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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1911-12-15 · 50 (15.12.1911) · page 18

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
28 (1911)
Issue
50 (15.12.1911)
Date
1911-12-15
Page
– (sequence 18)
Language
German
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Sette 642 Dr. Vlochs Wochenschrift Nr. 50 David Neumann’sche Familien-Stiftung. Anzahl der Plätze: Unbestimmt zusammen im Betrage von K. 400.—. Bewerbungsberecktigt sind: die armen Verwandten des Stifters, Herrn David Neumann oder. seiner Gattin Helene, geb. Kohn. Verleikungstag: 25. Februar 1912, 7. Adar. Gesucksbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Ver: wandtsehaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Dezember, 1911. Einreickstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Ignaz Baum-Armen-Stiftung. Anzahl der Plätze: Zehn im Betrage von je K. 40.—. Bewerbungsberecktigt sind: arme Personen israelitischer Religion, insbesondere solche, welche verheiratet und „mit zahlreichen Kindern gesegnet“ sind. Bevorzugt sind: a) Verwandte des Stifters, Herrn Ignatz Baum s. A.; b) solche Bewerber, welche zwar in Wien wohnhaft, aber aus der Vaterstadt des Stifters, Bielitz, gebürtig sind. Verleikungstag: 20. Februar 1912. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, eventl, V erwandtschaftsnacliweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Dezember 1911. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchs bögen. Jakob Fischt’sche Familien-Stiftung. Anzahl der Plätze: Unbestimmt im Betrage von zusammen K. 390.—, Bewerbungsberecktigt sind: bedürftige und würdige Israel. Personen, welche mit dem am 18. Mai 1893 verstorbenen Herrn Jacob Fisclil oder mit dessen Geschwistern in absteigender Linie blutsverwandt sind. Gesucksbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Ver: wandtsehaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Dezember 1911. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Isaak Leeb und Lea Weinberg’sche Stiftung. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K. 600.— Bewerbungsberechtigt sind: mittellose Israeliten des jüdisch-deutschen Ritus, welche in Wien an der Universität oder an der technischen Hochschule oder an der Akademie der bildenden Künste ihre Studien mit günstigem Fortgange betreiben, ihre Vorstudien an einem öffentlichen Gymnasium oder einer öffentlichen Realschule mit gutem Erfolge absolviert haben und sich hierüber mit vorschriftsmäßigen Zeugnissen ausweisen können. Bevorzugt sind: unter gleichen Verhältnissen in Rumänien, in erster Linie in Bukarest geborene Bewerber. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, legales Armutszeugnis, Bestätigung über die Zugehörigkeit zum jüdisch-deutschen Ritus, Hochschulzeugnisse, Zeugnisse über den erfolgreichen Besuch eines öffentlichen Gymnasiums bez-w. einer öffentlichen -Realschule und Bescheinigung über den öffentlichen Charakter dieser Lehranstalt. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Dezember 1911. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Ein? reichungsprotokoll). Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Dr. Adolf und Emanuel Stern’sche Stiftung für Rigorosanten der Medizin und Chirurgie. Anzahl der Plätze: sieben im Betrage von je K. 215.—. Bewerbungsberechtigt sind: israelitische Rigorosanten der Wiener medizinischen Fakultät; das Stipendium soll denselben als Beitrag zu den Rigorosentaxen dienen. Gesucksbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Index, Maturitätszeugnis und Studienzeugnisse der medizinischen Fakultät Wien. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Dezember 1911. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, U. Stock (Einreichungsprotokoll). Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. D. Schneid’sche Stipendien-Stiflung für Mediziner. Anzahl der Plätze: Zwei im Betrage von je K. 200.—. Bewerbungsberechtigt sind: arme fleißige Israel. Hörer der Medizin. Bevorzugt sind: a) in erster Linie solche Bewerber, welche mit dem am 17. März 1843 in Lemberg als Sohn des Wolf und der Scheindel Schneid geb. Gottels geborenen, in Wien heimatsberechtigt gewesenen und daselbst am 22. August 1898 Verstorbenen Arzt Dr. Moses Markus Schneid ver: wandt sind; b) in zweiter Linie solche Bewerber, welche ihren Studien an der Wiener medizinischen Fakultät obliegen. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Matura, Universitäts-Studienzeugnisse und eventuell legaler Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Dezember 1911. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Salomon Goldschmidt-Stiftung für Gymnasialschüler. Anzahl der Plätze: Fünf im Betrage von je K. 100.—> Bewerbungsberechtigt sind: isral. mittellose Gymnasialschüler, welche sich über guten Studienfortgang und streng sittliche Haltung auszuweisen vermögen, unter gleichen Ver: hältnissen sind verwaiste Bewerber vorzuziehen. Bevorzugt sind: jene Bewerber, welche nachzuweisen vermögen, daß sie mit dem Stifter Herrn Moriz Ritter von Goldschmidt sei. And. oder mit dessen Gattin, Frau Nannette, geb. Landauer s. A. verwandt sind. Verleihungstag: 11. März 1912 — 22. Adar. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Studienzeugnis, eventuell Totenschein des Vaters oder der Mutter, und gleichfalls Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. Jänner 1912. Einreichsteile: I. Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Sonstige. Bestimmungen: Jene Bewerber, welche mit einem Stipendium dieser Stiftung bedacht werden, sind verpflichtet, am Vorabende und Morgen des 22. Adar (11. März 1912) beim Gottesdienste im Gemeindetempel, I. Seitenstettengasse 4, anwesend fzu sein und ihre Anwesenheit von dem Bethausinspektor schriftlich bestätigen zu lassen. Verwaiste müssen bei diesen Gottesdiensten das übliche Seelengebet verrichten. Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Fanny Jeiteles Siftung für Maler. Anzahl der Plätze: einer im Betrage von K. 680.— p. A. Bewerbungsberechtigt sind: Jünglinge jüdischer Religion, welche sich der Malerei gewidmet und darin bereits ausgezeichnete Fortschritte gemacht haben. Zweck des Stipendiums ist: dem Bedachten zu ermöglichen, sich in Italien vollkommen auszubilden. Bezugsdauer: drei Jahre. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Heimatschein, Mittellosigkeits-Zeugnis, Zeugnisse über fachliche Studien und Proben der künstlerischen Befähigung des Bewerbers; le tztere sind jedoch erst über spezielle Aufforderung seitens des' Kuratoriums vorzulegen. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Dezember 1911. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, H. Stock (Einreichungsprotokoll der israelitischen Kultusgemeinde). Verspätet überreichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. Dezember 1911. Das Kuratorium der Fanny Jeitjeles-Stiftungen. Timendorfer-Stiftung. Die bei der Grossloge für Deutschland VIII U. 0. B. B. bestehende Timendorfer-Stiftung hat von den angesämmelten Zinsen Eintausend Mark zu vergeben. Die Timendorfer-Stiftung bezweckt die Förderung wissenschaftlicher Fortbildung begabter Akademiker, vornehmlich solcher, die die Wissenschaft des Judentums in einer Universitätsstadt zu lehren bereit sind. Geeignete Bewerber wollen ihre Anträge, mit Referenzen versehen, an das Büro der Grossloge, Berlin W. 62, Kloiststr. 12, richten. Für das Kuratorium der Timendorfer-Stiftung; G. Geh. Justizrat Timeiidorfer Vorsitzender.

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