Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 28 (1911)
- Issue
- 51 (22.12.1911)
- Date
- 1911-12-22
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
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Seite 862 Dr. Wochs WochMchrist Nr. 61 Morsenandacht. Tiefe Stille in der Bunde, Schweigsam liegt das grüne Tal; In der frühen Morgenstunde Zuckt der erste Sonnenstrahl. Goldig schimmern Bergeszinnen, Würzig wogt der Blütenduft, Fahle Nebel steigend schwinden, Labend weht die Frühlingsluft. Voglein senden zarte Lieder Aufwärts zu dem Himmelszelt, Und in Demut beten wieder Pilger zu dem Herrn der Welt. Eine Aufführung von »Uriei Acosta« in hebräischer Sprache. In Lodz besteht seit einiger Zeit eine vom dortigen Vereine „Hasomir“ gegündete hebräische Bühne (Bimah Ibrith). Auf dieser hebräischen Bühne hat vorigen Montag die Uraufführung von „Uriel Acosta“ in hebräischer Sprache mit dem berühmten Schauspieler Julius Adler in der Titelrolle stattgefunden. Die Aufführung fand im grossen Theater von Lodz durch die Gruppe Sandberg statt. Die Regie hatte der Schriftsteller J. Katzenelson übernommen. Sämtliche Schauspieler spielten ihre Bolle. in hebräischer Sprache. Das Theater war ausserordentlich gut besucht und das Publikum zollte besonders Adler für seine ausgezeichnete Leistung lauschenden Beifall. Jung-Juda. Illustrierte Zeitschrift: für unsere Jugend. Prag, den 15. Dezember 1911 (24. Kislew 5672). XII. Jahrgang, Nr. 25. Inhalt: Wera Machschewes: Des Leuchters Geschichte. — Ben Jehuda: Erzählung: Wieso es kam. — König Chiskija. 724 — 696 vor der gew. Zeitrechnung. — Leopold Komp ert: Der erste Meridian. — Der Hofmeister und sein Zögling. — Briefkasten. — Uebersetzungsaufgabe. — Bätsel- Auflösungen. — Redaktion und Administration: Prag, II., Stephansgasse 630. Ost und West. Illustrierte Monatsschrift für das gesamte Judentum. Organ der Deutschen Konferenz-Gemeinschaft der Alliance Jsraölite Universelle XI. Jahrgang, Dezember 1911. Heft 12. Inhalt: Rabbiner Dr. M.. Eschelbacher: Das jüngste Bild vom Judentum. — Zu den Bildern von Jozef Israels (mit 4 Illustrationen). — Car. Stettauer, London: Kein „Pogrom“ in Süd-Wales. Eine Berichtigung. — Erwiderung. — Revue der Ereignisse. — Illustration zu Russlands Judenpolitik in den letzten Monaten. — In eigener Sache. — B. Saphra: Ludwig Philippson. Ein Gedenkblatt zu seinem 100. Geburtstage. (Mit Porträt.) — Arno Nadel: Hiobs Klage. Gedicht. — Georg Hermann: Julie Wolfthorn. Küast’erbild. (Mit 11 Illustrationen.) — Sch. Gorelik: Die liebe Provinz. Bilder aus dem Leben der jüdischen Intelligenz in Russland. — Literatur. — Bar-Ami: J Esche Hochzeitsbräuche in alter und neuer Zeit. (II.) — Jüdische HochzeitsmelodienDas Besingen der Braut (Noten). — Mitteilungen aus dem Deutschen Bureau der Alliance Israelite Universelle: Alliancetag. — Sitzung der deutschen Konferenz-Gemeinschaft. — Geb. Justizrat Dr Salomon Fuld. — Die Israeliten in Persien. — Notizen — Dr. Emanuel Laaker: Schach. — Inserate. — Verlag Ost und West Leo Winz, Berlin- Charlottenburg, Knesebeckstrasse 32. Geschichte der Alliance Israelite Universelle. In den nächsten Tagen erscheint im Verlag von Felix Alcae der erste Band eines Werkes: „Fünfzig Jahre Geschichte. — Die „Alliance Israelite Universelle“ (1860 — 1910)“, dessen Autor Herr Narcisse Leven, der Präsident der Alliance, ist, der bekanntlich einer der Begründer dieser jüdischen Weltorganisation gewesen ist. Katalog der Salo Cohn1 sehen Schenkungen. Von Dr. Bernhard Wachstein. I. Bücher aus der Sammlung des Rabbiners Nachum Beer Friedmann, Sadagöra. I'izn o"ian njp d-isdh nensn nme n$an oiru am jiaij?» pan -pna nme ra n rr; b&i ms pa**? Dann »"iwsni*Do V? ♦um onoon rpaS Gilhofer & Ranschburg, Wien, I., Bognergasse 2, 1911, gr.-8°, XVIII und 216 S. Preis K 12.-. Bild der Dichterin.) — Georg August Grote, Hannover: Die „Associierung“. Humoreske. — Julius Gerstl, Wien: Splitter. — Verlag: Georg Grote, Hannover, Körtiugstrasse 9. Christliche Teppiche. Das Teppichhaus Nepper in Salzburg, das auch in Wien Niederlagen hat, nennt sich in ihren in Salzburg veröffentlichten J>.lernten und Neklamnotizen eine „christliche Firma". Sie legt also Gewicht darauf, nicht als jüdische Firma angesehen zu werden. Wir kommen ihr hierb.i gerne zu Hilfe und machen auch das jüdische Konsumentenpublikum darauf aufmerksam, daß das Salzburger Teppichhaus R e p p e r als „christliche Firma" angesehen sein will und auf jüdische Käufer nicht reflektiert. Die jüdischen Käufer werden dies geziemend zur Kenntnis nehmen. Makrobiotik. In New-Uork erreichten im Jahre 1910 24 jüdische Personen das Alter von über 100 Jahre. Eine Frau, Esther Davis, aus Rußland stammend, erreichte ein Älter von H7 Jahren; 112 Jahre wurde die Oesterreicherin Frau Fanny Feldmann; Samuel Epstein, aus Rußland stammend, wurde ,1<<7 Jahre alt. Trotz des schweren Lebenskampfes haben diese Personen die Zähigkeit der jüdischen Rasse bewiesen. Dr. H. K. Uns ist nur die eine Form des Wappens von Jerusalem bekannt, welche auch in der in Ehicago erscheinenden Monatsschrift „The open Eourt" auf Seite 188 der Märznummer 1910 abgebildet ist. Von der Dornenkrone umgeben, hat es die Umschrift „Deus vult“, auf dem Mittelschild das bekannte quadratische Kreuz. Das Strahlenkreuz, auf dem der Mittelschild ruht, ist von einer Kette umgeben, auf der die rätselhaften Buchstaben stehen: S R R R S. Notiz. Jüdische Bühne. Direktion: M. Siegler. «Hotel Stefanie", II., Tavoritraße 12. Freitag den 22.. Samstag den 2 r. und Montag den 25. Dezember 1911: „Das Tojrale". Operette von Jakob Teer. — Montag den 25 Dezember, nachmittag halb 4 Uhr: „Jo im Hachipe" von I. Latainer. — Dienstag den L6. Dezember, nachmittag halb 4 Uhr: „Schabse Gojlom", Komödie von I. Lateiner. — Dienstag den 26., Mittwoch den 27. und Donnerstag den 28 Dezember, 8 Uhr abends: „Held der Armee", Operette von S. Feinmann. — Kartenvoiverkauf beim Portier des „Hotel Stefanie". — Sonntag den 31. Dezember: Große Sylvesterfeier. Erhöhte Preise. Zur gefl. Beachtung. Da in den nächsten Tagen mit der Drucklegung der Adresschleifen für das nächste Jahr begonnen wird, ersuchen wir unsere geschätzten Abonnenten, uns alle gewünschten Aenderungen oder Richtigstellungen in Namen, Titeln oder Adreffen gefälligst umgehend bekanntgeben zu wollen. Die Administration der „Oesterr. Wochenschrift" IX/1, Hahngasse 15. Handelsakademiker taSrra‘ Gegenständen. — G. Z,, II., Nestroygasse 8, 3. St., T. 14. G. Heiratsantrag. Suche für meinen Sohn, 36 Jahre alt, der als Reisender einer Weberei tätig ist und einige tausend Kronen Ersparnis hat, ein intelligentes, wirtschaftliches hübsches Mädchen aus braver israelitischer Familie mit einer entsprechenden Mitgift. — Gütige Zuschriften erbeten unter „Zufriedenes Leben“, rekommandiert,. Lemberg, Galizien, Hauptpostlagernd. „Oie Quelle.“ Zeitschrift für Literatur, Kunst und Theater. V. Jahrgang. 5. Dezember 1911. Nr. 3/4. Inhalt: J. J. David: Das Totenlied. Eine Geschichte. (Mit Bild des Dichters.) — Paul K o n e w k a : Schattenbilder. — Ludwig J ako bowski: Träumereien aas Alt-Berlin. — J. J. David: Zwei Gedichte.. — Aug. Döring, Wien: L. Jacobowski. (Mit Bild des Dichters.) — Fulda, Sals, Herold. Skoda, Zlatnik, Grote: Gedichte. — Anton Rubinstein: Franz Liszt. Eine Würdigung. — L. Jacobowski: Drei Gedichte. — J. J. David: Prolog. — Maria Stona: Allerseelen. Gedichte. (Mit Soeben erschienen! Biographisches Handbuch der in der k. u. k. österr.-ungar. Armee u Kriegsmarine aktiv gedienten Offiziere, Aerzte, Truppen-Rechnungsfübrer u. Militärbeamten jüdischen Stammes von Moritz Frühling. — Preis inklusive Porto K 4.—.- Zu beziehen vom Verfasser: Wien, IX., Mosergasse 3.