Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 29 (1912)
- Issue
- 6 (9.2.1912)
- Date
- 1912-02-09
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 6 Dr. Vlochs Wochenschrift Seite 95 Notizen. Jüdische Bühne. Direktion: M. Siegler. „Hotel Siefcniteil., Taborstraße 12. Freitaa den 9., Samslag den 10. Februar: K r e u tz e r-S o n a t e von I. Gordin. — Sonntag den 11.. Montag den 12. und Donnerstag den 15. Februar: „Die Seder-Nacht-, Operette von Lateiner. Sonntag, nachm. V,4 Uhr. halbe Preise: „Mensch sol men sein", Operette von Schar. — Dienstag den 13. Februar: Wohltätigkeits-Vorstellung. Einmaliges Auftreten des Herrn Remes. »Bar Kochba" von A Golfaden — Mittwoch den 14. Februar: „Verein Josef Perl". Zur Aufführung gelangt: „S ch a b e s Kojdes ch", Operette von S. Feinmanu. Haupttreffer 200.000 Kronen. Am 15. Februar 1. J. findet in Wien die Ziehung der XXXXI. Staatslotterie für Zivil- Wohltätigkeitszwecke statt. Der Spielplan weist 21.146 Gewinste im Gesamtbeträge von 625.000 Kronen, darunter einen Haupttreffer von 200.000 Kronen, ferner Treffer zu 50.000 Kronen, 30.000 Kronen usw. auf, welche sämtlich in barem Gelde ausbezahlt werden. Lose ä 4 Kronen sind, soweit der Vorrat reicht, in Tabaktrafiken, Lottokollekturen, Wechselstuben, bei Postämtern, Steuerämtern usw. erhältlich. Allgemeine Depofiten-Bank. Kundmachung. Auf Grund deS Beschlusses der außerordentlichen Generalversammlung der Allgemeinen Depositen-Bank vom 24. November 1911 wird das Aktienkapital der Gesellschaft von 26 Millionen Kronen auf 33 Millionen Kronen erhöht und es gelangen zu diesem Zwecke 17.504 neue mit je K 400.— vollein gezahlte Aktien zur Ausgabe, welche an dem Erträgnisse der Bank vom 1. Jänner 1912 an partizipieren. Im Sinne des gleichen Beschlusses der außerordentlichen Generalversammlung wird den Inhabern der dermalen im Umlaufe befindlichen 65.000 Aktien (Nr. 1—65.000) das Bezugsrecht auf 6500 Stück der neuen Aktien unter folgenden Bedingungen eingeräumt: 1. Je 10 Stück der alten Aktien geben das Anrecht zum Bezüge je einer neuen Aktie. Auf weniger als 10 alte Aktien wird kein Bezugsrecht gewährt. 2. Der Bezugspreis ist mit K 523.— per Aktie, zuzüglich der vom 1. Jänner 1912 bis zum Uebernahm?tage laufenden fünfprozentigen Zinsen von diesem Betrage festgesetzt und ist der ganze Einzahlungsbetrag sofort bei der Anmeldung des Bezugsrechtes bar zu erlegen. 3. Die Anmeldung des Bezugsrechtes hat bei sonstigem Verluste desselben vom 31. Jänner 1912 bis in kl. 10. Februar 1912 bei der Effektenkassa der Allgemeinen Depositen-Bank, I., Schottengaffe 1, bei den Wechselstuben der Anstalt: 1., Teinfaltstraße 2, II., Taborstraße 8, IV., Reinerplatz 2, VI., Mariahilferstraße 89, VIl., Neubaugasse 44, XIV., Sparkassaplatz 6, bei den Filialen in Steyr, Oberösterreich, und Lemberg, Galizien, bei den Herren Bertho d M. Schlesinger & Co., Budapest, Väcsi-Körnt 48, Kaswin, Rohatyn & Co.. Stanislau, und Haberband, Axelrad & Co., Tarnopol, während der Geschäftsstunden, das ist von 9 dis 12 Uhr vormittags und von 2 bis 4 Uhr nachmittags,- zu erfolgen. Die Einzahlung kann nur bei derselben Stelle geleistet werden, bei welcher die Anmeldung erfolgt. 4. Aktionäre welche das Bezugsrecht auszuüben beabsichtigen, haben dasselbe mittels einfacher Konsignation, für welche Formularien bei den Anmeldungsstellen ausgefolut werden, anzumelden und unter Einem die zum Bezüge berechtigenden Aktien (ohne Couponbogen) beizubringen, welche nach Vornahme einer die erfolgte Ausübung des Bezugsrechtes ersichtlich machenden Abstempelung zurückgestellt werden. Wien, den 30. Jänner 1912. Allgemeine Depofiten-Bank in Wien. Allgemeine Depofiten-Bank. Der Verwaltungsrat beehrt sich hiermit die stimmberechtigten Aktionäre, der Allgemeinen Depositen-Bank zur vierzigsten ordentlichen General-Versammlung, welche Donnerstag den 22. Februar 1912, vormittags 11 Uhr, im Sitzungssaale des Anstaltsgebäudes (I., Schottengasse 1) stattfinden wird, einzuladen. Tagesordnung: 1. Rechenschaftsbericht und Bilanz für das Geschäftsjahr 1911. 2. Bericht der Revisoren. 3. Beschlußfassung über die Verwendung des Reingewinnes. 4. Wahl eines Mitgliedes des Verwaltungsrates. 5. Wahl des Revisions-Ausschusses, bestehend aus drei Mitgliedern und einem Ersatzmanne. Die Herren Aktionäre, welche ihr Stimmrecht ausüben wollen, werden eingeladen, nach § 18*) der Gesellschafts statuten ihre Aktien wenigstens 8 Tage früher, d. i. bis spätestens inklusive 14. Februar 1912, bei der Allgemeinen Depositen-Bank in Wien, (I., Schottengasse 1) zu hinterlegen. Der Rechnungsabschluß pro 1911 wird den zur Generalversammlung legitimierten Herren rechtzeitig zugesendet werden. Wien, 31. Jänner 1912. Der Verwaltungsrat. *) § 18. Jeder Aktionär ist in der Generalversammlung zu so vielen Stimmen berechtigt, so vielmal er 10 Aktien besitzt. Aktien, auf Grund deren in einer Generalversammlung ein Stimmrecht ausgeübt werden soll, müffen samt den noch nicht fälligen Coupons wenigstens 8 Tage vor dem Tage der Versammlung an einem vom Verwaltungsrate kundgemachten Orte deponiert werden. Lalomon ssranki'gokö Heirats-Stiftung. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 390. Bewerbungsbereehtigt sind: Arme Israel. Mädchen, welche im Brautstande sich befinden und über ihr tadellos sittliches Verhalten sich auszuweisen vermögen. Verleihung: Vor dem 15. Mai 1912. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Vevlobungsnachwcis, Sittenzeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. März 1912. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Bewerberinnen, welche sich vor der Entscheidung über die Verleihung dieser Stiftung verehelichen, werden jedes Anspruches an dieselbe verlustig. israelitische Kultusgemeii.de ien. Aus der Hersch Barach’schen Stiftung ist für das Jahr 1912 ein Betrag von K 470.— (vierhundertsiebzig Kronen) an ein armes gesittetes Mädchen mosaischen Glaubens, und zwar vor* zugsweise an eine Verwandte des Stifters oder an ein aus Galizien gebürtiges Mädchen zu vergeben. Die Gesuche sind mit lern Geburtsscheine, sowie einem gesetzmässigen Armuts- und Sittenzeugnisse zu belegen. Auch ist in dem Falle, als die Bewerbung aus dem Titel der Verwandtschaft erfolgt, dieselbe mit einem in aufsteigender Linie bis zu dem Stifter oder dessen Vater Chaim Baracb reichenden und mit den urschriftlichen Geburts- und Trauungsscheinen oder den gehörig beglaubigten MatrikenauszUgen belegten Stammbaume nachzuweisen. Hiebei wird ausdrücklich bemerkt, dass nur vollgiltige und authentische Urkunden als Verwandtschaftsnachweise anerkannt werden. Die Gesuche sind bis längstens 10. März 1912 bei der k. k. n ö. Statthalterei in Wien einzubringen, Wien, 26. Jänner 1912. Vom Rabbinate der Israel. Kultusgemeinde Wien wird Herrn Adolf Schmidt, XXI., Kaiserin Elisabethstrasse Nr. 19 auf Wunsch hiermit bestätigt, dass dessen Mazzes-Bäclterei, die seit vielen Jahren unter Aufsicht des Rabbinates steht, auch heuer die einzige in Wien und Umgebung ist, welche unter Aufsicht des p*T2f n'3 im Betriebe steht. r Herr Adolf Schmidl hat durch strikteste Befolgung aller zur strengsten Wahrung des getroffenen Anordnungen sich die vollste Zufriedenheit des Rabbmates erworben. Das Rabbinat nimmt gerne Gelegenheit, diese ausgezeichnete Bäckerei bestens zu empfehlen. Das Rabbinat der Israel. Kultusgemeinde Wien. Die mustergiltigen Einrichtungen der seit 37 Jahren bestehenden Mazzes-Bäckerei, XXI., Kaiserin Elisabethstrasse Nr. 19, ermöglichen die Durchführung auch der rigorosesten, an die Mazzes-Bereitnng zu stellenden rituellen und hygienischen Anforderungen. Mazzes-Bäckerei Adolf Schmidl, XXI., Kaiserin Elisabethstrasse 19. Konkurs. Bei der Israel. Kultusgemeinde Bisenz (Mähren) gelangt die Stelle eines Tempeldieners der zugleich als NNW, »mp und als Wochentagsvorbeter zu fungieren hat, zur sofortigen Besetzung. Gehalt K 1000.— nebst freier Wohnung und den üblichen Nebenemolumenten. Gesuche mit genauer Angabe des Alters und Familienstandes sind bis zum 20. Februar d. J. an den gefertigten Vorstand einzusenden. Nur dem Akzeptierten werden Reisespesen vergütet. Bisenz, 2. Februar 1912. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde: Simon Fürst, Vorsteher. SCHIFFSCHUL mXÖ Ergebenst Gefertigter erlaubt sich hiemit höflichst zur Anzeige zu bringen, dass er die Mazzes-Bäckerei der Adass Jisroel unter der strengen Aufsicht Sr. Ehrwürden des Herrn Rabbiner 8. Fürst wieder übernommen hat. Neuerungen und Verbesserungen an den Maschinen ermöglichen es mir, selbst den höchsten Ansprüchen meiner P. T. Abnehmer nachzukommen. Bestellunge \ sind zu richten : Benjamin Kohn. Adass Jisroel, II., Grosse ScbifFgasse 8.