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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1912-03-01 · 9 (1.3.1912) · page 14

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
29 (1912)
Issue
9 (1.3.1912)
Date
1912-03-01
Page
– (sequence 14)
Language
German
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Seite 146 Dr. Blochs Wochenschrift Nr>O den 3.', Montag den 4. und Dienstag den 5. März „König Aha sw er" Operette von A. Goldfaden. Sonntag den 3. März. ^4 Uhr nachmittags „Die Seder nacht* von I. Lateiner. Mittwoch den 6. und Donnerstag den 7. März „E s r a" Operette von I. Lateiner. Allgemeine Oesterreicliiseüe Boden-Credit-Anstalt. Die siebenund vierzigste ordentliche General-Versammlung der k. k. privilegierten Allgemeinen österreichischen Boden- Credit-Anstalt findet am 20. März 1912, um 4 Uhr nachmittags, in Wien, 1., Teinfaltstraße Nr. 8, statt. Verhandlungsgegenstände : a) Bericht des Gouverneurs; b) Bericht der Zensoren; c) Beschlußfassung über die Gesellschaftsrecknungen. und die Verwendung des Gewinnes; d) Beschlußfassung über die Erhöhung des Aktienkapitals von 45 Millionen auf 54 Millionen Kronen durch Ausgabe von 30.000 Aktien ä K 300 Nominale und über die Modalitäten dieser Emission; e) Beschlußfassung über Statuten-Aenderungen; f) Wahl von Verwaltungsräten; g) Wahl eines Zensors. In dieser General-Versammlung sind jene Herren Aktionäre stimmberechtigt, welche mindestens 14 Tage vor dem Zusammentreten derselben, daher bis längstens 6. März 1. J., fünfzig Aktien nebst Coupons bei der Kasse der Gesellschaft in Wien (Teinfaltstraße Nr. 8) öder in Paris . (Avenue de i’Opera Nr. 19) deponieren. K. k. priv.' Giselaverein, Lebens- und Aussteuerversicherüngsanstalt A.-G. Die Erfolge, welche diese Anstalt alle übrigen ' . wechselseitigen Lebensversicherungsgesellschaften in Oesterreich überholen machten, haben auch im Jahre 1911 ein kräftiges 3Tortschreiten derselben bewirkt. Durch ein Neugeschäft von 38*1 Millionen Kronen hob sich der Versicherungsstock auf-251*6 Millionen Kronen, verteilt auf 198.973 Polizzen.- Die -Leistungen für Fälligkeiten bezifferten sich 1911 auf 8*2- Millionen,-Kronen. Die Prämieneinnahme stieg auf .11*3 Millionen Kronen; die Zinseneinnahnie auf 4*1 Millionen' Kronen. Die Prämien-, und Schadenreserven, sowie Prämienüberträge belaufen sich auf 84*3 Millionen Kronen, die humanitären Fonds' und Sicherheitsreserven auf 1*9 Millionen Kronen. Durch TOprozentige Dotierung aus dem Keingewinne, welcher 812.000 K beträgt, steigt der Dividendenfonds auf 1,470.000 K’ Die .Dividende pro. 1911 beträgt 6 Prozent der Jahresprämie nach .'allen seit mindestens drei. Jahren bestehenden Versicherungen. 116 arme 'Bräutewurden im Berichtsjahre mit Aussteuerstipendien bedacht. . / Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. .. Kundmachung. .Ans der Anna Maria Hanny’schen Stiftung kommen für das Jahr 1912 einmalige Unterstützungen an vier blinde israelitische Kinder’ bis zu 14 Jahren mit je K 40.— bis 50.— zur Verteilung. Die Auswahl der zu Beteilenden steht dem Vorstände der israelitischen. KuLtusgemeinde in Wien zu. .-. > -.. Die mit dem Geburtsscheine und einem, die Blindheit des Kindes bestätigenden amtsärztlichen Zeugnisse versehenen Gesuche sind bis längstens 25. März 1912 an die k. k. Statthalterei in Wien zu richten.; Wien, 25. Februar 191-2. Israelitische Kultusgemeinde Wien. Konkurs. In der Versorgungsänstalt (Altersversörgungshaus- und Sichenabteilung der israel. Kultusgemeinde Wien, IX., Seegasse 9, gelangt die Stelle eines Sekimdararztes mit‘dem-Dienstantritte-ab 1. April 1912 zur Besetzung. Bewerber müssen-an einer österreichischen Universität promovierte Doktoren der gesamten-Heilkunde, zur Ausübung der ärztlichen Praxis berechtigt sein und haben Spitalspraxis nachzuweisen. Die Anstellung erfolgt anf ein Jahr und kann bis zur Dauer von vier Jahren verlängert werden.J . Der "Sekundär arzt bezieht einen Jahresgehalt von K 2000.— sowie-freie Wohnung und Verpflegung in-der Anstalt.; Die näheren Bestimmungen „(Uienstinstruktion für Aerzte, enthalten im Organisationsstatute der Versorgungsanstalt) können im Sekretariate der israel. Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, 3. Stock, eingesehen werden. Mit den entsprechenden Personaldokumenten, Studien- und Verwendungszengnissen belegten Gesuche sind bis 15. März 1912 im Einreichüngsprötokolle der israel. Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, 2. Stock, zu überreichen. Wien. 26. Februar 1912. Der Vorstand der Israel; Knltusgemeinde Vien. Israelitische Kultusgemeinde Wien. Konkurs. In dem Spitale der israel. Knltusgemeinde Wien, XVIII., Währinger Gürtel 97. gelangen nachfolgende Stellen mit 1 Mai 1912 zur Besetzung. I. An der I. medizinischen Krankenabteilung die Stelle eines- Abteilungs-Assistenten W ft« eines Seknodararztes. II. An der II. medizinischen Krankenabteilung die .Stelle, eines Abteilungs-Assistenten «e »nes Sekandararztes. Mit der Assistenten-Stelle ' ist ein. Gehalt von. jährlich K 2405.—, mit der Sekundararzt-Stelle ein Gehalt von K 2000 — in beiden Fällen mit freier Wohnung und Verpflegung in der Anstalt verbunden. -; Bewerber müssen an einer österreichischen Universität promovierte und zur Praxis berechtigte Doktoren der gesamten Heilkunde sein, haben praktische Verwendung auf einer medizinischen Klinik -oder Krankenabteilung nachzüweisen - und dürfen das 35. Lebensjahr nicht überschritten haben. - Die näheren Bestimmungen können im Sekretariate der israel. Kultasgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, 3. Stock, eingesehen werden. Mit den Personaldoktimenten, Studien- und Verwendungsnacbweisen belegte Gesuche, sind bis spätestens Sonntag .den 31. März 1912, 12 Uhr mittags, im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde, I., Seitenstettengasse 4, 2. Stock, zu überreichen. ' Wien, 26. Februar 1912. Der Vorstand der israel. Knltusgemeinde Wien. Konkurs-Ausschreibung. An der öffentlichen zweiklassigen Volksschule in der polit. Israelitengemeinde Schaffa* Bezirk Znäim, in Mähren kommt die Oberlefirer-Stelte zur Besetzung. Gehalt K 1600 und Funktionsznlagen K 200 jährl., sowie Naturalwohnting und Anwartschaft auf Qninqnennien ä K 200. Da in Mähren Mangel an jüdischen Lehrern herrscht, so haben Bewerber ans anderen Ländern Aussicht auf Anstellung. Gesuche, versehen mit Reife- und Lehrbefähigüngszeugnis sind bis 4. März d. J. beim k. k. Bezirksschulräte Znaim-Land einzubringen. Für Besorgung des erweiterten hebräischen Unterrichtes erhält der betreffende Oberlehrer von der hiesigen Knltusgemeinde ausserdem K 200 jährlich. Auskünfte erteilt der Gemeindevorstand. Schaffa, am 14. Februar 1912. Der Bürgermeister: Sami Max. Konkurs. Jews’ College London. Es wird eine X. e Ih. x js r a, ± t gesucht mit Universitätsgrad, die befähigt ist, für die Hörer des College aus Bibel, Talmud und Schulchan- Apuch Vorlesungen zu halten. Alter nicht über 40 Jahre, Gehalt 250 Pfund Sterling per Jahr, mit Abzug der Beiträge für den Pensionsfond. Offerte mit Zeugnisabschriften sind bis spätestens 15, März d. J. an das Sekretariat des Jews’ College, Queen Square House, Guiltord Street, London W. C. England zu richten. üHahji spracht, musikal., in allen Zweigen woiictfw altere j-ran d« »°°>> d». wandert, bittet bei disting. Persönlichkeit od. kleiner Familie um leichtere Beschäftigung, wenn auch nur gegen Verpflegung. — Gefl. Zuschriften erbeten an F. D;, II., Schiffamtsgasse 10, 2. Stiege, 2. Stock, tür 6, bei Frau Bauer. G. WälRKWAREN en gros en detail Tel. 12.197 ALBERT MATZNER Tel. 12.197 Wien, Kohlmessergasse

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