Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 28 (1911)
- Issue
- 46 (17.11.1911)
- Date
- 1911-11-17
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
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Nr. 46 Seite 771 ttz-tsurnam-AM.-. ikzl&kt*- Dr. MMs WvchMWft Komponist Oscar Straus - Widmung für junge Musiker. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 40. Bewerbungsberechtigt sind : Arme, israelitische, der Musik beflissene Knaben, Jünglinge oder Mädchen. Verleihungstag: 12. Februar 1912. (24. Schebat.) Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Studienzeugnisse, Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. November 1911. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreiohungsprotokoll). Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Oberrabbiner Fanny Güdemann-Stiftung für Kranke weiblichen Geschlechtes. Anzahl der Plätze: Einer oder zwei im Betrage von zusammen K 80. Bewerbungsberechtigt sind: Arme , israelitische Kranke weiblichen Geschlechtes. Verleihungstag : 25 Jänner 1912. (6. Schebat.) Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis , Krankheitszeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. November 1911. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungs- Protokoll). Näheres in dea von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen, Leopold Wolf’sche Stiftung für Arme und Kleingewerbetreibende. Anzahl der Plätze: a) für Arme: Sechs im Betrage von je K 378; b) für Kleingewerbetreibende: Sechs im Betrage von je K 378, Bewerbungsberechtigt sind : a) verschämte in Wien wohnhafte Arme jüdischer Konfession, und zwar Familienväter oder Witwen: b) in Wien wohnhafte, arme Kleingewerbetreibende jüdischer Konfession. Vorzugsberechtigt von allen anderen Bewerbern sind: Arme Personen israelitischer Konfession, welche nachweisen, dass sie mit dem Stifter oder dessen Gattin Frau Sophie, geh. Bunzl, verwandt sind, auch wenn sie nicht in Wien wohnhaft sind. — Als Verwandte sind anzusehen Bewerber, welche in ehelicher Deszendenz von den Grosseitein des Stifters oder seiner Gattin abstammen und mit dem Stifter , beziehungsweise dessen Gattin in einem nicht entfernteren als dem sechsten Grade der Seitenlinie verwandt sind. Verleihungstag: 4. Februar 1912. Gesuchsbeilagen : Geburtsschein, Armutszeugnis, eventuell Totenschein, beziehungsweise Gewerbeschein und gegebenenfalles V erwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. November 1911. Einreichstelie : I, Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu bc ziehenden Gesuchsbögen. Moriz Goldberger-Stiftung für einen Rabbinats-Kandidaten. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 600.—. Bewerbungsberechtigt sind: Babbinatskandidaten, welche im Besitze aller Qualifikationszengnisse für das Amt eines Rabbiners sind, aber noch keine amtliche Anstellung als Rabbiner haben. Gesuchsbeilagen : Geburtsschein, Babbinatsautorisation, sonstige Studienzeugnisse und Mittellosigkeitszeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. November 1911. Einreichstelie: I., Seitecstettengasse 4, II. Stock (Einreichungs-Protokoll). Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Gustav Spitz’sche Heiratsausstattungs-Stiftung für arme jüdische Mädchen. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 210.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme, jüdische Mädchen, welche sich im Brautstande befinden. Bevorzugt sind: Würdige, arme, jüdische Bräute, welche mit dem Stifter, dem am 19. November 1907 in Wien verstorbenen Herrn Sigmund Spitz oder mit dessen Gattin, Frau Johanna, geb. Königsgarten, verwandt sind. Als Verwandte sind anzusehen: a) die eheliche Deszendenz des Stifters und seiner Gattin; b) jene Bewerberinnen, welche mit dem Stifter, beziehungsweise dessen Gattin in der Seitenlinie nicht über den sechsten Grad hinaus verwandt sind. Verleihungstag: 19. Februar 1912. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis , Brautstandszeugnis, Sittenzeugnis und eventuell Nachweis der Verwandtschaft mit dem Stifter, beziehungsweise dessen Gattin. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. November 1911. Einreichstelie: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungs-Protokoll). Bewerberinnen, welche sich vor dem Verleihungstag verehelichen, werden des Anspruches an die Stiftung verlustig. Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Widmung eines Anonymus für Brautausstattung, errichtet aus Anlass des 80. Geburtstages des Präsidenten der israelitischen Kultusgemeinde Wien, Herr Dr. Alfred Stern (23. August 1911.) Anzahl der Plätze: Ein oder zwei im Betrage von zusammen K 400. Bewerbungsberechtigt sind: Arme, jüdische Bräute, welche selbst oder deren Eltern Angehörige der Wiener Kultusgemeinde sind oder waren und eine religious- und staatsgesetzlich gütige Ehe mit einem Juden eingehen wollen. Verleihungstag: 7. Adar (Sterbegedäehtnis des Herrn Julius Stern im Jahre 1912 am 25. Februar). Gesuchsbeilagen : Geburtsschein, Armutszeugnis, Sittenzeugns des Bezirksrabbinates, Verlobnngsnacbweis, Nachweis darüber, dass die Bewerberin selbst oder deren Eltern Angehörige der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind oder waren. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. November 1911. Einreichstelie: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Bewerberinnen, welche sich vor dem bezeichneten Verleihungstage verehelichen, werden jeden Anspruches an diese Widmung verlustig. Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Wien, 1. November 1911. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. Znnz-Stiftung. Die Zunz-Stiftung unterstützt nnr diejenigen nngedruckten Arbeiten durch eine Beihilfe zu den Drnckkosten, welche in philologisch-historischer Methode die Wissenschaft des Judentums fördern. Antragsbriefe sind in deutscher Sprache und begleitet von der ganzen Arbeit oder von einem für eine Beurteilung ausreichenden Teile nnr im Monat Februar 1912 dem Vorsitzenden einzureichen. Für 1912 sind 1600 Mark verfügbar. Berlin, Bendlerstrasse 10 im November 1911. F. Liebermann, Dr. H. V. Simon, Vorsitzender. Justizrat. Konkurs. Adass Jisroel SsCIEP (Schiffschul) Wien, II., Gr. Schiffg. 8 An dem no32,“r n'2 der Adass Jisroel ist die Stelle eines ersten fffT (Oberkail tors) ZU besetzen. Bewerber um diese Stelle, welche nnr in anerkannt orthodoxen Gemeinden oder Bethänsern fungiert haben, entsprechende Stimmittel und Fachbildung besitzen und zum *rpp befähigt sind, wollen Offerte an den gefertigten Vorstand eiusenden. Zeugnisse sind nur in Abschrift beizulegen. Die Offerte sollen Angaben enthalten über Alter, Familienstand, bisherige Verwendung, Beschreibung des Lebensganges und Anführung sonstiger Fähigkeiten. Die Höhe des Gehaltes wird nach Uebereinkommen festgestellt. Zu Probevorträgen werden nnr die Berufenen zagelassen. Sp.sen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Wien, Marchescbwan 5672 Vorstand der „Adass Jisroel ', Philipp Back, Obmann. Heiratsantrag. Dichter und Komponist, über 40 Jahre alt, sucht eine Lebensgenossin, Witwe oder nicht jnnges Fräulein mit nicht grosa°r Mitgift. Bevorzugt: musikalisch Gebildete. Zuschriften erbeten unter „Glückliches Lehen“, rekomm. Post-restant Wien, XX. Bezirk, bei Vorweise zwanzig Kronen 8. 1454. Jüdischer SchnWeretn für den IX. BezitX IX., Seegasse 16. — XI. Vereinsjahr. Vorbereitung für die Bar-Mizwa (Confirm&tion) Aufnahme an Wochentagen: 5—V»7 Uhr abends Sonntag: 10—12 Ubr vormittags