Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 28 (1911)
- Issue
- 40 (6.10.1911)
- Date
- 1911-10-06
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
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Säte 674 Dr. Molchs WochelnWM Nr. 40 David von Achitofel gelernt, eben die zwei aufeinander gelegten Dreiecke waren, welche zusammen ein niK Zeichen bilden, und das eben das *tid „Geheimnis", welches Achitofel dem David behufs Verhütung des Alpdruckes und der bösen Träume übergab, um deffentwillen David den Achitofel mo jrriöJ mir nannte. So wurde das Sechseck ein *in pia. K. F. Lew! ben Gerson starb, 56 alt, 1344. Er ist Entdecker des Sinussatzes ßund Schöpfer der ersten ebenen Trigonometrie in Europa. Er hat die Permutationslehre entdeckt und das erste streng wissenschaftlich begründete Lehrbuch der Algebra in hebräischer Sprache geschaffen. S. B. in Wien. Für eine Reform des Religionsunterrichtes in dem Sinne, daß der Gegenstand „hebräisch" als nicht obligat erklärt werde, können wir nicht eintreten und müssen den Abdruck des Artikels leider ablehnen. Notiz. Indische Buhne. Direktion M. Siegler. „Hotel Stefanie", II., Tadorstratze 12. Die zweite Woche mit größtem Erfolg „Das Jüdische Hertz", Operette von I. Latainer. — Sonntag den 16. Oktober, nachmittags halb 4 Uhr, zu ermäßigten Preisen: „S u l a m i t h", Operette von A. Goldfaden. — In Vorbereitung: „Jo im Ha chipe". Wir ersuchen unsere geschätzten Abonnenten um rechtzeitige Einsendung der lausenden Abonnementsgrbühr, damit die Zusendung des Blattes keine Unterbrechung erleide. Zur Einsendung der Beträge wolle man fith des der letzten Nummer beigelegten Postenlaqscheines bedienen. Die Administration. Ludwig Brettauer-Fond zur Armenbeteilung. Anzahl der Plätze: Unbestimmt zusammen im Betrage von K 430.—. Bewerbungsberechtigt sind: Besonders bedürftige, jüdische Arme. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. Oktober 1911. Einreichstelle: I, Seitenstettengasse 4, II. Stock (ßinreichungs- Protokoll). Verleihungstag: 30. Dezember 1911. Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltich zu beziehenden Gesuchsbögen. Dr. Adolf Jellinek-Widmung für Bibel- und Talmudschüler. Anzahl der Plätze: Zwei im Betrage von je K 100.—. Bewerbungsberechtigt sind: Bibel- und Talmudschüler des Bethbamidrasch-Vereines. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Studienzeugnisse. Nachweis des erfolgreichen Besuches der oben bezeichneten Bibel- und Talmudschule. Letzter Tag der Einreichungsfrist : 15. Oktober 1911. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungs-Protokoll). Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Stiftung zur Unterstützung israelitischer Studierender, gewidmet von Dr. Sem. Plohn zum Andenken an seinem Vater Jakob Plohn. Anzahl der Plätze: Unbestimmt im Betrage von insgesamt K 700.—. Bewerbungsberechtigt sind: 1. Israelitische, hilfsbedürftige und unterstützungswürdige, eheliche Nachkommen der Geschwister des Herrn Jakob Plohn, welche eine öffentliche Mittel- oder Hochschule in Oesterreich besuchen (Betrag des Stipendiums K 200;—). 2. Für den nach Beteilung des snb 1 bezeichneten Bewerbungsberechtigten etwa verbleibenden Bestbetrag israelitische, hilfsbedürftige und unterstützungsbedürftige Studierende der k. k. Akademie für Musik und darstellende Kunst. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Studienzeugnisse, Armutszeugnis und eventuell Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. Oktober 1911. Einreichstelle: I., Seitenstettengase 4, U. Stock (Einreichungsprotokoll). Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbiigen. Dr. Adolf Schmiedl-Widmung für Talmudschüler. Anzahl der Plätze: Vier im Betrage von je K 400.—. Bewerbungsberechtigt sind: Israelitische, bedürftige Gymnasialschüler, welche Talmudstudien betreiben. Gesuchsheiiagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Nachweis des schulmässigen Talmudstudiums, Studienzeugnisse. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. Oktober 1911. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungs-Protokoll). Näheres in den von der Einreichsteile unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Israelitische Kultusgemeinde Wien. Es wird darauf aufmerksam gemacht, dass bei der k. k. niederösterreichischen Statthalterei eine Dr. Leopold Trebitsch-Stiftung. mit drei Stiftplätzen per je K 1140.— für je einen Hörer der Philosophie (als Fachwissenschaft), einen Hörer der Naturwissenschaften (insbesondere der Physik) an der k. k. Universität Wien und einen Studierenden der Historienm a 1 e r e i an der k, k. Akademie der bildenden Künste in Wien mit dem Einreichungstermine bis 15. November 1911 zur Ausschreibung gelangt ist. Näheres im Amtsblatte zur k. k. Wiener-Zeitung Nr. 196 vom Sonntag den 27. August 1911, Wien, 15. September 1911. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. des Vereines zur Errichtung einer israel. Kultusgemeinde in Abbazia. Verehrte Glaubensgenossen! An der österreichischen Kiviera, in dem herrlichen Abbazia finden jährlich 20.000 bis 25 000 Glaubensgenossen Erholung und Stärkung. Es ist selbtverständlich, dass ein ansehnlicher Teil hievon die gewohnten Andachtsübungen, besonders an den hohen Feiertagen zu verrichten Bedürfnis fühlt. Die ansässige jüdische Bevölkerung ist nicht im Stande, einen Friedhof, der ein unabweisbares Bedürfnis ist, zu erwerben, geschweige denn eine Synagoge. Wir richten daher an alle hochherzigen und edlen Glaubensgenossen die ergebene Bitte, durch Beiträge unsere Ziele — die Errichtung eines Tempels und eines Friedhofes — gütigst unterstützen zu wollen, zur Eure Gottes und zum Wöhle der Allgemeinheit. Spenden bitten wir zu senden an den Obmann Sigmund Kurz, Abbazia (Postscheckkonto 1618). Für die Vereinsleitung: Sigmund Kurz, Obmann. Konkurs. Bei der Kul lusgemeinde Gablonz a. N., Böhmen, ist die Stelle des Custos der auch p'tsi tarnt!? sein muss, mit I. Februar 1912 zu besetzen. Derselbe muss auch befähigt sein, in Verhinderung des Kantors als Vorbeter und Thoravorleser zu fungieren. mbap werden nur von anerkannten Autoritäten gewürdigt. Nur solche Bewerber, die vorstehende Qualifikationen besitzen, wollen ihre Zeugnisse über religiös-moralischen Lebenswandel, Alter, Gesundheit, bisheriges Wirken und Familienstand, bis 15. November 1. J. in Abschrift an den Vorstand gelangen lassen. Zu Probevorträgen werden nur die hiezu Geladenen zugelassen und ihnen die Beisespesen vergütet. Gehalt nach Uebereinkommen. Gablonz a. N., 20. September 1911. Der Kultusgemeinde-Vorständ. Danksagung. Aus Anlass meines Amtsjubiläums bin ich durch so zahlreiche Bekundungen freundlicher Gesinnung erfreut worden, dass es mir nicht möglich ist, jedem Einzelnen besonders zu danken. Ich bitte daher Alle, die meiner an diesem Tage gedachten, meinen herzlichsten Dank auf diesem Wege entgegenzunehmen. Dresden, 3. Oktober 1911. Rabbiner Dr. J. Winter. \TnHrceollllllo1l1*01* mit langjähriger Praxis unter- V UlKöSbUUlloUl CIr richtet Deutsch, Hebräisch, Böhmisch. Glänzende Erfolge nachgewiesen. Anträge unter „F.“ an die Administration des Blattes. .