen. Verleihungstag: 18. Juni 1912. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Studienzeugnisse, von der zuständigen Lehranstaltsleitung ausgestelltes Moralitätszeugnis, eventl. Verwandtschaftsnachweis, gegebenenfalls Totenscheine. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. März 1912. Einreichstelle: 1., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll j. Hermann Freiherr von Todesco-Waisen- und Armen- Stiftung. Anzahl der Plätze: Drei im Betrage von je Iv 440.— und fünf im Betrage von je Iv 350.—. Bewerbungsberechtigt sind: in Wien geborene oder dahin zuständige Waisen, welche unter der Obhut des Vereines zur Unterstützung und Versorgung hilfsbedürftiger Waisen der israel. Kultusgemeinde Wien stehen, und zwar Knaben, die das 14. Lebensjahr, sowie Mädchen, die das 16. Lebensjahr bereits vollendet haben. Verleihungstag: 7. Juni 1912 (22. Siwan). Gesnchsbeilagen: Geburtsschein, Heimatschein, Armutszeugnis, Nachweis der Verwaisung, Verwendungsnachweis (Schulzeugnis, Bestätigung des Arbeitgebers etc. etc.). Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. März 1912. Einreichstell©: l., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll ). Otto Cohnsche Stiftung für mittellose jüdische Realschüler, errichtet von Herrn Salo Cohn. Anzahl der Plätze: Drei im Betrage von je K 130.—. Bewerbungsberechtigt sind: würdige, arme, fleißige jüdische Realschüler. Verleihungstag: 30. Mai 1912. Gesuchsbei’agen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Studienzeugnisse. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. März 1912. Einreichstelle: [., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll ). Ignatz L. Pollaksche Stipendien-Stiftung zum Andenken an seine Tochter Adele, verehelichte Grab. Anzahl der Plätze: einer im Betrage von K 80.—. Bewerbungsberechtigt sind: arme israel. Schüler der in Wien bestehenden Gymnasien. Verleihungstag: 27. Mai 1912 (11. Siwan). Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Studienzeugnisse. . Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. März 1912. Einreichstelle: Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll ). Wien, 1. März 1912. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Markus und Therese Strassmann-Stiftung. Am 3. Mai 1912 gelangen aus den Zinsen obiger Stiftung an Bewerber israelitischer Konfession, die entweder von den Stiftern in direkter Linie abstammen oder in einem der in den Gerichtsbezirken M.-Ostran oder P.*Ostrau gelegenen Gemeinden heimatsberechtigt sind, zur Verteilung: 1. K 300.— als Unterstüzungsbeitrag an einen bedürftigen Gewerbsmann. 2. K 100.— an eine kurbedürftige Frau. Den bei dem gefertigten Kultus Vorstände bis spätestens 31. März 1912 einzubringenden Gesuchen sind beizulegen: Geburtsschein, Heimatsschein, ein Zeugnis vollständiger Mittellosigkeit und ein Sittenzengnis. Ausserdem haben die Bewerber um den Unterstützungsbeitrag per K 300.— einen Erwerbsschein und die Reflektantinnen auf den Kurkostenbeitrag per K 100.— ein ärztliches Zeugnis über ihre Kurbedürftigkeit beizubringen. M.-Ostrau, am 5. März 1912. Vorstand der isr. Kultusgemeinde. Der Kultusvorsteher-Stellvertreter: Moriz Krasny. Konkurs. In unserer Kultusgemeinde ist die Stelle eines Kantors und Schächters der zugleich auch Koreli ist und den Religionswie auch hebräischen Unterricht in der deutschen Volksschule zu erteilen befähigt ist, in kurzer Zeit zu besetzen. Fixer Gehalt aOO K nebst Wohnung, die Einkünfte der Schecbita und die üblichen Nebenemolumente. Reflektanten die über rv6=p von anerkanntem Rabbiner verfügen, wollen ihre gehörig instruierten Gesuche an den Unterzeichneten Knltnsvorstand einsenden. Eiwanowitz, am 20. Februar 1912. Israelitische Kultusgemeinde Eiwanowitz.

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