Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 28 (1911)
- Issue
- 44 (3.11.1911)
- Date
- 1911-11-03
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
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Seite 740 Dr. MlWs WochMschkift Nr. 44 Max Schiel’sche Stiftung. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde verlautbart hiemit, dass aus dem Erträgnisse dieser Stiftung der Betrag von K 1030 am diesjährigen Chauukafeste an 20 würdige, wahrhaft bedürftige, israelitische, arme, vorzugsweise Familienväter in Beträgen von mindestens K 20 und höchstens K 80 zur Verteilung zu gelangen hat. Hiebei sind arme Verwandte des Stifters Herrn Max Schiel, gestorben in Wien am 8. Dezember 1859, besonders zu berücksichtigen. Die mit dem Geburts- und Armutszeugnisse belegten Gesuche sind bis 15. November 1911 während der Amtsstunden von 9 bis 12 Uhr vormittags im Einreichungsprotokoll der israelitischen Kultusgemeinde, I., Seitenstettengasse 4, II. Stock, zu überreichen. Einschreiter, welche sich auf ihre Verwandtschaft mit dem Stifter berufen, haben ausser dem Geburts- und Armutszeugnisse den glaubwürdigen Nachweis über diese Verwandtschaft zu erbringen. Gesuchsblankette werden im Einreichungsprotökolle unentgeltlich verabfolgt. Auszüge aus den Metriken der Wiener Kultusgemeinde sind als Gesuchsbeilagen nicht erforderlich; es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Gustav Figdor’sche Stipendien. Vom Magistrate der Stadt Wien werden verliehen: Für das Studienjahr 1911/12 drei Gustav Figdor-Stipendien im Betrage von je K 1000 an je einen armen, durch Fleiss, Sitten und Geistesgaben hervorragenden Hörer der Rechte, der Medizin und der Philosophie (Naturwissenschaften) in Wien; und zwar wird beteilt je ein Studierender des katholischen, protestantischen oder evangelischen und des israelitischen Bekenntnisses. Dem Gesuche sind beizulegen: Geburtsszeugnis, Impfzeugnis, Heimatsschein, Armutszeugnis, Maturitätszeugnisse und Studiennachweis. Einreichstelle : Magistrats-Abteilung XIII. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 20. November 1911. Wien, 15. Oktober 1911. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. Danksagung. Für die mir anlässlich meines 25jährigen Amtsjubiläums zugekommenen Ehrungen und Glückwünsche erlaube ich mir dem hochverehrten Präsidenten, Herrn Gottlieb Bettellieim, sowie dem löbl. Gesamtvorstand des Tempelvereines im IX. Bezirke, ferner Sr. Ehrw. Herrn Gemeinderabbiner Dr. 8. Gelbhaus, meinem sehr geschätzten Kollegen Herrn Oberkantor Ph. Kläger, dem löbl. Vorstand des Oesterr.-ung. Kantoren Vereines, sowie der geehrten Wiener Kollegenschaft, endlich allen meinen lieben Freunden und Bekannten von Nah und Fern meinen tiefgefühlten Dank zum Ausdruck zu bringen. A. Pekarnik, Kantor am Tempel IX. Bezirk. Synagogenverein „Beth. Israel“ nach polnisch-jüdischem Ritas, Wien, H., Leopoldsgasse 29. Kundmachung. Ans dem Kaiser Franz Joseph I. Regierung-Jubiiäums- Heirats-Ausstattungsfond gelangt pro 1911 ein Betrag von K 300 an ein armes, brraves, jüdisches Mädchen, das sich im Brautstande befindet, zur Verleihung. Die an das Vereinssekretariat, Wien, II., Leopoldsgasse 29, bis 20. November 1. J. einzureichenden Gesuche müssen folgende Beilagen enthalten: 1. Geburts- und Armutszeugnis; 2. Nachweis des Brautstandes und Namen und Beruf des Bräutigams; 3. Nachweis, ob die Braut Eltern hat oder verwaist ist; 4. Nachweis, ob der Vater der Braut Mitglied des Vereines „Beth Israel“ ist oder war. Die Trauung des Brautpaares, dem diese Stiftung zuerkannt wird, wird im Dezember 1. J. in der Vereinssynagoge unentgeltlich vollzogen. G. Wien im November 1911. Der Vorstand. Für meine 22jähr. Tochter ein wohlerzogenes, hübsches Mädchen, gutmütiger Charakter, tüchtig in der häuslichen Wirtschaft, grössere Mitgift, suche ich passende Partie. — Zuschriften erbeten unter „F. 10.000“ an die Administration d. Bl. PpQllPllf wird ihr eine ältere, kinderlose, feine Familie Uvdllüiil Willi eine bessere jüdische Frau im Alter gegen 40 Jahre als routinierte Haushälterin, Gesellschafterin, die auch eine gute hygienische Küche zu führen versteht. Nähere Verständigung und Bedingnisse brieflich per Adresse M. Heiseikorn, Stryj, Galizien. Wofilfätifgkeii®lotterie des jüd. Vereines „Einheit“. Dem jüdischen Verein „Einheit“ zur Erhaltung jüdischer Volksspeisehallen wurde mit Erlass des k. k. Finanzministeriums, Z. 71.745 ex 1910 die Bewilligung zur Veranstaltung einer Effekteu-Lotterie erteilt, deren Reinerlrägnis zur Erhaltung der in Wien, II., Malzgasse 12, bereits bestehenden und zur Errichtung weiterer jüdischer Volksspeisehalien in Wien bestimmt ist. Heute schon verabreicht der Verein „Einheit“ in seiner mit allen hygienischen Einrichtungen ausgestatteten Speisehalle und den den jüdischen Studenten zur Verfügung stehenden eigenen Mensaräumen täglich durchschnittlich 1000—1200 Speiseportionen. Jeder Jude, in dem noch ein jüdisches Herz schlägt, in dem das alte jüdische Humanitätsgefühl nicht ausgestorben ist und der Sinn hat für eine modern-soziale Fürsorge, wird dieses dem Gemeinwohl dienende Unternehmen durch Ankauf und Verbreitung der Lose fördern. Die ersten vier Haupttreffer im Werte von K 30.000.-, K 5000.—, K 2000.— und K 1000.— können auf Wunsch des Gewinners in barem Gelde abgelöst werden. Lose ä E 1.— sind in allen k. k. Tabak-Trafiken und im Bureau der Lotterieverwaltung, Wien, 1., Wollzeile 24 (Telephon 11356) zu haben. aller Stände und besorgt Anbahnung in geschicktester Weise. Keine Vorspesen. — Anträge sind unter »Erfolgan Haasenstein &. Vogler, A.-G. Prag zu richten. EIRATEN Beamter, in den besten Kreisen eingeführt, vermittelt diskret isr. und ihrer Witwen und Waisen i Los kostet i Los kostet 1 Krone AJOTtöFl©. 1 Krone 1. Hauptreff er 30.000 Kronen Wert. Lose erhältlich in allen Wechselstuben, Lotiokollektnren a. Tabaktrafiken. Ziehung’ unwiderruflich 11. November 1911! 8 Uhr abends, Schottenring 11 (Polizeidirektion) der Verein kt WsMsviEs „Scttomre Sttattos*“ Wien, II., Kleine Schiffgasse 10. 1541 Bureaustunden: 8-9 Uhr vorm, und 1—2 Uhr nachm. Offene Stellen: Buchhalter für Ungarn (deutsch, ung.), Verkäufer für Ungarn, Kolonial- und Spezereibranche (deutsch, ung., slavisch), Verkäufer aus der Eisen- und Lederbranche (deutsch, ung., slavisch), Steingraveur für Ungarn, Schriftsetzer für Ungarn. Bewerber: Buchhalter, Kontoristen, Verkäufer und Lehrlinge aller Branchen, Ratenagenten und Kassu’-e. J Kundmachung. ■* Beehre mich hiermit anzuzeigen, dass P ich mir ein Selchwarengeschäft eröffnet ,B habe und bitte um zahlreichen Zuspruch. "■ p Kantor Leo Edelmann > S III., Radetzkyplatz 2 £ ^ayayayayayay/ayayayay,yayay«>yayayByay RESTAURANT — — «nd PENSION mäh änr?-GÄ-a9 I V B ir\ I L> I L J Anerkannt gute Küche "Unter Aufsicht des Oberrabbinera. Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Dr. Josef E. Bloch — Druck von L. Beck L Sohn, Wien, VII. s