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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1912-01-26 · 4 (26.1.1912) · page 15

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
29 (1912)
Issue
4 (26.1.1912)
Date
1912-01-26
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Nr. 4 Dr. Blochs Wochenschrfft Seite 63 Russische jüdische Bühne aus Warschau, unter Leitung M. Weinberg im Taale zum „Goldenen Widder". >1., Taborstr. -6. Ab Freitag den 26. und täglich Premiere »Schloj mele Charlatan« von I. Gordin. — Montag 28., Dienstag 30. und Mittwoch 31. Premiere „Ch a »e 1 e, d i e N ä h e r i n" von Lateiner. — Donnerstag I. Februar: „Der Millionär als Bettler" von Schlieferstein. Wochentagen Passepartout giltig. An unsere geehrten Abonnenten! Wir bitten um rechtzeitige Erneuerung des Abonnements, damit in der Zusendung d^s Blattes keine Verzögerung eintrete. Die geehrten Abonnenten werden ersucht, bei Einsendung des Abonnementsbetrages den zugesandten Posterlagschein zu benützen. Bezugspreise: Für Oesterreich-Ungarn: Ganzjährig K 16.—, halbjährig K 8.—, vierteljährig K 4.—. Für Deutschland und alle übrigen Länder: Ganzjährig K 20.—, halbjährig K 10.—> vierteljährig K 5.—. Die Administration. Moriz Peries-Wohitätigkeits-Widmung.“' Anzahl der Plätze: Unbestimmt. Zu verleihender Betrag: Zusammen IC. 450. Bewerbungsbereelitigt sind: Verarmte jüdische Familien, welche durch das plötzliche Ableben des Ernährers, sei es durch Schlaganfall, Gewalttat, Krieg oder Ungdücksfall (Selbstmord ausgeschlossen), aus geordneten Verhältnissen in drückende Kot gestürzt wurden. Es bildet hiebei keinen Unterschied, oh der verstorbene Ernährer das Haupt oder nur ein Mitglied der Familie war. Bevorzugt sind: Bewerber, welche in direkter Linie von dem Widmungserricliter oder dessen Gattin, Frau Agnes, geh. Schiller, abstammen oder der Seitenverwandtschal't des Widmungserricliters oder dessen Gattin bis zum 5. Grade augeliören. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, eventuell Verwandtschaftsnachweis, Nachweis über das plötzliche Ableben des Ernährers. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. Februar 1912. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Finreichungsprotokoll). Elise Herz’iche Ausstattungs-Stiftung. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von IC 790.—. Bewerbungsbereelitigt sind: Moralisch untadelhaftc, dürftige verwaiste, in Wien oder in Böhmen geborene Töchter jüdischer Eltern, welche sich im Brautstande befinden. Auszahlungstag: 20. Dezember 1912. Gesuchsbeilagen:- Geburtsschein, Totenschein des beziehungsweise der verstorbenen Elternteile, Armutszeugnis, Verlobungsnachweis, Sittenzeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 18. Februar 1912. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Bewerberinnen, welche sich vor der Entscheidung über die Verleihung dieser Stiftung verehelichen, werden jedes Anspruches an dieselbe verlustig. Jakob Löwy’scha Familien-S.iftuno. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, zusammen IC 2500.—. Bewerbungsberechtigt sind: Die nächsten armen Verwandten des am 7. Mai 1864 verstorbenen Stifters, Herrn Jakob Löwy. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 29. Februar 1912. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Eitel Goldschmidt-Stiftung für Mittelschüler. Anzahl der.Plätze: Drei im Betrage von je K 100.—. Bewerbungsberechtigt sind: Realschüler Israel. Konfession. Bevorzugt sind: Vater- oder mutterlose Knaben, sowie Verwandte des Stifters, Herrn Moriz Ritter von Goldschmidt, oder dessen Gattin Nanette, geh. Landauer. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, letztes Studienzeugnis, eventuell Totenschein, Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 29. Februar 1912. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Stiftung des Herrn Samuel Kolisch zum Andenken an seinen Bruder Ignaz Freiherrn von Kolisch. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, zusammen IC 800.—. Bewerbungsberechtigt sind: a) In erster Reihe arme Verwandte des Stifters und zwar: 1. Deszendenten desselben ohne Einschränkung auf einen bestimmten Grad. 2. Abstämmlinge der Großeltern des Stifters bis zum serbsten Grade der Seitenlinie von dem Stifter ab gerechnet. b) In Ermangelung solcher, arme Israel. Familien in Wien. Vorloihungstag: 16. April 1912 (29. Nissan). (»csuchsbeilagen: Sämtliche Bewerber haben Zeugnisse über ihre Armut und Würdigkeit, mit dem Stifter verwandte Personen überdies eleu legalen Nachweis über diese Verwandtschaft zu erbringen. Von den, mit dem Stifter nicht verwandten Bewerbern ist die Zugehörigkeit zum .Judentum,e auszuweisen. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Ettel Goldschmidt-Stiftung für Mittelschüler. Anzahl der Plätze: Drei im Betrage von je K 100.—. Bewerbungsbereelitigt sind: Gymnasialschüler Israelit. Konfession. Bevorzugt sind: Vater- oder mutterlose Knaben, sowie Verwandte des Stifters, Herrn Moriz Ritter von Goldschmidt, oder dessen Gattin Nanette, geb. Landauer. Gesuehskeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, letztes Studienzeugnis, eveutuell Totenschein, Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 29. Februar 1912. Einreichstelle: I., Seitonstetteiigasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Isaias Skrainkasche Stiftung lür Kociisclüitr. Vom gefertigten Kultnsvorstande wird hierait bekanutgegeben, dass die Zinsen aus obiger Stiftung im Betrage von K 409 am Sterbetage des sei. Herrn Isaias Skrainka, 24. Adar, 13. März 1912, an zwei arme Israel. Hochschüler der Universität oder der technischen Hochschule aus Holleschau, iesp. aus Mähren, ä K 200 zu verleihen sind. Diejenigen, welche eine Verwandtschaft mit deu Stiftern, Herrn Simon und Adolf Skrainka sei. A. in Holleschau uachweisen können, werden in erster Reihe bevorzugt. Gesuche mit den Nachweisen der Mittellosigkeit, der Heima'szuständigkeit (bei Verwandten auch die Verwandtschaft) und über die ordnnngsmässig abgelegten Kolloquien oder Staatsprüfungen sind bis 15. Februar 1912 au den gefertigten Kultusvorstand einzubringen. Später eingebrachte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Holleschau, im Jänner 1912. Der Kultusvorstand: Carl Beer. Isaias Skrainkaschs Heiratsausstattungs-Stiftung. Vom gefertigten Kultusvorstande wird hiemit bekanntgegeben, dass die Zinsen aus obiger Stiftung im Betrage vm K 400 am Sterbetage des sei. Herrn Isaias Skrainka, 2r. Adar, 13. März 1912, an eine arme israelitische Braut aus der Verwandtschaft der Stifter, der Herren Simou und Adolf Skrainka sei. A. in Holleschau, beziehungsweise an eine arme Braut aus Holleschau zur Verleihung kommen. Gesuche mit dem Nachweise der Armut, der Moralität, der Heimatszuständigkeit und des Umstandes, dass die Bewerberin sich im Brautstände befindet, sind bis 15. Februar 1912 an den gefertigten Kultusvorstand einzubringen. später eingebrachte Gesuche bleiben unberücksichtigt. Holleschau, im Jauner 1912. Der Kultusvorstand: Carl Beer. Danksaguug. Für die uns anlässlich der Bar-mi2wah unseres Sohnes von so vielen Seiten zugekommenen Glückwünsche und Sympathiekundgebungen beehren wir uns auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank auszusprechen. I. Kantor 91. 9üatyas und Frau. Zimmer mit rituell. Verpflegung bei guter Familie von älterer Dame gesucht. — Zuschriften unter „L. H.“, IV., Schelleingasse 52, Mezzanin Tür 6. ßphildotoc Frällloin Israelitin, häuslich, sparsam UCUUUvlv» X 1 AIUCIII erzogen, m. etwas Vermögen, wünscht sich mit cbarakteiv. Herrn. Witwer nicht ausgeschlossen, zu verheiraten. — Anträge unter „Provinz“, postlagernd Kremsier.

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