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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1911-09-29 · 39 (29.9.1911) · page 15

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
28 (1911)
Issue
39 (29.9.1911)
Date
1911-09-29
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Dr. Bkochs Wochenschrift Seite 659 Nr. 39 Isr aelitische Kultus gemeinde Wien Am Versöhnungstage beginnt der Morgengottesdienst in den Rat Inlralan I., Strauchgasse und III., Marxergasse DBLIUKcIIgII ■ (Sofieusaal) um 7 Uhr 45 Min. Kundmachung Die Einschreibungen für den Unterricht an der Talmud- und Bibelschule der israelitischeu Kultusgemeinde finden Dienstag den 3. und Mittwoch den 4. Oktober 1. J. von 5 — 6 Uhr nachmittags im Be-ha-Midraschlokale, II., Ferdinandsstrasse 23 statt. Wien, 25. September 1911 Der Verstand '__der isr. Kultusgemeinde Wien. J9Lufx»uf ' ^-^^7 . des Vereines zur Errichtung einer israel. Kultusgemeinde in Abbazia. YerehrteGlaubensgenossen! An der österreichischen Riviera, in dem herrlichen Abbazia finden jährlich 20.000 bis 25 000 Glaubensgenossen Erholung und Stärkung. Es ist selbtverständlich, dass ein ansehnlicher Teil hievon die gewohnten Andachtsübungen, besonders an den hohen Feiertagen zu verrichten Bedürfnis fühlt. Die ansässige jüdische Bevölkerung ist nicht im Stande, einen Friedhof, der ein unabweisbares Bedürfnis ist, zu erwerben, geschweige denn eine Synagoge. Wir richten daher an alle hochherzigen und edlen Glaubensgenossen die ergebene Bitte, durch Beiträge unsere Ziele — die Errichtung eines Tempels und eines Friedhofes — gütigst unterstützen zu wollen, zur Eüre Gottes und zum Wohle der Allgemeinheit. Spenden bitten wir za senden an den Obmann Sigmund Kurz, Abbazia-. (Postscheckkonto 1613). Für die Vereinsleitung: Sigmund Kurz, Obmann. Israelit, guter Pädagog, gibt Unter- L richt für Volks- und Bürgeisehiiler. „L. 8. 4060“ II., Stefaniestrasse, poste restante, nur gegen Schein. \rnllrccnbllllahl*01* mit langjähriger Praxis unter- V UiKädl/IlUlicIirBl richtet Deutsch, Hebräisch, Böhmisch. Glänzende Erfolge nachgewiesen. Anträge unter „F.“ an die Administration des Blattes._ Realgymnasiast IV (Vorzugsschüler) der vorzüglich Kinder in allen Gegenständen unterrichtet, sucht Tisch und Quartier in Wien gegen Unterricht. S. Reiehlin Wien, XVII., Leitermayergasse 27. G. Zu religiöser Familie werden 1 oder 2 Schäler oder Schülerinnen in Pension genommen. Gefl. Zuschriften unter „R. V.“ an die Adm. G. Verein der Sahb&thfreunde „Schomre Schabbss'“ Wien, II., Kleine Schiffgasse 10. 1541 Bureaustunden: 8—9 Uhr vorm, und 1—2 Uhr nachm. Offene Stellen: Buchhalter für Ungarn (deutsch, nng.), Verkäufer für Ungarn, Kolonial- und Spezereibranche (deutsch, nng., slavisch), Verkäufer aus der Eisen- und Lederbranche (deutsch, nng., slavisch), Steingravenr für Ungarn, Schriftsetzer für Ungarn. Bewerber: Buchhalter, Kontoristen, Verkäufer und Lehrlinge aller Branchen. Ratenagenten und Kassiere. Ich beehre mich hiemit bekanntzugeben, dass ich die von der k. k. Stattbalterei konzessionierte Privat-Lehranstalt für Schnittzeichnen und Kleidermachen wieder eröffnet habe. Der Unterricht wird von mir persönlich nach leichtfasslichmodernster Methode geleitet. Honorar massig! Gleichzeitig erlaube ich mir die P. T. Damen auf nachstehende Neueinführnng an meiner Schule aufmerksam zu machen. Jede Dame die nur etwas vom Nähen verstellt, kann sich nnter meiner Anleitnng ihre Toiletten selbst anfertigen nnd zwar zn dem minimalen Preise von K 1*50 per Tag. Einschreibungen täglich. q ' Berta Pfeiffer (vereh. Szegö) Wien, II., Piliersdorfgasse 1, I. Stock. Wohltätigkeitslotterie des jüd. Vereines „Einheit“. Dem jüdischen Verein „Einheit“ zur Erhaltung jüdischer Volksspeisehallen wurde mit Erlass des k. k. Finanzministeriums, Z. 71.745 ex 1»10 die Bewilligung zur Veranstaltung einer Effekteu-Lotterie erteilt, deren Reinen rägnis zur Erhaltung der in Wien, II., Malzgasse 12, bereits bestehenden und zur Errichtung weiterer jüdischer Volksspeisehallen in Wien bestimmt ist. Heute schon verabreicht der Verein „Einheit“ in seiner mit allen hygienischen Einrichtungen ansgestatteten Speisehalle nnd den den jüdischen Studenten zur Verfügung stehenden eigenen Mensaräumen täglich durchschnittlich 1000—1200 Speiseportünen. jeder lüde, in dem noch ein jüdisches Herz schlägt, in dem das alte jüdische Humanitätsgefüh! nicht ausgestorben ist und der Sinn hat für eine modern-soziale Fürsorge, wird dieses dem Gemeinwohl dienende Unternehmen durch Ankauf und Verbreitung der Lose fördern. Die ersten vier Haupttreffer im Werte von K 30.000.—, K 5000 —, K 2000.— und K 1000.— können auf Wunsch des Gewinners in barem Gelds abgelöst werden. Lose ä K 1.— sind In allen k. k. Tabak-Trafiken und ln» Bureau der Lotterieverwaltung, 'Wien, Woll*eile 24 (Telephon 11856) zn Italien. Seltener Gelegenheitskauf! Dore-Prachtbibel Dia Heilige Schrift des Alten Testamentes. * Israelitische Ausgabe. Uebersetzung von Dr. Ludwig Philippson. Mit den berühmten Bildern von Gustav D 0 r e. In Original-Prachtband gebund. Absolut tadellos neu statt K 108.— für V C#| _ (Im Bachhandel seit vielen Jahren vergriffen.) **■ OU« Dieses herrliche Meisterwerk, das in keinem jüdischen Hanse fehlen sollte, eignet sich auch besonders als Hochzeitsgeschenk. Buchhandlung ALOIS REICHMANN Wien, IV., Hanptstrasse Nr. 18. I I v.VA%wmsi.mwAmmwwwvy! HOTEL NEW TORK f % (vormals Hotel Romania! 5 (vormals Hotel Romania) Wien, II., Kleins Sperlgasse 5 in unmittelbarer Nähe des 3T©rdand Nordwestbahnhofes» 5 Minuten vom Stadtzentrum. PRACHT-NEUBAU. 100 ZIMMER. 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