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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1912-01-05 · 1 (5.1.1912) · page 17

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
29 (1912)
Issue
1 (5.1.1912)
Date
1912-01-05
Page
– (sequence 17)
Language
German
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Nr. 1 Dr. Blochs Wochenschrift Gerte 15 itallsuischou spräche, sowie auch fir Franzosen, Italiener oder Engländer zur Erlernung des Deutschen. Der sorgfältig gewählte Lese- und Uebun'sstoff macht sie zu einem ausgezeichneten Förderungsmittel im Sprachstudium für den Einzelnen sowohl, als auch im Familienkreise. — Probenummern für Französisch, Englisch oder Italienisch kostenfrei durch den Verlag des „Traducteur“ in La Chaux-de-Fonds (Schweiz). Richard Skowronnek, Bruder Leichtfuss und Stein am Bein. Ullstein u. Co, Berlin. LI 1.—. Ein Judenbuch und ein meisterhaftes, wie es nur Skowronnek schreiben konnte. Der Jude ist der unpraktische Tränmer, der das Glück versäumt. Dabei ein Kind an Gemüt und ein Engel an Charakter. Dass der Autor heute das wagt und obendrein wahrscheinlich zu machen weiss, spricht nicht weniger für sein Talent als für seinen Mut. R. „Das freie Wort“. Frankfurter Halbmonatsschrift für Fortschritt auf allen Gebieten des geistigen Lebens. Begründet von Karl Saenger. Herausgegeben von Max Henning. XI. Jahrgang, Nr. 19. Erstes Jännerheft 1912. Inhalt: In letzter Stunde. — Heinz Hauphoff: Zur Soziologie des preussischen Junkertums. — Josef Sonntag: Vatikanisches Sprengpulver für den Dreibund. — Herrn. Fernau: Der Kampf um die Schule in Frankreich. II. Teil. — Dr. Max Maurenbrecher: Die Dissidenten und der Reichstag. — Marforio: Römisches Allerlei uni Einerlei. — Udo Kampf: Eltern und Schuldirektor. — Kleine Mitteilungen. — Beilage : Der Dissident Nr. 10. — Neuer Frankfurter Verlag, Frankfurt am Main. Kriefkaftrrr. Dr. PH K. Jerusalem. Leider für uns unverwendbar. Bei aller Anerkennung des kulturfördernden Werkes der von Ihnen erwähnten Zeitung können wir uns doch unmöglich in den Streit zwischen Jargonisten und Hebraisten im Heiligen Lande einlassen und dadurch einen Zwiespalt schüren, der besser gar nicht hätte erweckt werden sollen. Es gibt do t viel wichtigere, vor ollem ökonomische und rechtliche Probleme zu lösen als die Sprachenfrage, die, wie es scheint, von beiden Seiten überflüssigerweise zu stark aufgebauscht wird. Golushumor. Wir registrieren hier die köstliche Geschichte, die, wie Sie uns versichern nicht frei erfunden, sondern traurig aber wahr ist: Der Sohn einer bekannten Dame besucht eine wegen ihrer Leistungen anerkannten Blbelschule. Im Hause seiner Eltern geht es mit Vorliebe recht christlich zu. Auch zu den letzten Weihnachten wurden im Elternhause des Biielschülers große Vorkehrungen für das Fest getroffen. Alles bemüht sich, die Wünsche des einzigen Kindes im Hause zu erfahren, um es danach am Weihnachtsabend beschenken zu können. Bei einem solchen Rekognoszierungsmanöver bittet schließlich der kleine Junge: „Weißt Du Mama, was Du mir auf den Weihnachtsbaum hängen könntest?" „Was denn mein Junge?" fragt die Frau gespannt. „Einen kleinen seidenen Tallis" kam es zögernd aus dem Munde des Kindes. Tableau! Urania. Sie sind vollkommen im Rechte. Auch uns nimmt es wunder, daß ein so vorurteilsloser und freisinniger Gelehrter, wie es Regierungsrat Dr. Umlaufs ist, in dem Vortrage „Die Zigeuner" einen solchen, gelinde gesagt geschmacklosen ParalleUSmus zwischen Juden und Zigeunern passieren läßt. Notiz. Jüdische Bühne. Direktion: M. Siegler. „Hotel Stefanie", II., Taborstraße 12. Freitag den 5., Samstag den 6. und Donnerstag den 11. Jänner 1912: „Der Jüdische Hamlet" von Salotorewski. — Samstag den 6. Jänner, nachmittag halb 4 Uhr: „Gabriel", Operette von I. Latainer. — Sonntag den 7. Jänner, nachmittag halb 4 Uhr: „Held der Armee", Operette von Feinmann. — Sonntag den 7., Montag den 8. und Dienstag den 9. Jänner, 8 Uhr abends: „Der komische Herrs ch e r", komische Operette von Scheikewiez. — Mittwoch den 10. Jänner Wohltätigkeitsvorstellung des Veremes „Achwa": „D a s Tojrale", Operette von I. Peer. Verein der Sabbathfrennde „Schorarc Jcbabbos“, Wien, II., Kleine Schiffgasse 10. 1541 Bnreaustunden: 8-9 Uhr vormittags und 8—9 Uhr abends. Offene Stellen: Kontorist (Stenographie erwünscht), Strazzist, Kassablock-Kontrollor, Verkäufer aus der Manufakturbranche en gros, Platzvertreter für Ungarn aus der Tuchbranche, Hilfsarbeiter für Weinhandlung, Fleischausträger, Agenten für Ratenhändler. Bewerber: Buchhalter, Kontoristen, Kassiere, Schneiderinnen Hilfsarbeiter und Verkäufer aus allen Branchen. An unsere geehrten Abonnenten! Wir bitten um rechtzeitige Erneuerung des Abonnements, damit in der Zusendung d^s Blattes keine Verzögerung eintrete. Die geehrten Aloinenten werden ersucht, bei Einsendung des Abonnementsbetrages den zugesandten Posterlagschein zu benützen. Bezugspreise: Für Oesterreich-Ungarn: Ganzjährig K 16.—, halbjährig K 8—, vierteljährig K 4.—. Für Deutschland und alle übrigen Länder: Ganzjährig K 20.—, halbjährig K 10.—, vierteljährig K 5.—. Die Administration. C«m VftflftfhttfpP tüchtiger Hebräer, sucht Lektionen oder V» irgendwelche andere Beschäftigung im Hebräischen. Zusc: riften unter „Barnasch“ hauptpostlagernd Wien. IWäflpliail Y0Q ^er Oder auswärts finden in gutem, streng UlutlUllGlI religiösem Hause vollständige Pension. Denselben ist gleichzeitig auf Wunsch auch Gelegenheit geboten, sich im Schnittzeichnen, Zuschneiden und Kleidermachen vollkommen auszubilden in der von der k. k. Statthalterei konzess. Privatlehranstalt für Schnittzeichnen und Kleidermachen der Frau Berta Pfeiffer, verehel. Szegö, G. Wien, II., Pillersdorfg. 1. Jüdischer ScboWercin Kr den IX. 3«zkX IX., Seegasse 16. — XI. Vereinsjahr. Vorbereitung für die Bar-Mizwa (Confirmation) Aufnahme an Wochentagen: 5—7,7 Uhr abends Sonntag : 10—12 Ubr vormittags Für Zuckerkranke! Wie ich meinen Zucker los wurde u. wieder arbeitsfähig bin, teile ich aus Dankbarkeit unentgeltlich jeden Zuckerkranken mit — Ferd. Hessel, Metzg< r, Rheinböllen (Hunsrück), Deutschland. Heiratsantrag. Suche für meinen Sohn, 36 Jahre alt, der als Reisender einer Weberei tätig ist und einige tausend Kronen Ersparnis hat, ein intelligentes, wirtschaftliches hübsches Mädchen aus braver israelitischer Familie mit einer entsprechenden Mitgift. — Gütige Zuschriften erbeten unter „Zufriedenes Leben“, rekommandiert, Lemberg, Galizien, Hauptpostlagernd. 7m« Vf mAttstiifh gründlicher Unterricht durch tüch- #I* f|l« lllWliaillUI tigen israelit. Correpetitor. Guter Erfolg gesichert. Rudolf Rosen, postlag. I., Werdertorgasse. G. 8« schon mobL, lichtes Zimmer SSfiwäS: Nähe der Stadt. A. W., III., Krieglergasse 6, Tür 12. G. Die Elisabeth „Dampfmühl-Gesellschaft1* Budapest welche seit Erwerbung der Pannoniamühle die Erzeugung von Ostermehlen fortsetzt, empfiehlt die für Ostern gebräuchlichen Mehlsorten „entsprechend“ den Original- Mehlnummern der Budapester Dampfmühlen, welche unter streng ritueller Aufsicht des hiesigen Rabbinats und ganz besonders jener der hochw. Rabbiner Herren Dr. Jlles Adler und M. Feldmann erzeugt und ebenso unter Aufsicht des hiesigen Babbinats und .deren Maschgichim expediert werden. Gefällige Bestellungen werden bei billigsten Tagespreisen ausgeführt. Adresse: „Elisabeth DampfmnM-BegeHschaft“ Budapest WIRKWAREN en gros en detail Tel. 12.197 ALBERT MATZNER Tel. 12.797 Wien, I., Kohlmessergasse 8.

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