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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1912-01-19 · 3 (19.1.1912) · page 14

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
29 (1912)
Issue
3 (19.1.1912)
Date
1912-01-19
Page
– (sequence 14)
Language
German
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Seite 46 Dr. Wochs WochMschrift Nr. 3 Neue Indische Bühne. Im Saale „Zum goldenen Widder", II., Tavoistratze 86. Ab Freitag den ]9. Jänner 1912 und räglich: Austreten der berühmten Theatergesellschaft aus dem jüdischen Theater aus Warschau. Dr. Regina Herschkowiez. Fräulein Sohn. Frau Laszkewi^ Frau Sknruik. Fmnten. Kultner. die Heuen Herschkowrcz. Miodowuik. Gelber, Weinberg Laszkiew ez, Sknruik, Szmulowitz, Sohn rc Zur Aufführung gelangt „M ein W e i d's Man, dre Äigamlstin von Lbin" zum erstenmale in Wien. Um zahlreichen Zuspruch bittet M. Weinberg. Die Einfahrt zum Suezkaual laßt uns die Nähe des Aequators ahnen, den weltumspannenden Kreis. Aber 10 mal so groß wie dieser ist der Kreis, den die aneinandergereihten Waren der weltberühmten Firma L. Leichner, Berlin, bilden, welche sie seit 35 Jahren dem E denrund geliefert hat. Damen aller Klaffen und Raffen rühmen die Güte der „Leichnerfabrikate" und gebrauchen nie andere, um die Jugend zu erkalten unr Schönheit zu erwerben, deshalb treten sie auch stets mit Wärme empfehlend für die Fabrikate ein. Unerreicht als GesichtSpuder sind Leichner s Fettpnder, Leichner's Hermelin- und Aspasiapuder. Nach den großen Erfolgen erneut bahnbrechend, bringt „Leichner" jetzt wieder reizende Neuheiten! Obenan stehen Leichner's Trocken- Champooing-Haarpuder, dem H rar prächtig duftende Fülle gebend, dasselbe entfettend, reinracnd und lockernd. Leichner's Handschuhpuder, gleitend, sanitär belebend wi'kend und erfmchendee Parfüm verleihend. Leichner's Bananen Creme, jamaikanisches Hautpflegemittel von unnachahmlicher Güte. Die Wirkung aller Leichnerartikel ist so augenscheinlich, daß keine Dame der Gesellschaft sie entvlhren möchte, um so mehr als dieselben in allen Parfümerien zu haben sind. An unsere geehrten Abonnenten! Wir bitten um rechtzeitige Erneuerung des Abonnements, damit in der Zusendung cLs Blattes keine Verzögerung eintrete. Die geehrten Ajo^nenten werden ersucht, bei Einsendung des Abonnementsbetrages den zugesandten Posterlagschein zu benützen. Bezugspreise: Für Oesterreich-Ungarn: Ganzjährig K 16.—, halbjährig K 8.—, vierteljährig K 4.—. Für Deutschland und alle übrigen Länder: Ganzjährig K 2J.—, halbjährig K 10.—, vierteljährig K 5.—. Die Administration. Sophie Barasch-Witwen-Stiftung. Anzahl der Plätze: Unbestimmt in dem Mindestbetrage von K 100.—, zusammen K 1000.—. Bewerbnngsberechtigt sind: In Wien wohnhafte, unterstützungswürdige Witwen israe'l. Konfession. Von der Verleihung sind Witwen ausgeschlossen, welche die Stiftung zwei aufeinanderfolgende Jahre erhalten haben. Auszahlungstag: 16. April 1912. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Trauungszeugnis, Totenschein des Gatten, Armutszeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Jänner 1912. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Adolf und Therese Stern-Wohltätigkeits-Stiftung. Anzahl der Platze: Unbestimmt, zusammen K 2425. Bewerbungsberechtigt sind: Würdige bedürftige Personen jüdischer Konfession ohne Unterschied des Geschlechtes und ohne Rücksicht auf die Staats- und Gemeinde-Angehörigkeit. Bevorzugt sind: Vor allen anderen Bewerbern solche der Unterstützung bedürftige und würdige Einschreiter, welche die Verwandtschaft oder Schwägerschaft mit dem am 14. April 1899 verstorbenen Stifter, Herrn Adolf Stern, oder dessen Gattin, Frau Therese Stern, geb. Kanitz, nachzuweisen vermögen. Verleihungstag: 14. April 1912. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, bezw. Trauungsschein, Armutszeugnis, eventuell Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Jänner 1912. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, H. Stock (Einreichungsprotokoll). Baurat Max Fleischer’sche Wohltätigkeits-Stiftung. Anzahl der Plätze: Unbestimmt im Gesamtbeträge von K 154,—. Bewerbungsberechtigt sind: Mittellose, würdige israelitische handeis- oder ge werb e treib ende Bewohner der Wiener Gemeindebezirke Mariahilf und Neubau; in Ermanglung solcher auch sonstige Gemeinde-Angehörige der Israel. Kultusgemeinde Wien. Bevorzugt sind: Ehemalige Mitglieder des Tempelvereines für die beiden Gemeindebezirke Mariahilf und Neubau, sowie Angehörige von Angestellten dieses Tempelvereines. Auszahlungstag: 29. März 1912. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Gewerbeschein, Erwerbsteuervorschreibung, eventuell die auf die oben angeführten Vorzugsberechtigungen bezughabenden Nachweise. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Jänner 1912. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, H. Stock (Einreichungsprotokoll). Kundmachung. Im Sinne der Bestimmungen betreffend den von Herrn Donat Tauszig s. A. im Spitals der Israel. Kultus gemeinde in Wien begründeten Bettplatz hat auf diesen, bezw. im Falle des Platzmangels, auf den Betrag von täglich 1 Krone in erster Linie ein um. die Aufnahme daselbst ansuchender armer mit dem obgenannten Stifter verw a n dter Kranke r ohne Unterschied der Konfession Anspruch, vorausgesetzt, daß er den für dieses Spital geltenden Aufnahmsbedingungen entspricht . Als Verwandte des Hern Donat Tauszig sind in Hinsicht auf diesen Bettplatz Personen anzusehen, welche mit demselben nicht über den 6. Grad der Seitenverwandtschaft hinaus — von dem Erblasser an gerechnet — verwandt sind. Unter mehreren Verwandten entscheidet der nähere Grad, unter gleich nahen Verwandten die Abstammung von väterlicher Seite des Erblassers. ' Bewerber um diesen Freiplatz, bezw. um den angegebenen Geldbezug, haben ihre mit den erforderlichen Beilagen versehenen Gesuche bis 15. März 1912 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultus gemeinde Wien, I. Seitenstettengasse 4, II. Stock, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vorm, zu überreichen. Sachdienliche Auskünfte werden im Stiftungsamte der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 2, II. Stock, während der Amtsstunden erteilt, ' Kundmachung. In der Versorgungs-Anstalt der israelitischen Kultusgemeinde Wien IX., Seegasse 9, ist an einen armen oder gebrechlichen, den im Organisationsstatute dieser Anstalt festgesetzten Bestimmungen entsprechenden Verwandten des am 18. Oktober 1907 in Wien verstorbenen Herrn Donat Tauszig ein Freiplatz, eventuell an Stelle dieses Freiplatzes ein Jahresbetrag per K. 320 bis auf weiteres zu verleihen. Als Verwandte des Herrn Donat Tauszig sind in Hinsicht auf diesen Freiplatz diejenigen Personen anzusehen, welche nicht über den 6. Grad hinaus mit dem genannten Erblasser verwandt sind. Bewerber um diesen Freiplatz bezw. um den ausgeschriebenen Jahresbetrag haben ihre mit den erforderlichen Beilagen belegten Gesuche bis 15. März 1912 im Einreichungsprotokoll der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I. Seitenstettengasse 4, II. Stock während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Sachdienliche Auskünfte werden im Stiftungsamte der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 2, IT. Stock, während der Amtsstunden erteilt. Israelitische Kultusgemeinde Wien. Kundmachung. Die Religionsprüfungen für Mittelschüler finden im 1. Semester dieses Schuljahres Donnerstag den z5. d. M. von 4—6 Uhr nachmittags in der Religionsschule der Kultusgemeinde, I., Seitenstettengasse 2, 2. Stock, durch Herrn Professor Dr. Heinrich Pollak statt. Wien, im Jänner 1912. Der Vorstand der isr. Kultnsgemeinde Wien.

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