Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 29 (1912)
- Issue
- 4 (26.1.1912)
- Date
- 1912-01-26
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 4 D». MM» mmmm Seite »S Inft.-Reg. 41. Spitzer Bernhard, geh. 1852 in Gran. „ 48. Strassburger Moritz, geh. 1851 in Kiss-Köröss i, 44. Stricker Julius, geb. 1851 in Waag-Neustadtl. „ 44. Szepessy Aron, geb. 1851 in Ujhely. „ 26. Weiss Jakob, geb. 1853 in Vizär. „ 71. Winter Moritz, geb. 1850 in Piuszkau. Jäger-Bat. 4. Wohl Josef, geb. 1850 in Tarnopol. Inft.-Reg. 54. Wolfenstein Nathan, geb. 1846 in Gr.-Meseritsch. Feldspitial 6. Wölfler Anton, geb. 1850 in Kopetzen. Inft.sReg, 33. Ziffer Karl, geb. 1849 in Obermarktlowitz. Reserve-Assistenzärzte Inft.-Reg. 76. Adler Sigmund, geb. 1848, Eperies. Feldspital 36. Blau David, geb. 1852, Neusatz. ,, 6. Czoniczer Karl, geb. 1853 in Bojmok. Inft.-Reg. 44. Deutsch Moritz, geb. 1847 in St. Lörincz. Hus.-Reg. 7. Ferdeiber Emil, geb. 1849 in Tarcza. Feldspital 5. Flesch Johann, geh. 1845 in Zenta. „ 9. Fröhlich Eduard, geb. 1850 in Liebitz. „ 36. Goldberg Samuel, geb. 1852 in Komrn. Ulan.-Reg. 5. Grttnwald Hermann, geb. 1846 in Bonyhäd. Inft.-Reg. 24. Hochmann Heinrich, geb. 1851 in Miskolcz. „ 26. Kerns ebner Isak, geb. 1849 in Namos-Ladany. Feldspital 6. Leway Alexander, geb. 1853 in Ozoszlany. Inft.-Reg. 24. Lichtmann Heinrich, geb. 1847 in Monok. „ 6. Löbl Sigmund, geb. 1845 in Bacs-Földvar. Feldspital 6. Lury Josef, geb. 1862 in Brünn. Jäger-Bat. 1. Patek Johann, geb. 1851 in Szereucs. Feldspital 3. Patzauer Hermann, geh. 1847 in Miskolcz. Inft.-Reg. 26. Simon Caspar, geb. 1846 in Irsa. „ 48. Vizi Heinrich, geh. 1846, Könnend. „ _ 60. Weinstein Armin, geb. 1862 in Kiss-Bodollo. Feldspital-.6. Weisz Isidor, geh. 1854 in Senetiae. Inft.-Reg. 44. Weiss Karl, geh. 1848 in Tatahaza. Feldspital 36. Weiss Samuel, geh. 1846 in Fünfkirchen. Reserve-Untertierarzt: Art.-Reg. 3 Ungar Maximilian, geb. 1854 in St. Märton. Reserve-Verpflegs-Akzessisten: Biach Emil, geb. 1854 in Lettowitz. Lawetzki Alois, geb. 1857 in Adlerkosteletz. Luzzatto Emil, geh. 1851 in Görz. Steinschneider Hugo, geb. 1855 in Prossnitz. Medikamenten-Akzessist: Glaser Adoli, geh. 1851 in Szentes. Insurrektion in den okkupierten Proyinzen i. J. 1882. Reserve-Oberleutnants: Drag.-Reg. 12. Wiener von Welten Alfred Ritter von. Inf.-Reg, 62. Strasser Samuel, geh. 1853 in Papa. Reserve-Leutnants: Inf.-Reg. 62. Blumenfeld Jakob, geb. 1858 in Marosvasärhely. „ 9. Brandler Wolf Hersch, geb. 1860 in Stryj. „ 43. Buxbaum Maximilian, geh. 1854 in Luk. „ 16. Deutsch Samuel, geb. 1859 in Lazan. „ 77. Dubsky Otto, geb. 1860 in Lonnovic. „ 4. Rechner Julius, geb. 1857 in Wien. „ 36. Gras Julius, geb. 1860 in Prag. „ 16. Herrmann Julius, geb. 18 8 in Iglau. „ 43. Hermann Julius, geb. 1861 in Essegg. Fest.-Art.-Bat. 3. Horn Bernhard, geb. 1859 in Skalat. Inf.-Reg. 43. Hurtig Josef, geb. 1859 in Suczawa. „ 11. Kahn Sigmund, geb. 1860 in Psoves. „ 1. Kornfeld Moritz, geb. 18 8 in Hink Fest.-Art.-Bat. 4. Lang Ludwig, geb. 1857 in Wien. Jäger-Bat. 6. Müller Heinrich, geb. 1854 in Ledec. Inf.-Reg. 80. Nacher Theodor, geb. 1858 in Sedziszöw. „ 71. Nichtenhauser Bernhard, geb. 1857 in Andrychöw. „ 16. Pipes Josef, geb. 1858 in Prossnitz. Jäg.-Bat. 24. Presser Maximilian, geb 1859 in Tachau. Inf.-Reg. 3. Rafael Michael, geb. 1857 in Austerlitz. „ 51. Recht Emauuel, geb. 1861 in Temesvär. „ 2. Redinger Simon, geb. 1859 in Czernowitz. Jäg.-Bat. 3. Ritscher Julius, geb. 1859 in Wien. Inft.-Reg, 43. Schapira Max Leib, geb. 1857 in Czernowitz. „ 75. Tausik Josef, geb. 1857 in Policka. „ 71. Thorsch Otto, geb. 1858 in Prag. „ 80. Wagner Samuel, geb. 1857 in Brody. Reserve-Oberärzte: Divis.-San -Anst. 1. Aronsohn Samuel, geb. 1857 in Krakau. „ 1. Brandeis Gustav, geb. 1856 in Limana Inft.-Reg. 22. Menasse Vidol, geb. 1864 in Triest. „ 3. Meudelsburg Heinrich, geb. 1856 in Krakau. Kaiserjäger. Pick Julius, geb. 1856 in Luze. Reserve-Verpflegsakzessisten: Fleischwann Rudolf, geb. 1862 in Olmütz. Fürst Leo, geb. 1660 in Brody. Hecht Friedrich, geb. 1860 in Ooltsch-Jenikau. Menkes Michael, geb. 1855 in Lemberg. Stern Simon, geb. 1856 in Waas-Neusiadtl. Türkei Franz, geb. 1856 in Neu-Ranssnitz.- Die Juden in der österreichisch-ungarischen Armee. Besondere Aufmerksamkeit erregte in Mililärkreisen Rußlands eine unter dem Titel ..Hütet dis Armee . . . ." in der „Nowoje Wremja" erschienene Artikelserie, die die Gefahr des Judentums für Staat und Armee in grellen Farben schildert. Einem dieser Artikel ist ein Zusatz beigefügt: „Die Juden in der österrrichisch-um garischen Armee". Es wird da festgestsllt. daß in unserer Armee 245 Juden als Offiziere aktiv dienen — das ist 14 Prozent des gesamten Offizierskorps wovon 67 (0 4 Prozents getauft sind. In den Generalchargen gibt es keine Juden, unter den Obersten, Regimentskommandanten 1, im Generalstabe 5 (0 90 Prozent), alle getauft. Größeren Prozentsatz findet man bei der Train- und Sanitätstruppe (21 Prozent beziehungsweise 3 76 Prozents, doch die meisten Juden dienen als Rechnungsführer (15 16 Prozent). Der russische Autor behauptet, daß die Urteile der Borge-» setzten in der k. u. k. Armee über die moralischen Oualilitäten solcher jüdischen Offiziere sehr ungünstig lauf-n. „Im allgemeinen ist das Benehmen jüdischer Offiziere unterwürfig; wo jedoch deren viele sind, wo der Vorgesetzte selbst ein Jude, dort ändert sich die Unterwürfigkeit in Selbstüberhebung, Anmaßung und Nichtduldung fremder Meinungen. Die Mehrzahl der Vorgesetzten beschuldigt solche Offiziere der Falschheit, Neigung zu Jntriguen/betrachtetsie als ein großes Uebel und will ihnen keine verantwortungsvollen Posten vertrauen. Nach ihrer Meinung ist diese „jüdische Versäuerung" des Offizierskorps eine der schwachen Seiten der österreichisch-ungarischen Armee." Hiezu bemerkt die sicherlich nicht judenfreundliche Danzers - Armeezeitung: . . . Der russische Autor machte seine Beobachtungen offenbar mit russischen Augen, die in jedem Juden ein staatsgefährliches Subjekt sehen. In Rußland ist ja vielfach das Judentum der eigentliche Träger revolutionärer Gedanken, und dort mag man vielleicht mit Recht (?) das Eindringen jüdischer Elemente in das Offizierskorps beargwöhnen. Es ist aber von dem russischen Autor naiv, diese Auffassung unbedenklich und ohne Einschränkung auch auf andere Staaten anzuwenden. Die älteste Chewra-Kadischa. __ Aus Prag wird uns geschrieben: Still und prunklos bezog dieser Tage die Chewra-Kadischa in Prag ihr neues Heim in der ehemaligen großen Pinkasgaste, nachdem das alte Vereinshaus auf dem Hampaß der Assanierung zum Opfer fallen mußte. Hart an der Mauer des alten, weltberühmten Iudenfriedhofes, an Stelle der früheren niedrigen Militärwachthäuser, erhebt sich der nach den Plänen des Architekten B. Hübschmann, vom Stadtbaumeister kais. Rat Alois Richter in modernem Stil aufgeführte vierstöckige Vau. um auch weiterhin ein Hort reiner Nächstenliebe zu bleiben. Auf fast vier Jahrhunderte wohltätigen Wirkens blickt die israelitische Beerdigungsbrüderschaft zurück. Die Originale über die Gründung der Brüderschaft sind nicht vorhanden, da sie in den großen Bränden der Jahre 1691 und 1754 den Flammen zum Opfer fielen: doch bestehen zwei autorisierte Kopien des sogenannten Stammbriefes. Ihr Inhalt besagt etwa folgendes: Als die im Jahre 1561 vertriebenen Prager Juden über Fürsprache hoher Protektoren schon ein Jahr später